DE649255C - Einrichtung zur UEberwindung der Totpunktlage von Kurbeltrieben - Google Patents
Einrichtung zur UEberwindung der Totpunktlage von KurbeltriebenInfo
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- DE649255C DE649255C DEW95817D DEW0095817D DE649255C DE 649255 C DE649255 C DE 649255C DE W95817 D DEW95817 D DE W95817D DE W0095817 D DEW0095817 D DE W0095817D DE 649255 C DE649255 C DE 649255C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
- F16H21/10—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
- F16H21/16—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
- F16H21/18—Crank gearings; Eccentric gearings
- F16H21/38—Crank gearings; Eccentric gearings with means for temporary energy accumulation, e.g. to overcome dead-centre positions
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G4/00—Devices for producing mechanical power from geothermal energy
- F03G4/074—Safety arrangements
Landscapes
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Bei Kurbeltrieben "ist es insbesondere bei Nähmaschinen sehr lästig, daß beim Stillsetzen
des Antriebes der Kurbeltrieb häufig im Totpunkt stehenbleibt und das Wiederingangsetzen
allein durch das Tretwerk nicht möglich ist. Bei Nähmaschinen muß in der
Regel die eine Hand vom Arbeitsstück losgelassen und mit ihr das Schwungrad in Gang
gesetzt werden, was sich bei feinen Arbeiten sehr nachteilig auswirkt, weil hierdurch die
Näharbeit an Genauigkeit verliert.
Es ist nun bereits eine Einrichtung zur Überwindung der Totpunktlage bekannt, bei
welcher durch Spiel in der Hubbewegung der Koppel beim Hubwechsel derselben der Kraftangriff
seitlich verschoben wird. Diese Anordnung ist insofern nicht ganz zweckmäßig, weil beim Hubwechsel zu große Stöße auftreten.
Vorliegende Anordnung sucht diesem Übelstand dadurch zu begegnen, daß die seitliche
Verschiebung des Kraftangriffs durch einen Hebel erreicht wird, der an dem dem Kurbelzapfen
gegenüberliegenden Ende der Koppel in einer Gabelung derselben liegt, und zwar so, daß er in dem einen Gabelende der Koppel
drehbar und in dem anderen Gabelende begrenzt verschiebbar ist und annähernd in der
Mitte zwischen beiden Gabelenden drehbar mit einem den Antrieb vermittelnden
Schwenkarm verbunden ist, wobei der Schwenkarm die Drehbewegung des Hebels
durch Anschläge begrenzt, die nur unmittelbar nach dem Hub wechsel wirksam sind.
Auf der Zeichnung ist der Kurbeltrieb schematisch in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
Der Kurbeltrieb besteht aus dem Schwenkarm α, den Schubstangen b und bx und der
Kurbel c; m. Die Schubstangen b und bt greifen
am Kurbelzapfen c und mit einem Hebel d, an welchem auf dem einen Ende f die
Stange b, auf dem anderen Ende g die Stange b± angeschlossen ist, in dessen Mittelpunkt
e an dem Schwenkarm α an. In der gezeichneten Lage befindet sich der Kurbeltrieb
in seiner Totlage beim Niedergang der Kurbel, da Kurbelwelle m, Kurbelzapfen c und
der Mittelpunkt e des Hebels in einer Geraden liegen. Soll dieser Trieb vom Schwenkarm a
aus in Gang gesetzt werden, so wird das vielfach nicht gehen, ohne den Kurbeltrieb anzustoßen.
Um dieses Anstoßen zu vermeiden, ist die Stange bt für den Zapfen g mit einem
Schlitz h versehen und die Schwenkbewegung des Hebels d um seinen Mittelpunkt e durch
zwei Anschläge i und k begrenzt. Wird jetzt der Schwenkarm α nach oben gedrückt, so
wird der Zapfen g im- Schlitz h der Stange bx
in die punktierte Lage gedrückt. Da der Hebel d hierbei nicht einfach um den anderen
Zapfen/ schwenken kann, sondern hieran' durch den Anschlag i verhindert wird, so
wird der Zapfen / zunächst mit der Stange b
allein zum Drücken Verwendung finden, und zwar so länge, bis der Zapfen g die punktierte
Lage eingenommen hat. Der Kurbelzapfen c wird sich in Pfeil richtung drehen, da der
Zapfen f mit der Stange b bei der im Niedergang der Kurbel c erreichten Totlage der
Stange bt bereits die Totlage überschritten
hat. Erst wenn der Zapfen g in der punktierten Lage angekommen ist, verlegt sich die
ίο Drucklinie wieder in die Linie e, c, das Spiel
wiederholt sich nun im oberen Totpunkt, nur daß der Anschlag k die Zugkraft auf den
Zapfen f und die Stange b verlegt, wodurch die Totlage e, m, c aufgehoben wird. Durch
die Anschläge i und k wird verhindert, daß sich die Totlagen e, c,m nach f, c,m verlagern,
da der Hebel erst wieder frei schwenken karin, wenn die Totlagen durchlaufen sind.
Bei Anlenkung der Schubstange bt an
irgendeinem Punkte der Schubstange b, also bei entsprechender Verkürzung derselben,
bleibt die Wirkung die gleiche. Die Stangen h und bx können daher auch aus einem Stück
gabelförmig ausgebildet werden. Der Zapfen g für die Schubstange ^1 wird zur Vermeidung
von Schlagen vorteilhafterweise im Schlitz h gefedert; man kann aber auch die Schubstange
frj zweiteilig ausführen, so daß ihre erforderliche Nachgiebigkeit durch die Bewegung
eines Gelenkes ihrer Teile erreicht wird.
Es empfiehlt sich, auch die Anschläge i, k federnd auszubilden oder durch entsprechende
Konstruktion des Hebels zu verhindern, daß die Anschäge i, k mit demselben in den Totlagen
die Verbindung verlieren.
Dieser Kurbeltrieb kann nicht bloß an Nähmaschinen, sondern ganz allgemein als elementares
Getriebe Verwendung finden.
_
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Überwindung der Totpunktlage von Kurbeltrieben, bei der durch Spiel in der Hubbewegung der Koppel beim Hubwechsel derselben der Kraftangriff seitlich verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Verschiebung des Kraftangriffes durch einen Hebel (d) erreicht wird, der an dem* dem Kurbelzapfen gegenüberliegenden Ende der Koppel in einer Gabelung derselben liegt, und zwar so, daß er in dem einen Gabelende (b) der Koppel drehbar und in dem anderen Gabelende (bt) begrenzt verschiebbar ist und annähernd in der Mitte zwischen beiden Gabelenden drehbar mit einem den Antrieb vermittelnden Schwenkarm (α) verbunden ist, wobei der Schwenkarm (a) die Drehbewegung des Hebels (d) · durch Anschläge (t, k) begrenzt, die nur unmittelbar nach dem Hubwechsel wirksam sind.Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95817D DE649255C (de) | 1935-01-27 | 1935-01-27 | Einrichtung zur UEberwindung der Totpunktlage von Kurbeltrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95817D DE649255C (de) | 1935-01-27 | 1935-01-27 | Einrichtung zur UEberwindung der Totpunktlage von Kurbeltrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649255C true DE649255C (de) | 1937-08-19 |
Family
ID=7614421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW95817D Expired DE649255C (de) | 1935-01-27 | 1935-01-27 | Einrichtung zur UEberwindung der Totpunktlage von Kurbeltrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649255C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3809044A1 (de) * | 1988-03-18 | 1989-09-28 | Meyra Wilhelm Meyer Gmbh & Co | Rollstuhl mit von den haenden zu betaetigenden antriebshebeln |
-
1935
- 1935-01-27 DE DEW95817D patent/DE649255C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3809044A1 (de) * | 1988-03-18 | 1989-09-28 | Meyra Wilhelm Meyer Gmbh & Co | Rollstuhl mit von den haenden zu betaetigenden antriebshebeln |
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