DE648430C - Verfahren und Vorrichtung zum fluessigkeits- und gasdichten Verschliessen von Hohlgefaessen, insbesondere Flaschen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum fluessigkeits- und gasdichten Verschliessen von Hohlgefaessen, insbesondere FlaschenInfo
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Description
- Verfahren und Vbrrichtung zum flüssigkeits- und gasdichten Verschließen von Hohlgefäßen, insbesondere Flaschen Zum Verschließen von Gefäßen, wie Flaschen o.,dgl. benutzt man Metallkapseln .der verschiedensten Art, wobei in neuerer Zeit Maschinen Verwendung gefunden haben, welche die Verschlußkapseln aus einem Materialband ausstanzen und die Flaschen mit diesen soeben hergestellten Kapseln verschließen.
- Es hat sich gezeigt, daß für verschiedenartige Flüssigkeiten wie auch für verschiedene Gefäßformen einfache aus Metall oder einem anderen . Werkstoff hergestellte Verschlußkapseln die- Gefäße nicht dicht genug verschließen, und daß man daher die Vers,chlußkapseln mit einer Dichtungseinlage versehen muß. Man hat aus diesem Grunde Maschinen und Verfahren entwickelt, um in den gleichen Maschinen, welche die Verschlußkapseln herstellen, auch Dichtungsscheiben, deren Durchmesser etwa dem lichten Durchmesser des Kapseldeckels entspricht, in diese einzulegen, die dann nur von oben her auf die Gefäßmündung aufgedrückt werden und daher auch nur am oberen Rand der Gefäämündung dichten können.
- Da aber gerade diese oberen Ränder der Gefäße leicht beschädigt werden, war es wünschenswert, die Dichtung allseitig um die Gefäßmündung herum zu erzeugen. Man hat daher Verschlußkapseln hergestellt, die aus einem äußeren Blechmantel und .einem innen liegenden Dichtungsstoff als Einlage bestehen. Man hat, die - Blechstreifen, die als äußerer Mantel dienen und Materialstreifen, die als Dichtungsstoff dienen, aufeinandergeklebt und dann auf Rollen gewickelt. Diese Rollen wurden bei Bedarf in die Verschlußkapselherstellungsmaschineeingelegt und wurden aus diesen Materialrollen die Kapseln ausgestanzt, geformt und auf die Gefäßmündungen aufgesetzt. Bei diesen Herstellungsverfahren zeigte sich jedoch, daß beim Wrformen und Aufpres.sen der Kapseln auf .die Giefäßmündungen die wähnend der Lagerung spröde gewordene Leimüng zwischen Blechstreifen und Dichtungsstoff ein Lockern .der Dichtungsschicht vom Blechstreifen hervorrief. Hitrdurch trat ,eine Faltenbildung in der Dichtungsschicht auf, so daß derartige Vers:chlüss:e nicht gas- und flüssigkeitsdicht waren.
- Um diese Nachteile bei dünnen Verschlu.ßkapseln zu vermeiden, hat man ein Abdichtungsverfahren gefunden, welches darin besteht, daß man bei der Formgebung der Kapseln denen Zargen- oder Mantelteil gleichmäßig in Falten legt, und daß man diese Falten dann durch Klebstoff beim Aufpreissen auf die Gefäßmündung unter sich verleimt und gleichzeitig auch :die Kapsel am Mantelteil der Gefäßmündung festklebt.
- Dieses Verfahren ist nun aber für kombinierte Kapseln, bestehend aus einem dünnen
Metallblech und einer dünnen Dichtungs- schicht, nicht anwendbar, -zumal wenn der die, Gefäßmündung umfassende l,,and nur schmal ist, und das äußere Blech aus weichexrs, leicht verformbaren Metall, b.eispielswüae Aluminium, besteht, welches eine gewisse Stauchung zuläßt. Für derartige Kapseln kommt eine regelmäßige Faltung und eine Verleimung der Falten des Randes nicht in Frage. Es mul.', vielmehr dafür gesorgt wer- den, daß auch die innere Dichtungsschicht sich der glatten gl.:iclimäliigen Stauchung des Aul:@enrandes anschließt und in allen Teilen fest mit dem Aul.'@etiblech in Verbin- dung bleibt, ohne daß die Gefahr des Ab- platzens besteht. Er'findungsgeniäß soll dies dadurch er- reicht werden, daß das Zusammenkleben des , äußeren Randes und der Dichtungsschicht sowie das Formen der Kapseln und das Ruf- pressen dieser auf die Flaschenmündungen in einem fortlaufenden Arbeitsgang von- statten geht. Das neue `-erfahren ist in den Abb. i bis 4 der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar: Abb. i und 2 einige gebräuchliche Kapsel- formen unmittelbar vor dem Aufsetzen auf die Mündungen der zu verschließenden Ge- fäße, Abb. 3 eine Seitenansicht und Abb.4 eine Aufsicht auf die für die Durch- führung des Arbeitsverfahrens dienende Ein- richtung. Bei, der fertigen Kapsel bedeutet a den äußeren Blechmantel, i die innere Dichtungs- schicht. Das Arbeitsverfahren spielt sich wie folgt all: Das zu einer Rolle i aufgewickelte Alu- miniumband bzw. Blechband 2 wird vor der Rolle 3 des Zellstoffbandes, welches bei- spielsweise als Dichtungsschicht dienen möge, angeordnet. Beide Rollen sind dreh- bar auf Dorne gesteckt. Zwischen beiden Rehen befindet sich eine Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf die untere Seite des Aluminiumbandes 2, welche beispielsweise aus einem offenen Leimbehälter 4, einer Auf- tragewalze 5 und .einer Anpreßrolle 6 be- steht. -Bewegen sich die beiden Bänder in Pfeilrichtung, so wird durch die Beleimungs- vorrichtung das Aluminiumband von unten mit einem Leimfilm belegt und dadurch das ablaufende Zellstoffband von der Rolle 3 mit dein Aluminiumband verbunden. Um eine innige Verbindung herzustellen, werden beide Bänder gleich hinter der Rolle 3 noch durch Anpreßwalzen 7 und 8 hiiidurchge'.eitet. Das durch die frische Leimschicht hergestellte kombinierte Band 9 wird nun sofort absatz- weise durch das Werkzeug io-zum Stanzen und Formczi der Kapseln hindurchgeführt und das gelochte Band i t auf eine weitere Rc.ille 12 aufgewickelt. Die fertiggestanzten Kapseln 13 werden un- mittelbar aus dem Werkzeug i o in bekannter Weise beispielsweise durch einen Förderstern 14 der Vers,chließmaschine zugeführt und auf die Flaschenmündungen gepreßt. Durch das ob°n geschilderte Verfahren wird erreicht, daß der frische Klebstoff zwi- schen dem Aluminiumband und der Dich- tungsschicht sowohl beim Prägen der Kap- seln. als auch beim Rufpressen dieser auf die Flaschenmündungen noch geschmeidig ist und eine gewisse Beweglichkeit zwischen Blechschicht und Zellstolischicht zuläßt, so daß beide in inniger Verbindung miteinanddr bleiben und keine Faltenbildung der Dich- tungsschicht eintreten kann.
Claims (2)
- PATEXTANsrui`ci1r: r. Verfahren zum flüssigkeits- und gasdichten Verschließen von Hohlgefäßen, insbesondere Flaschen, mittels Verschlud3-kapseln, die mit einer über den Durchmesser des Kapselbodens hinausgehenden Einlage versehen sind, dadurch gekennzei.chnet, daß das Aufbringen der Kapsel auf die Gefäßmündung unmittelbar nach der unter Hinzufügen von frischem Bindemittel erfolgten Herstellung der Kapsel vorgenommen wird.
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bandförmiger Kapsel-und Einlagewerkstoff (2 und 3) fOrt;-laufend nach Zwischenfügung von fri= schem Bindemittel (4) durch Vorrichtungen, wie Walzen (7 und 8), zu einem fortlaufenden Bande zusammengefügt und einer Kapselherstellungs@maschine (to) zugeführt werden, von der aus die fertiggestellten Kapseln (f3) unter VerTneiadung einer Stapelung der Verschließvorrichtung zugeführt werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH141419D DE648430C (de) | 1934-10-04 | 1934-10-04 | Verfahren und Vorrichtung zum fluessigkeits- und gasdichten Verschliessen von Hohlgefaessen, insbesondere Flaschen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE648430C true DE648430C (de) | 1937-07-31 |
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| DEH141419D Expired DE648430C (de) | 1934-10-04 | 1934-10-04 | Verfahren und Vorrichtung zum fluessigkeits- und gasdichten Verschliessen von Hohlgefaessen, insbesondere Flaschen |
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1934
- 1934-10-04 DE DEH141419D patent/DE648430C/de not_active Expired
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