DE65152C - Münzprüfer für Selbstverkäufer - Google Patents

Münzprüfer für Selbstverkäufer

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DE65152C
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DENDAT65152D
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English (en)
Original Assignee
C. KOBROW in Hamburg, Börgeschstr. 43/44
Publication of DE65152C publication Critical patent/DE65152C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/10Testing the rim, e.g. the milling of the rim

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 44: Kürzwaaren.
C. KOBROW in HAMBURG. Münzprüfer für Selbstverkäufer.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Münzprüfer für Selbstverkäufer u. dergl., welcher sich von anderen bekannten Einrichtungen dieser Art dadurch unterscheidet, dafs der zum Auslösen bestimmte scheibenförmige Körper unter einem pendelnd aufgehängten länglichen Körper hindurchrollen mufs. Die ganze mit dem scheibenartigen Körper in Berührung kommende Fläche des pendelnden Körpers ist aber mit Zähnen ausgerüstet, deren einer sich hinter am Rande der Scheibe etwa befindliche Vorsprünge legt, bei einer gewissen Weichheit des zu den Scheiben verwendeten Stoffes jedoch auch einen Eindruck in dem Rande herstellt, so dafs in beiden Fällen die Scheibe festgehalten wird. Durch eine nächstfolgende eingeschobene Scheibe wird dann die festgehaltene Scheibe seitwärts herausgekippt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ' ist ein in solcher Weise angeordneter Selbstverkäufer in mehreren, verschiedene Arten von Auswerfvorrichtungen aufweisenden Ausführungsformen dargestellt.
Die an die Einwurföffnung α für die zum Auslösen bestimmte Scheibe b heranreichende Rollbahn c ist in bekannter Weise schräg gestellt, so dafs die Scheibe mit geneigter Achse sich abwärts bewegt. In die Bahn der Scheibe wird bei den auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen allein durch ihr Eigengewicht (es wäre aber auch die Benutzung einer Feder möglich) eine Schiene d hineingedrängt, welche um einen Zapfen e der Rollbahn c drehbar ist und mit Bremspendel bezeichnet werden mag. Dieses Bremspendel ist an der unteren Seite mit Zähnen versehen, welche derart abgeschrägt sind, dafs die Scheibe stillsteht, wenn vorspringende Theile am Rande derselben an die Zähne herantreten. Die Zähne sind von einer solchen Schärfe und durch ein am Bremspendel einstellbares Gewicht J kann der auf den Scheibenrand auszuübende Druck derart geregelt werden, dafs die Zähne in Scheiben aus einem zu weichen Stoff, wie z. B. Blei, einschneiden. Eine Münze mit unbeschädigtem Rande und der genügenden Gröfse, auch infolge dessen hinreichender ■ Schwere und Härte wird ungehindert in der Rollbahn c sich hinabbewegen.
Die in solcher Weise ausgeschiedenen, d. h. in der Rollbahn festgehaltenen schlechten Münzen und Falschstücke werden in der folgenden Weise ausgestofsen.
Bei der Anordnung Fig. 1 bis 3 ist die Rollbahn c in einer solchen Höhe, dafs ein Hindurchfallen normaler Münzen ausgeschlossen ist, ein Schlitz cx angeordnet. Durch denselben schlägt ein Bügel g hindurch, wenn eine zum Auslösen bestimmte Scheibe in den Einwurf gebracht wird. Diese Scheibe nämlich verursacht ein Ausschlagen des zweiarmigen Hebels h. Der letztere aber überträgt seine Bewegung mittelst eines Zwischenhebels i auf einen Arm g1 des Bügels g. Auf diese Weise wird die festgehaltene Scheibe in der Kerbe c'2 der Rollbahn c sich stützend, über die labile Gleichgewichtslage hinaus gedreht und durch eine zu diesem Zweck angeordnete zweite Durchbrechung c3 der Rollbahn hindurchfallen. Hierbei ist vorausgesetzt, dafs die Rollbahn von einer Rinne von V-förmigem Querschnitt gebildet wird. Man kann aber

Claims (2)

  1. auch die die Durchbrechung c3 aufweisende Seite der Rinne fortlassen und erhält dann die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Form der Rollbahn. In diesem Falle kann man den Bügel g unterhalb des Schwerpunktes der Scheibe angreifen lassen. In diesem Falle erfolgt ferner kein Ueberschlagen der Scheibe beim Auswerfen, dieselbe wird nur ihres Stützpunktes beraubt und gleitet herab. Bei der Anordnung Fig. 6 und 7 wird die Entziehung des Stützpunktes dadurch bewirkt, dafs der rechtwinklig zur Ebene der rollenden Scheibe stehende Schenkel der Rollbahn wegklappbar ist.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Ein Mürizprüfer für Selbstverkäufer u. dergl., gekennzeichnet durch das in der Bahn der zum Auslösen bestimmten Münze oder des Münzersatzes angebrachte Bremspendel d, dessen mit dem Rande der letzteren in Berührung kommende Fläche derart gezahnt ist, dafs bei nicht glattem oder zu weichem Rande die Münze bezw. der Münzersatz so lange festgehalten wird, bis durch Einbringen einer neuen Münze ein seitliches Auswerfen der letzteren erfolgt.
  2. 2. Zum Zweck, die zurückgehaltene Münze oder den Münzersatz seitlich auszuwerfen, bei einem Münzprüfer der unter 1. angegebenen Art die Anordnung entweder eines durch die Bahn der Münzen hindurch drehbaren Bügels g, welcher ein Umkippen (Fig. 1 bis 3) bezw. ein Abgleiten verursacht (Fig. 4 und 5), oder einer Rollbahn c derart, dafs der senkrecht zur Ebene der rollenden Münze stehende Theil derselben wegklappbar ist (Fig. 6 und 7).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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