DE644094C - Zahnaerztliches Handstueck mit einem nur aus drei Teilen, und zwar Schutzhuelse, Laufbuchse und Spannzange, bestehenden Vorderteil - Google Patents

Zahnaerztliches Handstueck mit einem nur aus drei Teilen, und zwar Schutzhuelse, Laufbuchse und Spannzange, bestehenden Vorderteil

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DE644094C
DE644094C DEA71592D DEA0071592D DE644094C DE 644094 C DE644094 C DE 644094C DE A71592 D DEA71592 D DE A71592D DE A0071592 D DEA0071592 D DE A0071592D DE 644094 C DE644094 C DE 644094C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/14Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders

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Description

Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Handstück mit ' einem nur aus drei Teilen, und zwar Schutzhülse, Laufbuchse und Spannzange, bestehenden Vorderteil und besteht darin, daß die Spannzange mit der Antriebswelle durch eine im vorderen Teil einer auf der Welle längs verschiebbaren Hülse sitzende Greifzange gekuppelt ist, deren Backen beim Vorschieben der Hülse mittels eines Handhebeis durch einen im Innern der Laufbuchse über dem Ende der Spannzange sitzenden Konus geöffnet werden, während gleichzeitig ein in der Hülse innerhalb des Maules der Greiferzange sitzender Steg die Spannzange aus der Laufbuchse herausdrückt.
Durch diese Bauart ergibt sich, da die drei Elemente des Vorderteils handlich gehalten und mechanisch leicht zusammensetzbar sind, die Möglichkeit vollständiger Sterilisierbarkeit durch Abbrennen oder Kochen dieser Teile und hiernach ein leichtes Wiederzusammensetzen des Instrumentes unter Wahrung des sterilen Zustandes.
Die durch die besondere Konstruktion des Vorderteiles sich ergebenden ausgedehnten Lagerstellen der sich .im Vorderteil befindlichen rotierenden Teile bringen eine lange Lebensdauer, hierdurch höhere Wirtschaftlichkeit und durch den ruhigen Lauf Schmerzverminderung mit sich.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Handstück und
Abb. 2 einen Längsschnitt der Mitnehmerspindel mit Zange von der Seite gesehen.
Die Schutzhülse 1 (Abb. 1) sitzt auf dem zylindrischen Ansatz 2 des Mittelstückes 3 und wird durch den Federhebel 4 gehalten. Gegen 4» Verdrehung ist dieselbe durch Nut 5 und Keil 6 gesichert. In der Schutzhülse 1 befindet sich eine zylindrische Laufbuchse 7 mit Spannzange 8. Letztere besitzt einen Doppelkonus 9, wodurch das einzuspannende Werkzeug parallel gefaßt wird, und es ist am hinteren Ende an beiden Seiten zwecks Mitnahme abgeflacht (Abb. 2). In der Laufbuchse 7 ist noch ein konisch angedrehter Ring ι ο und ein Ring 11 fest eingedrückt, die mit der Laufbuchse 7 ein Ganzes bilden. Das Anschlußstück 12 dient zur Aufnahme der biegsamen Welle und des Mittelstückes 3 und trägt in seinem Innern die Kardanwelle 13 mit dem Kupplungsteil 14 und Mitnehmernase 15. Auf der Mitnehmerwelle 13 befindet sich die in Längsrichtung durch einen Handhebel 16 verschiebbare Hülse 17, in deren vorderem Ende die Greiferzange 18 gelagert ist. Ein Verbindungssteg 19 dient einesteils zur Verstärkung und andernteils zum

Claims (1)

  1. Vorschieben bzw. zum öffnen der Spannzange 8. Letztere wird mittels Feder 20, welche zwischen dem Ring 11 und dem Bund 21 der Hülse 17 lagert, und Greiferzange iS zurückgezogen und durch den Doppelkonus 9 zusammengedrückt.
    Um die Spannzange S zu lösen, wird die Mitnehmei-hülse 17 mittels Hebels 16 nach vorn gedrückt, wobei der Steg 19 die Spannzange 8 aus dem Doppelkonus 9 schiebt, wodurch ein Herausnehmen des Werkzeuges ermöglicht wird. Soll das Handstück gereinigt bzw. sterilisiert werden, was nach jedem Gebrauch geschehen muß, so ist dies nur für die Teile 1, 7 und 8 nötig, welche daher leicht und schnell auseinandernehmbar sein müssen. Zu diesem Zwecke wird bei dem Handstück nach der Erfindung der Hebel 16, dann der Hebel 4 betätigt, wodurch die vorderen Teile 1, 7 und 8 sich durch den frei werdenden Druck der Feder 20 von selbst herausschieben.
    Durch die lange zylindrische Laufbuchse 7 wird die Lebensdauer des Handstückes ver
    längert, und das Werkzeug bekommt einen äußerst ruhigen Lauf, der den Bohrschmerz 25 herabmindert.
    Ρλ τε ν ταkspruch:
    Zahnärztliches Handstück mit einem nur aus drei Teilen, und zwar Schutzhülse, Laufbuchse und Spannzange, bestehenden Vorderteil, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzange (8) mit der Antriebswelle (13) durch eine im vorderen Teil einer auf der Welle (13) längs verschiebbaren Hülse (17) sitzende Greif zange (18) gekuppelt ist, deren Backen beim Vorschieben der Hülse (17) mittels Handhebels (16) durch einen im Innern der Laufbuchse (7) über dem Ende der Spannzange (8) sitzenden Konus (10) geöffnet werden, während gleichzeitig ein in der Hülse (17) innerhalb des Maules der Greiferzange (18) sitzender Steg (19) die Spannzange (8) aus der Laufbuchse (7) herausdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA71592D 1933-10-15 1933-10-15 Zahnaerztliches Handstueck mit einem nur aus drei Teilen, und zwar Schutzhuelse, Laufbuchse und Spannzange, bestehenden Vorderteil Expired DE644094C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4400158A (en) * 1980-09-05 1983-08-23 Micro Mega Societe Anonyme Control release for a tool grip for a dental handpiece

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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