AT103487B - Fleckenentfernungsmittel. - Google Patents

Fleckenentfernungsmittel.

Info

Publication number
AT103487B
AT103487B AT103487DA AT103487B AT 103487 B AT103487 B AT 103487B AT 103487D A AT103487D A AT 103487DA AT 103487 B AT103487 B AT 103487B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
soap
potash
parts
stain
added
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kaul Fa B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaul Fa B filed Critical Kaul Fa B
Application granted granted Critical
Publication of AT103487B publication Critical patent/AT103487B/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fleckenentfernungsmittel.   



   Die vorliegende Erfindung hat ein Reinigungsmittel zum Gegenstande, mit dessen Hilfe es gelingt,   Flocke   aller Art, u. zw. auch bereits ältere eingetrocknet und verharzte   Flecke,   aus Geweben zu entfernen, ohne dass die Gewebe selbst hierunter leiden. 



   Das neue Reinigungsmittel besteht aus einer Paste, in der sich etwa 10 bis 20 Teile saures oxalsaures Kali und etwa 20 bis 25 Teile   Pottasche   in etwa 60 Teilen mit Soda übersättigter Kernseife innig einverleibt befinden. 



   Beispiel : Ungefähr 60 Teile fein zerschnittener Kernseife werden in eine heisse Sodalösung, die 1 bis 2 Teile Soda, je nach der Menge der vorhandenen freien Fettsäure, enthält, eingetragen und so lange verkocht, bis die Seife sich vollständig gelöst hat und eine einheitliche Masse entstanden ist. In diese Masse wird alsdann eine frisch bereitete Lösung von 10 bis 20 Teilen saurem   oxa. lsaurem Kali   und etwa 25 Teilen Pottasche eingetragen. Das Ganze wird unter ständigem, sorgfältigem, kräftigem Durchmischen zusammengekocht, bis eine Probe der Masse nach dem Erstarren eine wachskremartige Paste ergibt. 
 EMI1.1 
 leinenen,   baumwollenen,   halbwollenen, seidenen und andern Geweben zu entfernen, u. zw. selbst solche, die mit andern bekannten Fleckenreinigungsmitteln nicht mehr entfernt werden können.

   Die gleiche Wirkung wird auch nicht durch die einzelnen Bestandteile des neuen Fleekenmittels erzielt, die als Reinigungsmittel an sich bekannt sind, sondern nur durch die eigentümliche Verteilung der Salze in der Kernseife. 



   Es genügt, die Flecken mit etwas Paste zu überstreichen und nach einiger Zeit auszuwaschen oder auf einer saugfähigen Unterlage mit einem angefeuchteten Lappen   abzutupfen.   



   Versuche in Webereien haben ergeben, dass mit dem neuen Fleckenentfernungsmittel   Harzflecke,   sowie selbst solche   Öl-und Ölfarbenflecke,   die bereits verharzt sind, aus den-kostbaren Geweben zu entfernen sind, die bisher jedem andern Mittel trotzten. Dabei entstehen auch nach Entfernung der Flecken keine Ränder auf dem Gewebe. 



   Es sind bereits Fleckenentfernungsmittel bekannt, die neben den bekannten Mitteln, wie Seife, Soda und Pottasche, weitere Reinigungsmittel enthalten. Hiemit konnten jedoch namentlich alte, bereits verharzte   Öl-und Ölfarbenflecke   nicht beseitigt werden, ohne den Stoff selbst stark anzugreifen. Ebensowenig gelingt dies mit einer Fleckenseife, die man nach einer älteren bekannten Vorschrift aus gewöhnlicher Waschseife mit Zusatz von kristallisierter Soda, Pottasche, Kleesalz, Ochsengalle und Essigsprit bereitet. 



  Es kommt, wie der Erfinder ermittelt hat, nicht darauf an, die bekanntesten   Fleckenentfernungsmittel   möglichst in einer Paste   anzuhäufen,   sondern vielmehr darauf an, die geeigneten Mittel im richtigen Verhältnis und in besonderer Form unterzubringen. 



   Es war nicht vorauszusehen, dass durch die vorstehende Kombination dreier, an sich bekannter Reinigungsmittel eine Mischung entstehen würde, deren Wirkung über das Mass der mit den einzelnen Mitteln zu erwartenden Wirkung hinausging. Denn jedes einzelne Reinigungmittel gibt ebensowenig den gleichen Erfolg, wie die Anwendung aller drei Mittel nacheinander. Es ist vielmehr erforderlich, dass die Mittel im bestimmten Mengenverhältnis in der Seifenpasta,   11.   zw. in kolloidaler Verteilung, vorhanden sind und in diesem Zustand zur Wirkung gelangen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Fleckenentfemungsmittel,   dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Paste besteht, in der sich etwa 10 bis 20 Teile saures oxalsaures Kali und etwa 20 bis 25 Teile Pottasche in etwa 60 Teilen mit Soda   ilbersättigter   Kernseife innig einverleibt befinden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung des Fleckenentfernungsmittels nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man fein zerschnitten Kernseife in eine heisse Sodalösung einträgt und so lange verkocht, bis die Seife sich vollständig gelöst hat, worauf man eine frisch bereitete Lösung von Pottasche und saurem oxalsaurem Alkalisalz einträgt, dann die Masse unter ständigem kräftigem Durchmischen bis zur geeigneten Dicke einkocht und erstarren lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT103487D 1925-03-16 1925-03-16 Fleckenentfernungsmittel. AT103487B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT103487T 1925-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103487B true AT103487B (de) 1926-06-10

Family

ID=3621713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103487D AT103487B (de) 1925-03-16 1925-03-16 Fleckenentfernungsmittel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT103487B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2098587A1 (de) Mischung zum Entkalken, Reinigen und/oder Desinfizieren
AT103487B (de) Fleckenentfernungsmittel.
DE400131C (de) Verfahren zum Waschen und Reinigen von Textil- und anderem Waschgut
DE2147778C3 (de) Wasch- und Reinigungsmittel mit einem Gehalt an wasserlöslichen Salzen von sauren Carbonsäureestern
DE419928C (de) Fleckenentfernungsmittel
DE2411479A1 (de) Reinigungsmittelmischung
DE1093033B (de) Fluessiges Grobwaschmittel
AT136015B (de) Verfahren zum Reinigen von gestrichenen, lackierten oder gewachsten Gegenständen.
AT139102B (de) Verfahren zum Schmälzen von Textilmaterialien.
CH116822A (de) Verfahren zur Herstellung eines Fleckenentfernungsmittels.
DE344499C (de) Verfahren zur Regeneration von verbrauchten Bleicherden
AT136966B (de) Verfahren zum Schmälzen von Textilmaterialien.
AT102962B (de) Waschmittel.
DE636396C (de) Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Textilien
AT143654B (de) Verfahren zur Verhinderung des Ranzigwerdens von Seifen.
DE749743C (de) Pastenfoermiges Trockenreinigungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE693028C (de) Waschmittel
DE610315C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf Wolle
DE629616C (de) Verfahren zur Vorbereitung von Seide fuer die Filzerei
AT89195B (de) Mittel zum Waschen von Wäsche.
DE643340C (de) Verfahren zur Entwaesserung von AEthylalkohol enthaltenden Gemischen
DE330670C (de) Verfahren zur Herstellung von nicht verseifenden OElen, Firnissen, OEllacken, OEle enthaltenden Pasten sowie Kittmitteln
DE557000C (de) Verfahren zum Bleichen gefaerbter Lumpen
AT133520B (de) Verfahren zur Herstellung von Seifen gegen Textilschädlinge und deren Anwendung.
DE440827C (de) Verfahren zur Herstellung von leicht loeslichen Kuepenfarbstoffpraeparaten