DE660893C - Entladevorrichtung fuer Retorten - Google Patents

Entladevorrichtung fuer Retorten

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DE660893C
DE660893C DEST55878D DEST055878D DE660893C DE 660893 C DE660893 C DE 660893C DE ST55878 D DEST55878 D DE ST55878D DE ST055878 D DEST055878 D DE ST055878D DE 660893 C DE660893 C DE 660893C
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DE
Germany
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channel
unloading device
cleat
retorts
plate
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Expired
Application number
DEST55878D
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel Moore
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STELLITE Ltd
Original Assignee
STELLITE Ltd
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Publication date
Application filed by STELLITE Ltd filed Critical STELLITE Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE660893C publication Critical patent/DE660893C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/02Extracting coke with built-in devices, e.g. gears, screws

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Entladevorrichtung für Retorten Die Erfindung bezieht sich auf eine Entladevorrichtung für Retorten, bei welcher eine Stoßplatte in einem trogähnlichen Behälter hin und her schwingt; sie ist besonders anwendbar auf Retorten, bei welchen eine Wärmebehandlung oder Destillation von Kohle oder anderen geeigneten Stoffen in Form von festen oder halbfesten Bruchstücken, die weiter unten allgemein als Brennstoffe bezeichnet werden, erfolgt.
  • Die Entladevorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Gehäuse mit einem ausgedehnten Kanal, der durch zwei konzentrische Flächen begrenzt ist, die. zwischen Einlaß- und Auslaßöffnungen liegen. Es ist ferner ein gelenkig gelagertes und schwingbares Entladeglied vorgesehen, das eine Stoßplatte aufweist, die dem Kanal angepaßt ist und darin gleitet. Der Brennstoff, der in die Einlaßöffnung eintritt, wird durch den Kanal und durch das in diesem gegebenenfalls enthaltene Wasser auf die Auslaßöffnung zu und durch diese hindurch in getrennten Ladungen infolge der Schwingbewegung der Stoßplatte gefördert.
  • Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt und zwar zeigt: Fig r und 2. um 90 ° zueinander versetzte Längsschnitte einer Brennstoff-Entladevorrichtung nach der Erfindung mit den Auslaßenden einer Anzahl waagerecht angeordneter Brerinstoff-Destillationsr etorten.
  • Mit r sind waagerechtliegende rohrförmige Retorten bezeichnet, die parallel zueinander angeordnet sind und durch eine nicht dargestellte Heizkammer hindurchgehen. Die Retorten r sind übereinander angeordnet, so daß senkrechte Gruppen 2 gebildet werden, die seitlich durch Zwischenräume voneinander getrennt sind. Das Auslaßende xa einer jeden Retorte i jeder Gruppe :2 steht mit einem geineinsamen senkrechten Entladekanal3 in Verbindung. Der untere Teil des Kanals entspricht der oberen rechteckigen Einlaß=` öffnung 4.a des ortsfesten kreisrunden Gehäuses .4, in welchem die Entlade- oder Aus-. tragsvorrichtung angeordnet ist. Dieses Gehäuse wird durch einen Trägeraufbau 5 abgestützt. Die Einlaßöffnung 4a liegt seitlich der Mitte des Gehäuses 4 und erstreckt sich nach unten bis an eine schräg gestellte Platte 4.e, die in einem gewissen Abstand von der äußeren Umfangswandung q. d des Gehäuses ¢ so angeordnet ist, daß eine breite rechteckige untere Öffnung 6a von geringer Höhe gebildet wird. Diese Öffnung mündet in einen ausgedehnten Kanal 6, der zur Auslaßöffnung 7 führt, die sich auf der anderen Seite des Gehäuses .4 befindet. Dieser Kanal 6 wird durch den Raum bestimmt, der zwischen der äußeren Umfangswand 4d des Gehäuses 4. und einer konzentrischen Platte 8 liegt, die sich vom unteren Ende der schräg gestellten Platte q.v aus erstreckt. Der Kanal endigt an der Auslaßöffnung 7. Die Platten .4c und 8 stoßen gegen die Seitenwände .4e des Gehäuses Ein schwingbares Entladeglied wirkt in diesem Kanal 6. Dieses Glied besitzt eine Stoßplatte 9, die sich in einer geeigneten Schräglage befindet, wobei die Schrägstellung entgegengesetzt der Schrägstellung der geneigten Platte 4.e ist. Die Stoßplatte 9 sitzt zwischen bogenförmigen Seitenarmen 9a, deren entgegengesetzt liegende Enden bei io mit radial angeordneten Armen gb verbunden sind, deren andere Enden auf einer quer verlaufenden Welle i i befestigt sind. Die Welle ruht in Lagern 12, die am Rahmen 5 an den Seitenwänden 4e des Gehäuses d. sitzen. Die Stoßplatte 9, die gelocht sein kann, geht quer durch den Kanal 6 hindurch und ist verschiebbar in den Kanal eingepaßt. Die Stoßplatte ist etwas schmaler als die untere Einlaßöffnung 6a (so daß diese nicht vollkommen geschlossen wird, wenn die Platte durch die Öffnung hindurchgeht), die sich an dem unteren Ende der schräg gestellten Platte 4.e befindet an der Stelle, wo sich die Krümmung der inneren Platte 8 an die untere Kante der Platte 4e anschließt.
  • Seitenteile der inneren Platte 8 sind bei 13 geschlitzt, um einen Durchgang für die Arme gb der Stoßplatte zu schaffen. Ein Aufnehmer 14., der eine angelenkte Deckplatte 14a trägt, ist an die Auslaßöffnung 7 des Gehäuses 4. angesetzt, um das ausgetragene Gut auf eine geeignete Fördervorrichtung 15 zu schaffen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der Schwingbewegung, die dem Entladeglied 9, ga, 91) erteilt wird (z. B. durch ein Kettenrad oder eine Riemenscheibe, die auf die Welle i i aufgekeilt ist und die mit einer Vorgelegeavelle in Verbindung steht), tritt (las Gut, welches nach unten zu aus den Auslaßenden ia il,@r Retorten i fällt, in die Eiiilaßöffnung 4.u .'des Gehäuses 4. ein und wird nun so abgelenkt, daß es sich unter die Stoßplatte g legt, wenn letztere sich in ihrer oberen Lage, wie in der Fig. 2 dargestellt, befindet. Die Ablenkung erfolgt durch die schräg gestellte Platte 4e, um dann das in den Ringkanal 6 gebrachte Gut durch die Platte 9 weiterzustoßen und schließlich durch die Auslaßöffnung 9 während eines vollständigen Entlade- oder Schwinghubes desEntladegliedesg, 9a, 9b zu bringen. Am Ende dieses Hubes nimmt das Entladeglied die in der Fig. 2 in gestrichelten Linien veranschaulichte Stellung ein.
  • Beim Rückwärtshub drückt die Stoßplatte g einen Durchlaß durch den verkokten Brennstoff, der in den Kanal 6 inzwischen durch die Einlaßöffnung .4a eingetreten ist und sich hinter die Stoßplatte gelegt hat, um schließlich wieder in die Stellung auf der Rückseite einer weiteren Ladung von verkoktem Brennstoff zu gelangen. Auf diese Weise wird eine ständige schrittweise Entladung des verkokten Brennstoffes in gleichförmigen Mengen bewirkt während der Ausschwingung des Entladegliedes 9, 9a, gb.
  • Vorzugsweise wird der untere Teil des Kanals 6 mit Wasser gefüllt, wobei die Höhe des Wasserspiegels ufid der Zufluß durch eine Kugelv entileinr ichtung 16 gesteuert werden, wie es die Fig. 2 zeigt. Das Kugelventil arbeitet in einem Behälter 17, der finit dem Kanal 6 durch eine Öffnung 17a in der Seitenwandung des Gehäuses .4 in Verbindung steht, um die Austragöffnung 7 gegen Einströmen von Luft abzuschließen und uni den verkokten Brennstoff zu löschen, wenn er durch den Kanal hindurchgeführt wird. Der Wasserverschluß verhindert die Möglichkeit einer Explosion, da ein Gemisch atmosphärischer Luft mit den gasförmigen Destillationsprodukten, die aus den Retorten i während (fies Entladens des verkokten Brennstoffes ausströmen, verhindert wird.
  • Eine geeignete Kette i8 und ein Kettenrad ig werden durch einen Kolben 2o betätigt, der von einer geeigneten Kraftquelle aus angetrieben wird. Dadurch wird die erforderliche Schwingbewegung auf das Entladeglied 9, ga, gb übertragen. Es kann jedoch auch irgendeine andere geeignete Übertragungseinrichtung für den gleichen Zweck verwendet werden.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Retorten i, wie oben beschrieben, übereinander und im Abstand zueinander in Gruppen 2 angeordnet. Unterhalb jeder Gruppe befindet sich eine besondere Entladevorrichtung. Ein Kettenrad i9 ist auf das Ende jeder Welle i i aufgekeilt, die in den Lagern 12 ruht.
  • Jede Kette läuft über ein Kettenrad i9 und um Führungsrollen 2 1 herum, die inLagern 22 rehalten werden, welche ihrerseits an den ortsfesten U-Eisen 23 sitzen. Nachdem die Enden jeder Kette 18 über entsprechende Führungsrollen 21 geführt sind, werden sie an Haken 2.4a befestigt. Diese Haken sitzen MI Blöcken 2d., die auf einem gemeinsamen Längsglied 25 festgelegt sind. Dieses Längsglied wird an beiden Enden zwischen oberen und unteren Rollen 26 geführt. Es. ist auf der Zeichnung nur eine solcher Führungen dargestellt. Das Längsglied ist bei 27 mit dem Kolben 2o verbunden, um so mit diesem hin und her bewegt zu «-erden, wenn der Kolben von einer geeigneten Kraftquelle aus angetrieben wird. Die Kette und Kettenradanordnung bewirkt ein Ausschwingen des Entladegliedes 9, 911, 9b, wenn der Kolben 2o betätigt wird. Es kann aber jede Entladevorrichtung abgekuppelt werden, indem die dazugehörige Kette 1ä voll den Haken 2.4a des Blockes 24. gelöst wird. Dieser Fall tritt dann ein, wenn -clie eine oder andere Retortengruppe nicht in Betrieb ist.
  • Es ist klar, daß die Erfindung auch für senkrechte, schräg liegende Retorten zur Anwendung kommen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entladevorrichtung für Retorten, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (d.) mit einem durch zwei gleichachsige Zylinderflächen (ä, 4.d) begrenzten Kanal (6), der zwischen Einlaß- (4a) und Auslaßöffnungen (7) liegt, und durch ein angelenktes und schwingbar gelagertes Entladeglied (9, 9a, 9b) mit einer Stoßplatte, die den in die Einlaßöffnung eintretenden Brennstoff durch den Kanal und in Teilmengen durch die Auslaßöffnung fördert.
  2. 2. Entladevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine schräg gestellte Führungsplatte (4c) zwischen der Einlaßöffnung und dem Kanal vorgesehen ist.
  3. 3. Entladevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßplatte in einer Schräglage entgegengesetzt der Schrägstellung der geneigt angeordneten Platte (4c) eingestellt ist, und daß die Stoßplatte zwischen bogenförmigen Seitenarmen (9a) sitzt, deren andere Enden mit radialen Armen verbunden sind, um eine Querwelle (i i) in der Achse des kreisbogenförmigen Kanals drehbar sind. a.. Entladevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Kanals mit Wasser gefüllt werden kann, und daß der Zufluß des Wassers durch ein Kugelventil gesteuert wird.
DEST55878D 1936-02-20 1937-02-21 Entladevorrichtung fuer Retorten Expired DE660893C (de)

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