DE64211C - TATHAM'scher Selbstaufleger mit Neigungswaage - Google Patents

TATHAM'scher Selbstaufleger mit Neigungswaage

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Publication number
DE64211C
DE64211C DENDAT64211D DE64211DA DE64211C DE 64211 C DE64211 C DE 64211C DE NDAT64211 D DENDAT64211 D DE NDAT64211D DE 64211D A DE64211D A DE 64211DA DE 64211 C DE64211 C DE 64211C
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DE
Germany
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wool
arms
tatham
self
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64211D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. C. BOHLE in Werdau i. S
Publication of DE64211C publication Critical patent/DE64211C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei allen bis jetzt bestehenden Auflegeapparaten mit Waage, welche dazu dienen, die Wolle, bevor sie auf die Krempel zur Verarbeitung kommt, abzuwiegen, sind auf den Waagearmen, auf welchen der Wollbehälter, in welchen die Wolle zum Abwiegen gelangt, aufgehängt ist, auf der entgegengesetzten Seite Gegengewichte angebracht, welche theils zum Ausbalanciren, theils aber auch, weil sie verstellbar sind, zur Hervorbringung des gewünschten Gewichtes angebracht werden. Diese Waagearme ruhen auf Schneiden in Pfannen waagrecht zum Gestell des Vorlegers, und hängt der Wollbehälter, in welchen die Wolle zum Abwiegen gelangt, viel tiefer als die auf den Waagearmen verstellbaren Gegengewichte. Die Folge davon ist, dafs, sobald die Waagearme durch das Gewicht im Wollbehälter etwas aus ihrer waagrechten Lage herausgebracht werden, dieselben sich unaufhaltsam senken, auch wenn kein Gewicht mehr fällt. Es entstehen dadurch sehr grofse Unregelmäfsigkeiten, denn sobald das Zuführtuch' grofse Stücke bringt, was besonders der Fall ist, wenn der Wollkasten ganz gefüllt ist, kommen durch den Fall der Wollflocken in die Waage die Waagearme eher aus ihrer waagrechten Lage, als wenn das Zuführtuch kleinere Stücke bringt, was umsomehr der Fall ist, je weniger sich im Wollkasten Wolle befindet.
Es sollen diese Unregelmäfsigkeiten durch folgende Einrichtung beseitigt werden.
An den Waagearmen BB1 ist der Wiegekasten A aufgehängt, und befinden sich entgegengesetzt die Gegengewichte C C und D D, welche nur zum Ausbalanciren bestimmt und nicht verstellbar sind. An den Waagearmen -B B l sind noch die Arme E E beweglich durch Stifte W W aufgehängt, das andere Ende der Arme E E ist nach unten offen geschlitzt, in welche Schlitze die Stifte F F passen. Die Stifte FF sind an den Armen G G1 befestigt. Die Arme G G1 gehen lose in Spitzen HH1, welche in Stelleisen XX1 verstellbar sind. An den1 Armen G G1 befinden sich noch die Gegengewichte JJ1 und die Ausrückstange M, welche durch Bolzen L und N das Ausrücken des Speisetuches bewirkt. Die Scala K, welche genau nach Gramm eingetheilt ist, zeigt das durch Stellschraube Z1 eingestellte Gewicht an. Die Hauptsache an vorgeführter Neuerung ist, dafs das Wiegegewicht der Waage nicht mehr von einem Gegengewicht gebildet wird, welches dem Wiegekasten A entgegengesetzt oder vielmehr waagrecht zu demselben angebracht ist, sondern dafs der Schwerpunkt oder das Wiegegewicht direct unter . dem Wiegekasten ist; es verliert dadurch die ganze Wiegevorrichtung den Schwung, da, je höher sich die Arme G G1 heben, dieselben dem Nachsinken der Wiegeeinrichtung entgegenwirken, die Waagearme B B1 können also immer aus ihrer parallelen Lage herauskommen, es kann nie ein schnelles oder langsameres Ausrücken stattfinden.
Die Arme G G1 balanciren immer zwischen Stiften F F, Armen E E und Stiften W W gegen das abzuwiegende Gewicht im Wiegekasten A. Je mehr Gewicht verlangt wird, desto weiter läfst man die Arme G G1 heben, und wird dies hervorgebracht, wenn man die Schraube Z1 höher und tiefer stellt. Je tiefer
die Schraube gestellt wird, desto mehr Gewicht mufs auf die Waage, und umgekehrt, je weniger Gewicht auf die Waage soll, desto höher mufs die Schraube gestellt werden, weil von dem todten Gang des Hebels T zwischen seinen Stützpunkten 0 und Z1 an Q. dessen Stiftes P Ausrückung an der Kuppelklinke R abhängt. . ■
In den Fig. 3 und 4 ist dargestellt, wie sich die Zusammenwirkung der Theile gestaltet. Der Wiegekasten A ist geleert (s. Fig. 3), die Hebel B B1 und G G1 stehen im Gleichgewicht und halten den Wiegekasten hoch, desgleichen hält auch der Hebel Q den Klinkhebel R ausgerückt, und schwebt Hebel T zwischen den Punkten 0 und Z1 von Q.. Sobald indessen der W7iegekasten A genügend mit Wolle gefüllt ist, sinkt er herunter (s. Fig. 4), infolge dessen sich die Gewichthebel G G1 auf der Scala K aufwärts bewegen, das Wollgewicht als Uebergewicht angebend, bis sie den Hebel T so weit nachgezogen haben, dafs er durch Auflegen auf die Schraube Z1 den Hebel Q, d. h. dessen Fänger P zum Loslassen vom Klinkhebel R bringt, der dadurch, die Wollzuführung nach A abstellt, nach dessen Entleerung die Hebel BB1 und GG\ den Kasten A hebend, zurückschwingen, ohne weitere Hin- und Herbewegungen zu machen, da sich die Hebel G G1 zufolge ihrer Tief belastung / sofort in ihre Schwerlinie einstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■
    Ein Tatham'scher Selbstaufleger, bei welchem das in das Wägegefäfs A aufzunehmende Wollgewicht durch eine Neigungswage GJK bestimmt wird, um einerseits eine ungleichmäfsige Bewegung der Waage zu verhindern, und um andererseits durch Aenderung ihrer Ausschlagstellung die Waage zum Abwägen verschieden grofser Wollmengen einstellen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64211D TATHAM'scher Selbstaufleger mit Neigungswaage Expired - Lifetime DE64211C (de)

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