DE643603C - Aus einem offenen, mit Heizschlangen versehenen Behaelter bestehender Vorabscheider - Google Patents

Aus einem offenen, mit Heizschlangen versehenen Behaelter bestehender Vorabscheider

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DE643603C
DE643603C DEM129291D DEM0129291D DE643603C DE 643603 C DE643603 C DE 643603C DE M129291 D DEM129291 D DE M129291D DE M0129291 D DEM0129291 D DE M0129291D DE 643603 C DE643603 C DE 643603C
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water
heating coils
cell
boiler
separator consisting
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness
    • C02F5/025Hot-water softening devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

Die Erfindungbezieht sich auf einenaus einem offenen, mit Heizschlangen versehenen Behälter bestehenden Vorabscheider zum Entfernen von festen und gasförmigen Verunreinigungen aus Rohwasser für Kesselspeisung. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen; in dem Behälter mehrere Zwischenwände für einen waagerechten schlangenförmigen Lauf des Wassers anzuordnen und in den Heizschlangen ein Heizmittel, z. B-. Dampf, Kesselschlammwasser ο. dgl., im Gegenstrom zum Wasser strömen zu lassen.
Hierdurch wird erreicht, daß eine ununterbrochene Reinigung des Rohwassers erfolgt, und zwar unter größtmöglichster Schonung der Reinigungsanlagen. Durch die Unterteilung des Vorabscheiders in Zellen werden zunächst Schleim und Schlamm und zuletzt alle fressenden Gase ausgeschieden. Das hängt damit zusammen, daß das Rohwasser allmählich bis auf ioo° G erwärmt wird.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Rohwasser in einem durch Rohrschlangen beheizten Behälter vorzubehandeln. Dieser nicht in Zellen unterteilte Behälter'eignet sich.aber nur für einen absatzweisen Betrieb, da nämlich das gesamte, im Behälter befindliche Wasser auf Siedetemperatur gebracht werden muß.
Es ist auch ein bereits-in mehrere Zellen unterteilter Vorabscheider bekanntgeworden, welcher allseifs geschlossen war und bei welchem das Wasser von der einen Zelle in die andere Zelle durch Überläufe gelangte. Bei diesem Behälter können die Wände infolge der entweichenden Gase nach kurzer Zeit so stark der Anfressung anheimfallen, daß er durch einen neuen Kessel ersetzt werden muß. Weiter macht auch das Entfernen der festen abgeschiedenen Bestandteile Schwierigkeit, weil der Behälter abgeschlossen ist.
In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Das zur Kesselspeisung bestimmte Rohwasser, .das entschlammt, entschleimt, entgast und erwärmt werden soll, tritt bei a durch das Zuflußrohr A in den durch Zwischenwände.*: unterteilten Behälter B in die Zelle C des Abscheiders ein. Von dieser Zelle bewegt sich das Wasser mit geringer Geschwindigkeit über b zur nächsten Zelle D, über c zur Zelle E, über d zur Zelle F, über e zur Zelle O und über / zur Zelle H.
Durch ein Regelventil L tritt heißes Wasser der Kesselschlammrückführung in die Heizschlangen^, N, O, P, Q und R. An Stelle von Schlammwasser kann auch Dampf oder andere Heizmittel benutzt werden. Während das Rohwasser, durch die Zellen C bis H fließend, allmählich bis auf ioo:: C erwärmt wird, scheiden sich sämtliche organischen Stoffe (Schleimstoffe) als Schaum an der Oberfläche des Wasserspiegels ab. Der Schaum wird durch eine Sperrwand Ιζ zurückgehalten und alle 8 Stunden vom Heizer entfernt.
Die Regelung hat von Hand oder durch einen Thermostat so zu erfolgen, daß die Erwärmung des Wassers auf 100" erst kurz
vor dem Verfassen der Zelle// bei / eintritt. Dadurch wird die Bildung größerer Dampfschwaden vermieden. Das bei Zelle H heiij eintretende Wasser der Schlammrückführung..; hat beim Verlassen der Zelle C den größten.; Teil seiner Wärme an das Rohwasser abgegeben und fließt nun durch das Regelventil S zum Wasserreiniger oder unmittelbar zum Speisewasserbehälter, und es kann, wenn es
to alkalisch ist, unter Ersparnis von Soda zur chemischen Reinigung weiterb enutzt werden.
Die Wasserdichte in Verbindung mit zu
reichlicher Salzanreicherung im Kessel wird durch das Ventil T und Wasseruhr W geregelt. Es findet hier also eine ständige Entschlammung des Kessels ohne Wärmeverlust statt, und der Salzgehalt des Kesselwassers kann auf gleichmäßiger Höhe gehalten werden.
Auch beim reinen Kollioidreinigungsverfah- ao ren kann der Entgaser vorteilhaft angewendet werden, so daß Zusätze von Chemikalien. •gegebenenfalls entbehrlich sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: *5
    Aus einem offenen, mit Heizschlangen versehenen Behälter bestehender Vorabscheider zum Entfernen von festen und gasförmigen Verunreinigungen aus Rohwasser für Kesselspeisung, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (B) mehrere Zwischenwände (x) für einen waagerechten schlangenförmigen Lauf des Wassers angeordnet sind und in den Heizschlangen (M, N, O, P, Q, R) ein Heizmittel, z. B. Dampf, Kesselschlammwasser o. dgl., im Gegenstrom zum Wasser strömt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM129291D 1934-11-27 1934-11-27 Aus einem offenen, mit Heizschlangen versehenen Behaelter bestehender Vorabscheider Expired DE643603C (de)

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