DE642843C - Verfahren zur Raeucherung von Dosenwuersten (Wurstketten) - Google Patents

Verfahren zur Raeucherung von Dosenwuersten (Wurstketten)

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DE642843C
DE642843C DEM127542D DEM0127542D DE642843C DE 642843 C DE642843 C DE 642843C DE M127542 D DEM127542 D DE M127542D DE M0127542 D DEM0127542 D DE M0127542D DE 642843 C DE642843 C DE 642843C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C15/00Apparatus for hanging-up meat or sausages
    • A22C15/001Specially adapted for hanging or conveying several sausages or strips of meat

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Räuchereng von Dosenwürsten (Wurstketten) Beider Räuchereng von Wurstwaren, Schinken, Speckselben usw. ist es bekannt, die Würste o. dgl. an `den, üblichen Fleischerhaken, die sich an Stangen in der Räucherkammer befinden, aufzuhängen. Man hat auch schon Wurstketten an solchen Haken, und zwar in Trockenräumen oder Räucherkammern, aufgehängt. Es handelte sich hierbei aber nur um kurze Wurstketten, wie sie zum sofortigen Weiterverkauf gebräuchlich sind, und um das Aufhängern. von Würsten, die voneinander durch Abbindungen getrennt sind, da bei gedrehten Därmen. beim senkrechten Herunterhängen die Würste sich wieder aufwickeln und ihie Form verlieren würden.
  • Bei Würsten, bei denen @es auf längere Haltbarkeit ankommt, besonders bei Dosenwürsten, ist allgemein die Wichtigkeit einer Räucherungerkannt worden, bei der alle Stellen der. Wursthaut und der Wurstmasse der Einwirkung der Räuchergase ausgesetzt werden, yveil die von der Räuchereng- nicht genügend beeinflußten Stellen zur Fäulnis Anlaß geben. Eine schlechte Stelle in einer Wurst genügt, um die in Dosen zu mehreren Stücken verpackten Würste vollkommen unbrauchbar zu machen.
  • Für die Lösung der Aufgabe, eine alle Stellen :der Haut und Wurstmasse gleiclunäßig berührende, d. h. von urgeräucherten Stellen freie Räuchereng zu bewirken, sind schon Stangen von besonderer Querschnittsform zum Aufhängen der Würste bekannt. ' Bei' allen. diesen Vorrichtungen wird aber die erstrebte, von, urgeräucherten Stellen freie Räuchereng nicht erreicht.' Es ergeben sich immer wieder Anlagestellen, die zu dem Vererben der Würste führen.
  • Bei der Räuchereng ganzer Wurstketten ist es ferner bekannt, zwei parallele, ortsfeste, dünne Räucherstäbe in der Räucherkammer vorzusehen, .deren Entfernung zueinander -etwa der' Normallänge einer Dosenwurst entspricht, und dann die Würste mit den eingedrehten Darmverbindungen über die Räucherstäbe hin und her gehend zu hängen.` Auch hierdurch wird der gewünschte Erfolg der stellenfreien Räuchereng nicht erreicht. Die maschinell hergestellten Dosenwürste fallen nämlich verschieden lang aus, weil immer mit ,derselben Maschine die Wurstmasse durch die mit ihr gefüllte Wurstspritze einmal in ein dickeres und dann wieder in ein dünneres Darmstück :des natürlichen Darmes zur Abfüllung gelangt. Daher kommt es, daß die an sich vollkommen gleich schweren Würste eine verschiedene Dicke und damit auch eine verschiedene Länge haben. Sind nun die Räucherstäbe wie bei diesen bekannten Verfahren ortsfest und parallel zueinander angeordnet, so entspricht ihre Entfernung zueinander einer einzigen Wurstlänge. Die zwangsläufig bei diesen Dosenwürsten eintretende Änderung der Länge kann also hier nicht berücksichtigt werden, so daß die fleischgefüllten Wurstdärme nicht immer an ihren einge-'dr@ehten Darmverbindungen aufgelegt werden können. Die Würste müssen infolgedessen. mehr oder weniger auf dem Stab selbst aufliegen, so daß hierdurch die erwähnten Stellen, die nicht genügend geräuchert werden können, gebildet werden.
  • -Ein weiterer Nachteil liegt in der riäub unten hin begrenzten Stärke der . Räuchet,-stäbe. Mit Rücksicht auf das Gewicht dir Würste müssen diese Stäbe eine gewisse Stärke haben, damit sie sich nicht durchbiegen oder gar brechen. Diese Stärke ist aber praktisch so groß; daß andererseits wiederum die üblichen Verbindungsstücke (gedrehten Teile) zwischen zwei Würsten nicht lang genug sind, um, namentlich bei der frischen, noch ungeräucherten Wurst, .die sehr schlapp ist, ein Anliegen der Würste am Räucherstab zu verhindern. Diese bekannten Verfahren sind daher für die Herstellung von Konservenwürsten nicht geeignet.
  • Erfindungsgemäß werden die bisher bestehenden Nachteile in der Weise beseitigt, daß man zum Aufhängen der Würste in beliebiger Stärke und beliebiger Form ausführbare Räucherstäbe verwendet, die parallel zueinander in der Räucherkammer angeordnet und gegebenenfalls an Traversen verschiebbar. sind, und an denen in der Längsrichtung verlaufende, ortsfest an ihnen sitzende Aufhängehaken angeordnet sind, auf die die Wurstketten mit ihren Darmverbindungsstücken gehängt und dadurch reihenweise gelagert werden.
  • Der große Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß der eigentliche Träger des Gewichts, nämlich der Räucherstab, beliebig stark gemacht werden kann, weil die Würste nicht über die Räucherstäbe selbst, sondern nur über die an den Räucherstäben befestigten Haken gelegt werden. Diese haben aber nur einen geringen Teil des Gesamtgewichts -der Würste zu tragen, können daher sehr dünn ausgeführt werden und sind infolgedessen für eine stellenfreie Räucherung besonders geeignet.
  • In den Zeichnungen ist eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt einem Räucherstab mit den daran befindlichen Haken.
  • Fig. 2 zeigt eine Vorderansich4 gemäß Fig. i. Fig.3 zeigt die beispielsweise Anordnung zweier Räucherstäbe mit der an den Haken aufgehängten Wurstkette.
  • In den Figuren sieht man bei i eine Traverse, auf welcher die verschiedenen Räucherstäbe verschiebbar sind, bei 2 den eigentlichen Räucherstab, bei 3 die ortsfest daran befindlichen, in der Längsrichtung der Stäbe verlaufenden Haken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur stellenfreien Räucherung von Dosenwürsten (Wurstketten), dadurch gekennzeichnet, daß die Wurstketten nur mit den bekannten gedrehten Darmstücken. welche sich zwischen je zwei Würsten befinden, auf Haken (2) gelegt werden, die ortsfest an parallel zueinander in der Räucherkammer angeordneten, gegebenenfalls an ihren Auflagern (i) verschiebbaxen Räucherstäben in der Längsrichtung derselben verlaufend angebracht sind.
DEM127542D 1934-05-23 1934-05-23 Verfahren zur Raeucherung von Dosenwuersten (Wurstketten) Expired DE642843C (de)

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