DE648403C - Signalempfaenger fuer Fernsprechanlagen - Google Patents
Signalempfaenger fuer FernsprechanlagenInfo
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- DE648403C DE648403C DES107845D DES0107845D DE648403C DE 648403 C DE648403 C DE 648403C DE S107845 D DES107845 D DE S107845D DE S0107845 D DES0107845 D DE S0107845D DE 648403 C DE648403 C DE 648403C
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- Germany
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- signal receiver
- frequency
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- frequencies
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- Expired
Links
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/45—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
Description
Das Hauptpatent betrifft einen Signalempfänger
für Fernsprechanlagen, in denen zur Übertragung von Signalen über die Sprechleitungen Wechselströme einer im Bereich
der Sprachfrequenz liegenden Frequenz verwendet w.erden.·
Das Hauptmerkmal dieser in dem Hauptpatent unter Schutz gestellten Anordnung besteht darin, daß in dem Signalempfänger zwi-
sehen den zwei Resonanzkreisen, von denen der erste auf die Trägerfrequenz, der zweite
auf die zur Modulation der Trägerfrequenz benutzte Signalfrequenz abgestimmt ist, eine
Glimmlampe angeordnet ist, die als Demodulator und gleichzeitig als Begrenzungseinrich-'
tung wirkt, indem sie nur auf die im Verhältnis zu den Sprachamplituden größeren Signalamplituden
anspricht.
DieErfindung ist eine Weiterbildung dieses
im Häuptpatent enthaltenen Gedankens und hat die Aufgabe, den Signalempfänger in
bezug auf seine Wirkung und praktische Anwendung noch zuverlässiger auszugestalten,
was dadurch erreicht wird," daß der Signalempfänger mit zwei oder mehreren auf verschiedene Trägerfrequenzen abgestimmten
Einrichtungen nach dem Hauptpatent versehen ist, welche auf ein gemeinsames Signalempfangsrelais
einwirken. .
Nachstehend ist die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
beschrieben.
Der dargestellte Signalempfänger ist mit der Übertragungsleitung L1 auf welcher die
Signale ankommen, durch einen Übertrager Ue1, einen Vorverstärker V und zwei weitere
Übertrager Ue2 und Ue3 gekoppelt. Er enthält
zwei Resonanzkreisanordnungen W und X, die durch die Übertrager Ue4, und Ue5 mit
je einem Gleichrichter Gl3 und Gl± gekoppelt
sindj die auf das gemeinsame, in ihren Anodenkreisen
hegende Signalempfangsrelais A arbeiten.
Zur Signalübermittlung wenden nach dem Ausführungsbeispiel zwei Trägerfrequenzen
verwendet, z. B. 1020 und 1500Hz1 die jede,
wie angenommen, mit einer tiefen Frequenz von 100 Hz moduliert oder im Rhythmus dieser
letzteren Frequenz unterbrochen werden. Diese beiden Signalfrequenzen bzw. modulierten
Trägerfrequenzen werden beide abwechselnd aufeinanderfolgend über die Leitung L
ausgesandt, so daß ununterbrochene Signalschwingungszüge entstehen, welche die bei-
*) Von dein Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Artur Flad in Berlin. -
den im Rhythmus von ioo Hz modulierten Trägerfrequenzen von 1020 und 1500 Hz in
bestimmter Aufeinanderfolge enthalten. Dadurch wird der Empfänger erheblich selek^
tivei· und entspricht den afn ihn gestellten -Ääj
forderungen, auf Sprachschwingungen nicht* anzusprechen, erheblich besser als die bekannten
Anordnungen.
Die Einrichtungen W und Λ' entsprechen jede hinsichtlich Anordnung und Wirkungsweise
der gleichen im Hauptpatent beschriebenen Einrichtung, sie enthalten je zwei Resonanzkreise
I, II und III, IV, gekuppelt durch die Glimmlampen Gl1 bzw. CZ2 und
deren zugehörige Batterien Bt1 und Bt2. Der
Resonanzkreis I der Einrichtung W, enthaltend die Drossel Dr1 und Kondensator C1, ist
auf eine der Signalfrequenzen, z. B. 1020 Hz, der Kreis II mit Drossel Dr2 und Konden-
ao sator C2 auf die Modulationsfrequenz von
100 Hz abgestimmt. Der Resonanzkreis III der Einrichtung X dagegen, enthaltend die
Drossel Dr3 und Kondensator C3, ist auf die
zweite Signalfrequenz von 1500 Hz und der Kreis IV mit Drossel Dr4 und Kondensator C4
wieder auf die Modulationsfrequenz von 100 Hz abgestimmt.
Die ankommende Signalschwingung bringt mithin abwechselnd aufeinanderfolgend die
beiden Einrichtungen W und X und die mit ihnen durch die Übertrager Ue4, und UV5 gekoppelten
Gleichrichter C-Z3 und GZ4 zum Ansprechen,
so daß das beiden Einrichtungen gemeinsame Empfangsrelais A während der Dauer einer Signalschwingung, d. h. eines
Signalimpulses, erregt wird und z. B. durch Schließen seines Kontaktes a in einem lokalen
Stromkreis die Aussendung des gewünschten Signals bewirkt.
+0 Das im Anodenkreis der beiden Gleichrichter GZ3 und Glt liegende Relais A kann nur
ansprechen, wenn es durch die Anodenströme beider Gleichrichter beeinflußt wird. Die Gitterwiderstände
der beiden Gleichrichter sind so dimensioniert, daß sie als Amplitudenbegrenzer wirken, d. h. die Stärke der am Gitter
wirksam werdenden Signalströme ist begrenzt auf einen solchen Wert, daß der sich
ausbildende Anodenstrom eines Gleichrichters nicht ausreicht, das Relais A zum Ansprechen
zu bringen.
Selbstverständlich kann die Signalempfangseinrichtung auch für mehr als zwei Signalfrequenzen
eingerichtet werden. Ebenso kann für jede der Signalfrequenzen eine andere tiefe Modulationsfrequenz gewählt werden,
■„i '-.Da einerseits die Signalübertragung mit
i'JPjrequenzen im Tonfrequenzbereich auf Fern-
*^rechleitungen besondere Vorteile bietet, andererseits aber die über die gleichen Leitungen
übertragenen Sprachschwingungen Frequenzgemische vorstellen, in welchen alle möglichen Frequenzkombinationen auftreten
können, die den Signalfrequenzen entsprechen oder diesen eng benachbart sind, so besteht
eine der Hauptschwierigkeiten bei diesen Signalempfängern darin, sie unempfindlich
gegen die Beeinflussung durch die Sprache zu machen.
Der Signalempfänger gemäß der Erfindung bietet nun zufolge seiner vorstehend beschriebenen
Ausgestaltung eine besondere Sicherheit gegen die Beeinflussung durch die Sprache, da seine die Signalimpulse aufnehmenden
Einrichtungen nur auf die geschilderten, besonders zusammengesetzten Signalschwingungen
ansprechen, welche in der Sprache nicht auftreten.
Claims (4)
1. Signalempf anger für Fernsprechanlagen nach Patent 634 615, dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalempfänger mit zwei oder mehreren auf verschiedene Trägerfrequenzen abgestimmten Einrichtungen
(W, X) nach dem Hauptpatent versehen ist, welche auf ein gemeinsames Signalempfangsrelais (A) einwirken.
2. Signalempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Modulation
oder Unterbrechung der verschiedenen Trägerfrequenzen nur eine bestimmte Signal- bzw. Modulationsfrequenz
verwendet wird.
3. Signalempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Modulation
oder Unterbrechung der verschiedenen Trägerfrequenzen je eine andere'
unterschiedliche Signal- bzw. Modulationsfrequenz verwendet wird. *
4. Signalempfänger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Signalempfangsrelais (A) so ausgebildet ist, daß es nur bei Einwirkung* aller
Signalfrequenzen, für welche der Signalempfänger eingerichtet ist, wirksam wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107845D DE648403C (de) | 1933-01-13 | 1933-01-13 | Signalempfaenger fuer Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107845D DE648403C (de) | 1933-01-13 | 1933-01-13 | Signalempfaenger fuer Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648403C true DE648403C (de) | 1937-07-30 |
Family
ID=7528406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES107845D Expired DE648403C (de) | 1933-01-13 | 1933-01-13 | Signalempfaenger fuer Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648403C (de) |
-
1933
- 1933-01-13 DE DES107845D patent/DE648403C/de not_active Expired
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