DE642292C - Dampfkraftanlage - Google Patents

Dampfkraftanlage

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DE642292C
DE642292C DEST51930D DEST051930D DE642292C DE 642292 C DE642292 C DE 642292C DE ST51930 D DEST51930 D DE ST51930D DE ST051930 D DEST051930 D DE ST051930D DE 642292 C DE642292 C DE 642292C
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steam
pressure
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DEST51930D
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English (en)
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Dipl-Ing Friedrich K Clar
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HELMUTH STARK DR ING
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HELMUTH STARK DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K13/00General layout or general methods of operation of complete plants
    • F01K13/02Controlling, e.g. stopping or starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Dampfkraftanlage Bei DampfkraftarIlagen mit Abdampfverwertung bildet es eine gewisse Schwierigkeit, die Mengen des anfallendenAbdampfes entsprechend der augenblicklichen Maschinenleistung mit dem Bedarf an - Abdanipf ins Gleichgewicht zu bringen, insbesondere dann, wenn eine der beiden Größen - starken Schwankungen unterworfen ist. Abhilfe wird meist geschaffen durch Speicherung oder Kondensation des Abdampfüberschusses, während Dampfmangel durch Zusatz von Frischdampf befriedigt werden kann. Dabei regelte man den Wasserzufluß zum Speicher in Abhängigkeit von der Menge des Überschußdampfes und die Dampfzufuhr zum Speicher in Abhängigkeit vom Zustand des Speicherinhalts. Es ist auch vorgeschlagen worden, Frischdampf, ferner zwischen der Hoch- und Niederdruckstufe der Dampfmaschine entnommenen Zwischendampf und Abdampfkondensat in eiiier Mischvorrichtung zu mischen und den hierbei erzeugten Dampf den Dampfverbrauchern und das nicht verdampfte Heißwasser dem Dampfkessel zuzuführen. Die Regelung dieser Einrichtung erfolgt in Ab- hängigkeit vom Druck des in der Mischvorrichtung erzeugten Verbrauchsdampfes- in der Weise, daß - letzterer um so mehr Frisch- und Zwischendampf zugeführt wird, je größer der Verbrauchsdampfbedarf ist. Der Frischdampfzustand bleibt hierbei unverändert. - Es ändert -sich lediglich die Frischdampfmenge. Diese Anlagen sind aber wegen der zusätzlichen Einrichtungen, - Speicher, Mischvorrichtungen, Dampf- und Wasserabscheider, teuer und weisen großen Platzbedarf auf.
  • Eine andere Dampfkraftanlage mit Abdampfverwertung hält eine bestimmte Abdampftemperatur dadurch aufrecht, daß einerseits die Frischdampfzufuhr zur Kraftmaschine in Ab- hängigkeit von der Abdampftemperatur gedrosseli wird, andererseits aus einem besonderen Dampferzeuger Sattdampf in das Abdampfnetz geschickt wird. Abgesehen davon, daß hier eine besondere Sattdai#ipferzeugungsanlage erforderlich ist, kann die Anlage nur dann einwandfrei arbeiten, wenn eine zweite Dampfmaschine vorgesehen ist, welche die durch die Frischdampfdrosselung der ersten Maschine hervorgerufenen Lei.stungsschwankungen ausgleicht. Dabei kann diese Maschine nicht'an das Abdampfnetz angeschlossen werden, so daß ihre AbdarnpfWärme in einem Kondensator vernichtet werden muß. Schließlich ist es noch bekanntgeworden, die dem Kessel zuzuführende Speisewassermenge in Abhängigkeit von der Äbdampfinenge zu regeln. Auch bei dieser Anlage bleibt der Frischdampfzustand gleichbleibend; es ändert sich lediglich die Frischdampfmenge.
  • Diesen bekannten Dampfkraftanlagen mit Abdampfverwertung gegenüber sind insbesondere bei- Verwendung voil Schnelldarapferzeugern, die sich durch eine äußerst schnelle Regelbarkeit von Menge, Druck und Temperatur des von ihnen gelieferten Dampfes auszeichnen, erhebliche Vorteile dadurch erzielbar, daß gemäß der Erfindung bei einer aus einem Schnell-,#» dampferzeuger und einer von diesem gespeisten',i: auf die jeweils benötigte Leistung geregelt6ii'# Gegendruchmaschine die Speisewasser- und' Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger in Ab- hängigkeit von dem Dampfzustand vor und hinter der Maschine derart geregelt wird, daß der Abdainpfzustand auch bei wechselnder Belastung der Gegendruckmaschine und wechselndem Gegendampfbedarf gleichbleibend erhalten wird.
  • Eine solche Anlage benötigt weder.Darapfspeicher noch Mischvorrichtungen, noch Dampf-und Wasserabscheider. Sie ist in weiten Grenzen regelbar und kommt den Regelstößen sehr anpassungsfähig nach.
  • Zur Durchführung dieser selbsttätigen Regelung des Schnelldampferzeugers und der Anlage kann zum Beispiel die in Abb. i schematisch dargestellte Einrichtung dienen, wobei dies dem Fall entspricht, daß nur der Frischdampfdruck in Abhängigkeit vom Gegendruck der Regelung unterliegt, und die Frischdampftemperatur in anderer bekannter Weise gleichbleibend gehalten wird. In Abb. 3 ist ein Schaltplan einer Wärmekraftanlage beispielsweise dargestellt, bei welcher eine derartige Regelung vorgesehen ist.
  • Eine Regelvorrichtung ist in Abb. i beispielsweise für den Fall gezeichnet, daß der Frischdampfdruck in Abhängigkeit vom Gegendruck geändert werden soll. Sie besteht aus zwei federbelasteten Druckkolben und einem von diesein Kolben gesteuerten Organ in der Speisewasserleitung. Durch die Leitung i, die mit dem Zylinder 2, beweglich verbunden ist, wirkt der Abdampfdruck auf den durch die Feder 3 belasteten Kolben 4. Der Frischdarnpfdruck des Kessels wirkt durch die Leitung 5 auf den durch die Feder 6 belasteten Kolben 7. Die Leitung 8 ist die Speiseleitung zwischen Speisepumpe und Kessel. Der Kolben 9, der durch den Steuerschieber :io verstellt wird, dient zur Regelung der Speisewassermenge. An Stelle der Drosseleinrichtung 36 für die Speisung kann nicht nur eine andere Art der Beeinflussung der Speisewassermenge treten, sondern auch jede andere Beeinflussung von Energiezufuhr, die eine Änderung des Kesseldruckes zur Folge hat. Für den Fall, daß nicht Drücke, sondern Temperaturen beeinflußt werden sQ]Ien, sind selbstverständlich temperaturempfindliche Organe an Stelle der Druckkolben zu verwenden, während von der Beeinflussung der Energiezufuhr das ,oben Gesagte sinngemäß gilt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Störung eines eben bestehenden Gleichgewichtszustandes zwischen Abdampfanfall und Abdarnpfbedarf kann entstehen a) durch Änderung der verlangten Maschinenleistung oder b) durch Änderung des Abdampfbedarfes.
  • - a.) Bei Änderung der Belastung der Kraft-#Waschine, etwa durch größer werdenden Energiev . erbrauch im belieferten Netz, wird folgender .kegelvorgang eingeleitet: Infolge der nunmehr .löheren Belastung der Kraftmaschine stellt deren Drehzahlregler die Steuerung auf größere Füllung, so daß die Maschine mehr Dampf aus dem Kessel entnimmt. Dies hat vorerst ein geringes Sinken des Frischdampfdruckes zur Folge. Da also der Druck des Frischdainpfes im Zylinder ii auf den Kolben 7 nachläßt, wird der Kolben 7 von der Feder 6 nach abwärts gedrückt, und der Punkt 13 des Hebels 12 bewegt sich abwärts. Da die auf den Kolben 9 wirkenden Kräfte bis dahin noch keine Änderung erfahren haben steht dieser Kolben still, und der Punkt `# zurn Drehpunkt des Hebels 12. Der 15 wir Punkt 14 dieses Hebels wird also auch nach abwärts bewegt. Da auch der Abdampfdruck (Gegendruck) noch unverändert ist, bleibt der Abdampfdruckregler (Zylinder 2" Kolben 4 und Feder 3) im Gleichgewicht und kann als augenblicklich starr angesehen werden. Demzufolge muß sich gleichzeitig mit Punkt 14 des Hebels 1:2 der mit dem Zylinder ?, fest verbundene Steuerschieber io abwärts bewegen und die Öffnungen der Leitungen ig und 2o in der bei Steuerschiebern üblichen Art freigeben. Das zur Steuerung dienende Druckmittel, das durch die Leitung 16 zum Steuerschieber io zutritt, erhält dadurch freien Weg durch die Leitung ig unter den Kolben 9, während gleichzeitig das über dem Kolben 9 befindliche Druckmittel durch die Leitungen 2o und 17 teilweise entweichen kann. Der Kolben 9 bewegt sich demnach aufwärts und gibt einen größeren Querschnitt der Speiseleitung 8 frei. F-irr Gleichgewichtszustand wäre nunmehr möglich, sobald die neue Speisewassermenge dem Dampfbedarf entspricht, wobei sich der Frischdampfdruck innerhalb der durch die Feder 6 bestimmten Ungleichförmigkeit erniedrigt hat, so daß der Steuerschieber io durch die Wirkung der starren Rückführung des Hebels 12. wieder in seiner Mittellage sieht. Solange der Gegendruck sich nicht ändert, bilden sich alle Gleichgewichtszustände um den gewissermaßen feststehenden Punkt 14 des Hebels 12 aus, da Gleichgewicht nur bei Steuerschiebermittellage bestehen kann. Bei entgegengesetzter Belastungsänderung spielt sich der ganze Vorgang umgekehrt ab. Die Anpassung der Kesselfeuerung an den neuen Belastungszustand kann in bekannter Weise ebenfalls selbsttätig in Abhängigkeit vom Frischdampfzustand erfolgen, wobei es freisteht, diese in Zusammenhang mit der beschriebenen Regeleinrichtung oder vollkommen getrennt davon vorzunehmen.
  • Als unmittelbare Folge des erhöhten Gesamtdampfverbrauches der Kraftmaschine infolge des unter a) beschriebenen Vorganges wird bei unverändertem Abdampfbedarf der Gegendruck ansteigen müssen, was den nachstehend unter b) beschriebenen Regelvorgang auslöst.
  • b) Eine Änderung des Abdampfbedarfes oder der - unter a) beschriebene Regelvorgang haben unmittelbar eine Änderung des Gegendruckes zur Folge, wobei die Schnelligkeit dieser Druckänderung vom Volumen des ganzen Abdampfnetzes abhängt. Wird der Gegendruck beispielsweise als Folge des ganzen Regelvorganges unter a) oder durch verkleinerten Abdampfbedarf erhöht, so wird auch der Druck im Zylinder 2, der mit dem Abdampfnetz durch die Leitung i beweglich verbunden ist, ansteigen.. Da das Gleichgewicht der Kolben 7 und 9 bei einer Änderlung des Gegendruckes nicht gestört wird, bleiben diese beiden Kolben und damit der Hebel 12 mit dem Gelenk 14 in ihrer augenblicklichen Lage. Das Ansteigen des Druckes im Zylinder 2 wird also eine Abwärtsbewegung des Zylinders z entgegen der Kraft der Feder 3 bei stillstehendem Kolben 4 veranlassen, wodurch sich auch der Steuerschieber io, der mit Zylinder 2 fest verbunden ist, nach abwärts bewegt und die Kanäle ig Lind 2o freigibt. Das Steuerdruckmittel strömt durch die Leitungen 16 und ig unter den Kolben 9, während es über dem Kolben durch die Leitungen' 2o und 17 teilweise entweichen kann. Der Kolben 9 wird durch das Druckmittel nach oben gedrückt und gibt einen nunmehr größeren Querschnitt der Speiseleitung 8 frei. Durch geeignete Schaltung der selbsttätigen Feuerführung wird erreicht, daß das nunmehr in größerer Menge zugeführte Speisewasser auch verdampft wird, was wieder ein Ansteigen des Frischdampfdruckes zur Folge hat. Da die Maschinenbelastung nicht' verändert ist, wird durch den jetzt höheren Frischdampfdruck die Kraftmaschine beschleunigt und der Drehzahlregler der Maschine gibt kleinere Füllung, was eine weitere Drucksteigerung nach sich zieht, während infolge Erhöhung des Frischdampfdruckes die Speisewassermenge wieder verringert wird, wie unter a) beschrieben. Diese beiden Regelvorgänge unter a) und b) wirken so lange, bis.sich um die Mittellage des' Steuerschiebers io ein neuer Gleichgewichtszustand ausbildet.
  • Das Kennzeichen dieses neuen Gleichgewichtszustandes iAt, daß bei Steuerschiebermittellage wegen des nunmehr geänderten Druckes im Zylinder 2 der Punkt 14 des Hebels i?, eine andere Lage eingenommen hat. Dieser neuen Lage des Tunktes 14 entspricht ein neuer Hubbereich des Kolbens 7, während der Hubbereich des Kolbens 9 durch die starre Kupplung mit dem Regelorgan 36 erhalten bleibt. In Abb. ?, sind diese Verhältnisse angedeutet. Es entspricht dem Punkt i4!n der Mittelwert, dem Punkt i4# der Höchstwert und dem Punkt 14!1 der Kleinstwert des Gegendruckes; innerhalb dieser Grenzdrücke schwankt der Gegendruck bei den Regelvorgängen (Ungleichförmigkeit), wobei dem hohen Gegendruck kleiner Abdampfbedarf und dem niedrigen Gegendruck großer Abdampfbedarf zugeordnet ist. Aus der Abb. 2 geht hervor, daß dem hohen Gegendruck, also niedrigem Abdampfbedarf, ein hoher Frischdampfdruckbereich b zugeordnet ist (Punkt i3a, 13 , 139 und großem Abdampfbedarf, also niedrigem Gegendruck, ein niedriger Frischdampfdruckbereich (Punkt 13 d' 13ey i3f). Da sich der Dampfverbrauch der Kraftmaschine bei gleichbleibendem Gegendruck gegensinnig mit dem Frischdampfdruck ändert, erfolgt mit der selbsttätigen Beeinflussung des Frischdampfdruckes gleichzeitig die selbsttätige Beeinflussung des Dampfverbrauches. Dasselbe gilt von den Dampftemperaturen, allgemein von den Dampfzuständen.
  • Es hängt von der Bemessung der Feder 6 des Kolbens 7 ab, mit welcher Ungleichförmigkeit die ganze Regelanordnung arbeiten kann, mit welchem größten und kleinsten Dampfdruck der Schnelldampferzeuger betrieben werden kann und in welchen Grenzen demnach der Dampfverbrauch der Maschine geändert werden kann. Die voraussichtlichen Schwankungen von Leistungs- und Abdampfbedarf sind dieser Bemessung zugrunde zu legen. Das Verhältnis des größten zum kleinsten Dampfdruck kann in beliebig weiten Grenzen verwirklicht werden.
  • Die Bemessung der Feder 3 des Kolbens 4 bestimmt die Grenzen, in denen der Gegendruck schwanken darf. Im allgemeinen wird man diese Grenzen möglichst eng ziehen. Durch Anordnung 'einer nachgiebigen Rückführung für den oder die Abdampfzustandsmelder läßt sich erreichen, daß der Abdampfzustand völlig gleichbleibend bleibt, was in manchen Betrieben von Bedeutung sein kann Die Längen der Kolbenstangen #er Kolben 4, 7 oder 9 oder des Steuerscbiebers io kann man verstellbar ausführen und dadurch eine Verlagerung des Gleichgewichtszustandes während des Betriebes von Hand oder durch Fernsteuerung ermöglichen. Es ist auch nicht nötig, die Regelstöße wie in Abb. i: unmittelbar wirken zu lassen. Man kann ebensogut feinfühlige Zustandsmelder und erhebliche Verstärkung verwenden. Durch Auswechseln der Federn oder durch Verändern der Federkennlinien lassen sich. die Ungleichförmigkeitsgrade der Regelung bei Stillstand oder während des Betriebes ändern.
  • Abb. 3 zeigt beispielsweise ein Schema einer Dampfkraftanlage mit Abdainpfverwertung, die mit dem neuen Regelverfahren ausgestattet ist. Aus dem Schnelldampferzeuger 21 gelangt der Frischdampf durch die Leitung 22, das Sicherheitsventil 23, das Absperrventil 7,4 und die Leitung 25 zur Dampfkraftmaschine 26, die von einem Drehzahlregler 2,7 beherrscht wird. Der Abdampf geht durch die Leitung:z8 zu den Abdampfverbrauchern und kommt von dort als Kondensat durch die Leitung 29 zurück-. Aus dem KondenstOPf 30 fließt das Wasser endlich in den Speisewasserbehälter 31:. Die Speisepuinpe 32 drückt das Wasser durch die Leitung 33, ein Überlaufventil 34, Rückschlagventil 35 und die Drosselvorrichtung 36, die mit der Drosselklappe 36 der Abb. i wesensgleich ist, in den Kessel 21. Das Unterwindgebläse 37 drückt die Verbrennungsluft durch die Drosselklappe 38 und die Leitung 39 in die Feuerung. Der Brennstoff werde durch die Brennluft selbst gefördert. Die gestrichelt gezeichneten Linien geben in üblicher Weise die Regelzusammenhänge an. Der Druckmelder4o entspricht dem Kolben7 und der Druckmelder 41 dem Kolben 4 in Abb. i. Der Temperaturmelder 42 möge der selbsttätigen Feuerführung dienen. Die wechselweise Verbindung und Beeinflussung der Druckinelder 40 und 41 und der Temperaturinelder 42 und 43 mit den Regelorganen für Speisung und Feuerung oder überhaupt Energiezufuhr kann je nach den jeweiligen Anforderungen des Betriebes in verschiedenster Weise vorgenommen werden. Einige Beispiele dafür sind in den Abb. 4 bis 9 gegeben. In Abb, 4 wird der Frischdampfdruck vom Gegendruck beeinflußt. In Abb. 5 wird die Frischdampftemperatur vom Gegendruck beeinflußt. Die Abdampftemperatur kann nach Abb. 6 den Frischdampfdruck oder nach Abb. 7 die Frischdampftemperatur beeinflussen. In Abb. 8 ist der Fall dargestellt, daß der Frischdampfdruck in Abhängigkeit vom Gegendruck und die Frischdampftemperatur in Abhängigkeit von der Abdampftemperatur geregelt werden. In Abb. 9 schließlich sind Druck und Temperatur des Frischdampfes abhängig gemacht nur vom Gegendruck, wobei die Regelung des Frischdampfdruckes als Grob-und die Regelung der Frischdampftemperatur als Feinregelung ausgeführt werden kann. In diesen angedeuteten Richtungen lassen sich noch weitere sehr zweckmäßige Abhängigkeiten durchführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfkraftanlage mit einer auf die jeweils benötigte Leistung geregelten Gegendruckmaschine und einem Zwanglaufdampferzeuger, dadurch gekenn eicbnet, daß die Speisewasser- und Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger in Abhängigkeit von dem Dampfzustand vor und hinter der Maschine derart geregelt wird, daß der Abdampfzustand auch bei wechselnder Belastung der Gegendruckmaschine und wechselndem Gegendampfbedarf gleichbleibend erhalten wird. :z. Dampfkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischdampfdruck in Abhängigkeit vom Gegendruck durch Verändern der Speisewasser- und Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger verändert wird, die Frischdampftemperatur a,ber in an sich bekannter Weise selbsttätig gleichbleibend gehalten wird (Abb. 4). 3. Dampfkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischdampftemperatur in Abhängigkeit vom Gegendruck durch Verändern der Speisewasser-und Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger verändert wird, der Frischdampfdruck aber in an sich bekannter Weise selbsttätig gleichbleibend gehalten wird (Abb. 5). 4. Dampfkraftanlage nach Anspruch i:, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischdampfdruck in Abhängigkeit von der Abdampftemperatur durch Verändern der Speisewasser- und Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger verändert wird, die Frischdampftemperatur aber in an sich bekannter Weise selbsttätig gleichbleibend gehalten wird (Abb. 6). 5. Dampfkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischdampftemperatur in Abhängigkeit von der Abdampftemperatur durch Verändern der Speisewasser- und - Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger verändert wird, der Frischdampfdruck aber in an sich bekannter Weise selbsttätig gleichbleibend gehalten wird (Abb. 7). 6. Dampfkraftanlage nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischdampfdruck in Abhängigkeit vom Gegendruck und die Frischdampftemperatur in Abhängigkeit von der Abdampftemperatur durch Verändern der Speisewasser- und Brennstoffzufuhr zum Dampferzeuger verändert wird (Abb. 8). 7. Dampfkraftanlage nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Frischdampfdruck als auch die Frischdampftemperatur in Abhängigkeit vom Gegendruck durch Verändern der Speisewasser- und Brennstoffzufuhr derart verändert werden, daß die Änderung des Frischdampfdruckes als Grob- und die Änderung der Frischdampftemperatur als Feinregelung des Frischdampfzustandes durchgeführt sind (Abb. 9). 8.- Dampfkraftanlage nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung während des Betriebes in bekannter Weise von Hand oder ferngesteuert so verstellt werden kann, daß der Abdampfzustand oder der Frischdampfzustand oder beide geändert werden. g. Dampfkraftanlage nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ungleichförmigkeitsgrade der Regelung im Stillstand oder während des Betriebes in bekannter Weise verändert werden können. io. Dampfkraftanlage nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtungen mit nachgiebiger Rückführung versehen sind, so daß die beeinflußten Dampfzustände gleichbleibend gehalten werden können.,
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