DE64709C - Oscillirendes Nähmaschinenschiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. (2 - Google Patents

Oscillirendes Nähmaschinenschiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. (2

Info

Publication number
DE64709C
DE64709C DENDAT64709D DE64709DA DE64709C DE 64709 C DE64709 C DE 64709C DE NDAT64709 D DENDAT64709 D DE NDAT64709D DE 64709D A DE64709D A DE 64709DA DE 64709 C DE64709 C DE 64709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
sewing machine
bobbin case
bobbin
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64709D
Other languages
English (en)
Original Assignee
PH. DIEHL in Elizabeth, N. J., V. St. A
Publication of DE64709C publication Critical patent/DE64709C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung besteht in einer abgeänderten Ausführungsform des durch das Patent No. 4345 ι geschützten Nähmaschinenschiffchens, des Schiffchentreibers und der mit ersterem zusammenwirkenden Vorrichtung zum Festhalten des Spulengehäuses, und der Zweck der Erfindung ist im wesentlichen, ein Anziehen des zwischen der Spannvorrichtung am Spulengehäuse und dem Arbeitsstück auf der Stichplatte der Maschine befindlichen schlaffen Theiles des Unterfadens während der Vollendung des Stiches, also während die Nadel in ihrer höchsten Stellung ist und das Schiffchen rückwärts schwingt, zu ermöglichen, sowie ferner den Unterfaden beim Eintritt der Schiffchenspitze in die Oberfadenschlinge aus der Bahn der letzteren und der Nadel zu halten.
Zu diesem Zweck ist — der vorliegenden Erfindung gemäfs — das in der kreisförmigen Bahn G bewegte Schiffchen in der Nähe seines hinteren Endes mit einem zu seiner Achse concentrisch gebogenen Ansatz hy ausgerüstet, welcher aus der Vorderfläche desselben allmälig vorspringt und dann wieder zurücktritt. Diesem Ansatz hx entsprechend, ist auch eine unterhalb der Stichplatte angebrachte, den Arm g" des Spulengehäuses g' in einen Ausschnitt n' aufnehmende Brücke n2 mit einer Aushöhlung für den Durchgang des Ansatzes hx versehen, derart, dafs bei fast vollendeter Aufwärtsbewegung der Nadel α der zwischen der' Spannvorrichtung am Spulengehäuse g' und der Stichplatte befindliche Theil des Unterfadens eine Durchbiegung erfährt, deren äufsere Endpunkte von den die Aushöhlung begrenzenden Kanten der Brücke w2, deren Scheitelpunkt aber von dem Ansatz hx gestützt wird, wie in Fig. 3 mit punktirten Linien angegeben. In solcher Weise wird der erwähnte Theil des Unterfadens zeitweilig festgelegt, wenn das Schiffchen seine Rückwärtsbewegung bereits angetreten hat, und zwar in der Zeit, während welcher die Stichbildung beendet wird. Zu dieser Zeit befinden sich bekanntlich die Nadelstange und der nicht dargestellte Fadenhebel in ihrer höchsten Stellung, der Stoffschieber K aber ist gehoben und bewegt sich nach vorn. Der Ansatz hx trifft indessen den Unterfaden erst dann, wenn das Schiffchen bereits durch die Oberfadenschlinge geschlüpft ist; aber zu dieser Zeit ist der Stoffschieber schon in seiner tiefsten Lage angelangt und der zwischen dem Spulengehäuse und dem Werkstück befindliche Theil des Unterfadens ist schlaff. Um nun zu verhüten j dafs der schlaff hängende Unterfaden in die Bahn der Nadel oder der Schiffchenspitze gelangt, ist an dem mittelst der Schaukelwelle D in Bewegung gesetzten Schiffchentreiber H ein nach rückwärts gerichteter Fadenhalter i angeordnet, dessen freies Ende nach innen zu einem Haken i1 umgebogen ist. Dieser Fadenhalter, welcher, indem das Schiff-
chen seine Rückwärtsbewegung vollführt, bereit ist, wieder vorwärts bewegt zu werden, um in eine Schlinge des Oberfadens einzutreten, geht zwischen dem Unterfaden und der Bahn der Nadel α hindurch und schiebt den Unterfaden nach aufsen, so dafs der Faden unmöglich schnell genug zurückgeholt werden kann, um entweder in die Bahn des Schiingenfängers bl am Schiffchen S oder in die Bahn der sich abwärts bewegenden Nadela hineinzugelängen, ehe die Schiffchenspitze in die Schlinge des Oberfadens eingetreten ist.
Das in den Fig. i, 4 und 5 dargestellte Spulengehäuse ist mit einer Ausbauchung 4 versehen, welche nahezu die Spule verdeckt. Die Ausbauchung 4 ist mit Vorsprüngen oder Erhöhungen 5 und 6 ausgerüstet, um eine Erweiterung der Oberfadenschlinge herbeizuführen, während dieselbe noch vom Schlingenfänger des Schiffchens gehalten wird. Diese Erweiterung der Oberfadenschlinge bezweckt, letztere leicht über das Spulengehäuse abgleiten zu lassen, ohne durch die an demselben angebrachte Faden-Spannvorrichtung gehindert zu sein. Die Stirnseite des Spulengehäuses ist ausgeschnitten (Fig. 3) und mit einer Nabe 8 versehen, zur Aufnahme der durch Federn beeiriflufsten Spannscheiben 10, Fig. 7. In die Nabe 8 ist ein Muttergewinde eingeschnitten, zu welchem die die Fadenspannung regelnde Stellschraube 12 pafst. Zu diesem Zweck ist unter dem Kopf der letzteren eine Scheibe 13 vorhanden, hinter welcher eine sich gegen die Scheibe 10 stützende Schraubenfeder 14 liegt. Die Stellschraube 12 wird am besten in der Längsrichtung geschlitzt, so dafs dieselbe in gespanntem Zustand im Muttergewinde und somit in der einmal eingenommenen Stellung gehalten wird. Durch Verdrehen dieser Stellschraube in der einen oder anderen Richtung kann man den von der Schraubenfeder 14 auf die Scheibe 10 ausgeübten Druck vergröfsern oder verringern und folglich die Spannung des Unterfadens ändern. Die Scheibe 13 greift, um ein Drehen derselben zu verhindern, mit einem Finger 1 6 in eine Aussparung der Ausbauchung hinter dem Arm g", welcher auf diese Weise befähigt wird, den von der Spule ablaufenden Faden zu führen. Die Spule m umschliefst den nach innen reichenden hohlen Zapfen gdes Spulengehäuses g' und. dieser ist auf dem Zapfen b 5 des Schiffchens drehbar." Das Spulengehäuse ist mit einem Schlitz 17 versehen, welcher den Faden an die in der Bahn der Nadel angeordnete Ablaufstelle 18 führt, von wo derselbe nach der beschriebenen Fadenspannvorrichtung gelangt (Fig. 3 und 5). Es wird hierdurch erreicht, dafs ein gröfseres Spulengehäuse und eine gröfsere Spule Verwendung finden können, als ohne das Loch 18 im Spulengehäuse, in welches die Nadel bei ihrem Niedergang einzutreten vermag. An der Schiffchenbahn ist mittelst einer Schraube 20 der die Lage des Spulengehäuses g' auf seinen Drehzapfen b 5 sichernde Halter 21 angebracht. Letzterer ist als Winkelhebel gestaltet und sein kürzerer löffeiförmiger Arm ruht während des Betriebes der Maschine gegen die convexe Fläche des Spulengehäuses, so dafs das letztere an der axialen Verschiebung auf dem Zapfen b5 des Schiffchens gehindert wird. Der seitwärts gerichtete Arm dieses Winkelhebels ist mit einer Nase 22 ausgerüstet, welche, in eine Bohrung der Schiffchenbahn G eintretend, den Winkelhebel festzustellen ermöglicht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein oscillirendes Nähmaschinenschiffchen der durch das Patent No. 43451 geschützten Art, gekennzeichnet durch einen Ansatz/ix, welcher den zwischen der Spannvorrichtung am Spulengehäuse und der Stichplatte befindlichen Theil des Unterfadens in die Aushöhlung einer mit der Schiffchenbahn G verbundenen Brücke n~ hineindrängt, wenn das Schiffchen bereits durch die Oberfadenschlinge gegangen ist, um den ersteren während der Vollendung des Stiches gespannt zu halten.
2. Ein zur Bewegung des im Anspruch 1. bezeichneten Schiffchens dienender Schiffchentreiber H, bei welchem ein mit seinem freien Ende nach innen zu einem Haken V umgebogener Fadenhalter i den schlaffen. Theil des Unterfadens aus dem Bereich der Nadel und der Schiffchenspitze zu halten vermag, . sobald die letztere in die Oberfadenschlinge eintritt.
3. Ein Nähmaschinenschiffchen nach Anspruch ι., dessen Spulengehäuse auf dem Stützzapfen b 5 gegen axiale Verschiebung durch einen mit der Schiffchenbahn drehbar verbundenen Winkelhebel 21 geschützt wird, dessen einer Arm mit einer in eine Vertiefung der Schiffchenbahn eingreifenden Nase 22 versehen ist, dessen anderer löffeiförmig gestalteter Arm aber zu obigem Zweck in den Bereich des Spulengehäuses kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64709D Oscillirendes Nähmaschinenschiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. (2 Expired - Lifetime DE64709C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE64709T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE64709C true DE64709C (de)

Family

ID=5632516

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43451D Expired - Lifetime DE43451C (de) Oscillirendes Nähmaschinen-Schiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. •
DENDAT55054D Expired - Lifetime DE55054C (de) Oscillirendes Nähmaschinen-Schiffchen mit feststehendem Spulengehäuse
DENDAT64709D Expired - Lifetime DE64709C (de) Oscillirendes Nähmaschinenschiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. (2

Family Applications Before (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43451D Expired - Lifetime DE43451C (de) Oscillirendes Nähmaschinen-Schiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. •
DENDAT55054D Expired - Lifetime DE55054C (de) Oscillirendes Nähmaschinen-Schiffchen mit feststehendem Spulengehäuse

Country Status (1)

Country Link
DE (3) DE64709C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE55054C (de)
DE43451C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE64709C (de) Oscillirendes Nähmaschinenschiffchen mit feststehendem Spulengehäuse. (2
DE3710231C1 (de) Fadensteuereinrichtung fuer den Greiferfaden einer Kettenstichnaehmaschine mit einer rotierenden Fadenaufnehmerscheibe
EP0451087B1 (de) Fadenreguliervorrichtung für Nähmaschinen
DE10307022A1 (de) Nähmaschine
DE483989C (de) Naehmaschine fuer Doppelkettenstich
DE289806C (de)
DE955191C (de) Fadenfuehrender Kettenstich-Greifer
DE3038099C2 (de)
DE242212C (de)
DE556352C (de) Knopflochnaehmaschine
DE1685087C3 (de) Fadenschneidvorrichtung für Doppelsteppstich-Nähmaschinen
DE637409C (de) Verfahren und Naehmaschine zur Herstellung einer Gruppe von Kettenstichen
DE156043C (de)
DE36387C (de) Neuerung an Greifermechanismen für Steppstichnähmaschinen
DE38118C (de) Neuerung an Steppstich-Nähmaschinen zum Vernähen grofser Unterfadenspulen
DE743432C (de) Schuhnaehmaschine, insbesondere Einstechnaehmaschine, mit Hakennadel, Fadenaufnehmer und Fadenspannvorrichtung
DE422546C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine
DE45127C (de) Klöppel für Flechtmaschinen
DE610920C (de) Vorrichtung zum Wachsen von Faeden an Spul- und aehnlichen Textilmaschinen
DE83352C (de)
DE90492C (de)
DE48534C (de) Kettenstich - Nähmaschine
DE37253C (de) Neuerung an dem unter Nr. 25853 patentirten selbstthätigenSchneideapparat für Stick- und Nähmaschinen
DE18580C (de) Doppel-Steppstich-Nähmaschine mit rotirendem Schiffchen
DE186514C (de)