DE642889C - Schwingspiegel zum Herstellen von Lichttonaufzeichnungen - Google Patents

Schwingspiegel zum Herstellen von Lichttonaufzeichnungen

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DE642889C
DE642889C DET41363D DET0041363D DE642889C DE 642889 C DE642889 C DE 642889C DE T41363 D DET41363 D DE T41363D DE T0041363 D DET0041363 D DE T0041363D DE 642889 C DE642889 C DE 642889C
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DE
Germany
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mirror
oscillating mirror
wedge
optical sound
glass plate
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Expired
Application number
DET41363D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Glass
Karl Schwarz
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Schwingspiegel zum Herstellen von Lichttonaufzeichnungen Die Erfindung betrifft einen Schwingspiegel für eine Lichtton@optik zur Aufnahme photographischer Schallaufzeichnungen, insbesondere für den Fall, daß der Spiegel zur Abbildung einer Mehrzackenblende dient. Die bekannten Schwingspiegel bestehen gewöhnlich aus :einer planparallelen dünnen Glasplatte mit versilberter Rückseite.
  • Es hat sich nun, insbesondere bei der Abbildung scharfer Kanten z. B. von Mehrzackenblenden auf einen Spalt, gezeigt, daß der abzubildende Lichtstrahl nicht nur von der Rückseite des Spiegels, sondern auch von der Vorderseite der Glasplatte und auf dem Rückwege von der Innenseite der Glasplatte auf den Spiegel zurück reflektiert wird. Auf dem Spiegel sind dann außer der eigentlichen Blendenkante noch zwei ziemlich deutliche Nebenbilder vorhanden, die beispielsweise bei einer Zackenblende die Zacke einrahmen und mit einem mehr oder weniger hellen Schatten umgeben (s. Abb. i und a).
  • Eine solche Abbildung ergibt also auf dem Film kein scharfes Bild. Die Folge sind Tonverzerrungen bei der Wiedergabe. Besonders nachteilig erweist sich eine solche Unschärfe dann, wenn nach dem Aufnahmefilm !ein Druckklischee hergestellt werden soll, das dazu dient, photographische Tonaufzeichnungen auf billigem Material, z. B. Papier, aufzubringen. Da es praktisch unmöglich ist, Farbtönungen zu übertragen, die den aufgezeichneten Nebenbildern entsprechen, wird das Druckbild undeutlich und verzerrt.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung durch einen Schwingspiegel vermieden, der keine planparallele, sondern .eine keilförmige Glasscheibe besitzt. Durch dieses Mittel wird es möglich, daß die beiden Nebenbilder entfernt von dem Hauptbild reflektiert werden, so daß sie die Tonspur nicht mehr verzerren können. Der Keilwinkel hängt von der Art der Abbildung, der Größe der Blende, des Tonstreifens u. dgl. ab. Soll eine Zackenblende auf :einen schmalen Spalt abgebildet werden, so wird die Schneide des Keiles parallel zum Spalt angeordnet. Die Steigung der keilförmigen Glasplatte soll etwa 1/,oo bis 1/3o betragen. Natürlich sind auch andere Steigungen möglich.
  • Es ist bereits auf dem Gebiete der mikroskopischen Photographie vorgeschlagen worden, eine keilförmige Glasplatte als feststehenden Spiegel zur teihveisen Ablenkung eines kegelförmigen Abbildungsstrahlenbündels zu verwenden. Bei dieser Vorrichtung wird jedoch die Glasplatte derart geschliffen und im Strahlengang angeordnet, daß sich das Hauptbild mit dem Nebenbild deckt. Eine derartige Einrichtung hat den Nachteil, daß ein peinlich genalter Schliff der keilförmigen Glasplatte und ,eine gleichfalls sehr genaue Justierung des gallz;lt Abbildungssystems notwendig sind. Gcringc Abweichungen von
    ser Einstellung verhindern bereits die D ,k
    kung der Bilder, s@ daß wiederum
    Nebenbild zum Vorschein kommt und ei
    scharfe Abbildung verhindert. Diese Vorrichtun- ist daher nur für feststehende Spiegel zu benutzen. Im Gegensatz dazu ist der erfindungsgemäße Schwingspiegel derart keilförmig ausgebildet, daß die Nebenbilder in Gebiete reflektiert werden, die abseits von dem Spalt bzw. der Aufzeichnungsstelle hegen. Eine derartige Ausbildung des Spiegels ermöglicht seine Verwendung als Schwingspiegel. Der erfindungsgemäße Spiegel braucht auch nicht so extrem genau -eschliffen zu sein. Seine Justierung ist einfacher.
  • Die Erfindung wird durch die beiliegelid@ Zeichnung erläutert. Hierin b,-deuten: Abb. i Strahlengan- bei Verwendung eins bekannten planparallelen Spiegels, Abb. 2 :1bbildung einer Zackenkante durch den Spiegel gemäß Abl;. i, Abb. 3 Strahlengang bei Verwendung des erfindungsgemäßen keilförmigen Spiegels. Die abzubildenden Lichtstrahlen treffen bei der bisher bekannten Anordnun- der Abb. i auf den planparallclen Spiegel, bestehend aus der Glasplatte i und dem Silberbelag 2. Die von der Silberschicht reflektierte Lichtmenge, die zur Abbildung auf dem Filnistr: ifen benutzt wird, beträgt nur etwa 85,50.ö der auf den Spiegel auftreffenden Lichtenergie. Etwa 50"o werden bereits an der Oberfläche der Glasplatte beim Auftreffen der Lichtstrahlen reflektiert. `'eitere 4,50'o werden beim Austritt des auf der Silberschicht reflektierten Lichtes an der Glasoberfläche nochmals auf den Spiegelbelag reflektiert und Wn dort als zweites Nebenbild nach außen '%w#orfen. Auf.',er dem Hauptbild 3 entstehen sKni o zwei Hauptbild Ncbenbilder4 erscheinen und (Abb.2). 5, die eng neben Im allgemeinen sind die beiden Nebenbilder nicht gleich llcll, sondern eines davon ist schwächer.
  • Bei dem in Abb. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Zackenblende 6 mittels des keilförmigen Spiegels 7 auf dem schmalen Spalt 8 abgebildet. Geeignete Dimensionen für den erfindungsgemäßen keilförmigen Spiegel sind etwa 1,5 mm breit, o,2 mm an der dicksten, o, i? mtii ein der dünnsten Stelle. Die Steigung beträgt demnach 1/"o. Die Nebenbilder 9 und i o sind in Gebiete verlegt, in denen sie die Tonaufzeichnung nicht mehr stören.

Claims (2)

  1. PATLNTANSPRÜCHE: i. Schwingspiegel zum Herstellen von Lichttonaufzeichnungen durch Scharfabbildung einer Kante auf einer Spaltblende, bestehend aus einer Glasplatte mit versilberter Rückseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasplatte derart keilförmig ausgebildet ist, daß die Nebenbilder der Kante (9, 1o) entfernt von deren Hauptbild entstehen.
  2. 2. Anordnung des Schwingspiegels nach Anspruch i in Lichttonaufzeichnungsgeräten, derart, daß die Keilschneide parallel zum Spalt liegt.
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