DE650288C - Zweilagiges Garantie-Etikett mit Aufhaengefaden - Google Patents

Zweilagiges Garantie-Etikett mit Aufhaengefaden

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DE650288C
DE650288C DEH141729D DEH0141729D DE650288C DE 650288 C DE650288 C DE 650288C DE H141729 D DEH141729 D DE H141729D DE H0141729 D DEH0141729 D DE H0141729D DE 650288 C DE650288 C DE 650288C
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DEH141729D
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HEINRICH HERMANN GmbH
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HEINRICH HERMANN GmbH
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/14Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself by strings, straps, chains, or wires

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Zweilagiges Garantie-Etikett mit Aufhängefaden Gegenstand der Erfindung ist ein sog. Garantie-Etikett, d. h. ein Etikett, welches durch die Art seiner Verbindung mit der Ware erkennen läßt, wenn es nachträglich, z. B. in betrügerischer Absicht, abgenommen und an einer Ware anderer Herkunft wieder angebracht worden ist. Solche Etikette werden für diesen Zweck mittels eines Fadens an der Ware aufgehängt, wobei der Faden bzw. seine beiden Stränge in solcher Weise an dem Etikett festgemacht sind, daß sie von demselben nicht mehr entfernt werden können bzw. daß dies zu erkennen ist.
  • Die bisher gebräuchlichen Etikette erfüllen ihren Zweck nicht in befriedigender Weise. So gibt es Etikette, die dem Verbraucher mit eingeklebtem Faden fertig geliefert werden. Sie erfüllen aber ihren Zweck insofern nicht, als sie ohne weiteres wieder abgenommen und anderweitig verwendet werden können, so daß sie in Wirklichkeit keine Garantie-Etikette sind. Bei anderen Etiketten wird die Garantie dadurch zu geben versucht, daß die Fäden vom Verbraucher selbst nach dem Anbringen des Etiketts an der Ware in das offen gelieferte Etikett eingeklebt werden. Die Fäden laufen aber gestreckt durch die Klebestelle hindurch, wodurch das Ausziehen derselben und ein Mißbrauch mit dem Etikett noch immer möglich ist.
  • Das nämliche ist bei solchen Etiketten der Fall, bei denen eine Querwulst der einen Lage, über welche der. Faden wegläuft, in eine Rinne der anderen Lage eingedrückt wird, aber z. B. mit Hilfe eines Brieföffners leicht aus ihrer Rinne herausgedrückt werden kann, so daß sich der Faden ausziehen läßt.
  • Diesen bekannten Etiketten gegenüber zeichnet sich der Gegenstand vorliegender Erfindung vor allem dadurch vorteilhaft aus, daß er eine unbedingte Garantie gegen mißbräuchliche Abnahme bietet. Es wird dies dadurch erreicht, daß die beiden Stränge des Fadens bei dem Garantie-Etikett vorliegender Erfindung, welches in bekannter Weise zweilagig ist, ganz oder teilweise um eine außen nicht auftragende Ausbildung der einen Lage herumgeführt sind und-mit den Enden aus dem Etikett herausragen. Diese Auftragungen verhindern das Ausziehen der Fadenstränge mit aller Sicherheit und gestatten das Ausziehen auch nicht, wenn die beiden Lagen des Etiketts nachträglich. wieder etwas getrennt werden. -Zweckmäßigerweise besteht die Ausbildung, um welche die Fadenstränge herumgelegt werden, aus einseitig freiliegenden, entweder aufgeklebten oder ausgestanzten Zungen. Um ein Abgleiten der um sie geschlungenen Fadenstränge zu verhindern, können die Zungen im mittleren Teil mit einer Einschnürung versehen sein.
  • Anstatt aus einer Zunge kann die das Ausziehen der Fadenstränge verhindernde Ausbildung auch aus einem Querschlitz bestehen, 3urch den die Fadenstränge hindurchgezogen werden, nachdem sie über die Unterkante der betreffenden Lage geschlungen sind. . Endlich können die Fäden unter ausgestanzten Zungen hindurchgeführt sein. Sie werden dann beim Aufeinanderkleben beider Lagen in die Au.sstanzung eingedrückt und dadurch wieder am Ausziehen verhindert.
  • Das Etikett vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert.
  • Abb. i bis 4 zeigen eine derselben.
  • Abb. i und 2 stellen das Etikett offen und fertig geschlosssen dar.
  • Abb,. 3 und 4 sind Querschnitt und senkrechter Längsschnitt des Etiketts.
  • Abb, 5 und 6 sind Ansichten einer weiteren 'Ausführungsform, wieder bei offenem und fertig geschlossenem Etikett.
  • Abb, 7 und 8 betreffen eine dritte Ausführung, bei welcher die Zunge als Stück für sich eingeklebt ist.
  • Abb.. 7 zeigt das Etikett offen und Abb.8 im Querschnitt.
  • Abb,. 9 und @i o sowie i i erläutern zwei weitere Ausführungsformen; bei denen die Fadenstränge durch die Zunge abgewinkelt werden.
  • Abb. 9 ist eine Ansicht des offenen Etiketts mit zwei Zungen und Alb. zö ein senkrechter Schnitt hierzu. Abb. i i ist die Ax1sicht eines Etiketts mit nur einer Zunge, fertig geschlossen.
  • Das Etikett besteht in der bekannter Weise aus den beiden Lagen a und b, welche nach einer Linie c aufeinandergefaltet und dann miteinander verklebt werden. Zum Anhängen des Etiketts ä, b an die Ware d dient ein Faden e, welcher so an der Ware d angebracht wird; daß er-nach dem Schließen des Etiketts a, b von ihr nicht mehr abgenommen werden kann. So kann der Faden e z. B. durch ein Knopfloch f hindurchgezogen sein (Abb. i, 2 und 4).
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden nun die Fadenstränge e so an einem besonderen Teil des Etiketts a, b geführt, d. h. um eine außen nicht auftragende Ausbildung, daß sie aus der gestreckten Lage abgewinkelt sind. Bei den Ausführungsformen der Abb. i bis 8 sind die Fadenstränge e um diesen Teil vollständig herumgeschlungen, während sie bei den Ausführungsformen der Abb. 9 bis i i nur auf der einen Seite des Teiles liegen, durch diesen aber abgehoben werden.
  • Bei den in en Abb. i bis ¢ und 7 und 8 dargestellten Ausführungen ist als Sicherungsteil eine Zunge g verwendet, welche bei der Ausführung der Abb. i bis 4 aus der einen Lage a des Etiketts ausgestanzt und bei der Ausführung der Abb. 7 und 8 in einem gesonderten Stück darauf befestigt ist: Die Zunge g kann entweder nur als kleines Zungenstück ausgebildet sein oder aber mit einem-Fuß, .der annähernd so groß ist wie das ganze Etikett: Die Art und Ausbildung des Teils g ist ganz beliebig. So kann an Stelle einer Zunge aus Papier auch ein Teil aus 'Blech, Draht usw. verwendet werden.
  • - - In allen Fällen liegt das eine Ende der . Zunge g frei, so daß die Fadenstränge e um dieselbe herumgeschlungen werden können. Um ein Abgleiten zu verhüten, ist die Zunge g mit einer Einschnürun.g h versehen. Wenn die beiden Lagen a und b des Etiketts aufeinandergeklebt sind, ist daher ein Ausziehen der Fadenstränge e zwischen den beiden Lagen a und b ausgeschlossen und damit ein unbefugtes Wiederabnehmen von der Ware d ebenfalls: Die Abb. 5 und 6 zeigen eine Ausführung, bei welcher die Zunge g durch einen Schlitz i. ersetzt ist. Die Fadenstränge e laufen dann über die Unterkante des Etiketts und sind dann durch den Schlitz i hindurchgezogen.
  • Anstatt nur eines Schlitzes i könnten auch mehrere übereinander angeordnet sein, und die Fadenstränge könnten, ohne um die Unterkante gezogen zu werden, durch die Schlitze i wechselseitig von oben nach unten durchgezogen sowie auf diese Weise aus der gestreckten Lage verlegt werden.
  • Anstatt die Fäden, wie abgebildet, um die Unterkante des. Etiketts zu führen, könnte für die Bewegungsumkehr auch eine Zunge g der ersteren Ausführung verwendet sein.
  • In den Abb. 9 bis i i sodann verlaufen die Fadenstränge e auf nur einer Seite der aus der einen Lage ausgestanzten Zungen g und werden beim Aufeinanderkleben der beiden Lagen a und b in den beim Ausstanzen der Zungen g entstandenen Durchbruch"h eingedrückt sowie hierdurch abgewinkelt, so daß ein Ausziehen wiederum nicht möglich ist. Ih Abb.9 und io ist eine Ausführung mit zwei übereinanderliegenden Zungen g dargestellt, während bei der Ausführung der Abb. i i nur eine, einzige Zunge g verwendet ist.
  • Die Zahl der Zungen g ist im übrigen wie auch ihre Form bzw. die Form und Ausbildung des Festhaltemittels nebensächlich, wie auch noch sonstige Ausführungsformen in den Bereich des Erfindungsgegenstandes fallen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweilagiges Garantie-Etikett mit Aufhängefaden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stränge desselben ganz oder teilweise um eine außen nicht auftragende Ausbildung herumgeführt sind und mit den Enden aus dem Etikett heraushängen.
  2. 2. Etikett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbildung, um welche die Fadenstränge geführt sind, aus einseitig freiliegenden Zungen besteht, welche als Stück für sich im Etikett aufgeklebt oder aus der einen Lage desselben herausgestanzt sein können.
  3. 3. Etikett nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge im mittleren Teil verjüngt ist. .
  4. 4. Etikett nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für dieselben Fadenstränge mehrere Zungen vorhanden sind.
  5. 5. Etikett nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen ausgestanzt sowie die Fadenstränge unter den Zungen lediglich hindurchgeführt sind und diese beim Aufeinanderkleben beider Lagen des Etiketts in ihre Ausstanzungen eingedrückt werden.
  6. 6. Etikett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbildung, -um welche die Fadenstränge herumgeführt sind, aus einem Querschlitz besteht.
  7. 7. Etikett nach Ansprüchen i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenstränge bei Verwendung eines Schlitzes im Etikett durch diesen hindurchlaufen, nachdem sie zuvor unter die Unterkante des Etiketts herumgeführt worden sind und worauf sie wieder nach unten gehen und mit den Enden aus dem Etikett herausragen.
DEH141729D 1934-11-07 1934-11-07 Zweilagiges Garantie-Etikett mit Aufhaengefaden Expired DE650288C (de)

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DE (1) DE650288C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159254B (de) * 1960-11-11 1963-12-12 Soabar Company Schnur-Etikett

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1159254B (de) * 1960-11-11 1963-12-12 Soabar Company Schnur-Etikett

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