DE640647C - Verfahren zur Herstellung von trockenem Chlorwasserstoff und Fluorwasserstoff aus deren waessrigen Loesungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von trockenem Chlorwasserstoff und Fluorwasserstoff aus deren waessrigen Loesungen

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DE640647C
DE640647C DEB169405D DEB0169405D DE640647C DE 640647 C DE640647 C DE 640647C DE B169405 D DEB169405 D DE B169405D DE B0169405 D DEB0169405 D DE B0169405D DE 640647 C DE640647 C DE 640647C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B7/00Halogens; Halogen acids
    • C01B7/01Chlorine; Hydrogen chloride

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von trockenem Chlorwasserstoff und Fluorwasserstoff aus deren wäßrigen Lösungen Die Herstellung von trockenem Chlorwasserstoüfgas in Retorten, Hand- oder mechanischen üfen nach, dem Bisulfat- oder Sulfatverfahren bedingt stets die Anwendung von hochkonzentrierter Schwefelsäure. Dasselbe gilt auch für die Herstellung von trockenem Fluonvasserstoffgas aus Flußspat und Schwefelsäure. .
  • Vorliegende Erfindung schlägt zur Gewinnung von trockenen Gasen einen anderen Weg ein, der es ermöglicht, Schwefelsäure niederer Konzentration bis herunter auf etwa 58° Be anzuwenden und aus wäßrigen Lösungen in vorteilhafter Weise trockene Gase zu gewinnen.
  • Die bei der Darstellung erzeugten, mit Luft und Feuchtigkeit verdünnten Gase werden in bekannter Weise durch Kondensation in gesättigte wäßrige Lösungen. übergeführt und aus letzteren nach vorliegendem Verfahren unter Berücksichtigung der bekannten Eigenschaften derselben, durch Abdestillieren eines jeweils bestimmten Prozentgehaltes der in der Lösung enthaltenen Säure, trockene Gase gewonnen.
  • Der Arbeitsvorgang wird in kontinuierlicher Weise durchgeführt, indem die gasbefreite wäßrige Lösung in der Kondensation wieder ihre Anreicherung erfährt und in dauernde Zirkulation eintritt. In diesem Kreislauf findet ein Wärmeaustausch nvischen der heißen, verdünnten und der angereicherten, von der Kondensation kommenden kalten Lösung statt.
  • Vorteilhafterweise verwendet man zur Erhitzung der angereicherten wäßrigen Lösungen die Abhitze .der Öfen. Die Erhitzung kann auf direkte oder indirekte Weise erfolgen. Im letzteren Falle können neutrale höhersiedende Flüssigkeiten, z. B. konzentrierte Chlorcalciumlauge, Anwendung finden.
  • An Hand der Zeichnung, die eine für die Durchführung des Verfahrens geeignete Einrichtung wiedergibt, wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens näher beschrieben.
  • Die Einrichtung besteht aus einem Handsulfatofen A, einer Salzsäurekondcnsation B, der Leitung i für die verdünnten . Salzsäuregase vom Ofen nach der Kondensation, dem Wärmeaustauscher 2, dem Erhitzer 3, dem Entgaser 4. und dem Rückflußkühler 5. Die in der Kondensation gewonnene i9- bis 22grädige Säure gelangt durch Leitung 6 nach dem Wärmeaustauscher, wo sie in Wärmeaustausch mit der vom Entgascr kommenden heißen, verdünnten Lösung tritt. Von da nimmt sie ihren Weg durch Leitung 7 nach dem Entgaser,wird hier durch die vom Erhitzer kommende, dauernd in Zirkulation gehaltene heiße Säure auf die Temperatur von maximal i io° C gebracht, um einen Teil ihres Gehaltes an Chlorwasserstoff und Wasser, etwa 15,5 Gewichtsteile, abzugeben, während die gasbefreite, etwa 15' B6 starke Lösung zur Anreicherung durch Leitung io nach der Kondensation zurückfließt. Das aus dem Entgaser entweichcndc Chlorwasserstoffgas, etwa io5 g HCl je Kilogramm Säure und die mitgeführte kleinere Menge Wasser, etwa 5o g, gelangen durch Leitung 8 nach dem Rückflußkühler, wo sich durch Herunterkühlen die entsprechende Menge Chlorwasserstoff mit dem mitgeführten Wasser verbindet und als wäßrige Lösung wieder in den Entgaser zurücktließt, während das überschüssige trockene Chlorwasserstoffgas durch Leitung 9 der Verbrauchsstelle zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATEXTA\SYRLCFI: Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von trockenem Chlor- oder Fluorwasserstoit aus deren wäßrigen Lösungen. dadurch gekennzeichnet, daß die aus der wäßrigen Absorption oder Kondensatioli stammenden Lösungen, zunächst in Wärmeaustausch mit , schon entgasten Lösungen gebracht, dann dem Entgaser zugeleitet, hier im Wärmeaustausch mit im Kreislauf geführten, durch Abhitze der Erzeugungsanlage stark vorerhitzten Lösungen entgast und dann wieder zur neuen Aufnahme von Chlor- oder Fluorwasserstolf zurückgeleitet werden, während die entweichenden, hauptsächlich aus 1i Cl oder H F bestehenden (rase durch Kühluni; noch vom Wasserdampf hefreit %%-erden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3642285C1 (de) * 1986-12-11 1988-06-01 Huels Troisdorf Verfahren zur Aufarbeitung von Rueckstaenden einer Chlorsilan-Destillation

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