DE651010C - Umsetzverfahren fuer Foerderanlagen, insbesondere Gefaessfoerderanlagen - Google Patents

Umsetzverfahren fuer Foerderanlagen, insbesondere Gefaessfoerderanlagen

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DE651010C
DE651010C DES114519D DES0114519D DE651010C DE 651010 C DE651010 C DE 651010C DE S114519 D DES114519 D DE S114519D DE S0114519 D DES0114519 D DE S0114519D DE 651010 C DE651010 C DE 651010C
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DE
Germany
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drums
conveying
vessel
vessels
conveyor systems
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DES114519D
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English (en)
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Georg Felger
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SKIP CIE AKT GES
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SKIP CIE AKT GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

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  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Umsetzverfahren für Förderanlagen, insbesondere Gefäßförderanlagen Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gefäßförderanlagen nicht nur zum Fördern, sonclern auch zum gleichzeitigen Einhängen von Gut. beispnets:.weis.eBergen, zu benutzen.. Die Gefäße werden dabei nacheinander zur Beförderung verschiedenartigen Gutes benutzt.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Anlagen dieser Art gelangte das eine Gefäß einer zweitrümigen Anlage in die Entladestellung, wenn das andere Gefäß in die Beladestellung kam, und umgekehrt. Des Beladen beider Gefäße bzw. :das Entladen konnte daher nicht gleichzeitig erfolgen, sondern nur nacheinander; die Gefäße mußten dazu umgesetzt werden.
  • Es ist auch schon daran gedacht worden, ein Umsetzen der Gefäße gänzlich zu vermeiden und die Entladung und Wiederbeladung im Stillstand erfolgen zu lassen. Hierzu sind jedoch besondere Zufördereinrichtungen notwendig, die das Fördergut und das einzuhängende Gut von der Sohle auf- bzw. absteigen lassen. Das Gegebene ist in _ den weitaus meisten Fällen jedoch eine solche Anordnung, bei der die Entladung sowohl des Fördergutes als auch des einzuhängenden Gutes oberhalb der zu dem betreffenden Horizont gehörenden Beladestelle erfolgt.
  • Die Erfindung ermöglicht eine solch günstige Anordnung der Be- und Entladestellen dadurch, daß das Umsetzen derart . erfolgt, daß beide Fördermittel (Gefäße) in der einen Stellung entleert werden, darauf mittels -einer zusätzlichen Einrichtung ein Gefäß entgegen der -regelrechten Förderbewegung umgesetzt 'wird, während Glas andere Gefäß stillsteht oder entsprechend der Förderbewegung umgesetzt wird, und schließlich beide Gefäße gleichzeitig beschickt werden.
  • Es ist für die Anwendung der Erfindung nicht unbedingt notwendig, daß beide Gefäße umgesetzt werden; vielmehr kann das Verfahren auch dann noch mit Vorteil angewendet werden, wenn beispielsweise bei einer Haltestelle das Gefäß im Stillstand entladen und beschickt, dagegen an der anderen Haltestelle umgesetzt wird.
  • Die Zeichnung gibt einige Au.sführungsbeiisp,iele für .die Erfindung. Zunächst sei an Hand der Abb. r das neue Verfahren in seinen Grundzügen näher erläutert. Es ist angenommen, daß in einem zweitrümigen Schacht, der mit einer Gefäßförderung mit Bodenentleerern betrieben wird, gleichzeitig Kohle gefördert, wie auch Berge eingehängt werden sollen. Zu diesem Zweck sind über Tage (oder bei Blindschachtförderung an der oberen Sohle) eine Kohlenabzugsschurre z und .darunter eine Bergefüllschurre 2 angebracht, während unter Tage (oder auf der tieferen Sohle) eine Bergeab zugschurre z und eine Kohlenfüllschurre 4. angeordnet sind. Die Anordnung der Abzugschurren oberhalb der Fülschurren bedingt ein Umsetzen Jer. Gefäße I und 11.
  • In den Teilfiguren a, b, c, d sind neben'r@rc:;'! ander die verschiedenen Vorgänge angedL#a» tet; die strichpunktierten Linien zeigen tl Hübe, die die Fördergefäße ausführen.
  • In der Stellung a ist angenornrnen, daß das Fördergefäß I, beispielsweise am linken Seiltrum, in der höchsten Stellung steht und gerade seinen Kohleninhalt über die Schurre i abgegeben hat. Das Fördergefäß II, beispielsweise am rechten Trum hängend, hat dagegen gleichzeitig seinen Bergeinhalt über die Schurre 3 entleert. Zum nun folgenden Wiederbeladen müssen die Fördergefäße umgesetzt werden. Wie die Abb. i b zeigt, sind hierzu beide Gefäße abzusenken. Wenn dies geschehen ist und die Gefäße unterhalb der Füllschurren 2 und zur Ruhe gekommen sind, werden sie beschickt, und zwar das Gefäß I mit Bergen und das Gefäß II mit Kohle. Sodann wird (s. Abb. i c) das Gefäß I bis zur Bergeentladeschurre 3 abgesenkt, während dass Gefäß 1I b@i@.s zur Kohleentladesch@urre i angehoben werden muß. Der Fahrweg des Gefäßes II ist also größer als der des Gefäßes I. 2#Z ach dem gleichzeitig erfolgenden Entleeren der beiden Gefäße muß wieder umgesetzt werden (Abb. i d_), und zwar gehen genau wie zwischen den Abb. i a und i 1i beide Gefäße abwärts. Nach dem gleichzeitig erfolgenden Beschicken mit Bergen (Gefäß II) und Kohle (Gefäß I) erfolgt der nächste Hub, wobei diesmal das Gefäß I den größeren Weg -zurücklegen muß. Dann beginnt das Spiel von neuem in der Stellung a.
  • In der Abb.2 ist das Geschwindigkeitsdiagramm für die -beiden 'Fördergefäße I und II für einen Doppelzug dargestellt, wie es 'sich entsprechend dem Schema der Abb. i ergibt. Aus dem Diagramm gehen sowohl Sinn wie auch Größe der einzelnen Bewegungen der Gefäße hervor. -Die Buchstaben h und k bedeuten oberhalb der Diagrammlinie Füllen, unterhalb der Dlagrammlinien Entleeren der Berge fizw. Kohle. Insbesondere zeigt das Diagramm, daß bei den einzelnen Gefäßen der Abwärtshub stets init kleinerer, der Aufwärtshub dagegen mit größerer Geschwindigkeit erfolgt.
  • Die Einrichtungen, mit denen das vorbeschriebene Umsetzverfahren durchgeführt werden kann, können mannigfacher Art sein. So kann man erfindungsgemäß relativ zueinander bewegbare Seilträger verwenden, die während des Urnsetzens und des Treibens verschoben werden. Hierfür gibt die Abb. 3 ein Ausführungsbeispiel bei einer Treibscheibenförderung. Das über die Treibscheibe 5 geführte Seil G läuft in bekannter Weise über Seilumleitscheiben 7 und B. Diese ;.sind jedoch' nicht ortsfest im Fördergerüst ,lagert, sondern können in senkrechter ichtung bis in die gestrichelt dargestellte ;xlage 7' und 8' um den Betrag tt verschoben werden. . Angenommen, die Gefäße I und II befinden sich in der ausgezogen dargestellten Lage (entsprechend der Abh. i a). Das Umsetzen (entsprechend Abh. i b) erfolgt dann in der Weise, daß die beiden Seilscheiben 7 und um den Umsetzweg tt abgesenkt werden. Die Treibscheibe 5 bleibt bei diesem Vorgang in Ruhe. Der nachfolgende Hub wird durch die Treibscheibe 5 bewirkt, wobei gleichzeitig die Seilscheiben 7 und 8 wieder in ihre Ausgangslage angehoben werden. Dadurch legt das Fördergefäß 1 einen kleineren, das Fördergefäß II dagegen einen größeren Weg im Schacht zurück, so daß sie am Schluß des Hubes in einer Stellung entsprechend der Abb. i c ankommen. Zum nun notwendigen Umsetzen werden die Seilscheiben 7 und 8 wieder abgesenkt, worauf sie beim nächsten Hub wieder um den Betrag zt angehoben werden. Diesmal legt dann das Fördergefäß 1 den größeren und das Fördergefäß II den kleineren Weg im Schacht zurück.
  • Anstatt die Seilumleitscheiben zu senken unidl zu heben, kann man auch besondere verschiebbare Ablenkscheiben anordnen, mit denen eine entsprechende Seillängung oder Kürzung der beiden Trums erzielt werden kann. Eine weitere Möglichkeit zum Erreichen desselben Zwecks besteht darin, daß die Fördermaschine selbst (Treibscheiben-oder Trommelfördermaschine) um einen entsprechenden Betrag gehoben 'und gesenkt bzw. bei Anordnung von Umlenkscheiben am Fuß des Förderturms seitlich verschoben wird. Die Mittel zum Bewegen der Seilträger während des Umsetzens und des Förderzuges können vom Hauptbedienungshebel der Fördermaschine aus gesteuert werden.
  • Eine andere Möglichkeit zur Anwendung des Umsetzverfaltrens nach der Erfindung bestefit bei Trommelfördermaschinen darin, daß die beiden Seiltrommeln in bezug aufeinander mit-gleicher und verschiedener Drehzahl und gleichem und verschiedenem Drehsinn umlaufen können. Hierfür gibt die Abb. d. ein Ausführungsbeispiel.
  • Die beiden Seiltrommeln i i und 12 werden vorn Fördermotor 13 wahlweise über verschiedene Übersetzungsgetriebe angetrieben. Auf einer mit dem Motor gekuppelten Vorgelegewelle 14 sitzen lose die Zahnräder 15, 16, 17 und 18. Zwischen den Zahnrädern 15 und 16 befindet sich, gegen Drehung gesichert aber längs verschiebbar auf der Welle i_1., eine Kupphang i9, und zwischen den Zahnrädern 17 und 18 sitzt eine gleichartige Kupplung 2o. Das Zahnrad 15 treibt mit hoher Übersetzung auf ein Zahnrad 25, das auf einer Vorgelegewelle 21 befestigt ist, von wo aus über ein Zahnrad 22 das mit der Trommel i i verbundene Zahnrad 23 angetrieben wird. Das Zahnrad 1(a arbeitet über ein Wechselrad 2.4 mit kleinerer Übersetzung auf ein Zahnrad 26, das ebenfalls auf der Vorgelegewelle 21 - sitzt. Das Zahnrad 17 arbeitet in ähnlicher Weise Tiber ein Zwischenrad 29 mit hoher Übersetzung auf das Zahnrad 27, das fest auf der Vorgelegewelle 31 sitzt, die mit einem Zahnrad 32 das Zahnrad 33 der Trommel 12 antreibt. Das Zahnrad 18 treibt mit kleiner Übersetzung unmittelbar auf das ebenfalls auf der Welle 31 sitzende Zahnrad 28.
  • Die Zahnradgetriebe 15, 25 und 17, 29, 27 stellen die langsame Geschwindigkeit für Abwärtsfahrt her, während die Zahnräder 16, 24, 26 und 18, 28 den Trommeln die schnelle Geschwindigkeit für die Aufwärtsfahrt erteilen.
  • Zur Steuerung der Kupplungen i9 und 2o dienen Hebel 39 und 4o, deren Rollen 41 und # in Kurvenscheiben 43 und 4-1 geführt sind.
  • ese Kurvenscheiben. sind als Kreiskurven auf einer Steuerwelle angeordnet: in der "Zeichnung ist ihre Abwicklung mit den Stellungen a, b, c, d dargestellt (welche Stellungen mit den entsprechenden Abschnitten der Abb. i übereinstimmen).
  • Für das Umsetzverfahren nach -der Erfindung läuft der 1lotor 13 ständig in der gleichen Drehrichtung um. In der Stellung a (vgl. Abb. i ) wird die linkƒ Trommel i i, an der das Gefäß I hängt, über die Zahnräder 15v 25, 22 und 23 langsam im Abwicklungssinne und die Trommel 12, an der das Gefäß 1I hängt, über .die Zahnräder 17, 29, 27 32 und 33 ebenfalls langsam und im. Abw icklungssinne angetrieben. Die Gefäße werden also nach Stellung b umgesetzt. In dieser Stellung schaltet die Kurvenscheibe 4d. die Kupplung 2o nach rechts, während die Kupplung i9 nach links eingerücktr bleibt. Beim Wiederanlassen des Motors 13 in der gleichen Richtung wird nun das Gefäß II mit der rechten Trommel 1:2 schnell aufwärts gezogen über die Zahnräder 18, -.:8, 32 und 33, während das Gefäß I mit der Trommel i i weiter langsam abwärts geht, bis die Stellung c erreicht ist. In dieser Stellung muß das -zweite Umsetzen erfolgen. Zu diesem Zweck steuert die Kurve .14 die Kupplung 2o wieder nach links, so daß von beiden Trommeln weiter Seil abgelassen wird.
  • Beim nun folgenden vierten Arbeitsspiel des Doppelzuges (Stellung (1) erhält die Trommel i i durch Umlegen der Kupplung 19 nach rechts eine große Aufwärtsgeschwindigkeit über die Zahnräder 16, 2q., 26, 22, 23, während die Trommel i i langsam das Gefäß II a'bsenkt. Nach Beendigung eines Hubes gelangen die Kurvenscheiben .43 und 44 wieder in ihre Ausgangslage a., worauf das Spiel von neuem wie vorbeschrieben beginnt.
  • Die Fördermaschine nach Abb. d. läßt sich auch für die bisher übliche Betriebsweise umstellen, trenn beispielsweise nur in einer Richtung gefördert werden soll. Hierzu «-erden die beiden Trommeln i i und 12 nach dem notwendigen Verstecken durch Kupplungen 4.5 und 46 fest miteinander verbunden, was durch Einlegen eines Hebels 4.7 geschieht. Dieser Hebel kann jedoch nur dann eingerückt werden, wenn eine Sperrnase 48 unter dem Kupplungsgestänge :19 förtbewegt ist. Das ist nur in der Stellung rd möglich, da die Sperrnase .18 mit dem Kupplungshebel 39 in Verbindung steht, der die Sperrnase nur in der Stellung d zur Seite zieht. Mit dem Gestänge d.9 ist ein weiteres Gestänge 5o gekuppelt, das. den Drehpunkt 51 ,des Kupplungshebels 4.o derart verschiebt, daß die Kupplung 2o zwischen den beiden Zahnrädern 17 und 18 steht, so daß beide von der Welle 1.1 entkuppelt sind. Die Trommeln i i und 12 werden dann vom Motor 13 nur über die Zahnräder 16, 2.4, 26 und 22, 23 angetrieben. Am Ende jedes Hubes muß. der Motcar 13 dann umgesteuert werden.
  • Anstatt die Trommeln i i und 12 unmittelbar miteinander zu kuppeln, kann man sie auch durch entsprechendes Einlegen der Kupplungen i9 und 2o mit gleich großer Übersetzung antreiben. Dies geschieht in dem Falle, daß die Seile im gleichen Sinne auf die Trommeln. gewickelt sind.
  • Anstatt zwei Wechselgetriebe zwischen Motor und jede Trommel einzuschalten, kann man auch deren drei verwenden, die beispielsweise durch Schiebekeile wahlweise eingerückt werden. Auch ist es möglich, eine Getriebeanordnung zu wählen, bei der der Motor beim Übergang vom Treiben zum Umsetzen in seiner Drehrichtung umgesteuert wird.
  • Die mechanischen Zwischengetriebe zum Wechseln der Drehrichtung und der l'bersetzung können ganz oder zum Teil in Fortfall kommen, wenn die beiden Seiltrommeln je einen besonderen Antriebsmotor erhalten, welche Motoren in zwangsläufiger Abhängigkeit voneinander mit gleicher und verschiedener Drehzahl und gleicher und verschiedener Drehrichtung steuerbar sind. So kann man beispielsweise jeder Trommel einen besonderen Motor zuordnen, die durch zwei Leoirarid-Stetiierdynainos gespeist werden. Die Anlasser der Maschinen werden dann zum Umsetzen mit gleich großer Übersetzung, zum Treiben dagegen mit verschieden großer Übersetzung vom Steuerhebel aus bewegt, so daß das gewünschte Geschwindigkeitsdiagramm nach Abb.2 erreicht wird. Es ist auch denkbar, Anlasser mit verschieden abgestuften Widerständen für die eine und die andere Drehrichtung zu verwenden. Bei beiden Anordnungen findet ein elektrischer Ausgleich von Energie über .den Leonardsatz statt.
  • Will man diesen Umweg vermeiden, so können die beiden von getrennten Motoren angetriebenen Trommeln während einzelner Abschnitte des Förderspiels über Getriebe von gegebenenfalls verschiedenen CTbersetzungsgraden miteinander gekuppelt werden.. Dabei können die Getriebekupplungen in Abhängigkeit von den Steuermitteln der Motoren stehen.
  • Für eine solche Anordnung gibt die Abb. 5 ein Ausführungsbeispiel. An der linken Trommel i i hängt wiederum das Fördergefäß I, während! an :der rechten Trommel i2 das Gefäß II hängt. Mit der Trommel i i ist ein Fördermotor 53 unmittelbar gekuppelt, der über eine Kupplung Q57 auch die Trommel 12 mit langsamerer Geschwindigkeit antreiben kann, während die Trommel 12- mit einem Motor 52 verbunden ist, der über eine Kupplung 56 die Trommel i i mit kleinerer Geschwindigkeit antreiben kann. Zum Steuern des Motors 52 dient der Anlasser 54., während der Motor 53 durch den Anlasser 55 gesteuert wird. Der Einfachheit halber liegen die Anlasser im Erregerkreis der- Motoren selbsti bei Leonardsteuerung wird bekannterweise das zugehörige Generatorfeld geregelt. Zwischen den beiden Anlassern 54 und 55 steht ein Steuerhebel 58, der in der Mittelstellung mit beiden Anlassern gekuppelt ist. Wird er auf den Anlasser 54 zu bewegt, so ist er nur mit diesem gekuppelt, bei einer Querbewegung nach der anderen Seite steht er nur mit dem Anlasser 55 in Verbindung. In den beiden Ouerstellungen werden Kontakte 59 und 6o für die Kupplungen 56 und 57 eingeschaltet.
  • Ein doppelter Förderzug (vgl. wiederum Abb. i) spielt sich folgendermaßen ab: Zum Umsetzen der Gefäße I und II von Stellung a nach Stellung b bleibt der Steuerhebel 58 in der Mittellage und wird nach rechts bewegt. Dadurch werden beide Anlasser'auf langsame Abwärtsfahrt eingestellt, und der Steuerhebel wird beim Erreichen der Beladestellungen in die Mittellage zurückgeführt. Beim nun folgenden Förderzug wird der Hebel 58 auf den Anlasser 54 zu bewegt und dann nach links ausgelegt. Dadurch erhält der Motor 52 Strom, und die Kupplung 56 wird geschlossen. Der Motor 52 treibt dann die Trommel r2, an der das Gefäß II hängt, mit großer Geschwindigkeit im Aufwärtssinne und die Trommel ii über die Kupplung 56 mit langsamer Geschwindigkeit abwärts an, bis die Stellung c erreicht ist.
  • Tun wird. wieder wie -zuerst beschrieben; durch Stellen des Hebels 58 in die Mittellage und Auslegen nach rechts umgesetzt, worauf der zweite Förderzug durch den Motor 53 und die Kupplung 57 mit großer Geschwindigkeit für das Gefäß I und kleiner für das Gefäß II durch Bewegen, des Hebels 58 auf den Anlasser 55 hin und Auslegen nach links eingeleitet wird. Die Gefäße kommen dann wieder in die Anfangslage a.
  • Für den Fall, daß ein genügender Gleichlauf der beiden Motoren für das Umsetzen nicht erzielt werden kann, können die beiden Trommeln für diesen Arbeitsvorgang auch unmittelbar miteinander gekuppelt werden. Die dazu bestimmte Kupplung läßt sieh ebenfalls in Abhängigkeit von der Lage des Steuerhebels 58 ein- und ausrücken.
  • Die Erfindung ist nicht an die dargestellten Anordnungen der Be- und Entladeeinrichtungen und die einzelne Ausführung der Steuer- und Antriebsmittel gebunden. 'T

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umsetzverfahren für Förderanlagen, insbesondere Gefäßförderanlagen, zum gleichzeitigen Fördern und Einhängen, dadurch gekennzeichnet, daß das Umsetzen derart erfolgt, daß beide Fördermittel (Gefäße) in der einen Stellung entleert werden, darauf mittels einer zusätzlichen Einrichtung ein Gefäß entgegen der regelrechten Förderbewegung umgesetzt wird, während' das andere Gefäß stillsteht oder entsprechend der Förderbewegung umgesetzt wird, und schließlich beide Gefäße gleichzeitig beschickt werden.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch während des Umsetzen.s und des Treibens in bezug aufeinander bewegbare Seilträger (Seilumleitscheiben, Ablenkseheiben, Seiltrommeln, Treibscheiben).
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Z;erfahrens nach dem Anspruch i unter Verwendung von Seiltrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe der beiden Seiltrommeln so ausgebildet sind, daß die Seiltrommeln in bezug aufeinander sowohl xnit gleicher und verschiedener Drehzahl als auch mit gleichem und verschiedenem Drehsinn umlaufen können. Einrichtung nach dein Anspruch" dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Motor und jeder Trommel mindestens zwei Wechselgetriebe mit verschiedener Übersetzung eingeschaltet sind. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 oder d, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine zusätzliche unmittelbare Kupplung der beiden Trommeln odef Einschaltung gleich großer Übersetzungen die Maschine auch für Förderung in nur eitier Richtung geeignet gemacht ist. 6. Einrichtung nach dein Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seiltrommeln je einen besonderen Antriel),smotor aufweisen und daß die -L%Iotoren in zwangsläufiger Abhängigkeit voneinanider mit gleicher und verschiedener Drehzahl und gleicher und verschiedener Drehrichtung steuerbar sind. 7. Einrichtung nach dein Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden von getrennten Motoren angetriebenen Trommeln während einzelner Abschnitte des Förderspiels über Getriebe von gegebenenfalls verschiedenen LTbersetzungsgraden miteinander gekuppelt sind. , S. Einrichtung nach -den Ansprüchen 6 und 7, daduroh gekennzeichnet, ;daß auch die Getriebekupplungen in Abhängigkeit von den Steuermitteln der Motoren gebracht sind.
DES114519D 1934-06-28 1934-06-28 Umsetzverfahren fuer Foerderanlagen, insbesondere Gefaessfoerderanlagen Expired DE651010C (de)

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DE (1) DE651010C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932383C (de) * 1943-06-19 1955-08-29 Siemens Ag Sicherheitseinrichtung fuer Fahr- und Hubwerke von Foerderanlagen

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DE932383C (de) * 1943-06-19 1955-08-29 Siemens Ag Sicherheitseinrichtung fuer Fahr- und Hubwerke von Foerderanlagen

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