DE650884C - Extraktionsapparat fuer kontinuierlichen Betrieb - Google Patents

Extraktionsapparat fuer kontinuierlichen Betrieb

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DE650884C
DE650884C DEM125664D DEM0125664D DE650884C DE 650884 C DE650884 C DE 650884C DE M125664 D DEM125664 D DE M125664D DE M0125664 D DEM0125664 D DE M0125664D DE 650884 C DE650884 C DE 650884C
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DE
Germany
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extraction apparatus
continuous operation
sieves
conveyor
extraction
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DEM125664D
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English (en)
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IND AG
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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IND AG
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting
    • C11B1/102Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting in counter-current; utilisation of an equipment wherein the material is conveyed by a screw

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Extraktionsapparat für kontinuierlichen Betrieb Gegenstand des Hauptpatents ist ein Extraktionsapparat für kontinuierlichen Betrieb, bei dem zwischen zwei feststehenden gleichachsigen und an ihren Stirnenden abgedeckten Zylindern um deren Mittelachse Fördersiebe kreisen und der innere Zvlinder im Scheitel oder nahe dem Scheitel mit einer Ausfallöffnung versehen ist. In diese Ausfallöffnung stürzt das von den Fördersieben angehobene ausgelaugte Gut ab, ohne daß hierzu besondere Ausräumer o. dgl. oder irgendeine besondere, den Bau und die Unterhaltung des Apparates erschwerende Führung der Fördersiebe erforderlich ist. Die Vorteile eines solchen Extraktionsapparates noch weiter zu verbessern, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Diese besteht darin, daß eine annähernd ovale Auslaugkammer vorgesehen ist, in der die Fördersiebe mittels starrer Lenker o. dgl. an einer oder mehreren endlosen Ketten aufgehängt sind, die um den gezähnten Rand von im Krümmungsmittelpunkte der beiden Kammerenden drehbar gelagerten Tragscheiben geschlungen sind. Diese annähernd ovale Auslaugkammer ist dadurch gebildet, daß das Extraktionsgehäuse nach dein Hauptpatent durch einen waagerechten Achsenschnitt in zwei Teile zerlegt ist, die auseinandergezogen und deren nach einem Kreisbogen gekrümmte Auslatigkanäle durch gerade Förderkanäle, wie sie von anderen Extraktionsapparaten her bekannt sind, zur geschlossenen ovalen Ringkammer vereinigt sind. Dadurch ist ein im übrigen der Vorrichtung nach dem Hauptpatent gleicher oder doch wesensgleicher Extraktionsapparat mit erheblich vergrößertem Auslaug-,vege und demgemäß verbessertem Wirkungsgrade geschaffen.
  • An sich ist es bekannt, das Extraktionsgut in Zellen eingefüllt auf einem verhältnismäßig langen ab- und wieder aufsteigenden Wege auszulaugen. Das Abführen des ausgelaugten Gutes aus den Zellen erfordert aber umständliche und die Anlage verteuernde bauliche Maßnahmen. Entweder erfordern sie das Öffnen und Wiederschließen der Siebböden bei stillstehender Fördereinrichtung, also den unterbrochenen Betrieb, oder besondere, die Zellenbehälter während der Bewegung kippende und wieder , aufrichtende Leitschienen. Die hierbei unvermeidlichen Kippstöße wirken sich umvorteilhaft für den Betrieb und die Haltbarkeit der Anlage aus und führen zu einer unsicheren Abführung.
  • Demgegenüber zeichnet sich die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Einrichtung durch besonders sichere und sehr einfache Ein- und Austragung des Gutes aus. Diese erfordert keinerlei Umleitung der das Gut enthaltenden Siebzellen; es ist nur nötig, durch zylindrische Außen- und Innenwände halbkreisförmige Krümmer an der oberen Umkehrstelle des Fördermittels zu schaffen, derart, daß diese feststehenden Krümmer.# ._ wände zusammen mit den sie durchstrei: chenden Quersieben die Zellen bilden,' die sich über eine Ausfallöffnung in der inneren Krümmerwand hinweg bewegen. Das ausgelaugte Gut rutscht dann ohne Unterbrechung der Betriebsbewegung einfach durch diese öffnung nach unten aus der Zelle heraus.
  • Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung im senkrechten Querschnitt schematisch dargestellt.
  • Danach ist das trommelförmige Gehäuse, in dem die beiden feststehenden Zylinder mit Ringborden den Auslaugkanal e bilden, durch einen waagerechten Achsenschnitt in zwei Teile (einen unteren Teil cl, dl und einen oberen c, d) zerlegt, die äuseinandergezogen und durch gerade Kanäle r, wie sie bei anders gestalteten Extraktionsapparaten - bekannt sind, verbunden sind. Dadurch ist eine Extraktionsvorrichtung geschaffen, die in ihrer Gestaltung und Arbeitsweise der nach dem Hauptpatent gleicht, ihr gegenüber aber einen erheblich verlängerten Auslaugkanal e ergibt, in dem die Fördersiebe g das bei h eingebrachte Gut dem bei i einströmenden Lösungsmittel entgegen bewegen. Das ausgelaugte Gut wird von den Sieben g bei i2 ausgeworfen (abgestürzt) .
  • Die Fördersiebe g werden bei der neuen Vorrichtung nicht von einer Scheibe f, sondern von zwei Scheiben f und f1, um deren Achsen t und t1 die beiden Gehäuseköpfe c, d und cl, dl mit ihrem Auslaugkanal e gekrümmt sind, getragen, im gezeichneten Beispiel ver= mittels einer endlosen Kette s, an der die Fördersiebe g durch starre Glieder u aufgehängt sind und die über den beispielsweise ' gezähnten Rand der Scheiben f, f1 läuft. Es ,»genügt für die Bewegung der Fördersiebe g dem Auslaugkanal e der Antrieb einer 'Scheibe, z. B. der oberen Scheibe f.
  • Die Abführung der Miscella kann auch bei der neuen Vorrichtung durch eine Sammelkammer o finit anschließendem Steigrohr o. dgl. erfolgen, das zum Zwecke der Regelung der Durchflußgeschwindigkeit des Lösungsmittels durch die Auslaugkammer e einstellbar sein kann.
  • Da bei der neuen Vorrichtung genügend Platz verfügbar ist, kann man auch bei ihr von den Vorteilen der bekannten Vorrichtungen Gebrauch machen, wonach die Zuführung des Frischgutes so weit unterhalb der l\-Ziscellaabführung erfolgt, daß das Frischgut die Siebe oder Filter an der Miscellaabführungsstelle nicht zusetzen kann.
  • Am unteren Ende des Auslagkanals e wird zweckmäßigerweise ein Ablaßstutzen v angebracht, damit der Kanal beispielsweise für Reparaturzwecke schnell und mühelos entleert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Extraktionsapparat für kontinuierlichen Betrieb nach Patent 5762o9, dadurch gekennzeichnet, daß eine annähernd ovale Auslaugkammer vorgesehen ist, in der die Fördersiebe (g) mittels starrer Lenker (u) o. dgl. an einer oder mehreren endlosen Ketten (s) aufgehängt sind, die um den gezähnten Rand von im Krümmungsmittelpunkt (t bzw. t1) der beiden Kaminerenden drehbar gelagerten Tragscheiben (f, f1) geschlungen sind.
DEM125664D 1933-11-24 1933-11-24 Extraktionsapparat fuer kontinuierlichen Betrieb Expired DE650884C (de)

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DE650884C true DE650884C (de) 1937-10-02

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DE (1) DE650884C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961618C (de) * 1954-04-23 1957-04-11 Schweizerische Lokomotiv Kontinuierlich im Gegenstrom arbeitender Extrakteur mit einer endlosen, mit siebartigen Schaufeln besetzten Foerderkette
DE1149670B (de) * 1958-05-28 1963-05-30 Erich Langen Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren von Zuckerruebenschnitzeln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961618C (de) * 1954-04-23 1957-04-11 Schweizerische Lokomotiv Kontinuierlich im Gegenstrom arbeitender Extrakteur mit einer endlosen, mit siebartigen Schaufeln besetzten Foerderkette
DE1149670B (de) * 1958-05-28 1963-05-30 Erich Langen Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren von Zuckerruebenschnitzeln

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