DE500490C - Selbsttaetig arbeitende Betonmischmaschine - Google Patents

Selbsttaetig arbeitende Betonmischmaschine

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DE500490C
DE500490C DESCH81208D DESC081208D DE500490C DE 500490 C DE500490 C DE 500490C DE SCH81208 D DESCH81208 D DE SCH81208D DE SC081208 D DESC081208 D DE SC081208D DE 500490 C DE500490 C DE 500490C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/02Controlling the operation of the mixing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Selbsttätig arbeitende Betonmischmaschine Die Erfindung bezieht sich auf solche selbsttätig arbeitende Betonmischmaschinen, bei denen die Auslösung der einzelnen Arbeitsvorgänge selbsttätig stattfindet. Die Kennzeichen .der Erfindung bestehen darin, daß die verschiedenen, zwecks Verschiebung aushebbaren, unter Wirkung von Pendelgewichten stehenden, und einseitige Rasten aufweisenden Riemenrücker durch Gestänge, die von einem regulierbaren Nockenrad gesteuert werden, und durch von dem Förderbehälter zwangläufig bewegte Steuerhebel wechselweise ein- und ausgerückt werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Seitenansicht der Betonmischmaschine, Abb.2 die Oberansicht, Abb. 3 eine Ansicht auf die Riemenschaltung und Abb. 4 den Steuerhebelmechanismus als Einzelheit. . Mit i ist die Hauptantriebswelle bezeichnet, angetrieben durch den Motor 2, welcher auf dem Wagengestell 3 gelagert ist. An letzterem sitzt auch die Führungsschiene 4 mit darauf rollendem Förderbehälter 5, der mittels Seilzuges 6 durch die Aufzugswinde 7 angehoben und entleert wird.
  • Die Winde 7 wird mittels der Vollscheibe 8 und der Leerscheibe 9 (Abb. i und 3) durch Riemen mit Ein- und Ausrücker 25, die Mischtrommel io, welche bei der Rechtsumdrehung mischt und bei der Linksumdrehung entleert, mittels einfachem und gekreuztem Riemen mit Ein- und Ausrücker 2o auf Vollscheibe i i und Leerscheiben 12 und 13 und die Höhenförderwinde 4i mittels Vollscheibe 42 und Leerscheibe 43 durch Riemen mit Ein-und Ausrücker 44 (Abb. i und 3) von der Hauptantriebswelle i nach Verschieben der Aus- und Einrücker zu den Vollscheiben bzw. Leerscheiben in Tätigkeit bzw. außer Tätigkeit gesetzt.
  • Die vorstehend beschriebene Einrichtung ist bekannt. Die Ein- und Ausrücker 25, 2o und 44 besitzen an den Enden Handgriffe (Ab b.3), so daß die Anlage auch von Hand wie bei den hisher bekannten Maschinen bedient werden kann.
  • h@eu dagegen sind die nachstehend beschriebenen .selbsttätigen Ein- und Awsrückrangen sowie die !selbsttätigen Bremsvorrichtungen bei den Winden.
  • Bei den Ein- und Ausrückern 25, 2o und 44 sind neben den Handgriffen Einkerbungen 27, 2i und 45 ausgespart (Abb.3), die als Feststellungen bezeichnet werden sollen, ferner ist jeder Ein- und Ausrücker mit je einem oben in .einem festen Punkt beweglichen und beim Ausrücken in diesem festen Punkt ausschwingenden Pendelgewicht 26, 22 und 47 (Abb.3) versehen.
  • Wird z. B. von Hand der Ein- und Ausrücker 25 in seine Feststellung 27 geschoben, so klinkt er zufolge seines Schwergewichtes in der Ausrückerführung fest ein, schiebt gleichzeitig den Riemen von der Vollscheibe 8 auf Leerscheibe 9 und bringt das Pendelgewicht 26 in eine schräge Stellung. Sobald jetzt der Ein- und Ausrücker 25 aus seiner Feststellung gehoben wird, kehrt sofort das Pendelgewicht 26 in. seine Ausgangsstellung zurück und schiebt den Riemen von der Leerscheibe 9 auf die Vollscheibe B.
  • Auf dem Wagengestell 3 ist die Nockenscheibe 50 gelagert (Abb. 1, 2, 4 und 5), welche mittels Riemen durch die Hauptantriebswelle i die Vollscheibe 55 und die Leerscheibe 54 (Abb. 2) durch Ein- bzw. Ausrücken von Hand in bzw. außer Tätigkeit gesetzt wird. Die koniische Scheibe, 53 gleitet auf der konischen; verschiebbaren Zwiischenscheibe 56, an deren Wellenende ein Ritzel auf Zahnrad 58 (Abb. 2), dessen Welle auch die Nockenscheibe trägt, eingreift. Durch das Verschieben der konischen Zwischenscheibe 56 mittels Hebel von Hand wird die Tourenzahl der Nockenscheibe 50 geändert, wobei die beiderseitigen Lager d'er konischen Scheibe 53 durch besondere Anordnung allen Bewegungen nachgeben und den Riemen zu den Scheiben 54 und 55 stets spannt. Die Nockenscheibe 5o (Abb. 5) besitzt einen Nocken 51 und einen verstellbaren Nockenbolzen 52. Um die Nockenscheibe 5o sind die einen Enden der Hebelarme 36, 39 und 46, die in die festen Punkte 37, 4o und 46v, schwenkbar sind, beweglich gelagert. An den anderen Enden der Hebelarme 36, 39 -und 46 sind die Stoßstangen 35, 38 und 46a gelenkig angebracht, welche wiederum die Ein- und Ausrücker 25, 2o und 44 unmittelbar neben den Ausrückerführungen umfassen und leicht auf ihnen gleiten. Wenn der Motor 2 und die Hauptantriebswelle i in Gang gesetzt sind, wird die Nockenscheibe 5o durch Einrücken von Hand eingeschaltet. Der Nockenbolzen 52 greift dann in die Ausfräsung des Hebelendes 36 ein (Abb. 4) und zieht es nach abwärts, wobei die Stoßstange 35 aufwärts bewegt wird und den Ein- und Ausrücker 25 aus der Feststellung 27 hebt. Das Pendelgewicht 26 geht aus seiner schrägen Lage in die senkrechte zurück und schiebt den Riemen: von der Leerscheibe 9 auf die Vollscheibe 8, wodurch die Winde 7 in Tätigkeit .gesetzt wird. Duirch. dus Seil 6 wird der Förderbehälter 5 in seine Entleerungsstellung gehoben. Hat der Förderbehälter 5 diese Stellung eingenommen, so wird der Hebel 23, welcher an einem festen Punkt beweglich angebracht ist, ebenfalls gehoben. Hierdurch wird der Ein- und Ausrücker 25, der durch das Seilstück 24 (Abb. 3) gelenkig mit dem Hebel 23 verbunden ist, in seine Feststellung 27 gebracht, wobei gleichzeitig der. Riemen von den Vollschefbe& auf die Leerscheibe 9 gezogen wird. Hierdurch wird die Winde 7 außer Tätigkeit gesetzt, bis der Nockenbolzen 52 den Vorgang von neuem einleitet.
  • Der inzwischen entleerte Förderbehälter 5 geht zufolge seines Eigengewichtes wieder selbsttätig zurück und könnte eine gefahrbringende Geschwindigkeit für die Winde 7 und das Seil 6 annehmen, wenn nicht durch eine selbsttätige Bremsvorrichtung eine Verminderung der Geschwindigkeit ermöglicht würde. Diese Bremsvorrichtung ist die gleiche, wie sie auch für die Winde 41 vorgesehen ist, weshalb sie nur einmal, und zwar für die letztere in Abb. 2, dargestellt worden ist. Auf der Welle für die Vollscheibe 8 sind schwenkbare Gewichte 29 mit gelenkig verbundenen Hebeln angebracht, welche wiederum in den Klemmstücken 30 und 32 gelenkartig gelagert sind. Das Klemmstück 30 ist auf der Welle festgeklemmt, während das Klemmstück 32 die Welle beweglich gleitend umfaßt und am Ende eine Nut enthält, in welcher das Bremswinkelschenkelende 33 in einer besonderen beweglichen Vorrichtung mit zwei Bolzen eingreift, während das andere Schenkelende, welches im Eck in dem festen Punkte 34 beweglich gelagert ist, den Bremsklotz 28 enthält. Die Bremse greift bei der für den Aufzug des Behälters 5 vorgesehenen Tourenzahl nicht ein. Wächst die Geschwindigkeit beim Rückweg des Behälters 5 über die normale, so werden sich die Gewichte 29 infolge der Zentrifugalkraft nach auswärts bewegen, wodurch das Klemmstück 32 sich von der Vollscheibe 8 wegbewegt und das Schenkelende 33 auf Zug beansprucht, wodurch der Bremsklotz 28 auf die Scheibe 8 gedrückt wird.
  • Im Punkte 15 ist an der Führungsschiene 4 das schwenkbare Hebelsystem 16, 17 und 18 angebracht, das durch das Seilstück 19 mit dem Ein- und Ausrücker 2o verbunden ist. Mit dem Hinaufgleiten des Förderbehälters 5, das durch den Nockenbolzen 52 veranlaßt wurde, hat der Anschlagbolzen. 14 bereits den im Punkt 15 beweglich gelagerten schwenkbaren Hebel 16 (Abb. i und 2) angedrückt und über die weitere gelenkige Verbindung 17, 18 und i9 den Ein- und Ausrücker 2o durch das Pendelgewicht 22 in die Feststellung 2i gezogen, wodurch die Mischtrommel io mittels der Riemenscheiben 11, 12 und 13 in Rechtsumdrehung zum Mischen versetzt worden ist. Wenn die eingestellte Zeit für die Mischung (Umlaufzeit der Nockenscheibe 50) beendet ist, drückt der Nocken 51 den Hebel 39 nach abwärts, und die Stoßstange 2o hebt den Ein- und Ausrücker 2o aus seiner Feststellung 21. Das Pendelgewicht 22 schiebt den Ausrücker 2o in seine Ausgangsstellung zur Linksumdrehung der Mischtrommel io behufs Entleerung, bis nach der Entleerungszeit der Anschlagstift 14 mit dem Hebel 16 den Arbeitsgang wieder einleitet.
  • Nach Umschaltung der Mischtrommel io, also nach Entleerung durch Rinne 69 in den Gießturm- oder Aufzugsbehälter (Abb. 3), drückt der Nocken 51 das eine Ende des Hebels 46 nach abwärts, und die Stoßzange 46a hebt den" Ein- und Ausrücker 44 aus der Feststellung 45, wodurch das Pendelgewicht 47 den Ausrücker 44 samt Riemen auf die Vollscheibe 42 schiebt. Die Winde 4r wird in Täfiigkeit gesetzt und der Behälter zur Entleerung hochgezogen. Am Ende der Hubbewegung stößt :der Behälter an den Steuerbebe149, welcher über das. S,teuerseil mit .dien Eünr und Ausrückar 44 in Verbindung steht, wadumch der Ausrücker 44 samt Pend!elgewichiü 47 in .seine Feststellung 45 gezogen wird. Die Winde bleibt außer Tätigkeit, bis der Nocken 51 den Vorgang wieder einleitet. Auf Welle 31 (Abb. 2) ist zum Abfördern des Behälters in seine Ausgangsstellung eine selbsttätige Bremsvorrichtung vorgesehen, die auf die Vollscheibe 42 wirkt und die entsprechend der bei der Förderwinde 7 bereits beschriebenen ausgebildet ist.
  • Die Wasserzuführung zu dem Mischbehälter geschieht in bekannter Weise in genau geregelten Mengen und ist nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATI.NTANSPRUC%1: Selbsttätig arbeitende Betonmischmaschine, bei der die einzelnen Arbeitsgänge sowie die Beschickung der Mischtrommel durch eine der von der Maschinenwelle angetriebenen Vorrichtungen ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ein- und Ausschalten der Mischtrommel und des Füllbehälters sowie der Bremsvorrichtung für den Füllbehälter auslösenden Riemenrücker (20, 25, 44) durch die Bewegung des Füllbehälters mittels der Hebel (16, 23 und 49) wechselweise in die Leerlauf stellung gebracht und durch das die Einrückgestänge (35, 36, 38, 39, 46 und 46a) antreibende, mit regelbarer Geschwindigkeit umtanfende Nokkenrad (5o) sowie unter Einwirkung der Pendelgewichte (22, 26 und 47) in die Arbeitsstellung zurückgeführt werden.
DESCH81208D 1926-12-29 1926-12-29 Selbsttaetig arbeitende Betonmischmaschine Expired DE500490C (de)

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