DE650917C - Verfahren zum Polieren von Eisen- und Metallwarenmassenteilen - Google Patents

Verfahren zum Polieren von Eisen- und Metallwarenmassenteilen

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DE650917C
DE650917C DEE48321D DEE0048321D DE650917C DE 650917 C DE650917 C DE 650917C DE E48321 D DEE48321 D DE E48321D DE E0048321 D DEE0048321 D DE E0048321D DE 650917 C DE650917 C DE 650917C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/12Accessories; Protective equipment or safety devices; Installations for exhaustion of dust or for sound absorption specially adapted for machines covered by group B24B31/00
    • B24B31/14Abrading-bodies specially designed for tumbling apparatus, e.g. abrading-balls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

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AUSGEGEBEN AM 5.0KT0BER 1937
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Polieren von Eisen- und Metallwarenmassenteilen im Rollfaß oder in der Scheuerglocke mit oder ohne Stahlkugeln oder ähnliche Hilfsmittel.
Bei einem derartigen Naßpolieren von Metall- oder Eisenwaren wurden als Gleit- oder Schmiermittel wässerige Lösungen von Seife, Soda und Bicarbonat usw. bisher verwandt. ίο Als Oxydationshinderer und Glanzmittel dagegen wurden Citrate, Tartrate, Oxalate, Borsäure, Borate, Cyansalze, alkoholische Seifenlösungen u.a. vorgeschlagen.
Diese Mittel haben sich zwar in der Praxis zum größten Teil wohl bewährt, müssen aber für den bewußten Zweck mit ziemlich hohen Mitteln beschafft werden.
Diesem Übelstand wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß für das Polierverfahren eine einfachere und billigere Polierflüssigkeit verwendet wird, nämlich eingedickte Sulfitlauge der Zellstoffherstellung. Diese Polierflüssigkeit kommt in ihrer Wirkung den bisherigen Stoffen mindestens gleich. Beim Polieren von Eisen und Stahlwaren ist außerdem ein Zusatz von neutralen oder sauren Phosphatsalzen von Vorteil.
Eine beispielsweise Anwendung für Messing, Kupfer, Aluminium, Zinn, Zink usw. Gußmetallwaren ist diese:
Diese Waren werden zuerst in der üblichen Weise in Rollfässern mit Sand und Steinen gerollt, um den Grad zu entfernen und eine glatte Oberfläche zu schaffen. Sodann bringt man die Ware in ein vollkommen sauberes, zur Hälfte mit hochglänzenden Stahlkugeln gefülltes Rollfaß oder Poliertrommel, füllt weiches, am besten Regenwasser auf, bis die Kugeln und Ware bedeckt sind, und setzt pro Liter Wasser 20 bis 3o.g trockene Sulfitlauge zu und erhält also eine 2 bis 3 o/oige Lösung." Nach Schließen des Fasses versetzt man- es in Drehung und läßt es je nach Durchmesser schneller oder langsamer laufen. Die Polierdauer ist verschieden, je nach der beabsichtigten Wirkung.
Bei Blechmetallwaren tritt an die Stelle des Rollens mit Sand und Steinen vor dem Polieren eine gute Entfettung und eine Behandlung mit je nach dem Metall verschiedener Beize, um die oxydierte Oberfläche metallisch rein zu machen.
Auch Eisenwaren behandelt man entsprechend; nur daß man zweckmäßig außer der Sulfitlauge der Polierflüssigkeit pro Liter Wasser noch etwa 20 g neutrale oder saure j Phosphate zusetzt. !
Zwar ist die Verwendung eingedickter Sulfitablauge zu Putzzwecken an sich bekannt; jedoch handelt es sich dabei ledigli'ch um die Herstellung eines Waschmittels an Stelle von Schmierseife zu Putz- und Reinigungszwecken, nicht aber, wie bei dem Verfahren vorliegender Erfindung, um die Benutzung als Polier-
mittel, das in Pulverform geliefert, mit Stahlkugeln in einer schwachen Lösung im Rollfaß, z.B. mit etwa 25 bis 40Touren pro Minute, auf Messing und Eisenwaren eine Hochglanzpolitur erzeugt. ·.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Polieren von Eisen- und Metalhvarcnmassenteilen im Rollfaß oder in der Scheuerglocke mit oder ohne Stahlkugeln oder ähnliche Hilfsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß für die Polierflüssigkeit eingedickte Sulfitlauge der Zellstoffherstellung verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Polierflüssigkeit bei Eisenwaren neutrale oder saure Phosphate zugesetzt werden.
DEE48321D 1936-05-08 1936-05-08 Verfahren zum Polieren von Eisen- und Metallwarenmassenteilen Expired DE650917C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752449C (de) * 1941-01-14 1955-02-14 Hermann Schubert Fa Putzmittel fuer Metalle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE752449C (de) * 1941-01-14 1955-02-14 Hermann Schubert Fa Putzmittel fuer Metalle

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