DE64895C - Auslösung und Bremsung einer Knopfloch-Nähmaschine - Google Patents

Auslösung und Bremsung einer Knopfloch-Nähmaschine

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Publication number
DE64895C
DE64895C DENDAT64895D DE64895DA DE64895C DE 64895 C DE64895 C DE 64895C DE NDAT64895 D DENDAT64895 D DE NDAT64895D DE 64895D A DE64895D A DE 64895DA DE 64895 C DE64895 C DE 64895C
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DE
Germany
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buttonhole
triggering
braking
lever
buttonhole sewing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64895D
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English (en)
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J. GUTMANN in Berlin
Publication of DE64895C publication Critical patent/DE64895C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/20Control devices responsive to the number of stitches made

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32: Nähmaschinen.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Auslös- und Bremsvorrichtung wirkt in der Weise, dafs beim Ausrücken der Maschine die Treibschnur von der Festscheibe auf die Losscheibe überführt, das Schwungrad durch einen eingeschalteten Bremshebel sofort gebremst und gleichzeitig das Schaltrad, welches die Curvennuthen zum Führen der Stoffklemme besitzt, sofort ausgerückt wird. Das Ausrücken wird hierbei auch selbstthätig nach Fertigstellung eines Knopfloches bewirkt, kann aber auch durch Abdrücken eines Klinkhebels an jedem Punkt des Knopfloches erfolgen. Durch einen solchen Auslösmechanismus wird erzielt, dafs sofort die ganze Maschine ausgerückt wird, und dafs beim Ausrücken von Hand es möglich ist, an irgend einer Stelle bei der Herstellung des Knopfloches aufzuhören und daselbst ohne erforderliche Neueinstellung wieder zu beginnen. Denn da bei der Auslösung von Hand einerseits das Schaltrad ausgerückt und andererseits oberhalb der Tischplatte die Treibschnur auf die Leerscheibe verschoben und der Bremshebel gegen das Schwüngrad angelegt wird, so wird der Stoff an der Stelle festgehalten und zum Stillstand gebracht, wo die Auslösung der Schaltklinke des Schaltrades erfolgte. Der Auslösmechanismus unterliegt der Wirkung einer Feder, welche bewirkt, dafs sämmtliche einzelnen Auslös- bezw. Bremseinrichtungen augenblicklich bei der Auslösung in Wirkung kommen.
Der . in Verwendung gebrachte Auslösmechanismus ist zum Theil oberhalb und zum Theil unterhalb der Knopflochmaschinentischplatte angeordnet und hat folgende Einrichtung :
Das Schaltrad 12, welches die Curven 14 und 13 zur Bethätigung des Stoffschiebers besitzt, wird von einer Schaltklinke 11 aus gedreht, die an der parallel der Knopflochlänge geführten Stange 10 drehbar sitzt. Letztere wird durch den Hebel 9, der auf der Curve 8 des Zahnrades aufläuft, in schwingende Bewegung gesetzt. Die . Curvenbahn 8 sitzt auf einem Zahnrad 6, das mittelst eines anderen, halb so grofsen Zahnrades 5 von der Antriebswelle aus gedreht wird. Die Curvenbahn 8 hat zwei Curven, so dafs bei jeder Umdrehung der Hauptwelle, also bei jedem Stich, eine Verschiebung des Stoffes stattfindet, d. h. ein Zickzackstich geschaffen wird. Der Ausschlag des schwingenden Hebels 9 kann durch einen auf der Hinterseite der Tischplatte liegenden excentrischen Daumen 30 je nach Verstellung desselben ■ verändert werden. Die Klinke 11 wird ferner durch einen Stift χ beeinflufst, welcher an dem Winkelhebel 21a sitzt. Das eine freie Ende desselben ist mit der Stange 21 verbunden; letztere ist in Längsrichtung der Tischplatte verschiebbar und wird durch eine Feder derart gespannt, dafs sie das Bestreben erhält, in der in Fig. 1 dargestellten Lage von links nach rechts zu gehen. Die Stange 21 besitzt eine nasenartige Erhöhung, welche etwas unterschnitten ist und hinter die der Sperrzahn 20 einer Sperrklinke eingreift. Letzterer wird durch eine Feder gegen den Sperransatz der Stange 21 getrieben und besitzt oberhalb der Tischplatte einen kleinen Griff-
daumen. Wird letzterer nach vorwärts gezogen, so springt die Nase 20 von dem entsprechenden Ansatz an der Stange 21 ab. Letztere wird durch die Wirkung der Feder nach rechts getrieben, der Hebel 2ia rechts herumgedreht und durch den Stift χ die Schaltklinke 11 aus dem Schaltrad 12 gehoben. Zum Wiedereinrücken der Stange 21 dient ein kleiner, oberhalb des Tisches angeordneter Hebel. Die Stange 21 ist mit einem ebenfalls um o,a drehbaren Hebel 23 verbunden, welcher an seinem oberen Ende eine Oese trägt, durch die der Treibriemen hindurchgeführt ist. Beim Ausrücken der Stange 21 wird die Treibschnur von der rechts liegenden Treibschnurrolle auf die links liegende lose Rolle übergeführt. Seitlich besitzt der Hebel 23 eine kleine Frictionsrolle, welche sich in die Hinterfläche des Bremshebels legt. Wenn nun der Schnurführungshebel 23 nach links bewegt wird, so tritt die Rolle 27 von der schrägen Fläche des Bremshebels zurück und der Bremsschuh legt sich, durch eine Feder hierzu veranlafst, gegen das Schwungrad der Knopflochmaschine, ein Weitergehen desselben verhindernd. Behufs selbsttätiger Auslösung der Maschine am Ende eines fertiggestellten Knopfloches ist das Schaltrad 12 mit einem vorstehenden Stift 25 versehen, welcher bei der entsprechenden Drehung des Schaltrades schliefslich gegen die Klinke 19 stöfst und dieselbe aus der Stange 21 auslöst. Bei solcher Auslösung wird ebensowohl die Schaltklinke 11 mittelst des Stiftes χ aus den Zähnen des Schaltrades 12 gehoben, als auch mittelst Stange 21 und des Ausrückers 23 die Treibschnur von der festen Schnurrolle auf die lose übergelegt und mittelst des von der Rolle 27 freigegebenen Bremshebels und des daran sitzenden Bremsschuhes das Schwungrad der Knopflochmaschine festgehalten.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    An Knopfloch-Nähmaschinen mit pendelnder oder parallel verschiebbarer Nadel die Auslösung durch Bethätigung eines Daumens ig, beliebig, oder durch Vermittelung des Stiftes 25 und der Klinke 19, nach Fertigstellung jedes Knopfloches, wobei gleichzeitig sowohl das den Stoff verschiebende Schaltrad 12 ausgelöst, als auch die Treibschnur von der Festscheibe auf die Losscheibe übergeführt und das auf der Antriebswelle befindliche Schwungrad gebremst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937086C (de) * 1952-01-10 1955-12-29 Schuhmaschinen Ges Hanke & Co Kettenstichnaehmaschine

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