DE971807C - Drehscheibenverschluss mit einer Einrichtung zur synchronen Zuendung einer Blitzlampe - Google Patents

Drehscheibenverschluss mit einer Einrichtung zur synchronen Zuendung einer Blitzlampe

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DE971807C
DE971807C DEP52505A DEP0052505A DE971807C DE 971807 C DE971807 C DE 971807C DE P52505 A DEP52505 A DE P52505A DE P0052505 A DEP0052505 A DE P0052505A DE 971807 C DE971807 C DE 971807C
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DE
Germany
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shutter
disc
turntable
lock
switching
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Expired
Application number
DEP52505A
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English (en)
Inventor
Leo Goldhammer
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Agfa Gevaert NV
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Agfa AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/64Mechanism for delaying opening of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 2. APRIL 1959
ρ 52505IX j 57 a D
Gegenstand der Erfindung ist ein Drehscheibenverschluß, wie er gewöhnlich in Boxkameras verwendet wird. Es ist bekannt, solche Verschlüsse mit einer Einrichtung zu versehen, welche bewirkt, daß ein Blitzlicht synchron mit dem Ablauf des Verschlusses gezündet wird.
Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, die Verschluß scheibe mit einem die Kontaktgabe steuernden, nicht stromführenden Schaltelement in der Weise zu kuppeln, daß beim Ablauf der Verschlußscheibe der Kontaktschluß durch die eigene Federung des Kontaktgliedes erfolgt. Bei einer derartigen Anordnung können leicht Störungen durch Bremswirkung eintreten. Den bekannten Vorrichtungen dieser Art haftet ferner der Mangel an, daß sie entweder einen größeren Umbau der Kamera erfordern oder nicht unbedingt sicher im Betrieb sind.
Im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen dieser Art wird erfindungsgemäß das Schaltelement einerseits durch Steuernocken der Verschlußscheibe schon am Ende ihrer Belichtungsbewegung und vor ihrem Rücklauf, andererseits durch den Verschlußauslöser während ihres Rücklaufes gehindert, den Blitzlichtstromkreis zu schließen. Die Verschlußscheibe ist zu diesem Zweck mit zwei Steuerflächen versehen, die das Schaltelement entgegen der Wirkung einer Feder in der Ruhelage des Verschlusses bzw. am Ende der Belichtungsbewegung der Verschlußscheibe in die unwirksame Lage drücken. Der Auslösehebel oder ein mit ihm verbundener Teil drängt während des Rücklaufes
809762/42
der Verschlußscheibe das Schaltelement gleichfalls in die unwirksame Stellung, um den Stromkreis unterbrochen zu halten, wenn die zweite Steuerfläche auf der Verschluß scheibe aus dem Schwenkbereich des Schalthebels tritt.
Eine derartige Anordnung der Blitzlichtsynchronisation hat neben der billigen Herstellung den Vorteil, daß im Verschluß keine Störung durch Bremswirkungen auftreten und daß sie unbedingt ίο sicher im Betrieb ist.
Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Anordnung besteht darin, daß der Stromkreis schon unmittelbar nach der Belichtung wieder geöffnet wird, gleichgültig, ob und wie lange der Ver-Schluß auslöser niedergedrückt ist.
Die Vorrichtung hat ferner den Vorteil, daß z. B. bei Benutzung eines sogenannten Selbstauslösers mit Niederhaltung, der den Verschluß auslöser nach erfolgter Belichtung in niedergedrücktem Zustand hält, die Blitzlampe auch dann, wenn vergessen wird, den Selbstauslöser oder Verschlußauslöser in die Ausgangsstellung zurückzubringen, gefahrlos gewechselt werden kann. Ungewollte Blitzlichtzündung und insbesondere die durch unbeabsichtigte Blitzzündung entstehenden Schädigungen werden damit zuverlässig vermieden. Durch die vorgeschlagene Verschlußausbildung wird somit mit einfachsten Mitteln dieselbe Sicherheit erreicht, die bei hochwertigen Kameras durch komplizierte und verteuernde Mittel angestrebt wird.
Die unmittelbar nach der Belichtung erfolgende Öffnung des Stromkreises wirkt sich vorteilhaft bei der Verwendung von Blitzlichtvorrichtungen aus, bei denen in einem Glaskolben ein aus entflammbaren Metallfolien bestehender Blitzlichtstoff über Glühdrähte und eine Zündpille zur Entzündung gebracht wird. Hierbei kann es vorkommen, daß beim Schmelzen der Zündpille auch Reste von dieser zwischen den Zünddrähten hängenbleiben, so daß durch den nunmehr vorhandenen Stromschluß die Batterie beschädigt wird. Dies wird bei der vorgeschlagenen Anordnung durch das kurzzeitige Schließen der Kontakte vermieden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der ausführlichen Beschreibung zu entnehmen. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Zwischenwand einer Boxkamera mit einem Drehscheibenverschluß und einer Schalthebelanordnung zum Betätigen des Blitzlichtschalters in Ruhestellung,
Fig. 2 dieselbe Anordnung wie in Fig. 1, jedoch in der ersten Phase der Auslösebewegung.
Fig. 3 die Stellung der Verschlußscheibe bei völlig herabgedrücktem Auslösehebel und
Fig. 4 die Stellung der Verschluß scheibe kurz nach Freigabe des Auslösehebels, jedoch noch vor Rückkehr in seine Ursprungslage.
Auf der Zwischenwand 1 einer Boxkamera ist ein Drehscheibenverschluß angeordnet. Der Auslösehebel des Drehscheibenverschlusses ist mit 2 und die Drehscheibe selbst mit 3 bezeichnet. Der Auslösehebel 2 besitzt Anschläge 2 α und 2 b zur Begrenzung des Auslösehebels. Die Teile des Kameragehäuses, an denen die Anschläge 2 α und 2 δ zur Anlage kommen, sind mit 4 und 5 bezeichnet. Eine Feder 6 sorgt dafür, daß der Auslösehebel nach dem Herabdrücken selbsttätig wieder in seine Ursprungslage zurückkehrt. An dem Auslösehebel 2 ist noch eine Abdeckscheibe 7 vorgesehen, die zur Abdeckung der Objektivöffnung 8 beim Rückgang der Verschlußscheibe 3 dient. Um der durch die Feder 9 angetriebenen Verschlußscheibe 3 eine gewisse Vorspannung zu verleihen, ist am Auslösehebel noch ein weiterer Ansatz 2 c vorgesehen, der die Verschlußscheibe 3 bzw. die auf ihr angeordnete Nase 3 α so lange an der Auslösebewegung hindert, bis die Abdeckscheibe 7 die Objektivöffnung 8 freigegeben hat und die Nase 3 α an dem Ansatz 2 c vorbeieilen kann. Fig. 2 zeigt die Stellung des Anschlages 2 c und der Nase 30 kurz nach der Auslösung der Verschluß scheibe 3. Die nierenförmige Belichtungsöffnung in der Verschlußscheibe 3 ist mit 3 b bezeichnet. Auf einem Sektor von ungefähr ioo° ist die Verschluß scheibe 3 an ihrem Rand kreisbogenförmig ausgespart. Diese Aussparung dient dazu, den Auslöseweg der Scheibe 3 zu begrenzen, und zwar mit Hilfe eines einzigen Stiftes 10, an dem die Enden der Aussparung vor und nach der Auslösung der Verschlußscheibe anliegen.
Auf der Zwischenwand 1 ist ferner ein Schalthebel 11 um den Stift 12 drehbar gelagert. Der rechtwinklig zum Hebel 11 angeordnete Schaltarm ist mit 11 α bezeichnet. Der Schalthebel 11 steht unter Einfluß einer Feder 13, die bestrebt ist, den Schaltarm ständig in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zu drängen. In dieser Stellung hintergreift das freie Ende des Schaltarmes 11 a die stationären Kontaktzungen 14 und 15 in der Weise, daß die innere Kontaktzunge 14 gegen die äußere Kontaktzunge 15 gedrückt und dadurch der Stromschluß zur Blitzlampe herbeigeführt wird. Die Feder 13 kann aber nur in der in Fig. 2 gezeigten Stellung wirksam werden, da in der Ausgangsstellung des Verschlusses (Fig. 1) die auf der Verschlußscheibe 3 angeordnete Nase 3 a an dem Schalthebel 11 anliegt und diesen entgegen der Wirkung der Feder 13 in Richtung des Pfeiles A verschwenkt, so daß die Kontaktzungen 14 und 15 sich nicht berühren. Beim Herabdrücken des Auslösehebels 2 bewegt sich nun die Verschluß scheibe 3 im Uhrzeigersinne, so daß die Nase 30 sich vom Schalthebel 11 entfernt und der Schaltarm 11 α — getrieben durch die Feder 13 — den Stromschluß zur Blitzlampe durch Zusammendrücken der Kontaktzungen 14 und 15 herbeiführt.
Um nun den Stromkreis zur Blitzlampe wieder zu unterbrechen und gleichzeitig die Verschlußscheibe am Ende ihrer Auslösebewegung elastisch abzufangen, ist eine zweite Nase 3 c an der Verschlußscheibe 3 vorgesehen, die auf der Nase 11 b des Schalthebels 11 am Ende der Belichtungs- 1*5 bewegung der Verschluß scheibe 3 aufschlägt und
den Schalthebel ii wieder in die Ursprungslage zurückführt (vgl. Fig. 3).
Nach Freigabe des Auslösehebels 2 folgt diesem in gewissem Abstand auch die Verschlußscheibe 3, getrieben durch die Feder 9. Bei der Rücklaufbewegung der Verschlußscheibe 3 entgegen dem Uhrzeigersinne gibt die Nase 3 c den Schalthebel 11 frei. Die Feder 13 kann jedoch trotzdem nicht wirksam werden, da der Teil 2 c des Auslösehebels sich an den Schalthebel 11 anlegt und diesen in der ausgeschwenkten Lage hält. Der Drehpunkt des Auslösehebels 2 ist mit 16 bezeichnet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche·.
    i. Drehscheibenverschluß mit einer Einrichtung zur synchronen Zündung eines Blitzlichtes beim Ablauf des Verschlusses, bei dem die Verschlußscheibe bei ihrem Ablauf die Kontaktgabe durch ein nicht stromführendes, federndes Schaltelement zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (11) einerseits durch Steuernocken (3 a, 3 c) der Verschlußscheibe (3) schon am Ende ihrer Belichtungsbewegung und vor ihrem Rücklauf, andererseits durch den Verschlußauslöser (2, 2c) während ihres Rücklaufes gehindert wird, den Blitzlichtstromkreis zu schließen.
  2. 2. Drehscheibenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließung des Stromkreises (bei 14, 15) durch eine Feder (13) über einen Schalthebel (11) bewirkt wird, wobei Beginn und Ende des Kontaktschlusses durch Steuerflächen (3 α und 3 c) der Verschlußscheibe bestimmt werden.
  3. 3. Drehscheibenverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltkontakte (14, 15) gegenüber der Masse isoliert sind.
  4. 4. Drehscheibenverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verschlußelemente gemeinsam mit den Kontakten auf der Vorderseite einer Werkplatine angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 934432;
    USA.-Patentschrift Nr. 1 954 673.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 762/42 3.59
DEP52505A 1949-08-20 1949-08-20 Drehscheibenverschluss mit einer Einrichtung zur synchronen Zuendung einer Blitzlampe Expired DE971807C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254012B (de) * 1964-06-01 1967-11-09 Imp Camera Corp Blitzlichtkameraverschluss

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1954673A (en) * 1933-04-08 1934-04-10 Lee R Krupnick Camera flash light attachment
FR934432A (fr) * 1945-10-12 1948-05-21 Kodak Pathe Perfectionnements aux synchroniseurs pour lampes-éclair

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