DE645666C - Mischbatterie fuer Becken, insbesondere fuer Bidetbecken - Google Patents
Mischbatterie fuer Becken, insbesondere fuer BidetbeckenInfo
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- DE645666C DE645666C DEB161207D DEB0161207D DE645666C DE 645666 C DE645666 C DE 645666C DE B161207 D DEB161207 D DE B161207D DE B0161207 D DEB0161207 D DE B0161207D DE 645666 C DE645666 C DE 645666C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
- F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
- F16K11/04—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mischbatterie für Becken, insbesondere für Bidetbecken, mit
Wechselventil für Beckenfüllung und Unterbrause. Bei den gebräuchlichen Batterien
dieser Art wurde bisher ein hinter dem Zulaufventil bzw. dem Mischrohr der Batterie
angeordneter Dreiweghahn als Wechselventil verwendet, durch welchen der Wasserzulauf
entweder zum Becken oder zur Unterbrause geleitet werden konnte. Eine derartige Bauart
ist teuer, weil die Dreiweghähne verhältnismäßig groß sein müssen. Solche Dreiweghähne
verschleißen auch verhältnismäßig schnell und werden leicht undicht.
Dazu kommt noch, daß der Wasserbedarf für die Beckenfüllung erheblich größer ist als
derjenige für die Unterbrause. Man muß infolgedessen beim Umschalten auf die Unterbrause
den Wasserzulauf erheblich verringern, wenn nicht besondere Vorsichtsmaßregeln getroffen werden. Wird nämlich eine
Batterie der gekennzeichneten Art, wie es oft geschieht, durch einen Warmwasserapparat
gespeist, so entsteht durch die mit der Einstellung auf die Unterbrause verbundene
Verringerung der Durchflußmenge oft Verbrühungsgefahr infolge einer erheblichen Steigerung der Warmwassertemperatur. Um
dieser Verbrühungsgefahr vorzubeugen, hat man bei Unterbrausen einen regelbaren Nebenlauf angeordnet. Eine solche Lösung
des Problems ist aber teuer. Außerdem ergeben sich bei ihr innerhalb des Beckens für
die Reinigung unzugängliche Schmutzablagerungsstellen, die insbesondere bei Bidetbecken
vermieden werden müssen.
Die geschilderten Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß in dem
vom Mischrohr ausgehenden Auslaufstutzen der Batterie in der Stützenwand ständig
offene Auslaßöffnungen zur Beckenfüllung·
und in dem an das Unterbrauserohr angeschlossenen .freien Stutzende eine Sitzfläche
für einen Ventilkörper angeordnet sind. Eine Batterie dieser Bauart ist nicht nur billig,
sondern auch leicht herstellbar. Ferner kann, da die Auslaßöffnungen zur Beckenfüllung
überhaupt nicht durch ein Ventil verschlossen werden, ein etwaiger Wasserüberschuß auch
bei Stellung auf Unterbrause durch die Beckenfüllöffnungen frei ablaufen. Es genügt
also, wenn man in dem Anschlußstutzen für das Unterbrauserohr ein einfaches Absperrventil
anbringt.
Zweckmäßig ordnet man bei einer Batterie nach der Erfindung den Griff des den Dreiweghahn
ersetzenden Absperrventils in an sich bekannter Weise auf der Mischbatterie an. Um dies zu ermöglichen, trägt erfindungsgemäß
eine durch das Mischrohr und den
Auslaufstutzen der Batterie hindurch bis in das, freie Stutzenende für_ das Unterbrauserohr
geführte Spindel den Ventilkörper. Bei einer solchen Bauart liegen dann wie bei den;»'
bekannten Batterien mit Dreiweghahn, die*
beiden Wasserhähne und der Griff des Wech'iselventils in gleicher Höhe oben auf der'
Batterie.
Eine Batterie nach der Erfindung wird ίο zweckmäßig mit einem sonst allgemein üblichen
offenen Rohrunterbrecher ausgestattet, dessen Wanddurchbrechungen im Auslaufstutzen
vor einer den Auslaßöffnungen vorgeschalteten düsenförmigen Verengung liegen. Es ist bereits versucht worden, bei Bidetbecken
durch eine Mehrzahl von Ventilen, die mittels Rohrleitungen mit einer Mischkammer
für Warm- und Kaltwasser verbunden waren, eine Art Batterie für Bidetbecken mit Unterbrause herzustellen. Auch bei der be- ,
kannten Anordnung war ein ständig offener Auslaß zur Beckenfüllung vorhanden, und es
befand sich im Zulauf zur Unterbrause ein Absperrventil. Dagegen war der Gesamtaufbau
ein völlig anderer. Während man beim Erfindungsgegenstand mit drei Ventilen auskommt,
waren bei der bekannten Anordnung vier Ventile notwendig. Ferner war zwischen der Mischkammer und dem Beckeneinlauf ein
Absperrventil eingeschaltet.
Endlich ist Gegenstand der Erfindung eine besondere Form des Bidetbeckens für die
geschilderte Batterie. Die Batterie ist in einem über die Oberkante des Bidetbeckens
reichenden, an seiner Rückseite mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Kasten
eingebaut, wobei nur die Ventiloberteile über der Kastendecke liegen.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Bidetbecken mit einer Ventilanordnung nach der
Erfindung schaubildlich in Ansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch das Becken mit den Ventil- und
Rohrleitungsteilen in Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt teilweise eine Ansicht, teilweise einen Schnitt der Mischbatterie , mit
den benachbarten Wasserführungsteilen und dem Unterbrauseventil.
Das Bidetbecken ist mit 1 bezeichnet. Der Wasserzulauf erfolgt in üblicher Weise
durch den hohlen Rand 2 des Beckens. 3 ist der Ablauf. Die Ventile 5 und 6 für KaIt-
und Warmwasser sind zu einer Batterie vereinigt. Im hohlen Beckenrand 11 liegt der
Wasseraustritt 12 für die Beckenfüllung.
Die Wasserhähne 5. und 6 sind wie bei jeder Batterie durch ein Mischrohr 13 verbunden.
Von diesem führt abwärts eine Düse 14 zur öffnung S des Rohrunterbrechers.
Unter der Öffnung 8 liegt eine zweite Düse 15, die den aus der Düse 14 herausschießenden
Wasserstrahl aufnimmt. Der Strahl ist auf seinem Weg so geschlossen, 'daß einerseits zwischen beiden Düsen durch
V.ttie öffnung 8 kein Wasser austreten, wohl
ί aber Luft eingesaugt werden kajin, andererseits
das Wasser mit ausreichendem Druck zur Unterbrause 4 weitergeleitet wird.
Unter der öffnung 12 für die Beckenfüllung
befindet sich am freien Ende des von dem Mischrohr 13 ausgehenden Stutzens die
Sitzfläche für einen Ventilkörper 17 für die Unterbrause. Dieser Ventilkörper kann beliebige
Form haben. Bei der dargestellten Ausführungsform dient als Kegel für dieses Ventil ein zweckmäßig stromlinienförmiger
Körper an einer Spindel 18, die zum Handgriff 7 führt. Die Spindel 18 geht also
durch das von den Düsen 14 und 15 gebildete
Zulaufrohr hindurch, und die Abmessungen von Spindel und Ventilkörper 17 sind so gewählt,
daß beide von oben her durch das Zulaufrohr eingeführt werden können.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung zur Füllung des Beckens und zur
Speisung der Unterbrause ist ohne weiteres klar. Es sei nur noch darauf hingewiesen,
daß die Gesamtwassermenge, die durch die Batterie eintritt, nicht verändert wird, wenn
der Zulauf zur Unterbrause zu oder offen ist. Es wird lediglich der Zufluß zur Unterbrause
geöffnet oder geschlossen. Wenn diese nicht die gesamte Wassermenge aufnimmt, so läuft das überschüssige Wasser
durch die Öffnungen 12 in das Becken. Bei Benutzung der Unterbrause wird der Ablauf
3 wie üblich offengehalten.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Mischbatterie für Becken, insbesondere für Bidetbecken, mit Wechselventil für Beckenfüllung und Unterbrause, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vom Mischrohr ausgehenden Auslaufstutzen der Batterie ständig offene Auslaßöffnungen (12) in der Stutzenwand zur Beckenfüllung und in dem an das Unterbrauserohr angeschlossenen freien Sturzenende eine Sitzfläche für einen Ventil- nc körper (17) angeordnet sind.
- 2. Mischbatterie nach Anspruch 1, bei welcher der Griff des Wechselventils auf der Mischbatterie angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine durch das Mischrohr (12) und den Auslaufstutzen (14) der Batterie hindurch bis in das freie Stutzenende (16) geführte Spindel (18) für den Ventilkörper (17).
- 3. Mischbatterie nach Anspruch 1, mit iao offenem Rohrunterbrecher, dessen Wanddurchbrechungen (8) im Auslaufstutzenvor einer den Auslaßöffnungen (12) vorgeschalteten düsenförmigen Verengung (15) liegen.
- 4. Bidetbecken nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie und der Rohrunterbrecher in einem über die Oberkante des Bidetbeckens reichenden, an seiner Rückseite mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Kasten eingebaut sind, wobei nur die Ventiloberteile über der Kastendecke liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB161207D DE645666C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Mischbatterie fuer Becken, insbesondere fuer Bidetbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB161207D DE645666C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Mischbatterie fuer Becken, insbesondere fuer Bidetbecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645666C true DE645666C (de) | 1937-06-01 |
Family
ID=7004527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB161207D Expired DE645666C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Mischbatterie fuer Becken, insbesondere fuer Bidetbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645666C (de) |
-
1932
- 1932-07-14 DE DEB161207D patent/DE645666C/de not_active Expired
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