DE915087C - Verfahren zur Regelung des Wasserstandes in Dampferzeugern mit Vorverdampfer - Google Patents

Verfahren zur Regelung des Wasserstandes in Dampferzeugern mit Vorverdampfer

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DE915087C
DE915087C DES1914D DES0001914D DE915087C DE 915087 C DE915087 C DE 915087C DE S1914 D DES1914 D DE S1914D DE S0001914 D DES0001914 D DE S0001914D DE 915087 C DE915087 C DE 915087C
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    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/26Automatic feed-control systems
    • F22D5/30Automatic feed-control systems responsive to both water level and amount of steam withdrawn or steam pressure

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Description

  • Verfahren zur Regelung des Wasserstandes @in Dampferzeugern mit Vorverdampifer Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung des Wasserstandes in Dampferzeugern, die mit Obertrommel und Vorverdampferanlage ausgerüstet sind. Sie besteht darin, daß ein größerer Teil der einzuspeisenden Wassermenge durch den Vorverdampfer geleitet und ein kleinerer Teil unter seiner Umgehung dem Dampferzeuger zugeführt wird.
  • Es ist zweckmäßig, die durch die Vorverdampferanlage strömende Speisewassermenge in Funktion der abströmenden Dampfmenge oder der Feuerintensität zu regeln. Die unter Umgehung des Vorverdampfers dem Dampferzeuger zugeführte Speisewassermenge kann in Abhängigkeit des Wasserstandes in der Obertrommel und gegebenenfalls noch zusätzlich in Abhängigkeit von der abströmenden Dampfmenge oder von der Feuerintensität geregelt werden.
  • Bekanntlich ist bei den mit natürlichem Umlauf betriebenen Strahlungskesseln die Wärmeübertragung durch die am natürlichen Umlauf angeschlossenen Heizflächen gegenüber den entsprechenden Heizflächen von Mehrtrommelkesseln verhältnismäßig kleiner, so daß die nachgeschalteten, nicht mehr am natürlichen Umlaufsystem angeschlossenen Berührungsheizflächen einen entsprechend größeren Wärmeanteil aufnehmen und übertragen müssen. Von dieser verstärkten Wärmeübertragung werden insbesondere die zwangläufig durchströmten Speisewasservorwärmer betroffen, wodurch in denselben öfter Dampfbildung eintritt.
  • Solche Dampfbildung beeinflussen die an solchen Kesseln vorhandene selbsttätige Wasserstandsregelung in sehr starkem Ausmaß. Jede Belastungsänderung des Kessels und ebenfalls jede Änderung der den Speise-,vasservorwärmer durchströmenden Wassermenge bewirkt nämlich eine entsprechende Veränderung des Wasserinhalts in der Vorverdampferanlage.
  • DieseVeränderung ist um so stärker, je tiefer der Betriebsdruck des Dampferzeugers und je stärker die relative Dampfbildung in dem Vorverdampfer ist. Diese Verhältnisse bewirken, daß jede Veränderung der Speisewassermenge erst mit einer gewissen Verzögerung den Wasserstand in der Obertrommel beeinflußt.
  • Es sind auch Heißdampfkühler bekannt, bei denen der zu kühlende Heißdampf als Heizmittel zur Erzeugung und Überhitzung von Zweitdampf dient und der erzeugte Dampf in die Heißdampfleitung eingeführt wird, wobei das Kühlmittel im Zwanglauf umströmt. Dieses Verfahren kann bei Dampferzeugern mit oder ohne Ausdampftrommel angewendet werden. An eine Regelung des Wasserstandes in der Obertrommel ist hierbei nicht gedacht. Weiterhin ist es auch bekannt, die Regelung der durch die Vorverdampferanlage geleiteten Speisewassermenge in Abhängigkeit von der abströmenden Dampfmenge erfolgen zu lassen und die Regelung der dem Dampferzeuger zugeführten Speisewassermenge in Abhängigkeit vom Wasserstand in der Obertrommel durchzuführen. Diesen bekannten Verfahren ist jedoch kein Hinweis auf das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren und die hiermit erreichbaren neuartigen Wirkungen zu entnehmen.
  • Bei bekannten Verfahren zur Regelung des Wasserstandes in der Obertrommel von Naturumlaufkesseln mit Speisewasservorwärmung wird das von einer Speisepumpe geförderte Wasser über, ein Speiseregelventil der Vorverdampferanlage und der Obertrommel zugeführt. Der Wasserstand in der Obertrommel wird mittels eines Höhenfühlers gemessen und der von diesem gegebene Regelimpuls auf das Speisewasserregelventil i geleitet. Handelt es sich um Dampferzeuger mit verhältnismäßig kleinem Wasserinhalt, die überdies raschen Belastungsänderungen unterworfen sind, so ist bereits vorgeschlagen worden, einen zusätzlichen Regelimpuls von der durch. den Überhitzer abströmenden Dampfmenge auf das Speisewasserregelventil wirken zu lassen und dasselbe im Sinne einer Voreinstellung zu beeinflussen. Um die im Beharrungszustand verbleibenden Höhenunterschiede in der Obertrommel einer Kesselanlage möglichst in kleinen Grenzen zu halten, kann nach bekannten Vorschlägen das Speisewasserregelventil mit einer nachgiebigen Rückführung ausgestattet sein. Bei größeren Kesselanlagen mit mehreren Speisepumpen ist die Zweckmäßigkeit erwiesen, die am Speisewasserregelventil wirksame Druckdifferenz durch einen Druckdifferenzregier konstant zu halten.
  • Bei diesem bekannten Regelschaltungen verursacht die verzögernde Wirkung in der Trommelspeisung eine große Erschwerung der Regelbedingungen, falls in der Vorverdampferanlage Dampfbildung auftritt. Zur Erzielung eines beständigen Regelverlaufs ist es in solchen Fällen notwendig, den Regelvorgang entsprechend träge verlaufen zu lassen, was zu großen vorübergehenden Wasserstandsschwankungen führt, die betriebstechnisch unerwünscht sind.
  • Mit der Erfindung läßt sich dieser Nachteil vermeiden, indem die im Zusammenhang mit der Speisewasserregelung auftretenden Schwankungen der Speisewassermenge von der Vorverdampferanlage ferngehalten werden, wodurch sich optimale Beaufschlagungsverhältnisse desselben erzielen lassen. Im weiteren können durch Anwendung dieses Regelverfahrens günstigere Bedingungen für die Wasserstandsregelung in der Obertrommel erreicht werden, so daß ein rascher Regelablauf mit kleinen vorübergehenden Ausschlägen erzielbar ist.
  • Das Verfahren ist an Hand der in den Fig. i und 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Das in die Kesselanlage gemäß F ig. i einzuspeisende Speisewasser gelangt über die Speisepumpe i in den Vorwärmer 2, in welchem es nahe an seinen Verdampfungspunkt aufgewärmt wird. An den Vorwärmer 2 sind die beiden Leitungsstränge 3 und i i angeschlossen. Der Leitungsstrang 3 führt über ein Regelventilgehäuse 5 und die Verbindungsleitung 6 direkt in die einen freien Wasserspiegel 8 aufweisende Obertrommel ? eines Dampferzeugers. Die Stellung des im Ventilgehäuse 5 angeordneten, Ventilkörpers 4 wird mittels des Übertragungsgestänges 9 vom Schwimmer io in Abhängigkeit der Wasserspiegelhöhe 8 in der Obertrommel 7 geregelt.
  • Der Leitungsstrang i i führt über ein Regelventilgehäuse 12 und eine Verbindungsleitung 22 zur Vorverdampferanlage 14 und von dieser über die Leitung 15 in die Obertrommel 7. Von der ObertrOmmel 7 führt eine Leitung 16 zum überhitzer 17 und weiter über die Leitung 39 zur Verbrauchsstelle.
  • Der im Regelventilgehäuse 12 angeordnete Ventilkörper 13 ist mit dem Servomotorkolben i9 verbunden, dessen Zylinder 2o an die Steuerölleitung 21 angeschlossen ist. Auf der einen Seite ist der Kolben i9 mittels der Druckfeder 18 gegen den Zylinder 2o abgestützt. Die Steuerölleitung 2 i ist an den Steuerschieber 23 angeschlossen, der mit einer Zufuhrleitung 24 und einer Ablaufleitung 25 für Drucköl verbunden ist. Der Kolbenschieber 26 des Steuerschiebers 23 steht mit den Membranen 27 und 28 von den Druckdifferenzfühlern 29 bzw. 30 in Verbindung. Beide Druckräume des Druckdifferenzfühlers 29 sind vor bzw. nach einer in der Leitung 39 vorgesehenen :Meßblende 33 über Leitungen 31 bzw. 32 verbunden. Die durch die Membran 28 getrennten Druckräume des Druckdifferenzfühlers 3o sind über Leitungen 34 bzw. 35 nach bzw. vor der in die Verbindungsleitung 22 eingebauten Meßblende 36 angeschlossen. Der Sollwert der an der Blende 36 jeweils erforderlichen Druckdifferenz wird in Abhängigkeit von der Druckdifferenz an der Blende 33 eingestellt, welche ein Maß für die durch die Leitung 39 abströmende Dampfmenge ergibt. Nimmt beispielsweise die durch die Leitung 39 abströmende Verbrauchsdampfmenge zu, so vergrößert sich die Druckdifferenz zwischen den vor und hinter der Meßblende 33 herrschenden Drücken, so daß sich die Membran 27 und der Kolbenschieber 26 nach abwärts verschieben. Dadurch wird eine Verbindung zwischen der Steuerölleitung 2i und der Ablaufleitung 25 hergestellt, wodurch der Kolben i9 unter der Spannungswirkung der Druckfeder 18 nach rechts verschoben und der Ventilkörper 13 in Öffnungsrichtung bewegt wird. Entsprechend der größeren, durch die Leitung 39 abströmenden Verbrauchsdampfmenge wird daher eine größere Wassermenge über die Leitung 22 der Vorverdampferanlage 14 und aus dieser über die Leitung 15 der Trommel 7 zugeführt, die eine Vergrößerung der Druckdifferenz in den Leitungen 34, 35 hervorruft, welche eine Rückführung der Membran 28 und das Schließen des Kolbenschiebers 26 zur Folge hat, sobald zwischen den Membranen 27, 28 der neue Gleichgewichtszustand zwischen über die Leitung 22 einströmendem Speisewasser und über die Leitung 39 ausströmendem Verbrauchsdampf eingetreten ist.
  • Die verhältnismäßige Einstellung der beiden Regelventile 5 und 12 zueinander erfolgt derart, daß ein größerer Teil der einzuspeisenden Wassermenge durch die Vorverdampferanlage 14 und ein kleinerer Teil unmittlbat über die Leitung 6 dem Dampferzeuger zugeleitet wird.
  • Bei der Dampferzeugeranlage nach Fig.2 gelangt das von der Speisewasserpumpe i eingespeiste Wasser über die Verteilleitungen 3, 11 zu den Ventilen 5 bzw. 12 und von diesen über die Leitung 6 bzw. über die Leitung 22, die Vorverdampferanlage 14 und die :Leitung 15 in die Kesseltrommel 7. Aus dieser strömt der Sattdampf über die Leitung 16 in den Überhitzer 17 und von diesem über die Leitung 39 zur Verbrauchsstelle.
  • Entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i ist auch im Beispiel nach Fig. 2 in die Leitung 39 eine Meßblende 33 von gleichbleibendem Durchflußquerschnitt eingebaut. Vor und nach derselben sind die zum Druckdifferenzfühler 29 führenden Meßleitungen 31 bzw. 32 angeschlossen. Die im Druckdifferenzfühler 29 angeordnete Membran 27 ist mit dem Kolbenschieber 26 verbunden, während das andere Ende dieses im Zylindergehäuse 23 angeordneten Kolbenschiebers 26 an der Membran 28 des mit den @Meßle'itungen 34 und 35 verbundenen Dtuckdiffe-renzfühlers 3o befestigt ist. Die M(eßleitungen 34, 35 sind nach bzw: vor der Meßblende 36 an die Leitung a2 angeschlossen. Das Schielbergehäuse 2"3 ist mit Leitungen 24 für die Zufuhr und 25 für den Ablauf von Drucköl verbunden. Vom mittleren Ringraum des Schiebers 23 führt die Steuerölleitung 21 zum S ervomotorzylinder ,2o, dessen mit einer Druckfeder 18 belasteter Kolben i9 den Ventilkörper 13 betätigt.
  • Auf dem Wasserspiegel 8 in der Obertrommel 7 ist ein Schwimmer io vorgesehen, welcher am einarmigen Schwenkhebel 4o befestigt ist. Am Hebel 4o ist das Übertragungsgestänge 41 aasgelenkt und mit einem Ende des Ventilsteuerhebels 42 verbunden. Das andere Ende des Steuerhebels 42 ist über eine Kolbenstange 43 mit dem durch die Feder 46 belasteten Servomotorkolben 44 verbunden, welcher im Druckzylinder 45 angeordnet ist. An den Druckzylinder 45 ist die Steuerölleitung 47 angeschlossen, welche mit dem Regelschiebergehäuse 48 verbunden ist, das mit der Leitung 24 für die Zufuhr und mit der Leitung 25 für die Ableitung von Drucköl in Verbindung steht. Der mit Durchlässen 49 versehene Regelschieber 5o ist an die Membran 5 i des Druckdifferenzfühlers 52 angeschlossen, dessen beide Druckräume über Leitungen 53 bzw. 38 mit den Leitungen 31 bzw. 32 kommunizieren. Zwischen dem Gestänge 41 und der Kolbenstange 43 ist am Steuerhebel 42 die mit dem Ventilkörper 4 verbundene Ventilspindel 37 angelenkt. Mittels dieser Anordnung können die vom Schwimmer io bzw. vom Kolben 44 erzeugten Regelbewegungen ohne gegenseitige Beeinflussung auf den Ventilkörper 4 übertragen werden.
  • Die verhältnismäßlgeGrundeinstellung der beiden Ventilkörper 4, 13 ist derart getroffen, daß ein größerer Teil der einzuspeisenden Wassermenge durch die Leitung 22 und die Vorverdampferanlage 14 und ein kleinerer Teil unmittelbar durch die Leitung 6 in den Dampferzeuger eingeführt wird.
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise der Regelvorrichtung gemäß Fig.2 wird von einem betrieblichen Gleichgewichtszustand ausgegangen, in welchem die durch die Leitung 39 abströmende Verbrauchsdampfmenge durch eine entsprechende, über die Leitung 6 und den Vorwärmer 14 eingespeiste Wassermenge laufend ersetzt wird. Findet nun eine Erhöhung der Verbrauchsdampfmenge statt, so nimmt die Geschwindigkeit des durch die Meßblende 33 strömenden Dampfes zu. Diese Geschwindigkeitszunahme bewirkt eine Vergrößerung- der Druckdifferenz in den Meßleitungen 31 und 32. Dadurch wird einesteils die Membran 27 mit dem Kolbenschieber 26 und anderenteils die Membran 5 i mit dem Regelschieber 5o nach abwärts gedrückt. Die Verschiebung des Kolbenschiebers 26 stellt eine Verbindung der Steuerölleitung 21 mit der Ablaufleitung 25 her. Die Druckfeder 18 kann dadurch den Kolben i9 und mit ihm den Ventilkörper 13 nach rechts (Fig.2) verschieben, so daß sich die durch das Ventil 12 strömende Wassermenge vergrößert. Die erhöhte Wassergeschwindigkeit an der Meßblende 36 bewirkt eine größere Druckdifferenz in den Meßleitungen 34 und 35 und damit in den beiden Druckräumen des Druckdifferenzfühlers 30, wodurch die Membran 28 den Kolben 26 nach aufwärts führt und die Verbindung zwischen der Steuerölleitung 21 und den Leitungen 24, 25 unterbricht. sobald der neue Gleichgewichtszustand zwischen der über die Leitung z2 fließenden Wassermenge und dem durch die Leitung 39 strömenden Verbrauchsdampf hergestellt ist.
  • Durch die Bewegung des Regelschiebers 5o nach abwärts wird zwischen der Druckölleitung 24 über die Bohrung 49 mit dem Schiebergehäuse 48 eine Verbindung hergestellt, wodurch so lange Drucköl in das Schiebergehäuse 48 und über die Steuerölleitung 47 in den Servomotorzylinder 45 nachströmt, bis die vergrößerte, auf die Membran 51 wirkende Druckdifferenz mit dem auf den Regelschieber 5o wirkenden vergrößerten Oldruek im Gleichgmvicht ist. Der Kolben 44 wird dadurch entgegen dem Druck der Feder 46 nach abwärts geschoben, wobei einer jeden Druckhöhe des Steueröles in der Leitung 47 einte bestimmte, von der Charakteristik der Feder 46 abhängige Stellung des Kolbens 44 entspricht. Infolge dieser Bewegung des Kolbens 44 führt der Steuerhebel 42 am Gestänge 41 eine Schwenkung in Gegenuhrzeigerrichtung aus, wodurch die Spindel 37 den Ventilkörper 4 in öffnungsrichtung bewegt. Die durch das Ventil 5 über die Leitung 6 in die Trommel 7 geleitete Speisewassermenge vergrößert sich..
  • Die in Abhängigkeit der durch die Leitung 39 abströmenden Dampfmenge erzielte Regelung des Ventils 5 besitzt den Charakter einer Voreinstellung. Die über die Leitung 6 und die Vorverdampferanlage 14 in die Trommel eingespeiste Wassermenge wird, falls über die Leitung 16 nicht eine entsprechende Menge Saudampf abströmt, ein Steigen des Wasserspiegels 8 zur Folge haben, so daß der Schwimmer io sich hebt und, über das Gestänge 41 eine Schließbewegung des Ventilkörpers 4 einleitet.
  • Es wäre möglich, das Regelventil 5 mit einer nachgiebigen Rückführung auszurüsten, und. es könnte, insbesondere bei Vorhandensein mehrerer Speisepumpen i, eine Druckdifferenzregelung vorgesehen sein, mittels welcher die am Regelventil 5 wirkende Druckdifferenz. konstant gehalten wird. Die Ansdhlußstellen der Leitungen 6, 15 zur Einleitung des Speisewassers in den, Dampferzeuger könnten an anderen geeigneten sStellen als den in den Ausführungsbeispielen gezeigten vorgesehen sein. Auch der Einbau der Meßblende 33 ist nicht an die in den Ausführungsbeispielen gezeigte Stelle gebunden, da hierfür beispielsweise ebenfalls die Leitung 16 oder der überhitzen 17 in Betracht kommen kann. Anstatt die Ventile 5, 12 auf mechar nischem oder hydraulischem Wege zu regeln, könnte dies pneumatisch, elektrisch usw. geschehen:. Anstatt den Kolbenschieber 26 und gegebenenfalls den :Regelschieber 5,o mittels eines Druckdifferenzfühlers durch die abströmende Dampfmenge zu beeinflussen, wäre es möglich, einen anderen Regelimpuls auf diese Schieber einwirken zu lassen, z. B. die Feuerintensität oder damit im Zusammenhamg stehende Steuergrößen., wie Brennstoffmenge, Verbrennungsluftmenge, Rauchgasmenge usw. Die Regelimpulse könnten gegebenenfalls zur Leistungsregelung der an, die Speisepumpen i angeschlossenen Antriebsmaschinen zum Ersatz der Steuerung von. Regelventilen 5, 12, welche dadurch in; Wegfall kommen können, herangezogen werden. Falls für die Kesselspeisung mehrere Speisepumpen vorgesehen sind, könnte eine Anzahl der Pumpen. auf das Ventil 5 und die übrigen. Pumpen unabhängig vom ersteren, auf das Regelventil 1:2 arbeiten, durch. welche Maßnahme sich die Drosselverluste auf ein Mindestmaß herabsetzen; lassen. Es wäre möglich, das Regelventil 12 durch einen vom Wasserstand in der Trommel 7 ausgelösten Grenzimpiuls in der Weise zu beeinflussen, da,ß bei Überschreitung einer bestimmten oberen: Grenzspiegelhöhe das Ventil 12 geschlossen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Regelung des Wa,sserstan, d.es in Dampferzeugern, die mit Obertrommel :und Vorverdampferanlage ausgerüstet sind, dar durch gekennzeichnet, daß ein größerer Teil der einzuspeisenden Menge durch die Vorverdampferanlage geleitet und ein kleinerer Teil unter Umgehung der Vorverdampferan:lage dem Dampferzeuger zugeführt wird, derart, daß die Regelung der durch. die Vorverdämpferanlage geleiteten Speisewassermenge in Funktion der abströmenden. Dampfmenge und die Regelung der unter Umgehung der Vorverdampferanlage dem Dampferzeuger zugeführten .Speisewassermenge in Abhängigkeit des Wasserstandes in der Obertrommel erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Regelung der unter Umgehung der Vorverdampferanlage dem Dampferzeuger zugeführten Speisewassermenge zusätzlich in Abhängigkeit von. der abströmenden. Dampfmenge erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der durch. die Vorverdampferanlage geleiteten Speisewassermenge in Funktion, der Feuerintensität erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der unter Umgehung der Vorverdampferanlage dein Dampferzeuger zugeführten Speisewassermenge zusätzlich ini Abhängigkeit von der Feuerintensität erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 742 862, 558753.
DES1914D 1944-09-09 1944-11-19 Verfahren zur Regelung des Wasserstandes in Dampferzeugern mit Vorverdampfer Expired DE915087C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE558753C (de) * 1931-01-10 1932-09-12 Sulzer Akt Ges Geb Hochdruckdampferzeuger mit geringem Fluessigkeitsinhalt
DE742862C (de) * 1939-02-19 1943-12-13 Ver Kesselwerke Ag Heissdampfkuehlung und -regelung mit Zwanglauf des Kuehlmittels

Patent Citations (2)

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