DE642116C - Loeschkammer-Fluessigkeitsschalter - Google Patents
Loeschkammer-FluessigkeitsschalterInfo
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- DE642116C DE642116C DES112144D DES0112144D DE642116C DE 642116 C DE642116 C DE 642116C DE S112144 D DES112144 D DE S112144D DE S0112144 D DES0112144 D DE S0112144D DE 642116 C DE642116 C DE 642116C
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- DE
- Germany
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- chamber
- contact
- switch according
- pressure
- liquid switch
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 12
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/72—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
- H01H33/75—Liquid-break switches, e.g. oil-break
Landscapes
- Circuit Breakers (AREA)
Description
In dem Hauptpatent 641 544 ist ein Löschkammer-Flüssigkeitsschalter
mit einem im Abschlußkörper der Kammer befindlichen, an den Kanal für den beweglichen Schaltkontakt "(mehrfach)
angeschlossenen Kanalsystem beschrieben, bei dem der hohl ausgebildete, mit seitlichen
Öffnungen versehene bewegliche Schaltkontakt die Strömung des Löschmittels in dem Löschkanalsystem derart steuert, daß die Druck-
strömung aus der Kammer,während des Ausschaltvorganges
durch den hohlen Teil des beweglichen Kontaktes und die seitlichen Durchgangsöffnungen
in die Löschkanäle erfolgt, schon bevor das Ende des beweglichen Kontaktes die Einmündungsstellen ■ der Löschkanäle
passiert.
Nach der vorhegenden Erfindung werden kerne Löschkanäle vorgesehen, sondern es sind im Abschlußkörper
der Druckkammer an dem Austrittskanal des beweglichen hohlen Kontaktes zur Aufnahme des Löschmittels bestimmte
Kammern angeordnet, deren Luftvolumen bei der Kontakttrennung infolge der Drucksteigerung
in der Druckkammer beim "Vorbeüaufen der seitlichen Austrittsöffnungen des beweglichen
Kontaktes unter Druck gesetzt wird und deren Löschmittelinhalt beim Vorbeilaufen des kontaktgebenden
Endes wirksam gegen den Licht bogen strömend sich entleert. Die Füllung der Kammern kann bei der Ausschaltbewegung dadurch
erfolgen, daß die Löschflüssigkeit in den Hohlraum des Schaltkontaktes hochgetrieben
wird und beim Vorbeilaufen der seitlichen Austrittsöffnungen in den Anschlußquerschnitt der
Kammer eintritt. Die Füllung der Kammer kann aber auch bereits beim Einschaltvorgang
erfolgen, z. B. durch die Verdrängung, welche der bewegliche Kontakt beim Eintreten in die
Schaltkammer hervorruft, durch einen besonders in der Kammer gesteuerten Verdrängungskörper
oder eine andere Fülleinrichtung. Der Hohlraum jeder Kammer erstreckt sich nun in
der Höhe über den Anschlußquerschnitt hinaus, so daß bei der Füllung der Kammer ein Luftvolumen
unter erhöhten Druck gesetzt wird und, als aufgeladener Kraftspeicher sich entspannend,
für die Entleerung der Kammer als pneumatischer Kolben wirkt.
Beim Vorbeilaufen der seitlichen Austrittsöffnungen an dem Anschlußquerschnitt der
Kammern wird der im Hohlraum des Kontaktes bestehende Druck in die Kammern übertragen,
so daß diese für den Vorgang der plötzlichen Entleerung beim Vorbeilaufen des den Licht-
*) Von dem Patentsucher ist als der-Erfinder angegeben worden:
Eduard Krüger in Niedersedlitz, Sachs.
bogenfußpunkt tragenden Endes des beweglichen Kontaktes vorbereitet sind. In dieser
Form läßt sich die Erfindung auch anwenden bei Flüssigkeitsschaltern, über deren Flüssig*
keitsspiegel in der Kammer ein Luftvolumen vorhanden ist, wobei der entsprechende Dampfdruck
dann zum Vorspannen der bereits mit Flüssigkeit gefüllten Kammern beim Ausschalten
benutzt wird.
ίο Ein Ausführungsbeispiel zeigt die Zeichnung.
In dieser bezeichnet ι den Löschkammertopf, 2 den Löschkammerabschlußkörper mit dem
Schaltstiftkanal 3. 4, 5 undo sind die an diesen angeschlossenen Kammern. 7 ist der bewegliche,
am kontaktgebenden Ende hohle und mit seitlichen Austrittsöffnungen 8 versehene Kontakt.
Sobald der bewegliche Kontakt 7 sich von dem ruhenden Löschkammerkontakt löst, entsteht
der Abschaltlichtbogen. Dieser setzt den Kammerraum unter Druck, so daß flüssiges
Löschmittel in den beweglichen Kontakt hineingedrückt wird. Sobald die seitlichen Austrittsquerschnitte 8 an der Kammer 6 vorbeilaufen,
füllen sie diese auf, wobei das in dieser enthaltene Luftvolumen unter Druck gesetzt wird.
Die Kammer wird dann auf dem weiteren Wege des beweglichen Kontaktes wieder abgesperrt,
wonach sich das gleiche Spiel für die Kammern 5 und 4 wiederholt. Schließlich bringen die seitliehen
Austrittsöffnungen 8 den Schaltkammerraum mit dem die Kammer umgebenden Raum in Verbindung, so daß eine plötzliche Druckentlastung
stattfindet. Um diese möglichst zu begünstigen, ist das obere Ende des Schaltkontaktkanals
in dem Abschlußkörper 2 der Kammer düsenförmig erweitert. Unmittelbar nach dieser Entspannung gibt das Ende des
beweglichen Kontaktes die Kammern 6, 5, 4 nacheinander frei. Es besteht nunmehr ein
Druckgefälle aus jeder Kammer in den Schaltkammerraum, so daß der Löschmittelinhalt
aus den Kammern in den Schaltkontaktkanal geschleudert wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Löschkammer-Flüssigkeitsschalter nach Patent 641 544, dadurch gekennzeichnet, daß im Abschlußkörper der Druckkammer an dem Austrittskanal des beweglichen hohlen Kontaktes zur Aufnahme des Löschmittels bestimmte Kammern angeordnet sind, deren Luftvolumen bei der Kontakttrennung infolge der Drucksteigerung in der Druckkammer beim Vorbeilaufen der seitlichen Austrittsöffnungen des. beweglichen Kontaktes unter Druck gesetzt wird und deren Löschmittelinhalt beim Vorbeilaufen des kontaktgebenden Endes des Hohlkontaktes wirksam gegen den Lichtbogen strömend sich entleert.
- 2. Löschkammer-Flüssigkeitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung der Kammern bei der Ausschaltbewegung erfolgt.
- 3. Löschkammer-Flüssigkeitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung der Kammern bereits vor der Einleitung der Ausschaltbewegung erfolgt.
- 4. Löschkammer-Flüssigkeitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Kammerraum in der Höhe über seinen Anschlußquerschnitt an den Schaltstiftkanal hinaus erstreckt.
- 5. Löschkammer-Flüssigkeitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer durch den hohlen Kontakt druckentlastet wird, bevor die Entleerung der erstgefüllten Kammer stattfindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES112144D DE642116C (de) | 1933-12-19 | 1933-12-19 | Loeschkammer-Fluessigkeitsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES112144D DE642116C (de) | 1933-12-19 | 1933-12-19 | Loeschkammer-Fluessigkeitsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE642116C true DE642116C (de) | 1937-02-24 |
Family
ID=7531534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES112144D Expired DE642116C (de) | 1933-12-19 | 1933-12-19 | Loeschkammer-Fluessigkeitsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE642116C (de) |
-
1933
- 1933-12-19 DE DES112144D patent/DE642116C/de not_active Expired
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