DE649903C - Formsandaufbereitungsmaschine mit Drehteller und Reibwalzen - Google Patents
Formsandaufbereitungsmaschine mit Drehteller und ReibwalzenInfo
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- DE649903C DE649903C DES117484D DES0117484D DE649903C DE 649903 C DE649903 C DE 649903C DE S117484 D DES117484 D DE S117484D DE S0117484 D DES0117484 D DE S0117484D DE 649903 C DE649903 C DE 649903C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
- B22C5/04—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
- B22C5/0409—Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor
- B22C5/0454—Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor with bottom disc rotating about a vertical axis or with receptacle rotating about a vertical or steeply inclined axis, e.g. with fixed or driven tools, such as rolls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Formsanidauifbereitungsmas
chine init auf einem Drehteller rollenden, an außerhalb des Drehtellers angebrachten
Tragständem gelagerten Reibwal-
. 5 zen und einem über der Mitte des Drehtellers angeordneten Sandaufgabetrichter.
Derartige Formsandaufbereitungsimaschinen
sind an sich bekannt. Es ist ferner auch schon vorgeschlagen worden, die über der
Mitte eines oDrehtellers angeordnete Austrittsöffnung meines Schüttgutzulauftrichters in der
Höhe verstellbar zu machen, um die zufließende Schüttgutmenge zu regeln.
Demgegenüber kennzeichnet sich -der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die
Austrittsöffnung des Sandzulauftrichters längs eines zu den Achsen der beiden Reibwalzen
quer verlaufenden Durchmessers des Drehtellers waagerecht verschiebbar ist, so daß
ihre Einstellung in mehr oder minder großer Entfernung vom Mittelpunkte des Drehtellers
die zufließende Sandmenge zu regeln gestattet. Diese Anordnung gewährleistet eine sehr
wirksame und in weiten Grenzen veränderliehe Regelung der Zulaufmenge bei geringem
Kraftaufwande, da die Bewegung in waagerechter Richtung erfolgt.
Es ist bekannt, den zum Füllen von Eisenbahnwagen o. dgl. dienenden Auslauftrichter
eines- Bunkers zu Ende des Füllvorganges
seitlich zu verschieben, um den Schütthaufen symmetrisch zu gestalten, ohne daß dabei
eine Regelung der Ausflußgeschwindigkeit eintritt, während es bei dem Gegenstand der
Erfindung auf die Gestaltung des Schutthaufens nicht ankommt, sondern durch die
waagerechte Verschiebung der Sandaustrittsöffnung gegenüber dem darunter kreisenden
Drehteller die zufließende Sandmenge geregelt wird.
Der Sandzulauftrichter ist dabei zweckmäßig an zwei diametral gegenüberliegenden Drehzapfen
um seine waagerechte Achse drehbar aufgehängt. .
Auf der Zeichnung ist zur näheren Erläuterung 'eine beispielsweise Ausführungsform
dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Aufriß im teilweisen Schnitt.
Abb. 2 zeigt eine Draufsicht.
Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht, und zwar von rechts mit Bezug auf Abb. 1 gesehen.
Die nach oben ragenden Ständer 1 der Grundplatte tragen die Zapfen 2 der Gelenkarme
3, an welchen die Lagerzapfen 4 für die Reibwalzen S befestigt sind. Die Achszapfen
4 erstrecken sich 'dabei von außen über die als Drehscheibe ausgebildete Reibscheibe 6.
Die Ständer 1 können abnehmbar an der Grundplatte befestigt sein, auf welcher der
Achszapfen der Reibscheibe 6 gelagert ist. Von den Armen 11 werden gleichzeitig die
Glieder 7, an denen die Verteilerfinger 6 befestigt
sind, sowie die Führungsfläcne 9 ein- *:
stellbar und feststellbar getragen, so daß alle
für die AufbereitungsarDeit nötigen Glieder über der Drehscheibe 6 angeordnet sind.
Die Mitte der Drehscheibe 6 ist also frei, so dab dort die Mittel für die Beschickung
ίο des aufzubereitenden Gutes, beispielsweise der
senkrecht gestellte Trichter, angeordnet werden können. Dieser Trichter kann fest oder
verstellbar ausgebildet sein.
Durch die Verstellbarkeit des Trichters 10 in radialer Richtung zur Drehscheibe6, d.h.
durch radiale Verschiebung der Achse des Trichters zum Mittelpunkt der Scheibe, kann
man die je Zeiteinheit vom Trichter abgesetzte Gutmenge entsprechend dem Abstand der
Achse des Trichters vom Mittelpunkt der Scheibe vergrößern bzw. verringern. Fallen
die beiden Achsen, d. h. die des Trichters und die der Drehscheibe 6, zusammen, so ist
kein bzw. nur ein geringer Absatz aus dem Trichter vorhanden.
Der Abstand zwischen der Mündung des Trichters 10 und der Oberfläche der Scheibe 6
kann ebenfalls einstellbar sein, wodurch wiederum die je Zeiteinheit abgesetzte Gutmenge
verringert werden kann. Die abgesetzte Menge ist also von zwei Größen abhängig;
einerseits von der Stellung des Trichters radial zur Scheibe 6 und andererseits von
dem Abstand der Trichtermündung von der Oberfläche der Scheibe 6. Auf diese Weise
kann man den Zustrom des Gutes so einstellen, daß der Sand auf die richtige Korngröße
bei größter Leistung der Maschine gebracht wird.
Um diese Einstellung vornehmen zu können, kann man beispielsweise folgende Mittel
vorsehen:
An den Ständern 1 ist je eine Eisenschiene
11 so befestigt, daß beide parallel zueinander
♦5 liegen. Im Bereiche der Scheibenmitte sind die Schienen 11 durch zwei weitere rechtwinklig
zueinander angeordnete Eisenschienen
12 verbunden. Letztere tragen die Verteilerfinger, Führungsflächen usw.. und bilden ein
waagerecht liegendes Rechteck. Zwischen den Schienen 12 ist der Trichter 10 angeordnet,
der mittels der beiden an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen angreifenden
Drehzapfen 13 von den zweiarmigen Hebeln ' 14 getragen wird. Die Hebel 14 sind an
ihren gegenüberliegenden Enden durch eine Querschiene 15 verbunden. Mittels einer
Schraube 16 kann dadurch der Trichter ι ο
gehoben und gesenkt werden. Der den Trichter ι ο tragende Rahmen 14, 15 ist auf den als
Führung dienenden Schienen 12 mittels einer Spindel 17 radial verstellbar.
Auf der oberen öffnung des Trichters 10
ist ein Gittersieb angeordnet, welches als Rüttelsieb ausgebildet sein kann. Das auf
dem Sieb 18 zurückbleibende Gut wird durch eine außerhalb des Umfanges der Scheibe 6
mündenden Rinne 19 herabgeleitet.
Es ist klar, daß die beschriebenen Mittel unabhängig von der Art der zur Verwendung
kommenden Reibwalzen sind. Dieselben können einzeln oder zu mehreren auf einer Achse
angeordnet sein. Ebenfalls können dieselben zylindrisch oder kegelförmig gestaltet sein.
Auch die Anordnung der Verteiler, Führungsbleche, Abstreicher usw., kann gänzlich von
dem Ausführungsbeispiel abweichen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Formsandaufbereitungsmaschine mit auf einem Drehteller rollenden, an außerhalb des Drehtellers angebrachten Tragständern gelagerten Reibwalzen und einem über der Mitte angeordneten, in der Höhe verstellbaren Sandaufgabetrichter, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung des Sandzulauftrichters (10) längs eines zu den Achsen der beiden Reibwalzen (5) quer verlaufenden Durchmessers waagerecht verschiebbar ist, so daß ihre Einstellung in mehr oder minder großer Entfernung vom Mittelpunkte des Drehtellers die zufließende Sandmenge zu regeln gestattet.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sandzulauftrichter an zwei diametral gegenüberliegenden Drehzapfen (13) um eine waagerechte Achse drehbar aufgehängt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR649903X | 1935-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649903C true DE649903C (de) | 1937-09-06 |
Family
ID=9003625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES117484D Expired DE649903C (de) | 1935-02-12 | 1935-03-13 | Formsandaufbereitungsmaschine mit Drehteller und Reibwalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649903C (de) |
-
1935
- 1935-03-13 DE DES117484D patent/DE649903C/de not_active Expired
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