DE645313C - Schloss mit Laermschuss - Google Patents

Schloss mit Laermschuss

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DE645313C
DE645313C DEP65899D DEP0065899D DE645313C DE 645313 C DE645313 C DE 645313C DE P65899 D DEP65899 D DE P65899D DE P0065899 D DEP0065899 D DE P0065899D DE 645313 C DE645313 C DE 645313C
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DE
Germany
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drum
lock
bolt
lever
toothed
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Expired
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DEP65899D
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ADOLF SOHN
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ADOLF SOHN
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schloß mit Larmschuß, welches von einem Eingeweihten ohne Abfeuern des Schusses geöffnet werden kann, während ein Unberechtigter den Schuß auslösen muß, ohne daß das Schloß dabei geöffnet wird. Dies wird dadurch erreicht, daß eine in bekannter Weise verschiebbar im Gehäuse gelagerte Zahntrommel, welche durch Verschiebung in die Verzahnung des ίο Riegels eintritt, mit einem Flansch ausgestattet ist, welcher bei richtiger Einstellung einer an ihm befindlichen Einkerbung gegenüber dem Abzugshebel der Schießvorrichtung während der Verschiebung der Trommel wirkungslos über den Abzugshebel hinweggeht, während er bei falscher Einstellung des Ausschnittes den Hebel verdreht und den Schuß auslöst, worauf jedoch der Abzugshebel eine Weiterbewegung des Trommelflansches und ao das Eingreifen der Trommelverzahnung in die Riegelverzahnung verhindert. In der Zeichnung zeigt:
Abb. ι das Schloß nach der Erfindung von vorn gesehen,
•*5 Abb. 2 dasselbe im Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 die Zahnradtrommel mit dem Schliisselstück in größerer Darstellung,
Abb. 4 die Zahntrommel in Stirnansicht: .·)< > Die Zahnradtrommel 1 bewegt sich auf zwei Führungsstücken 2 und 3. Im hinteren Führungsstück befindet sich eine Feder 4, welche die Zahnradtrommel nach außen drückt. In der Zahnradtrommel befindet sich das Schlüsselstück 18 mit der Stellschraube. In den Zahnkranz 19 der Trommel greift der Schnepper 5 unter der Wirkung der Druckfeder 6 ein. Der an der Zahntrommel 1 befindliche äußere Rand 7 ist mit einer Aussparung 8 versehen, welche beim Durchdrücken der Zahnradtrommel 1 über den Schlagbolzenhebel 9 hinweggeht. Ist die Aussparung 8 durch Drehen der Zahnradtrommel 1 aus dem Bereich des Schlagbolzenhebels 9 gebracht, so drückt der äußere Rand 7 auf den letzteren und löst den Schlagbolzen aus, welcher durch die Feder 11 in das Gehäuse 12 schlägt und die darin befindliche Patrone zur Entladung bringt; gleichzeitig wird durch das Vorschnellen des Schlagbolzens 10 ein durch die seitlich angebrachte Erhöhung 13 nußer Berührung gehaltener elektrischer Kon-
'■!;'„*■' takt geschlossen. Der Riegel 14 ist mit einer Zahnung 15 versehen und wird durch die Zahnradtrommel 1 in deren eingeschobener Lage bewegt. Außerdem befindet sich am Riegel 14 noch ein Knopf 16, durch den sich der Riegel von innen leicht auf- und zuschließen läßt. Der Schlagbolzen 10 läßt sich durch den Knopf 17 spannen. Die Bedienung und Einstellung des Schlosses ist folgende:
Der Schlüssel wird in das Schlüsselstück gesteckt und die Trommel auf eine gewisse Zahleneinstellung gedreht. Durch kräftiges Durchdrücken der Zahnradtrommel 1 greift «5 sodann der Zahnkranz in die Zahnung 15 des Riegels, und dieser kann geschlossen werden. ~ Da einem Unberufenen die jederzeit veränderbare Einstellung des Schlosses und die Form des Schlüssels nicht bekannt ist, so wird er beim Versuch, das Schloß zu öffnen, die richtige Stellung des Schlitzes 8 nicht finden und daher beim Durchdrücken der Zahnradtrommel 1 deren äußerer Rand 7 den Schlagbolzenhebel 9 herunterdrücken und den Schuß zur Entladung bringen. Gleichzeitig wird der elektrische Kontakt geschlossen,. Auch dann läßt sich das Schloß noch nicht . schließen, da der Rand 7 auf dem Schlagbolzenhebel 9 sitzt. Letzterer ist nämlich in to seiner Bewegung derart begrenzt, daß er nach Freigabe des Schlagbolzens die Weiterverschiebung der Zahnradtrommel hindert; der Zahnkranz kann daher nicht in die Zahnstange 15 des Riegels fassen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schloß mit Larmschuß, dadurch gekennzeichnet, daß die den Riegel zurückziehende, in bekannter Weise verschiebbar im Schloßgehäuse sitzende Zahntrommel mit einem Flansch (7) ausgestattet ist, welcher bei richtiger Einstellung seiner Einkerbung (8) gegenüber dem Abzugshebel der Schießvorrichtung während des Einschiebens der Zahntrommel in die Riegelverzahnung an diesem Hebel wirkungslos vorbeigeht, während er bei falscher Einstellung des Einschnittes den Hebel auslöst, worauf dieser durch die Begrenzung seiner Bewegung die Weiterverschiebung der Zahntrommel und damit den Eintritt ihres Zahnkranzes in die Riegelverzahnung verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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