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Vorrichtung zum Halten von Geflügel beim Zubereiten Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung zum Halten der Geflügelkörper in aufgezäumter Lage beim
Kochen, Braten o. dgl., z. B. bei den vorbereitenden Behandlungen zum Konservieren.
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Die Vorrichtung gemäß der Erfindung soll ermöglichen, den Körper des
Hühnchens oder sonstigen Vogels während der Behandlung in aufgezäumter Lage zu halben
ohne Anwendung der üblichen Speiler oder Bandbefestigungen. Dabei soll die erfindungsgemäße
Vorrichtung auch ermöglichen, den aufgezäumten Vogelkörper in einer aufrechten oder
mit dem Halsende nach unten gerichteten Stellung zu halten. Sie kann zum Zuführen
des Vogels in dieser Form z. B. in Koch-, Bratvorrichtungen oder Vorrichtungen zur
Vorbehandlung beim Konservieren. hinein, durch solche hindurch und aus diesen. heraus
mit Vorteil venvendet werden.
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Der Erfindung gemäß besteht die Vorrichtung zum Halten des Geflügels
aus zwei Teilen, aus einem Rahmen, der in den Vogelkörper eingeführt wird, zum Anlegen
an dem Rückgrat und zum Halten des Körpers von innen und einem Korb, der den Körper
von außen hält und zum Halten der Füße und Flügel in aufgezäumter Lage eingerichtet
ist. Diese beiden Teile werden so ausgebildet, daß sie ineinandergreifen und der
Vogel nicht aus dem dann gebildeten Rahmen herausfallen kann. Die Zeichnung stellt
beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar.
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Abb. i zeigt die Vorrichtung mit aufgezäumtem Vogelkörper von der
Seite gesehen. Abb. z zeigt eine Rückansicht nur eines Teiles der Vorrichtung, der
- andere Teil ist fortgelassen und der Vogel mit gebrochenen Linien angedeutet.
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Abb. 3 und ¢ zeigen den anderen Teil der Vorrichtung von der Seite
und von loben gesehen.
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Abb. 5 und 6 veranschaulichen eine abgeänderte Ausführungsform eines
Teiles. Abb.7 veranschaulicht eine Einzelheit für einen der beiden Teile.
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Bei der dargestellten Ausführungsform Besteht die Vorrichtung aus
zwei Teilen, dem Drahtkorb oder -käfig i einerseits und dem Drahtrahmen z anderseits.
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Der Korb :oder Käfig i, der den Vogelkörper von außen sowie die Beine
und die Flügel in richtiger Lage hält, besteht aus, zwei Drähten 3 zum Tragen des
Vogelrückens, einer unteren gemeinsamen 'Schleife q. zur Aufnahme des Halsendes,
zwei unteren Schleifen 5 für die Flügelknochen und zwei oberen Schleifen 6 für die
mit Vertiefungen versehenen Knieknochen oder Füße zum Halten der Beine in der richtigen.
Lage.
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Der Korb kann mit einem angelenkten oder abnehmbaren Draht versehen
werden, der sich quer über die Brust oder einett anderen, Teil
des
Körpers zur Erhöhung der Sicherheit legt.
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Der Korb i hat außerdem eine Querstange 7, Schleife 8, Versteifungsdrähte
und Schutzstangen 9 sowie einen Handgriff io.
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Wenn der Körper in den Korb i mit Flügeln und Beinen in der richtigen
Stellung eingebracht ist, wird der andere Teil, also der Rahmen 2, in den Körper
eingeführt, derart, daß er in den Korb i eingreift. Der Rahmen 2 hat zwei Stangen
i i, die etwa in ihrer Form dem Rückgrat des Vogels entsprechen, so daß der Rahmen
an diesem anliegen und den Körper von innen halten kann. Der Rahmen hat unten einen
zugespitzten Teil 12, zwei Schleifen 13, die mit der Querstange des Körpers i zusammenpassen,
und am oberen Ende zwei Schleifen 14, die in die Schleife 8 des Korbes i eintreten
und mit einer Stange 15 verbunden sind.
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Die Schleifen 13 und 14 sind durch Teile 16 verbunden, die als Federn
wirken und ein Hereinspringen und Herausspringen der Schleife 1 ¢ in die Schleife
8 bzw. aus den Schleifen 8 ermöglichen.
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Nach Einführen des Rahmens 2 in den Körper tritt das spitze Ende 12
aus dem Körper heraus durch die untere Schleife 4 des Korbes i hindurch. Der Rahmen
wird so weit nach unten gedrückt, daß die Schleife 13 hinter die Querstange 7 gebracht
werden kann, worauf durch Ziehen an der Stange 15 die Schleifen 1 ¢ in die Schleife
8 einspringen können. Die Stange 15 ruht dann an der Platte oder am Handgriff io.
Der Rahmen wird auf diese Weise fest mit dem Korb verbunden, so daß ein zufälliges
und unerwünschtes Entfernen von dem Korb oder dem Vogelkörper verhindert wird. Dies
ist besonders dann wesentlich, wenn der Korb an einer Fördervorrichtung aufgehängt
wird. In solch einem Falle wird der Teil i o mit einem Haken 18 zum Eingreifen in
einen Bügel i9 der Fördervorrichtung versehen.
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Der Haken 18 ist mit einem gelenkigen Riegel 2o versehen, dessen Gewicht
so verteilt ist, daß ,er sich nach Hindurchführen des Hakens durch den Bügel gi
selbsttätig aufrichtet und damit ein Abhaken verhütet.
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Der Haken kann von dem Bügel abgehakt werden durch Weiterhindurchschieben
des Hakens durch den Bügel und Anheben des Riegels. Alsdann können beide durch den
Bügel zurückgezogen werden.
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Wenn der Korb nur in einer Richtung frei schwingen kann, z. B. entgegengesetzt
der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung, ist der Bügel so angeordnet, daß er
als Anschlag für den angrenzenden Teil des Gliedes io dient.
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Die mit einer solchen Aufhängung versehene Vorrichtung ist besonders
dann geeignet, wenn sie z. B. bei der Vorbehandlung zum Kochen und Konservieren
an Widerstände anstößt, z. B. Flügeltüren und Rutschen, und in Koch- oder Brat-
sowie Waschvorrichtungen hinein und aus diesen herausgebracht wird. Zu diesem Zweck
ragen auch die Schutzdrähte 9 über die Drähte 3 hinaus, schützen also den Körper.
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Für solche Anwendung ist auch der geschilderte Riegel 2'0 sehr wesentlich,
da er ein zufälliges und unerwünschtes Abhaken verhütet, anderseits aber sehr leicht
das gewollte Aufhaken und Abhaken gestattet.
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Damit der Korb zur Aufnahme verschieden großen Geflügels eingestellt
werden kann, können die Drähte 3 und 9 in, der in den Abb. 5 und 6 veranschaulichten
Weise teleskopartig gestaltet werden. In diesem Falle kann jeder Rahmen den Käfig
nach Einstellung festlegen, -z. B. indem das untere Ende des Rahmens mit mehreren
Löchern 21 für einen Vorstecker oder Pflock 22 versehen ist (vgl. Abb.7).
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Die Erfindung ist nicht beschränkt auf einen aus Draht gebogenen Korb
oder Käfig. Wesentlich ist nur, daß der Korb oder Käfig so eingerichtet ist, daß
@er den Körper, die Beine und die Flügel aufgezäumt in der oben beschriebenen Weisse
hält und daß er nicht ausgedehnte Flächen des Körpers berührt, die für die Behandlung
beim Kochen, Braten oder für die Behandlung in öl geeignet sind.