DE650494C - Schaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge - Google Patents

Schaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge

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Publication number
DE650494C
DE650494C DEA66051D DEA0066051D DE650494C DE 650494 C DE650494 C DE 650494C DE A66051 D DEA66051 D DE A66051D DE A0066051 D DEA0066051 D DE A0066051D DE 650494 C DE650494 C DE 650494C
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DE
Germany
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circuit
battery
inverter
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contacts
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Expired
Application number
DEA66051D
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Quirsch
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE650494C publication Critical patent/DE650494C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L1/00Supplying electric power to auxiliary equipment of vehicles
    • B60L1/14Supplying electric power to auxiliary equipment of vehicles to electric lighting circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Schaltung für elektrisch betriebene Fahrzeuge Für elektrisch betriebene Fahrzeuge ist eine Schaltung vorgeschlagen worden, durch welche die infolge der Entnahme von kleinen Strömen bedingten Rundfunkstörungen dadurch beseitigt werden, daß schwache Ströme, beispielsweise für die Lichtleitung, während der Fahrt nur dann dein Netz entnommen werden können, wenn gleichzeitig starke Ströme fließen, beispielsweise zur Speisung der Hauptmotoren. Außerdem werden schwache Ströme unabhängig von sonstiger Stromentnahme bei Stillstand des Fahrzeugs entnommen. Die schwachen Ströme werden während des stromlosen Fahrens bzw. beim Bremsen einer Batterie entnommen, welche während des Fahrens unter Strom und auch hei Stillstand des Fahrzeugs von einem Ladeaggregat gespeist wird.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird eine Verbesserung dieser Schaltung insofern erzielt, als das Umformeraggregat kleiner ausgeführt werden kann. Das Umformeraggregatwird nicht zur Ladung der Batterie, sondern nur zur unmittelbaren Speisung der Lichtanlage, der Heizanlagl o. dgl. benutzt. Die Erfindung besteht darin, daß bei der Entnahme von schwachen Strömen aus dem Netz diese von einem Umformer unmittelbar dem Verbraucherstromkreis zugeführt werden, während die vom Verbraucherstromkreis abgeschaltete Batterie durch eine an sich bekannte Ladeschaltung mit Hilfe des Fahrstromes aufgeladen wird. Bei. abgeschaltetem Fahrstrom wird die Batterie auf den Verbraucherkreis geschaltet und gleichzeitig wäh rend des Kurzschlußbremsvorganges vorn Bremsstrom aufgeladen. Es ist besonders günstig, als Umformer einen Wechselrichter zu benutzen, wie aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung zu ersehen ist.
  • f ist die Fahrleitung und g der Stromabnehmer, über welchen der Motor b gespeist ist. Im Motorstromkreis liegt die Batterie a und wird vom Fahrstrom aufgeladen. Der Fahrstrom führt über den Kontakt c. Hinter und vor dem Kontakt c zweigt je eine Leitung lal und h= ab zur Speisung der Primärwicklung i des Wechselrichters. In den Leitungen hl und lc.2 liegen die Kontakte ei und e., eines Umschalters, der von der Bewegung des Fahrzeugs abhängig ist. Bei Bewegung des Fahrzeugs wird durch den Umschalter der Kontakt e1 geschlossen und e. geöffnet, bei Stillstand dagegen e1 geöffnet und e. geschlossen. Bei stillstehendem Fahrzeug werden durch Entnahme kleiner Ströme aus dem Netz keine Rundfunkstörungen verursacht. Die Batterie wird daher durch die Anordnung des Kontaktes e. entlastet. Fährt also der Wagen unter Strom, dann. sind die Kontakte c und ei geschlossen, und es fließt bei der in der Zeichnung dargestellten Lage der Kontakte ein Strom vorn Fahrdraht über den, Stromabnehmer, den Kontakt c, den Motor,.... die Batterie a zur Erde. Dazu verläuft pat-. allel ein Strom, welcher hinter dem Kontakt -C' abzweigt und über die Leitung hl, die Kontakte e, und je nachdem über eine der Hälften der Primärwicklung i und der entsprechenden gittergesteuerten Röhre k, bzw. k2 zur Erde fließt. Die Schaltung des Wechselrichters ist nur schematisch dargestellt, da sie als bekannt vorausgesetzt werden kann. Man kann irgendeinen der bekannten Wechselrichter für die vorliegende Schaltung verwenden. Die Wirkung eines derartigen Wechselrichters ist bekanntlich die, daß in der Sekundärwicklung, in der Zeichnung mit l angegeben, ein Wechselstrom, im vorliegenden Falle von niedrigerer Spannung als der Primärspannung, entsteht. Der Wechselrichter speist also die Lampen iit oder einen anderen Niederspannungsstromkreis. An den Klemmen der Sekundärwicklung l des Wechselrichters liegt die Spule d eines Umschalters, welcher bei Erregung der Spule die Kontakte d,, schließt und die Kontakte d2 öffnet. Dadurch ist, wie sich aus der Zeichnung unmittelbar ergibt, die Batterie a vom Niederspannungsstromkreis abgeschaltet und der Niederspannungsstromkreis mit den Kathoden der beiden Röhren k1 und k2 verbunden.
  • Wird der Fahrstrom abgeschaltet, d. h. der Kontakt c geöffnet, so wird dadurch auch der Wechselrichter und gleichfalls die Spule d stromlos. Der durch die Spule d gesteuerte Umschalter öffnet die Kontakte d, und schließt die Kontakte d2. Die Wagenbeleuchtung wird nun von der Batterie a gespeist. Beim Stillstand des Fahrzeugs schaltet der von- der Bewegung des Fahrens abhängige Kontakt e2 den Wechselrichter wieder ein, die Spule d erhält Strom, und die Batterie a wird abgeschaltet.
  • Die Glühkathoden, welche von der Batterie a über die Kontakte d2 gespeist werden, sind mit zi, bzw. n2 bezeichnet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schaltung für elektrisch betriebene Fahrzeuge, bei welchen die Entnahme von schwachen Hilfsströmen aus dem Netz während des Stillstandes und der Fahrt unter Strom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsströme von einem Umformer lediglich dem Verbraucherstromkreis zugeführt werden, während die Batterie vom Verbraucherstromkreis abgeschaltet ist und durch eine an sich bekannte Ladeschaltung mit Hilfe des Fahrstromes unmittelbar aufgeladen wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bremsvorganges die Batterie auf den Verbraucherstromkreis geschaltet und gleichzeitig mit Hilfe des Bremsstromes geladen wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß als Umformer ein Wechselrichter dient, dessen Glühkathoden parallel zum Verbraucherstromkreis liegen, so daß sie während des stromlosen Fahrens und beim Bremsen von der Batterie gespeist werden.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizbatterie von einem Relais, das in Abhängigkeit von der Niederspannung des Wechselrichters steht, in den Stromkreis der Niederspannungseinrichtung eingeschaltet wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 1 bis q, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (1a) zur Speisung des Wechselrichters hinter dem Kontakt (c) für den Motor-Strom angeschlossen ist und daß in dieser Leitung (n) Kontakte (e1) liegen, welche nur bei Bewegung des Fahrzeugs geschlossen sind.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Bewegung des Fahrzeugs geschlossenen Kontakte (e1) und der Kontakt (c) für den Motorstrom durch weitere Kontakte (e2) überbrückt sind, welche nur bei Stillstand des Fahrzeugs geschlossen sind.
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