DE652176C - Einrichtung zur UEberwachung von Verteilanlagen - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung von Verteilanlagen

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DE652176C
DE652176C DEM127980D DEM0127980D DE652176C DE 652176 C DE652176 C DE 652176C DE M127980 D DEM127980 D DE M127980D DE M0127980 D DEM0127980 D DE M0127980D DE 652176 C DE652176 C DE 652176C
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DEM127980D
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B15/00Supervisory desks or panels for centralised control or display

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überwachung von Verteilanlagen Es ist bekannt, zur Überwachung von elektrischen oder auch von hydraulischen oder pneumatischen Anlagen eine Nachbildung der betreffenden Anlage anzufertigen, bei welcher die Bilder aller Teile, die unter Spannung bzw. unter Druck stehen, durch Beleuchtung besonders hervorgehoben werden. Der Unterschied gegenüber den nicht unter Spannung oder Druck stehenden Teilen wird erhalten durch andersfarbige Beleuchtung oder dadurch, daß die nicht unter Spannung stehenden Teile dunkel bleiben.
  • Die Abhängigkeit der Beleuchtung der Nachbildung vom Zustand der überwachten Anlagen kann auf verschiedenem Wege erreicht werden. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art sind die Lampen zur Beleuchtung der Nachbildung mit .einer Stromquelle und miteinander in ähnlicher Weise durch Leitungen und Schalter elektrisch verbunden wie die entsprechenden Teile der Anlage selbst. Dadurch wird erreicht, daß eine eingeschaltete Lampe des Bildes nur von elektrischem Strom durchflossen ist, wenn auch die andern zwischen ihr und der Stromquelle liegenden Lampen eingeschaltet sind; auch die entsprechende Strecke des Netzes erhält ja nur dann Spannung, wenn auch die vor ihr liegenden Strecken unter Spannung stehen.
  • Die Schalter der Nachbildung können von Hand oder selbsttätig unmittelbar von den ihnen entsprechenden Schaltern der überwachten Anlage aus gesteuert werden. Bei diesem System ist die große Zahl der in Reihe zueinander geschalteten Schalter in der Nachbildung in bezug auf die Sicherheit der Stromkreise nachteilig.' Ferner - muß der Strom für die Beleuchtung sämtlicher Teile der Nachbildung durch den ersten dem zentralen Schalter entsprechenden Schalter der Nachbildung hindurchfließen. Es ergeben sich hierdurch große Abmessungen und entsprechende Preise für diese Schalter. Um eine dauernde, ruhende Beleuchtung und eine Übererwärmung der hochbeanspruchten Schalter, welche den vollen Strom der Nachbildung führen müssen, zu vermeiden und an Stromkosten zu sparen, wurden auch schon zentrale Schalter verwendet. Um die Netznachbildung betrachten zu. können, mußte daher dieser Schalter zuerst geschlossen werden.
  • Bei einem andern System werden die einzelnen Teile der Nachbildung ohne Rücksicht auf die Stellung der Schalter unmittelbar vor den entsprechenden Teilen der überwachten Anlage gesteuert. Dies ergibt eine sichere, selbsttätige Überwachung des Spannungs- oder Druckzustandes. Aber die für Schaltbefehle äußerst -wichtige Angabe der Stellung der Schalter fehlt. Außerdem brennen die Lampen dauernd. Es ist dem überwachenden Personal bei allen diesen Systemen nicht möglich, einen bestimmten Zustand eine bestimmte Zeitlang ungestört durch allfällige kücktneldungen auf dem . Bilde festzuhalten, um daran betriebstechnische Überlegungen anzustellen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf. eine -E.in= richtung zur Überwachung von Verteilanla:geii,: . welche durch einen zentralen Schalter eiii= und, ausgeschaltet m#,erden kann, worin die Teile, die den unter Spannung stehenden Netzteilen entsprechen, anders beleuchtet werden als diejenigen, welche spannungslosen Netzteilen entsprechen, und worin die Stellung der Schalter durch besondere Symbole unmittelbar rückgemeldet wird. Erfindungsgemäß beeinflussen die überwachten Netzteile je nach ihrem Spannungszustand die Kupplung von Kontakten des zentralen Schalters, derart, daß beim Einschalten dieses Schalters von Hand während einer bestimmten Zeit und unbeeinflußt durch allfälligeRückmeldungen diejenigen Teile der Abbildung, welche den unter Spannung stehenden Netzteilen entsprechen, anders erregt werden als diejenigen, welche spannungslosen Netzteilen entsprechen.
  • Die Arbejtsweise der Einrichtung sei an Hand der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigenden Zeichnung erläutert. N bedeutet das Schema eines überwachten elektrischen Netzes I-II, dessen Abbildung' mit A bezeichnet ist. i bis 6 sind die Schalter im Netz N, deren Stellung unmittelbar auf irgendeinem bekannten Wege (angedeutet durch die Linienzüge 17 und 18) auf die Symbole i' bis 6' in der Abbildung A übertragen wird. Die Netzteile a bis e, die je zwischen zwei Schaltern liegen, sind nun nicht unmittelbar mit ihren Bildern ä bis e' verbunden, sondern wirken auf den zentralen Schalter 7. Dieser besitzt eine Welle 8, auf welcher die Kontakte ä' bis e" lose aufgereiht sind. Jeder Kontakt besitzt eitle elektromagnetische Kupplung 14, welche ihn, wenn sie betätigt wird, starr mit der Welle 8 kuppelt. Jeder Netzteil a bis e ist über Spannungswandler 12 (oder irgendwelche spannungsvermindernden Apparate) und Leitungen mit dem entsprechenden Kuppelmagnet 13 verbunden, welcher die zugehörige Kupplung 14 betätigt, sofern er vom Netzteil Spannung erhält.
  • Der bedienende Wärter erkennt den Spannungszustand des überwachten Netzeseigentlich jederzeit schon aus der Stellung der Schaltersymbole i' bis 6i. Will er sich aber ein deutlicheres- Bild davon machen, um z. B. den Umfang einer Störung besser zu er-, kennen, so dreht er den- Schalter 7 in die Stellung »Ein«. Dann nimmt die Welle 8 diejenigen der Kontakte ä' bis e" mit, welche in diesem Moment durch die Kupplungen 14 mit ihr gekuppelt sind: Dadurch werden diejenigen der Teile ä bis e' der Nachbildung A, welche im Moment der Betätigung des Schalters 7 unter Spannung stehenden Netzteilen entsprechen, zumAufleuchten gebracht. Bei Änderungen im Netz während der Betrachtung des Bildes wird sich die BeleuchtUng der Teile ä bis e' nicht verändern, so daß eine daran` auszuführende Überlegung ungestört zu Ende gedacht werden kann. Lediglich die Schaltersymbole r' bis 6' werden sich stets dem Zustand der gemeldeten Schalter entsprechend einstellen, was daher, ohne das Bild zu stören, auf die neue Änderung aufmerksam macht: Die für die Betrachtung des spannungsabhängigen Netzbildes freigegebene Zeit wird durch eine Uhr io begrenzt. Diese wird beim Einschalten des Schalters 7 durch die Klinke i i eingeschaltet. Nach Ablauf der an ihr eingestellten Zeit löst die Uhr zo die Klinke ii, und der Schalter 7 wird durch eine hier nicht dargestellte Feder in seine »Aüs«-Stellung zurückgebracht. Dadurch werden die unnötigen Verluste der dauernd eingeschalteten leuchtenden Netzbilder vermieden. -

Claims (1)

  1. PATrNTAN SPrUCF1 Einrichtung zur Überwachung von Verteilanlagen, welche durch einen zentralen Schalter ein- und ausgeschaltet werden lcann, bei der die Teile, die den unter Spannung stehenden Netzteilen entsprechen, anders beleuchtet werden als diejenigen, welche spannungslosen Netzteilen entsprechen, und bei der die Stellung der Schalter durch besondere Symbole unmittelbar rückgemeldet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die überwachten Netzteile je nach ihrem Spannungszustand dieKupplung vonKontakten des zentralen Schalters derart beeinflussen, daß beim Einschalten dieses Schalters von Hand während einer bestimmten Zeit und unbeeinflußt durch allfällige Rückmeldung diejenigen Teile der Abbildung, welche den unter Spannung stehenden Netzteilen entsprechen, anders erregt werden als diejenigen, welche spannungslosenNetzteilen entsprechen. ,
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