DE64868C - Achse für Gleisbahn wagen mit halbfesten Rädern und schwalbenschwanzförmigen Mitnehmern - Google Patents

Achse für Gleisbahn wagen mit halbfesten Rädern und schwalbenschwanzförmigen Mitnehmern

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DE64868C
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DE
Germany
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wheel
axle
sleeve
approaches
lag
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64868D
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Original Assignee
C. lührig in Dresden, Reichsstr. 30
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
    Den. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung an Gleisbahnwagen, bei welcher —■ entgegen der bisherigen Bauart, die Räder fest auf den Achsen zu befestigen — dieselben lose auf den Achsen laufen und durch eine auf der Achse befestigte Muffe mitgenommen werden. Dies hat den Vortheil, dafs die Räder beim Befahren von Curven, Weichen und Gleisstellen selbstthätig vor- oder nacheilen, sowie auch eine kleine Verschiebung in der Längsrichtung ausführen können, wodurch einerseits die Abnutzung der Spurkränze und Schienen bedeutend verringert, andererseits eine Kraftersparnifs erzielt wird.
    Auf beiliegender Zeichnung stellt:
    Fig. ι einen Längsschnitt der Radnabe und Muffe,
    Fig. 2 eine Draufsicht der Muffe 3 und
    Fig. 3 eine Vorderansicht derselben dar.
    Sowohl die auf der Achse 2 festsitzende
    als auch das auf der Achse lose
    laufende Rad besitzen je am Umfang der Nabe ein oder mehrere kreisbogenförmige Ansätze 24, 25, die so in einander greifen, dafs zwischen dem Ansatz der Muffe und dem des Rades ein gewisser Zwischenraum bleibt, die Ansätze sich also nur an einer Seite berühren, so dafs bei eintretender Beschleunigung der Raddrehung dasselbe ungehindert voreilen kann. Da diese Voreilung nur eine sehr kurze, höchstens 1 bis 2 cm betragende sein wird und ihr eine Nacheilung folgt, so treten die beiden Ansätze alsbald wieder in Berührung. Bei dieser Vor- oder Nacheilung soll sich das Rad um ein Geringes in der Längsrichtung der Achse verschieben können. Zur Begrenzung dieser Verschiebung ist ein auf der Achse befestigter Stellring angebracht, welcher eine Verschiebung des Rades von 1 bis 2 cm gestattet..
    Wenn nun beim Durchfahren einer Curve das eine Rad die Neigung hat, vorzueilen, so wird das ungehindert geschehen können, da der Ansatz 24 des Rades nur an einer Stelle an dem Muffenansatz 25 anliegt, also bei eintretender Beschleunigung des Rades dasselbe leicht voreilen kann. Die Berührungsflächen der beiderseitigen Ansätze 24, 25 sind nach innen abgeschrägt, zu dem Zweck, das Rad, welches bei seiner Voreilung in der Achsenrichtung etwas nach aufsen verschoben worden, wieder in seine Lage dadurch zurückzubringen, dafs sich die beiden schrägen Flächen bei ihrer Berührung hart auf einander schieben und damit das Rad wieder in seine Normallage zurückziehen.
    Pa te ν t-A νspruch:
    Achse für Gleisbahnwagen, bei welchen den Rädern eine begrenzte Vor- oder Nacheilung unter gleichzeitiger Verschiebung in der Achsrichtung dadurch gestattet wird, dafs sowohl an der Nabe (1) des lose auf der Achse sitzenden Rades, als an der Achsmuffe (2) seitliche Ansätze (24, 25) angebracht sind, welche, zahnartig in einander greifend, eine lockere Verbindung abgeben, wobei die Berührungsflächen abgeschrägt sind, um bei Beendigung der voreilenden Bewegung ein Anziehen des Rades gegen die Muffe durch das Aufeinanderschieben der beiderseitigen schrägen Flächen zu bewirken.
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