AT107652B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gefäßverschlüssen aus schmiegsamem Material, insbesondere für Gläser, Flaschen u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gefäßverschlüssen aus schmiegsamem Material, insbesondere für Gläser, Flaschen u. dgl.

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AT107652B
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AT
Austria
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vessel
bottles
glasses
production
pliable material
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Inventor
Gustav Froehlich
Adolf Ing Schrelle
Original Assignee
Gustav Froehlich
Adolf Ing Schrelle
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gefässverschlüssen aus   schmiegsamem  
Material, insbesondere für Gläser, Flaschen u. dgl. 
 EMI1.1 
 hals in mehrfachen Lagen gewickeltes Papierband am Gefäss befestigt ist. Diese Verschlüsse sind aber nicht vollkommen luft-und keim dicht, da   der'Wickelstreifen   ohne besondere   Spannung dem   Gefäss zugeführt und lediglich radial gegen den Gefässrand gepresst wird. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet   nun   ein Verfahren zur Herstellung eines Gefässversehlusses aus schmiegsamem Material, welches darin besteht, dass das anfänglich spannungslose,   lediglieh   radial 
 EMI1.2 
 Spannung gesetzt wird. 



   Die Erfindung erstreckt sich weiters auf die Vorrichtung zur Befestigung des Verschlusses auf dem Gefässe. 
 EMI1.3 
 nicht Gegenstand der Erfindung ist, an den   Rändern   mit Zargen z versehen und umgebördelt. Im vorliegenden Falle ist auf die Verschlusskappe eine Pappeseheibe      vom Durchmesser der lichten Weite der Gefässöffnung befestigt. 



   Die derartig geformte Verschlusskappe wird über die Öffnung eines in   einem   entsprechend aus-   gehöhlten   Einsatz E gestellten Gefässes G gestülpt, welches alsdann selbsttätig der Vorrichtung zugeführt wird. Sobald sich das Gefäss G über einem in einer   Tischöffnung   drehbar und   längsverschiebbar   gelagerten Stempel 82 befindet, wird beispielsweise durch eine Kurvenscheibe ein über dem Gefäss G drehbar angeordneter Stempel Si niedergedrückt, wodurch die Verschlusskappe mit der Kraft der um den Schaft des Stempels S2 gelegten Feder F an den Gefässrand gepresst wird. Gleichzeitig beginnt der Stempel S2 samt dem Gefäss G und Stempel S1 sich zu drehen.

   Ein durch die   Förderwalzen   7'und die   Führungsbüchse   H tangential gegen den Gefässrand vorgesehobener und an   der dem Gefäss zugekehrten Seite mit Klebstoff   versehener Verschlussstreifen V z. B. aus Papier wird nach vorhergehender Befeuchtung durch eine   en1-   sprechende Eimichtung, beispielsweise einen Schwamm W (Fig. 4) von der radial gegen das Gefäss geführten 
 EMI1.4 
 Faltenbildungen auftreten können, durch die   Umwicklungen   zu einer vollkommen   gleichmässig   starken starren Wand umgebildet. Die während der   Umwicklung   andauernde Spannung des Verschlussstreifens V bewirkt eine derart feste Anlage des Verschlusses am Gefäss, dass dieser von Hand aus ohne Werkzeug nicht entfernbar ist.

   Nach einer vorgeschriebenen Zahl von Umwicklungen schneidet eine selbsttätige Schere M den Verschlussstreifen 1 ab. 

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   Nach Vollendung der Befestigung des Verschlusses am Gefäss wird die Anpressrolle   A   selbsttätig vom Gefäss abgeschwenkt und der Stempel    < Si   beispielsweise durch eine Feder angehoben, wodurch der durch die Feder   F   getätigte Stempel   S2   wieder in die Tischebene   zurückkehrt.   Während der nun folgenden Gefässtransportbewegung wird das abgeschnittene Ende des Verschlussstreifens V durch die Förderwalzen T bis zur Anpressrolle A vorgeschoben. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur Herstellung von Gefässverschlüssen aus schmiegsamem Material, insbesondere für Gläser, Flaschen u. dgl., über deren an den Flaschenhals gelegte Randteile ein radial angepresstes schmiegsames Band mehrfach gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das anfänglich spannungslose, lediglich radial angepresste Band im Verlaufe der Aufwicklung, etwa nach Ablauf der ersten halben Umwicklung unter Spannung gesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Anpressung des Bandes an einer Stelle des Gefässrandes in bekannter Weise durch eine an dieser Stelle angeordnete Anpressvorrichtung z. B. eine elastisch wirkende Rolle (A) erfolgt, die zusammen mit einer Bremsvorrichtung des Bandes z. B. Bremsbacken (B) an der Bandspannung teilnimmt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in Tischhöhe verbleibende und elastisch gelagerte Unterstempel (SJ bei seiner Rotation den auf das Gefäss niedergedrückten Oberstempel (81) durch Vermittlung des Gefässes mit gleicher Drehgeschwindigkeit mitnimmt.
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