DE644733C - Mehrzylindrige Brennkraftmaschine fuer schwer brennbare Brennstoffe, bei der die Ladung eines jeden Arbeitszylinders durch Flammengase gezuendet wird - Google Patents

Mehrzylindrige Brennkraftmaschine fuer schwer brennbare Brennstoffe, bei der die Ladung eines jeden Arbeitszylinders durch Flammengase gezuendet wird

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DE644733C
DE644733C DEK120276D DEK0120276D DE644733C DE 644733 C DE644733 C DE 644733C DE K120276 D DEK120276 D DE K120276D DE K0120276 D DEK0120276 D DE K0120276D DE 644733 C DE644733 C DE 644733C
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flame
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B5/00Engines characterised by positive ignition
    • F02B5/02Methods of operating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/02Engines characterised by precombustion chambers the chamber being periodically isolated from its cylinder
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine für schwer brennbare Brennstoffe, bei der die Ladung eines jeden Arbeitszylinders durch Flammengase gezündet wird, die durch Zündung eines leicht entzündlichen Gemisches mittels einer Zündkerze in einer abschaltbaren Zündkammer erzeugt werden.
Die Anordnung· einer Zündkammer im erwähnten Sinne ist bekannt. Bei der bekannten Maschine ist jedoch für jeden Arbeitszylinder eine Zündkammer vorgesehen, und diese Zündkammer befindet sich in der Nähe des Arbeitszylinders, so daß ihr Gemischinhalt durch Wärmeleitung stark erhitzt werden kann und die Gefahr der vorzeitigen Entzündung nicht ausgeschlossen ist.
Demgegenüber ist beim Erfindungsgegenstand nur eine Zündkammer für sämtliche Zylinder vorgesehen, aus der die Flammengase in einen Raum treten, der von jedem Arbeitszylinder durch einen Steuerkörper abgetrennt ist, und jeder Steuerkörper weist eine Kammer auf, die zur Aufnahme eines Teiles der Flammengase zunächst mit dem Aufnahmeraum in Verbindung gesetzt und nach Abschluß dieser Verbindung mit dem Arbeitszylinder zur Überführung der Flammengase zur Entzündung der verdichteten Ladung verbunden wird.
In den Zeichnungen stellt
Abb. ι eine Schnittansicht einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine dar, bei der die Erfindung angewendet ist;
Abb. 2 stellt ein Kurbeldiagramm dar.
In bezug auf Abb.i stellt 1 den Arbeitszylinder dar, 2 den darin befindlichen Kolben, 3 die den Kolben 2 mit der Kurbel 4 der Kurbelwelle 5 verbindende Kolbenstange, 6 ein an die Kurbelwelle angebrachtes Zahnrad, welches die endlose Kette 7 und dadurch wieder das Zahnrad 8 dreht, das die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Kurbelwelle besitzt. Das Gebläse 9 und 10 hat den Zweck, Druckluft zur Spülung des Zylinders und die frische Ladung in den Zylinder zu bringen. Mit 15 ist die Auspuff Öffnung bezeichnet.
Zur Entzündung der aus Gasolin oder Leuchtgas bestehenden Brennladung der Zündkammer, welche mit 11 bezeichnet ist, ist eine elektrische Zündvorrichtung vorgesehen. Das entstehende heiße Zündgas dient zur Entzündung der frischen Ladung in den Arbeitszylindern und zum Ingangsetzen der Maschine. Die Zündkammer 11 steht durch ein Rohr 12 mit dem Aufnahmeraum 13 in Verbindung. Rohr 12 ist durch das Ventil 30 selbsttätig abschließbar. Von dem Aufnahmeraum 13 gehen so viele Rohre 14 aus, als Arbeitszylinder vorhanden sind. Bei der Zweizylindermaschine nach Abb. 1 sind demnach zwei Rohre 14 vorhanden. Jedes dieser Rohre 14 führt zu einem Drehschiebergehäuse 16, das an jedem Arbeitszylinder angeordnet ist. Die Drehschieber sind mit 17 bezeichnet. Das Gehäuse 16 enthält die Lagerbohrungen für die Achsen des als Steuerkörper dienenden Drehschiebers. Vom Gehäuse 16 führt ein Kanal 25 zum Arbeitszylinder. An der Achse eines jeden Dreh-

Claims (3)

  1. Schiebers ist ein Hebel 20 befestigt, der je durch eine Stange 21 betätigt wird, und zwar dadurch, daß die Stange 21 mittels Ansätzen 22 den Hebel 20 abwechselnd auf und al ö bewegt, wodurch die kurze Hinundzuriijek drehung des Drehschiebers 17 in seinem Ge^ häuse 16 erzielt wird. Bei diesem Vorgang! kommt eine der öffnungen, bezeichnet mit 23, im Drehschieber 17 mit dem zugeordneten Rohr 14 zeitweise zur Deckung, wodurch die Kammer des Drehschiebers mit dem Aufiiahmeraum 13 in \^erbindung gebracht wird. Zündgas aus dem Aufnahmeraum 13 strömt somit in die Kammer des Drehschiebers 17· Nach der Drehung des Drehschiebers 1" kommt die Öffnung 23 außer Verbindung mit dem Rohr 14 und wird durch die Wand des Gehäuses 16 abgedeckt. In diesem Augenblick kommt jedoch eine andere öffnung, bezeichnet mit 24, mit dem zum Zylinder führenden Einlaßkanal 25 in Verbindung. Das in der Kammer des Drehschiebers befindliche Zündgas strömt in den Arbeitszylinder und entzündet die verdichtete Ladung. Hierauf wird der Drehschieber 17 zurückgedreht, indem die gespannte Feder 29 nach Weiterdrehen der Nockenscheibe 26 die Stange 21 mit ihrer Rolle 27 wieder nach unten drückt. Damit kommt die öffnung 24 außer Verbindung mit dem Einlaßkanal 25. Wenn die öffnung 23 sich mit dem Rohr 14 deckt, können wieder Flammengase in die Kammer des Drehschiebers einströmen.
    Die linksseitige Stange 21 hat noch die Aufgäbe, die Kontakte 34 und 35 zu überbrücken, wenn die Nockenscheibe 26 die Stange 21 nach oben bewegt. !Dadurch wird der in Abb. 1 dargestellte, auch durch einen Handschalter zu unterbrechende elektrische Stromkreis, der diese Kontakte und die Zündkerze in der Zündkammer einschließt, jedesmal geschlossen, aber wieder selbsttätig geöffnet, wenn die betreffende Stange 21 wieder herabgedrückt wird. Ist der elektrische Stromkreis geschlossen, erfolgt Funkenbildung in der Zündkammer 11 und damit die Zündung der Ladung des leicht entzündlichen Gemisches in der iZündkammer 11.
    -C-..' Patentansprüche: ■ ^
    i. Mehrzylindrige Brennkraftmaschine für schwer brennbare Brennstoffe, bei der die Ladung eines jeden Arbeitszylinders durch Flammengase gezündet wird, · die durch Zündung eines leicht entzündlichen Gemisches mittels einer Zündkerze in einer :, abschaltbaren Zündkammer erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Arbeitszylinder eine gemeinsame 6«^ Zündkammer (ii) vorgesehen ist, aus der ' die Flammengase in einen Raum (13) treten, der von jedem Arbeitszylinder durch einen Steuerkörper (17) abgetrennt ν ist, und daß jeder Steuerkörper (17) eine 65-Kammer aufweist, die zur Aufnahme eines Teils der Flammengase zunächst mit dem Aufnahmeraum (13) in Verbindung gesetzt und nach Abschluß dieser Verbindung mit dem Arbeitszylinder zur Überführung der Flammengase zur Entzündung der verdichteten Ladung verbunden wird.
  2. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steuerkörper (17) als Drehschieber ausgebildet ist, der zwei Öffnungen (23, 24) aufweist, von denen die eine (23) zur Einführung der Flammengase in die Kammer des Drehschiebers und die andere (24) zur Überführung der Flammengase in den Arbeitszylinder dient.
  3. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Steuerung eines der Steuerkörper
    (17) vorgesehene Stange (21) auch zum ·$■>, Schließen eines Kontaktes (30, 34) zur Erzielung des Zündfunkens in der Zünd* kammer (11) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK120276D 1929-06-07 1929-06-07 Mehrzylindrige Brennkraftmaschine fuer schwer brennbare Brennstoffe, bei der die Ladung eines jeden Arbeitszylinders durch Flammengase gezuendet wird Expired DE644733C (de)

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