DE169544C - - Google Patents

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DE169544C
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switching
rotary
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/66Power reset mechanisms
    • H01H71/68Power reset mechanisms actuated by electromagnet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

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Bei Hochspannungsschaltern, welche selbsttätig mit Hilfe eines Zugmagneten und eines Ausschaltmagneten ein- und ausgeschaltet werden, ist es von Wichtigkeit, eine zuverlässig wirkende Einrichtung zu haben, wodurch man in der Lage ist, diese automatische Ein- und Ausschaltung von der Ferne aus zu bewirken und gleichzeitig eine Rückmeldung für die vollzogene Schaltung an der Schaltstelle selbst
ίο zu besitzen.
Außerdem soll die Einrichtung so getroffen sein, daß man an der Schaltstelle die vorher vollzogene Schaltung ohne weiteres erkennen kann. Weiter müssen Einrichtungen vorhanden sein, welche ein gleichzeitiges Intätigkeittreten sowohl der Einschaltspule als auch der Ausschältspule ausschließen, weil dadurch das sichere Arbeiten des Hochspannungsschalters in Frage gestellt werden könnte.
Die selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung, zu welcher diese Einrichtung gehört, ist von folgender Konstruktion:
Als Hochspannungsschalter wird meistens ein ölschalter verwendet; die selbsttätige Ein-
s5 und Ausschaltvorrichtung wird entweder direkt an demselben angebracht oder aber durch einen Stangenantrieb mit dem ölschalter selbst verbunden.
Die selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung besteht aus einem Zugmagneten zur Einschaltung, welcher in dem Schema durch e angedeutet ist und der durch Anziehung eines Eisenkernes den ölschalter einschaltet.
Wenn der Schalter die Einschaltbewegung vollzogen hat, klinkt er sich fest und durch die Bewegung der Klinke wird der Eisenkern des Ausschaltmagneten α gelöst. Dieser fällt in die Höhlung der Spule ä hinunter und bewirkt dabei die Unterbrechung des kleinen Schalters b, wodurch die Einschaltspule stromlos gemacht wird. Mit der Einschaltspule selbst ist noch ein zweiter kleiner Schalter c verbunden, durch welchen der Stromkreis der Ausschaltspule α geschlossen erhalten wird. Wenn zwecks Ausschaltung die Ausschaltspule α Strom erhält, dann fliegt der Eisenkern in dieser Spule in die Höhe, schlägt die Klinke, welche den ölschalter festhält, heraus, und der Ölschalter wird nun durch Federkraft ausgeschaltet. Hierbei wird zugleich der Schalter c und damit der Stromkreis von α geöffnet, so daß also auch die Ausschaltspule nur zeitweise mit Strom belastet ist.
Diejenige Einrichtung, welche dazu dient, die vollzogene Schaltung an der Schaltstelle zu melden, ist die Anordnung zweier Merklampen (oder irgendwelcher anderen Tableauklappen usw.).
Von diesen Lampen muß immer die eine leuchten können, während die andere dunkel ist. Sie sind mit der Schaltung der selbsttätigen Ein- und Ausschaltung in der Weise verbunden, daß die Lampe/ für »ausgeschaltet« durch den kleinen Schalter b eingeschaltet wird, während die Lampe g für
»eingeschaltet« durch den kleinen Schalter c ausgeschaltet wird. Wenn also die Lampe/ brennt und die Lampe g dunkel ist, so ist man sicher, daß der Schalter ausgeschaltet hat; umgekehrt, wenn die Lampe g brennt und die Lampe f dunkel ist, ist man sicher, daß der Schalter eingeschaltet ist.
Wird eine größere Anzahl solcher Apparate in einer Schaltstelle vereinigt, so würden die
ίο leuchtenden Merklampen die Sache weniger übersichtlich machen, abgesehen von dem unnötigen Stromverbrauche. Für die Merklampe ist deshalb ein Umschalter u angeordnet, welcher nur zwei Stellungen hat, so daß er also normal in einer Zwischenstellung nicht stehen bleiben kann. Normal muß der Umschalter u so stehen, daß keine der Merklampen brennt; wenn also z. B. der Schalter eingeschaltet ist, wie im linksseitigen Teile der Fig. 1 gekennzeichnet, dann steht der Umschalter so, daß die Einschaltlampe ausgeschaltet, die Ausschaltlampe aber eingeschaltet ist. Wird nun die selbsttätige Schaltvorrichtung ausgeschaltet, dann leuchtet die Ausschaltlampe auf. Nachdem dies bemerkt wurde, muß der kleine Umschalter herumgedreht werden und steht nun in solcher Lage, daß, wenn etwa wieder geschaltet wird, die Einschaltlampe leuchtet.
Bisher geschah die Beeinflussung solcher selbsttätiger Ein- und Ausschalter durch Druckknöpfe, abgesehen davon, daß die Auslösung auch durch Rückstrom oder Maximalrelais mit oder ohne Zuhilfenahme eines Zeitrelais erfolgen kann.
Die vorliegende Erfindung sieht nun zur Beeinflussung des Fernschalters an Stelle der zwei Druckknöpfe einen Apparat in der äußeren Form eines Drehumschalters vor, dessen besondere Bauart den Betriebserfordernissen der selbsttätigen Ein- und Ausschaltvorrichtung angepaßt ist. Der Vorteil der Einrichtung gegenüber der Anwendung der Druckknöpfe beruht im wesentlichen darauf, daß an der Stellung des Drehschalters die letztvollzogene Schaltung (ob »ein« oder »aus«) äußerlich erkennbar ist.
Da es natürlich ausgeschlossen sein muß, daß der Schalter den Einschalt- oder Ausschaltstromkreis dauernd geschlossen erhält, weil nämlich andernfalls die selbsttätige Auslösung nicht richtig arbeiten könnte, so ist die Einrichtung an dem Drehschalter so getroffen, daß der betreffende Stromschluß für »eingeschaltet« oder »ausgeschaltet« nur kurze Zeit während der Schaltbewegung, d. h. während des Überganges von der Stellung »eingeschaltet« zu »ausgeschaltet« oder von »ausgeschaltet« zu »eingeschaltet« bewirkt wird, wie dies aus dem rechtsseitigen Teile der Fig. ι ersichtlich ist. Da es bei einer schnellen Bewegung des Drehschalters vorkommen könnte, daß die selbsttätige Schaltvorrichtung nicht Zeit hat, die vorgeschriebene Bewegung auszuführen, so sind noch zwei Hilfsrelais angeordnet, nämlich h und k. Diese Hilfsrelais bestehen aus einem kleinen Magneten, welcher bei Erregung einen Stromschluß parallel zu dem von dem Drehschalter gemachten Stromschlusse ausführt. Da der weitere Stromverlauf dieser parallelen Stromkreise, wie aus dem Schaltungsschema ersichtlich, über die Unterbrechungsstellen c bezw. g geht, so werden auch diese Stromkreise nach erfolgter Schaltung unterbrochen. Wenn also z. B. der Drehschalter von der Stellung »ein« in die Stellung »aus« hinübergedreht wird, so erhält die Spule h Strom und bewirkt den Stromschluß bei i, wodurch also die Ausschaltspule so lange eingeschaltet erhalten wird, bis an der selbsttätigen Schaltvorrichtung die Abschaltung vollzogen wurde und der Ausschaltstromkreis durch den kleinen Schalter c unterbrochen wird.
Das Hilfs relais k kann nun gleichzeitig zu einem Schutzrelais ausgebildet werden, indem durch den Magneten k gleichzeitig mit der Schließung des Schalters m der Schalter η geöffnet wird; durch m wird der Parallelstromschluß für die Einschaltung bewirkt, durch η wird der Ausschaltstromkreis unterbrochen.
Die Wirksamkeit des Kontaktes η hat folgenden Zweck:
Im Betriebe wäre der Fall denkbar, daß auf einer Strecke ein Kurzschluß vorhanden wäre oder daß etwa falsch parallel geschaltet wird, kurz, daß die selbsttätige Schaltvorrichtung unter bestehendem Kurzschlüsse wieder eingeschaltet wird. Es könnte dann der Fall eintreten, daß nach der Einschaltung das Maximalrelais sofort den Ausschaltstromkreis schließt, noch ehe der Eisenkern der Ausschaltspule α heruntergefallen ist, ehe also die Einschaltspule durch den kleinen Schalter b wieder ausgeschaltet wurde. Wenn nun die Ausschaltspule durch den Maximalschalter zum Zweck der selbsttätigen Auslösung Strom erhält, dann stehen sowohl die Einschalt- als auch die Ausschaltspulen unter Strom und die selbsttätige Schaltvorrichtung sitzt in der eingeschalteten Stellung fest, kann also nicht ausschalten, solange nicht der Druckknopf für »eingeschaltet« wieder gelöst wird.
Es ist nun daher erwünscht, daß es ausgeschlossen ist, daß die Einschalt- und die Ausschaltspule der selbsttätigen Schaltvorrichtung gleichzeitig Strom erhält. Dies wird durch die Anordnung des Kontaktes η an dem Relais k in einfachster Weise erreicht.
Die Einrichtung des Drehschalters kann
noch eine weitere Vervollkommnung erfahren dadurch, daß in der Stellung »eingeschaltet« ein Stromschluß parallel zu der Stellung des Umschalters u für Einschaltung der Ausschaltlampe / bewirkt wird. Es hat dies folgenden Zweck:
Wenn eingeschaltet ist, so kann im Verlaufe des Betriebes selbsttätige Auslösung eintreten; es leuchtet dann die Lampe / auf.
to Wird nun allein der Umschalter U1 umgedreht, so wird damit die Lampe/ nicht ausgeschaltet, sondern der Maschinist wird weiterhin daran erinnert, den Drehschalter weiter auf die Position »aus« zu drehen, um auch diesen Schalter mit der Stellung der selbsttätigen Schaltvorrichtung in Einklang zu bringen.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schalter zur Ein- und Ausschaltung
    v von Fernschaltern in Form eines Drehschalters mit zwei oder einer geraden Anzahl Schaltstellungen, welche den Stellungen »ein« — »aus« des Fernschalters
    a5 entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter nicht in seinen Normalstellungen den Stromschluß für »ein« oder »aus« bewirkt, sondern nur vorübergehend während des Überganges von der einen zur anderen Schaltstellung, während in den Normalstellurigen die Schaltstromkreise unterbrochen sind, in der Absicht, zu verhindern, daß, wenn eingeschaltet wurde und eine selbsttätige Auslösung eingetreten ist, infolge der Stellung des Drehschalters auf »ein« sofortige Wiedereinschaltung eintritt.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Relais (h) und eines Relais (k) im Ein- und Ausschaltstromkreis des Fernschalters, welche zu dem vom Drehschalter hergestellten Stromschluß einen parallelen Stromschluß bewirken in der Weise, daß dieser parallele Stromschluß so lange andauert, bis der Strom am Fernschalter selbsttätig unterbrochen wird.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Einschaltstromkreis liegende Relais (k) den Ausschaltstromkreis nochmals unterbricht, zum Zwecke, eine gleichzeitige Erregung der Einschalt- und der Ausschaltspule des Fernschalters auszuschließen.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anbringung von Hilfskontakten auf der Schaltstellung »ein«, wodurch ein Stromschluß parallel zu dem Umschalter (u) für die Merklampen in Stellung »aus« gebildet wird, um zu bewirken, daß, wenn nach einer Einschaltung die selbsttätige Auslösung eintritt, die Merklampe für »aus« trotz Umlegens des Schalters (u) so lange leuchtet, bis der Drehschalter von der Stellung »ein« zu der Stellung »aus« hin weitergedreht und damit also die Stellung des Drehschalters wieder mit der Stellung des Fernschalters in Einklang gebracht wird. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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