DE648963C - Druckoelsteuerung fuer Dampfmaschinen, insbesondere Dampffoerdermaschinen - Google Patents

Druckoelsteuerung fuer Dampfmaschinen, insbesondere Dampffoerdermaschinen

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Publication number
DE648963C
DE648963C DED68690D DED0068690D DE648963C DE 648963 C DE648963 C DE 648963C DE D68690 D DED68690 D DE D68690D DE D0068690 D DED0068690 D DE D0068690D DE 648963 C DE648963 C DE 648963C
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DE
Germany
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oil
control
pressure
pressure oil
machine
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Expired
Application number
DED68690D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ludolf Engel
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE648963C publication Critical patent/DE648963C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Druckölsteuerung für Dampfmaschinen, insbesondere Dampffördermaschinen Es ist eine mit Druckflüssigkeit betriebene Steuerung für Kolbenmaschinen bekanntgeworden, bei der eine besondere Druckquelle dem getriebenen Kolben so zugeordnet ist, daß über.einen von der Maschine gesteuerten Kolbenschieber das Drucköl wechselweise dem getriebenen Ventilkolben zugeordnet wird. Diese unabhängig von vier Kraftmaschine erzeugte Druckquelle macht die Steuerung insbesondere nicht für schnell laufende Maschinen in der Praxis verwendbar, da hier eine Anpassung des Öldruckes an die jeweiligen Widerstände im System nicht gewährleistet ist.
  • Es kann hierbei gesagt werden, daß der vorstehend geschilderte Mangel, der mit den bisherigen Steuerungen beim Anlassen verknüpft ist, beseitigt ist, jedoch schließt die Unabhängigkeit der Kraftquelle vom Antrieb der Kraftmaschine ein ordnungsgemäßes Arbeiten ,aus den obenerwähnten Gründen aus.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird der Vorteil; den die oben geschilderte bekannte Einrichtung mit sich bringt, übernommen, deren Nachteile aber beseitigt, und zwar geschieht dies dadurch, daß der durch eine in Abhängigkeit vom Lauf der zu steuernden Maschine stehende Druckölpumpe erzeugten Steuerölsäule ein unabhängig von der steuernden Maschine unter Druck gehaltener Ölraum so zugeordnet ist, daß während der Steuerungsperiode bei druckloser oder drucklos werdender Steuerölsäule Drucköl aus dem zusätzlichen Oldruckraum diese unter vollen Druck setzt und so die Steuerungsvorgänge auslöst. Die Druckölsteuerung kann so ausgebildet werden, daß die durch eine pulsierend arbeitende.Pumpe erzeugte Ölsteuersäule während ihrer Wirkungszeit durch einen von der Maschine gesteuerten Schieber o. dgl. in Verbindung mit dem zusätzlich erzeugten Drucköl gebracht wird.
  • Es empfiehlt sich noch, eine Drosselverbindung zwischen- der Steuersäule und dem zusätzlichen Druckölraum vorzusehen, die bei Unterschreiten einer bestimmten Druckhöhe .in der Steuerölsäule das zusätzliche Drucköl zur Wirkung freigibt.
  • Im Rahmen .der Erfindung liegt auch die Ausgestaltung der neuen Steuerung, bei der der Steuerhebel zur Einleitung der Anfahr= bewegung der Maschine mit dem von der Maschine gesteuerten Schieber so verbunden ist, daß beim Anfahren der Maschine der zusätzliche Druckölraum mit der zu steuernden Ölsäule in Verbindung kommt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung bei einer Dampfmaschine dargestellt.
  • Abb. z veranschaulicht die Steuerung bei Leerarbeit, während in Abb. z die Stellung der Steuerung dargestellt ist, bei der das Dampfventil angehoben wird. Die Zweidruckölsteuerung arbeitet erfindungsgemäß mit zwei Ölkreisläufen, in denen der Druck voneinander unabhängig erzme,f wird. Beide Kreisläufe sind durch ein . ge#@y steuertes Ventil a und die Leitung b mitOi% ander verbunden. Unmittelbar an dem -Ar-. beitskolben c des Dampfventils d wirkt der durch die Ölpumpe e erzeugte Druck des Ölkreislaufes I. Die Ölpumpe e arbeitet synchron mit der Umdrehung der Dampfmaschine und wird mit einer gewissen Voreilung durch die Steuerwelle oder eine Hilfswelle angetrieben. Der nutzbare Hub der Ölpumpe, der Öffnen und Schließen des Dampfventils d @estimmt, wird durch ein Ventil a gesteuert, in der Art, daß bei geöffnetem Ventil a die Ölpumpe beim Einwärtsgang Öl aus dem Saugraum g ansaugt und es beim Auswärtsgang wieder in den Saugraum g zurückdrückt. Wird während des Auswärtsganges des Kolbens der Ölpumpe e das Ventil a geschlossen, dann wird der Arbeitskolben c und somit das Dampfventil d hochgedrückt. Zum Beenden der Einströmperiode im Dampfzylinder wird das Ventil a geöffnet, und der Öldruck unter dem Arbeitskolben c kann sich in dein Saugraum g ausgleichen. Dadurch schließt sich das Dampfventil d. Das Ventil a wird mittels des Nockens k. durch die Dampfmaschine gesteuert und bestimmt Beginn und Ende der Dampfeinströmperiode in den Dampfzylinder. Mit dem Ventil a ist ein Schieber i verbunden, der die Verbindung mit dem im Ölkreislauf II unter Druck stehenden Ü1 steuert. Dieser Öldruck wird durch eine Vorrichtung erzeugt, die in ihrer Wirkungsweise von der Dampfmaschine unabhängig ist, also durch fremd angetriebene Kolbenzalinradpumpe o. dgl. Im Gegensatz zu dem im Einklang mit der Umdrehung der Dampfmaschine pulsierenden Druck im Kreislauf I ist der Öldruck im Kreislauf II stetig. Dieser Druck ist auf einer solchen Höhe zu halten, daß er das Anlüften des Dampfventils d durch Vermittlung des Arbeitskolbens c mit Sicherheit bewirkt. Die Leitung b, welche durch den mit dem Ventil a verbundenen Schieber i ge- steuert wird, ist in ihrer Weite so groß zu bemessen und gegebenenfalls durch eine Stellschraube während des Betriebes einzuregulieren, daß sich bei geringer Drehzahl oder während ihres Stillstandes der Druck in beiden Ölkreisläufen ausgleichen kann. Bei höherer Umdrehungszahl der Dampfmaschine soll in dieser Leitung b jedoch Drosselung auftreten, durch die selbst eine größere Differenz der Drücke in beiden Ölkreisläufen für das genaue Arbeiten der Vorrichtung bedeutungslos wird. Zur Sicherheit gegen zu grollen Druckverlust im Ölkreislauf I kann auch noch in die Leitung b ein gegen den Ölkreislauf Il 'krbeitendes Rückschlagventil k vorgesehen werden. Beim Anfahren der Dampfmaschine wird durch Auslegen der Steuerung auf Füllung eines der an der 1-Iascliine vorhandenen Ventile a so betätigt, daß durch den Schieber i und durch die Leitung b der Druck aus dem ülkreisiauf 1I unter den Arbeitskolben c gelangt, durch den das Dampfventil d gehoben wird, und die Dampfmaschine anfährt. Solange dann die Dampfmaschine in Bewegung ist, wird jedes Dampfventil d durch seine Ölpumpe e einzeln beaufschlagt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckölsteuerung für Dampfmaschinen, insbesondere Dampffördermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der dusch eine in Abhängigkeit vom Lauf der zu steuernden Maschine stehende Drucki* l= pumpe erzeugten Steuerölsäule ein unabhängig von der zu steuernden Maschine unter Druck gehaltener Ölraum so zugeordnet ist, daß während. der Steuerungsperiode bei druckloser oder drucklos werdender Steuerölsäule Drucköl aus dem zusätzlichen üldruckraum diese unter vollen Druck setzt und so die Steuerungsvorgänge auslöst.
  2. 2. Druckölsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine pulsierend arbeitende Pumpe erzeugte ülsteuersäule während ihrer Wirkungszeit durch einen von der Maschine gesteuerten Schieber o. dgl. in Verbindung mit dem zusätzlich erzeugten Drucköl gebracht wird.
  3. 3. Druckölsteuerung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Drosselverbindung zwischen der Steuerölsäule und dem zusätzlichen Druckölraum, die bei Unterschreiten einer bestimmten Druckhöhe in der Steuerölsäule das zusätzliche Drucköl zur Wirkung freigibt. q.. Druckölsteuerung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel zur Einleitung der Anfahrbewegung der Maschine mit dem von der Maschine gesteuerten Schieber so verbunden ist, daß beim Anfahren der Maschine der zusätzliche Druckölraum mit der zu steuernden Ölsäule in Verbindung kommt.
DED68690D 1934-09-06 1934-09-06 Druckoelsteuerung fuer Dampfmaschinen, insbesondere Dampffoerdermaschinen Expired DE648963C (de)

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DE (1) DE648963C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018880B (de) * 1955-05-31 1957-11-07 Albert Pomutz Hydraulische Steuerung, insbesondere fuer die Ventile von Kolbenmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018880B (de) * 1955-05-31 1957-11-07 Albert Pomutz Hydraulische Steuerung, insbesondere fuer die Ventile von Kolbenmaschinen

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