DE651658C - Gasdruckregler mit Schieberventil - Google Patents
Gasdruckregler mit SchieberventilInfo
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- DE651658C DE651658C DEC47359D DEC0047359D DE651658C DE 651658 C DE651658 C DE 651658C DE C47359 D DEC47359 D DE C47359D DE C0047359 D DEC0047359 D DE C0047359D DE 651658 C DE651658 C DE 651658C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0675—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
- G05D16/0683—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using a spring-loaded membrane
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Description
Die Verteilung von Gas unter erhöhtem Druck macht die Zwischensetzung von Entspannungsreglern
zwischen die Hochdruckleitungen und die zu den Verbrauchsstellen führenden Niederdrucknetze erforderlich.
Wenn der Verbrauch Null wird, so ist unbedingte Dichtigkeit des Verschluß systems der
Entspannungsregler notwendig, weil sonst der hohe Druck bis zu den Verbrauchsstellen
hindurchdringen würde und zu schweren Unfällen Anlaß geben könnte.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Regler mit einer Vorrichtung, die das vollständige
Dichthalten des Verschlusses in seiner Schließstellung sicherstellt.
Während bei den bisher gebräuchlichen mit Ventilkörpern arbeitenden Verschlüssen
oft nach einiger Zeit Undichtigkeiten auftraten, die zurückzuführen waren auf Staub-
und Teerablagerungen aus dem durchgehenden Gas, so zeigen die mit Schieberkörpern
arbeitenden Verschlußeinrichtungen von Membranreglern solche Verschmutzungserscheinungen
nicht, da sie infolge der Hinundherbewegung des Schieberkörpers selbstreinigend wirken. Etwaige Ablagerungen werden immer
gleich fortgeschoben, und die Dichtungsflächen bleiben lange rein. Demgegenüber
treten die derartigen Schieberkörpern nachgesagten Mängel in bezug auf Durchführung
einer sicheren Dichtung und auf Überwindung verhältnismäßig großer Reibungswiderstände
in den Hintergrund. Die Reibung, die durch die obenerwähnte Selbstreinigung des Schiebers ohnehin nicht sehr groß ist (zumal
die geringen Ablagerungen aus dem durchfließenden Gas aus ölartigen Stoffen bestehen,
die schmierend wirken), läßt sich durch geeignete Ausgestaltung der Schiebergitter und
Lagerung des Schieberkörpers auf ein Min-■destmaß herabsetzen, und die Sicherung der
Dichtung erfolgt erfindungsgemäß unter Benutzung von in bestimmter Weise angeordneten
Winkelhebeln und Schubstangen, die als Mittel zur Übertragung der Steuerbewegungen
der Membran auf den Ventilkörper an sich grundsätzlich bekannt sind: Das Schieberventil wird von einer Membran oder
einer Glocke mittels eines Winkelhebels gesteuert, der einerseits mit der Zugstange der
Membran oder der Glocke und andererseits mit einer den Schieber betätigenden Schubstange
verbunden und dessen Drehpunkt derart in Abhängigkeit von den Längen der Schubstange und der Hebelarme angeordnet
ist, daß der Schieber geschlossen ist, wenn sich der Verbindungszapfen zwischen Winkelhebel
und Schubstange in seiner Totpunkt-
lage befindet. Gleichzeitig ist 'ein zweiarmiger Hilfshebel vorhanden, dessen langer
Arm gleichfalls mit der Zugstange der Membran oder der Glocke verbunden und dessen
S Drehpunkt derart angeordnet ist, daß der lange Hebelarm seine höchste Stellung einnimmt
und der kurze Hebelarm gleichzeitig den Schieber auf seinen Sitz drückt, nachdem
der Verbindungszapfen von der Zugstange
to aus seiner -Totpunktlage um ein geringes angehoben
ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen vertikalen und Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch die Verschlußvorrichtung
nach der Erfindung. Im Innern eines Gußkörpers A ist eine Membran M vorgesehen, deren unterer Teil dem Austrittsdruck
unterworfen ist. Diese Membran" wirkt unter Vermittlung eines Hebelsystems auf
einen Schieber T, der mehr oder weniger die Eintrittsöffnung des Hochdruckgases versperren
kann. Außerdem drückt in der Schließstellung
ein von der Membran M gesteuerter Hebel L den Schieber T fest auf seinen Sitz.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt:
, Das Gas tritt durch den Eintrittsstutzen E ein und fließt durch das Filter F. Daraufhin tritt es durch ein Mundstück, dessen öffnung durch den Schieber T überwacht und geregelt wird, und verläßt die Anordnung schließlich durch das. Austrittsrohr S. Wenn der Austrittsdruck fällt, so senkt sich die Membran M und ruft dadurch eine Schwenkung des Zwischenhebels / in Uhrzeigerrichtung um seine feste Achse O hervor. Auf diese Weise wird der Schieber T unter Vermittlung der Kurbelstange B geöffnet. Wenn der Druck im Ausflußteil dagegen steigt, so findet der umgekehrte Vorgang statt, die Membran M hebt sich, der Hebel I dreht· sich in umgekehrtem Sinne, also entgegen dem Uhrzeiger, um seine Achse 0, der Schieber T wird von links nach rechts gezogen und verschließt auf diese Weise die Eintrittsöffnung des mit Hochdruck ankommenden Gases. In der Verschlußstellung des Schiebers T. befindet-sich der Gelenkbolzen C der Kurbelstange B etwa in derselben Horizontalebene, wie die Achse 0 und der Gelenkbolzen D, der die Kurbelstange B mit dem Schieber T verbindet. Daraus folgt, daß eine geringe Verschiebung des Punktes C von einer Stelle zu einer anderen in diesem Bereich praktisch überhaupt keine Verlagerung des Schiebers mit sich bringt. Mit anderen Worten, in der Schließstellung des Schiebers geht der Verbindungsbolzen C^ der den mit dem Schieber T verbundenen Lenker R steuert, durch einen toten Punkt. Wenn unter diesen Bedingungen im Augenblick des Schließens der oberhalb des Ventils vorhandene Druck· die Neigung hat zu ■ steigen, so wird die Membran M weiter nach oben gehen und durch Vermittlung des Hebels L auf den Schieber einen Druck ausüben, durch den der Schieber T fest auf seinen Sitz gepreßt wird, so daß auf diese Weise eine vollständige Abdichtung der Hochdruckleitung gegenüber erzielt wird. Der Hebel L ist um eine feste Achse R drehbar, und im Augenblick des Schließens hebt sich das Ende U dieses Hebels, das an dem Membrangestänge angelenkt ist. Das entgegengesetzte Ende 6" dagegen sucht dabei den Schieber auf seinen Sitz festzudrücken, um so eine vollkommene Abdichtung zu erzielen.
, Das Gas tritt durch den Eintrittsstutzen E ein und fließt durch das Filter F. Daraufhin tritt es durch ein Mundstück, dessen öffnung durch den Schieber T überwacht und geregelt wird, und verläßt die Anordnung schließlich durch das. Austrittsrohr S. Wenn der Austrittsdruck fällt, so senkt sich die Membran M und ruft dadurch eine Schwenkung des Zwischenhebels / in Uhrzeigerrichtung um seine feste Achse O hervor. Auf diese Weise wird der Schieber T unter Vermittlung der Kurbelstange B geöffnet. Wenn der Druck im Ausflußteil dagegen steigt, so findet der umgekehrte Vorgang statt, die Membran M hebt sich, der Hebel I dreht· sich in umgekehrtem Sinne, also entgegen dem Uhrzeiger, um seine Achse 0, der Schieber T wird von links nach rechts gezogen und verschließt auf diese Weise die Eintrittsöffnung des mit Hochdruck ankommenden Gases. In der Verschlußstellung des Schiebers T. befindet-sich der Gelenkbolzen C der Kurbelstange B etwa in derselben Horizontalebene, wie die Achse 0 und der Gelenkbolzen D, der die Kurbelstange B mit dem Schieber T verbindet. Daraus folgt, daß eine geringe Verschiebung des Punktes C von einer Stelle zu einer anderen in diesem Bereich praktisch überhaupt keine Verlagerung des Schiebers mit sich bringt. Mit anderen Worten, in der Schließstellung des Schiebers geht der Verbindungsbolzen C^ der den mit dem Schieber T verbundenen Lenker R steuert, durch einen toten Punkt. Wenn unter diesen Bedingungen im Augenblick des Schließens der oberhalb des Ventils vorhandene Druck· die Neigung hat zu ■ steigen, so wird die Membran M weiter nach oben gehen und durch Vermittlung des Hebels L auf den Schieber einen Druck ausüben, durch den der Schieber T fest auf seinen Sitz gepreßt wird, so daß auf diese Weise eine vollständige Abdichtung der Hochdruckleitung gegenüber erzielt wird. Der Hebel L ist um eine feste Achse R drehbar, und im Augenblick des Schließens hebt sich das Ende U dieses Hebels, das an dem Membrangestänge angelenkt ist. Das entgegengesetzte Ende 6" dagegen sucht dabei den Schieber auf seinen Sitz festzudrücken, um so eine vollkommene Abdichtung zu erzielen.
Der Ausgangsdruck kann nach Belieben geregelt werden unter Zuhilfenahme von
Bleidichtungsringen über der Membran M o. dgl.
Dieser Regler könnte selbstverständlich ebenso aus einer hydraulisch abgedichteten
Glocke bestehen, durch die die Membran M ersetzt werden würde.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gasdruckregler, dessen Schieberventil von einer Membran oder einer Glocke gesteuert wird, gekennzeichnet durch einen Winkelhebel (/, O, C), der einerseits mit der Zugstange der Membran oder der Glocke und andererseits mit einer den Schieber betätigenden Schubstange (B) verbunden und dessen Drehpunkt (O) derart in Abhängigkeit von den Längen der Schubstange und der Hebelarme angeordnet ist, daß der Schieber geschlossen ist, wenn sich der Verbindungszapfen (C) zwischen Winkelhebel und Schubstange (B) in seiner Totpunktlage befindet, und ferner gekennzeichnet durch einen zweiarmigen Hilfshebel (L), dessen langer Arm gleichfalls mit der Zugstange der Membran oder der Glocke verbunden und dessen Drehpunkt (R) derart angeordnet ist, daß der lange Hebelarm seine höchste Stellung einnimmt und der kurze Hebelarm (S) gleichzeitig den Schieber (T) auf seinen Sitz drückt, nachdem der Verbindungszapfen (C) von der Zugstange aus seiner Totpunktlage um ein geringes angehoben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR651658X | 1932-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE651658C true DE651658C (de) | 1937-10-16 |
Family
ID=9004799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC47359D Expired DE651658C (de) | 1932-03-18 | 1932-12-30 | Gasdruckregler mit Schieberventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE651658C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089234B (de) * | 1953-04-27 | 1960-09-15 | Pintsch Bamag Ag | Gasdruckregler mit einem bandfoermigen Verschlussstueck |
-
1932
- 1932-12-30 DE DEC47359D patent/DE651658C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089234B (de) * | 1953-04-27 | 1960-09-15 | Pintsch Bamag Ag | Gasdruckregler mit einem bandfoermigen Verschlussstueck |
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