DE64061C - Neuerung an Remington - Typenschreibmaschinen - Google Patents

Neuerung an Remington - Typenschreibmaschinen

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DE64061C
DE64061C DENDAT64061D DE64061DA DE64061C DE 64061 C DE64061 C DE 64061C DE NDAT64061 D DENDAT64061 D DE NDAT64061D DE 64061D A DE64061D A DE 64061DA DE 64061 C DE64061 C DE 64061C
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DENDAT64061D
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English (en)
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REMINGTON STANDARD TYPEWRITER M' F' G. co. in New-York, City
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
    • B41J1/12Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
    • B41J1/14Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
Bekanntlich sind in der Remington-Schreibmaschine je zwei Typen (ein kleiner und ein grofser Buchstabe bezw. zwei Interpunktionszeichen oder ein Interpunktionszeichen und eine Ziffer) auf einem gemeinsamen Hebel angeordnet und also zwei Aufdruckorte vorhanden, in welche die Papierwalze eingestellt werden mufs, je nachdem die benöthigte Type der einen oder anderen Reihe angehört. Für gewöhnlich ist die Papierwalze in die Drucklage für kleine Buchstaben eingestellt und mufs für die Wiedergabe grofser Buchstaben u. s. w. verschoben werden. Zum Zwecke dieser Verstellung sitzt die Walze auf einem Doppelschlitten, einem Haupt- oder Linienschlitten, der Bewegung in der Linienrichtung erfährt, und einem Umschaltschlitten, der sich auf ersterem senkrecht zur Linienrichtung verschieben läfst. Um die Wiedergabe auf dem Papier zu prüfen, mufs man den Linienschlitten um seine geeignet gelagerte hintere Kante als Drehachse nach oben zurückklappen. Bei der bisherigen Bauart gleitet nun bei dieser Drehung der Umschalteschlitten sofort nach hinten; beim Wiedersenken des Linienschlittens wird der Umschalteschlitten selbstthätig wieder in die Anfangslage zurückgezogen. Da diese Einrichtung nicht nur durch Geräusch stört, sondern auch raschen Abbrauch der betreffenden Theile verursacht, so wird der vorliegenden Erfindung gemäfs mit den beiden Schlitten eine Vorrichtung verbunden, welche den Umschalteschlitten beim Zurückklappen des Linienschlittens festhält.
Die Vorrichtung zum Verschieben des Umschalteschlittens, d. i. die Umschaltung, besteht der Hauptsache nach aus einer Schubstange und einem Paar damit verbundener Winkelhebel, von denen jeder durch Hebel mit einer Taste gekuppelt ist.
In Verbindung hiermit wird eine Zugfeder benutzt, welche, durch die Umschaltung angespannt, den Umschalteschlitten nach Aufhören der Spannung wieder in die Anfangslage zurückstellt. Die Verbindung dieser Feder mit der Umschaltung ist ferner durch Zwischenglieder so hergestellt, dafs dieselbe den Umschalteschlitten dauernd in der Drucklage für grofse Buchstaben eingestellt halten kann, wenn man solche ausschliefslich benutzen will. Die bisherige diesbezügliche Einrichtung ist höchst ungenügend sowohl bezüglich der Regelung der Federspannung, als auch bezüglich ihrer Zugänglichkeit, und ist daher zur Behebung dieser Mängel einmal die Feder sammt Spannvorrichtung an einen geeigneteren Ort verlegt und zugleich letztere feiner verstellbar eingerichtet worden.
Die gewöhnliche Remington - Schreibmaschine ist auf jeder Seite mit einer Umschaltetaste versehen; mittelst der linksseitigen wird die Umschaltung in die Drucklage für grofse Buchstaben bewirkt, während die rechtsseitige zur Zurückstellung in die Drucklage für kleine Buchstaben dient, wenn man beim ausschliefslichen Druck mit grofsen Buchstaben Interpunktionszeichen oder Ziffern benutzen mufs, deren Typen der anderen Reihe angehören. Da diese Einrichtung sich nicht nur als unbequem, sondern auch als zeitraubend
erwiesen hat, so ist dieselbe nunmehr so umgeändert, dafs auch die rechtsseitige Taste zur Umschaltung in die Drucklage für grofse Buchstaben dient,, womit der Vortheil erreicht ist, dafs die Umschaltung mit geringerem Zeitverlust und gröfserer Leichtigkeit vornehmbar ist. Bei der üblichen Einrichtung haben die mit den Umschaltetasten verbundenen Hebel ihren Drehpunkt am hinteren Ende der Maschine und sind die diese Hebel mit den Winkelhebeln verbindenden Stangen gekröpft und etwa in der Mitte zwischen Taste und Drehpunkt des Hebels an letzteren angeschlossen. Hierdurch wird für die Umschaltung einige Kraft erfordert, während andererseits der Tastenhub verhältnifsmäfsig nur gering ist. Zur Behebung dieses Uebelstandes ist in der nachbeschriebenen Weise der Hebeldrehpunkt so verlegt, dafs an Kraft gewonnen wird.
Weitere Neuerungen betreffen noch die Stützung und Führung des Farbbandes, sowie die Lagerung der einen Farbbandspule in einem Klappenlager.
Die Neuerungen sind auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, unter Weglassung aller derjenigen Theile des Gestelles und der Maschine, welche in keiner nothwendigen Verbindung mit den vorliegenden Neuerungen stehen.
Fig. t zeigt in der Oberansicht die Papierwalzen mit einem Theil der hinten liegenden Leitstange und der vorn gelegenen Umschaltestange,
Fig. 2 in einem Verticalschnitt nach w-n>, Fig. ι, die Papierwalzen nebst Umschaltewerk und Spannungsregelung,
Fig. 3 in einer perspectivischen Ansicht die letztgenannten Vorrichtungen, und
Fig. 4 in der Oberansicht, sowie
Fig. 5 in der Vorderansicht das Farbwerk; Fig. 6 ist ein Schnitt nach x-x, Fig. 4,
Fig. 7 eine Vorderansicht, und
Fig.. 8 eine perspectivische Ansicht der Hemmung für den Umschalteschlitten,
Fig. 9 eine perspectivische Ansicht des Spannungsreglers,
Fig. ι ο eine Ansicht eines Theiles der Führungsstange für den Papierschlitten mit dem Anschlag zur Regelung des freizulassenden Papierrandes,
Fig. 11 ein Schnitt nach jr-jr, Fig. 10, b.ezw. durch die Mitte des genannten Anschlages,
Fig. 12 ein waagrechter Schnitt durch den unteren Theil der Maschine gerade oberhalb der Tastenhebel,
Fig.. 13 ein Schnitt nach \-\y Fig. 12.
Gleiche Theile sind in den verschiedenen Figuren mit denselben Zahlen bezeichnet.
ι ist der auf der prismatischen Führungs-Stange 3 mittelst entsprechend ausgekehlter Röllchen 5 sich infolge der Einwirkung der Schubklinke 8 auf die am drehbaren Bügel 6 befestigte Schaltzahnstange 7 verschiebende Linienschlitten, der zugleich die Stange 3 mit übereinstimmend gestalteten Augen 2 umfafst, so dafs erstere zugleich auch die Drehungsachse für den Schlitten beim Zurückklappen bildet. Der Umschalteschlitten besteht aus zwei nach Art von Winkelschienen gestalteten Schiebern 10, 11, die durch eine Querstange 9 mit einander verbunden sind und auf den Seitenschienen des Linienschlittens liegen. Die zur Linienrichtung senkrechte Bewegung wird durch Schlitze 12 und gleichzeitig als Führung dienende Blöcke 13 begrenzt. Die Papierwalze 15 hat ihre Lager in den am Schieber 10, 11 sitzenden Augen 14. Die Verstellung des Papiers um den Zeilenabstand erfolgt mittelst der Reibungswalze 16, die in am Schieber in 19 drehbar befestigten Armen 18 gelagert ist und mittelst der Gummibänder 17, die um Rollen 20 auf der Prefswalzenachse und 21 auf der Verbindungsstange 9 gespannt sind.
An letzterer sind zwischen den Rollen durch Arme 22 je ein Paar von Blöcken 23 befestigt, welche die Umschaltestange 24 zwischen ihren entgegengesetzt zu einander abgeschrägten Innenseiten fassen. Die Stange 24 sitzt an den beiden aufstehenden Armen 25 zweier an der schwingenden Welle' 26 befestigten Winkelhebel, deren Arme 27 nach hinten gerichtet und durch Zugstangen 28 bezw. 33 (s. Fig. 2 und 3), Schraubenkupplung 29 und Bügel 30 an die Umschaltetastenhebel 31 bezw. 34 angeschlossen sind, deren Tasten 32 und 35 die Aufschrift -»Upper Case« (»Grofse Buchstaben«) tragen.
Beide Hebel 31 und 34 sind ungefähr in der Mitte der Maschinenseiten in Bügeln 36 gelagert, die auf an den Gestellseiten 38 befestigten Winkelstücken 37 sitzen (s. Fig. 12 und 13). Jeder von ihnen hat einen Einschnitt 39 für einen im Bügel angeordneten Querstift 40. Der Anschlufs der Stangen. 28, 33 an die Hebel 31,34 ist in einem Punkt bewirkt, der näher an deren Drehpunkt als an der Taste liegt, wodurch ein gegen die frühere Einrichtung günstigeres Hebelverhältnifs erzielt ist. Die Hebel der Schreibtasten 41, sowie der Spatiumtasten 42 sind wie früher am hinteren Maschinenende auf eine gemeinsame, in Fig. 12 punktirte, als Drehachse dienende Stange aufgereiht.
In einem am linksseitigen Winkelhebel 25, 27 starr befestigten Arm 43 ist in 44. drehbar ein am freien, nach vorn gerichteten Ende mit Handgriff versehener Winkelhebel 45 gelagert,, der sich mit einem im oberen Arm angeordneten Schlitz 45a an einen im Arm 43. befestigten Stift anlegt. An den oberen Arm von 45 ist auf dem Zapfen 47 mit seinem hakenartigen Ende 48 (s. auch Fig. 9) der Spanner 49 angehängt, in welchen die Spann-
feder 52 mit ihrem Hakenende 51 eingehängt wird, deren Abschlüpfen eine Nase 55 verhindert. Der Spanner ist gekrümmt, so dafs jede der auf seiner Innenseite vorgesehenen, zum Einhängen der Spannfeder dienenden Kerben 50 bezüglich der zunächst vorhergehenden nur wenig höher liegt, wodurch eine viel feinere Spannungsregelung als früher ermöglicht ist. Zur Vornahme dieser Regelung dreht man den Spanner mittelst des Griffes 56 auf dem Zapfen 47 und hängt dann die Feder in die entsprechende Kerbe 50 ein.
In 4en Fig. 2 und 3 ist die Feder in die unterste Kerbe 50 eingehängt dargestellt, in welchem Falle sie ihre schwächste Spannung hat. Ferner hat der Spanner in diesen Figuren die .Lage, in welcher die Feder 52 den Umschalteschlitten beim Loslassen der angeschlagenen Umschaltetaste in die Drucklage für die kleinen Buchstaben zurückzieht, indem nämlich der Angriffspunkt der Feder vor der oscillirenden Welle 26 liegt. Schlägt man die Umschaltetaste an, so wird die Welle 26, Fig. 2, nach rechts hingeschwungen, und schwingt dieselbe dabei durch ihre Arme 25 die Umschaltestange 24 in derselben Richtung, die nun durch ihren Druck gegen die rechtsseitigen Blöcke 23 die Verschiebung des Umschalteschlittens in die Drucklage für grofse Buchstaben veranlafst.
Der Arm 43 der Welle schwingt dagegen nach links hin [mit Bezug auf Fig. 2) und spannt dabei die Feder 52, so dafs diese beim Loslassen der Taste die Welle 26 zurückdreht, wobei der Druck der Stange 24 gegen die linksseitigen Blöcke 23 den Umschalteschlitten in die Drucklage für kleine Buchstaben zurückschiebt. Da beide Arme 27 gleichgerichtet und auf derselben Welle 26 befestigt sind, so läfst sich die Umschaltung von jeder der beiden Maschinenseiten aus bewerkstelligen, wodurch bedeutend an Zeit gespart bezw. die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht wird.
Sind ausschliefslich grofse Buchstaben zu benutzen, so verlegt man den Angriffspunkt der Feder 52 hinter die Welle 26, indem man den Hebel 45 nach rechts dreht, bis sein Schlitzende 57 sich an Stift 46 anlegt. In dieser Lage strebt der Zug der Feder 52, die Welle 26 beständig nach rechts zu drehen, wodurch sie den Umschalteschlitten in der Drucklage für grofse Buchstben festhält. Die Zurückstellung erfolgt durch Zurückdrehen des Hebels 45 in. die Anfangslage.
Ein an der linken Seite des Bügels 6 befestigter und über die Führungsstange 3 weggekrümmter Arm 58 fafst unter das einwärts gebogene Ende 61 einer in der linken Seitenschiene des Linienschlittens (in kqI gelagerten oscillirenden Welle 60, deren vorderes, aufwärts und einwärts gebogenes Ende 62 über der linksseitigen Hemmung 13 liegt und eine Taste bildet, durch deren Niederdrücken Welle 60 so gedreht wird, dafs ihr Ende 61 den Arm 58 nach unten drückt und dadurch die Schaltzahnstange 7 aushebt, wonach der Papierschlitten von Hand schnell auf der Führung 3 verschoben werden kann.
An der linken Seitenschiene des Linienschlittens ist in 63 eine Hemmklinke 64 (Fig. 2, 7 und 8) drehbar gelagert, die gewöhnlich mit dem Fufs 66 ihres Schenkels 65 auf dem inneren freien Ende des Armes 58 aufruht. Die Länge des Schenkels 65 ist so bemessen, dafs bei der oberen Lage der Arm 67 der Klinke oberhalb des waagrechten Theiles 10 des Umschälteschlittens steht und der Finger 70 auf der hinteren Schiene des Papierschlittens liegt (s. Fig. 2). In dieser Lage gestattet die Klinke 64 die Umschaltung der Papierwalzenstellung und dient gleichzeitig der Finger 70 als Anschlag für den Arm 58 beim Ausheben, sowie für den Rahmen 6 beim Einlegen des Tiegelwerkes. Hebt man den Papierschlitten zum Nachsehen des Gedruckten in die punktirte Lage (Fig. 2) mittelst des Griffes 71, so verbleibt der Arm 58 in seiner Lage und ebenso anfänglich die Klinke 64 vermöge des gröfseren Gewichtes ihres vor dem Drehpunkt belegenen Theiles, so dafs der Theil 11 des Umschalteschlittens sich an der am Arm 67 angeordneten Schulter 68 anlegt, was fast unmittelbar nach dem Anheben des Schlittens eintritt; der Umschalteschlitten' 10,11 ist also am Zurückgleiten gehindert. Sobald dann beim weiteren Anheben der Umschalteschlitten mit seinem Theil 10 unter den oberhalb der Schulter 68 angeordneten Finger 69 tritt (Fig. 7), wird die Klinke mit ihrem Finger 70 fest gegen den Linienschlitten geprefst und mitgedreht, ohne vom Umschalteschlitten gelöst zu werden, so dafs dieser dauernd gegen Zurückgleiten festgestellt bleibt.
Das aus einem Farbband 89 und zwei auf Spindeln bezw. 72 und 75 gesteckten Rollen bezw. 76 und 78 zum Ab- und Aufwickeln desselben bestehende Farbwerk (Fig. 4 und 5) kann mittelst der beiden durch Schlitze 82 und Stifte 8 t geführten und durch Arme 90 mit der oscillirenden Welle 91 verbundenen Schieber bezw. 80 und 84 senkrecht zur Zeilenrichtung, durch entsprechende Bewegung des einen oder anderen Armes 90 verschoben werden, um eine frische Stelle der Bandbreite in den Druckort einzustellen, wozu die Spulenscheiben j"j bezw. 79 zwischen an den Schiebern befestigten Gabeln 83 bezw. 85 liegen. Zur Stützung und Führung des Farbbandes sind mit jedem Schieber durch zwei Arme 86 querliegende flache Oesen oder Bandhalter 67 verbunden. Die Arme 86 sind zunächst waagrecht, gehen dann schräg aufwärts, nehmen wieder waagrechte Lage an und biegen sich vor der Oese gegen einander, so dafs ein Schlitz 87 entsteht, durch welchen man das
Farbband von seinen Kanten her in die Oese einschieben kann. Da, wo die schrägen,Theile der zusammengehörigen Arme 86 in den oberen waagrechten Theil übergehen, sind dieselben durch einen Steg 88 mit einander verbunden. Das Farbband wird von der einen Rolle über den zugehörigen Steg 88 und durch den zugehörigen Bandhalter 67 nach dem anderen Bandhalter geführt und ebenfalls durch dessen Schlitz 87 in diesen eingebracht, dann über den zugehörigen Steg 88 nach der zweiten Rolle gezogen und an dieser befestigt. Das Abwickeln und Aufwickeln des Bandes um eine frische Bandstelle in den Druckort einzustellen, geschieht in der für Remington-Schreibmaschinen bekannten Weise. Durch die schräge Aufwärtsbiegung der Bandhalterarme 86 wird die für die Horizontalführung des Bandes erforderliche Höhenlage erreicht, während die Stege 88 dem Bande die gehörige Richtung anweisen, und die Oesen Durchbiegungen und seitliche Verschiebungen desselben verhindern.
Zum Festhalten des Farbwerkes in der eingestellten Lage ist der eine Schieber, auf der Zeichnung 84, mit einer Reihe von Kerben 93 versehen, in welche eine federnde Klinke 92 einspringt. Durch einen Griff 94 an einem der Schieber kann man die obige Verbindung derselben durch Arme und oscillirende Welle behufs Verschiebung des Farbbandes bethätigen.
Eine der beiden Rollenspindeln, z. B. 75, ist behufs leichter Herausnahme der Rolle in Klappenlagern 95 gelagert. Jedes derselben setzt sich zusammen aus einer festliegenden Lagerhälfte 96 und einer mit dieser durch den Drehzapfen 97 verbundenen drehbaren Lagerhälfte 98, die von einer Blattfeder 100 gegen die festliegende Hälfte geprefst wird und mit einem Griff 99 versehen ist. Will man das Farbband durch ein frisches ersetzen, so wickelt man ersteres ganz auf die Rolle 78 auf, klappt die beweglichen Lagerhälften zurück und nimmt die Rolle mitsammt ihrer Spindel heraus, zieht sie von letzterer ab, schiebt auf diese die mit dem frischen Band versehene Rolle auf und setzt sie mit dieser wieder ein, indem man 99 zurückklappt, die Welle in 96 einlegt und 99 losläfst, worauf die Federn 100 das Lager schliefsen.
Zur Regelung der Randbreite ist auf der Leitstange 3 ein den Papierschlitten hemmender Anschlag 103 verstellbar (Fig. 10). Zur Einstellung desselben ist die Stange 3 auf ihrer Unterseite in gleichen Abständen mit Kerben 101 versehen, in welche unter dem Druck der Schraubenfeder 107 das innere Ende des im Anschlag lothrecht beweglichen und J - förmig gebogenen Stiftes 102 einspringt (Fig. 11). Will man die Randbreite verändern, so drückt man durch Druck auf den Knopf 106 den Stift aus der betreffenden Kerbe der' Stange heraus, wozu unten im Anschlag ein Schlitz 104 vorgesehen ist, und stellt den Stift durch Verschieben des Anschlages, indem man zugleich dauernd auf den Knopf drückt, unter die der gewünschten Randbreite entsprechende Kerbe ein, worauf man durch Loslassen des Knopfes 106 den Druck auf die Feder 107 aufhebt, welche sodann den Stift in die Kerbe einschiebt. Die Kerben werden zweckmäfsig nach Arts, einer Scala beziffert.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Eine Remington-Schreibmaschine,, bei welcher beim Zurückklappen des Pa'pierwalzenschlittens 1 das Zurückgleiten des Umschalteschlittens 10,11 für die Papierwalzenstellung durch eine am Papierwalzenschlitten ι drehbar angeordnete Klinke 64 in der Art verhindert wird, dafs dieselbe mit einer vorderen Schulter 68 sich dem Umschalteschlitten 10, 11 entgegenstemmt und darauf durch dessen Druck mit einem hinteren Ansatz 70 gegen den Papierwalzenschlitten ι geprefst wird (Fig. 2, 7 und 8).
2. In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Remington - Schreibmaschine:
a) eine Regulirung für die Spannung der den Umschalteschlitten zurückbewegenden Feder 52, bestehend in einem an einem Arm der Umschaltewelle 26 angeordneten Winkelhebel 45 mit daran drehbar gelagerter sectorförmiger Kerbenstange 49 zum Einhängen der Zugfeder (Fig. 2, 3 und 9), wobei der Winkelhebel 45 zugleich dazu dient, den Umschalteschlitten durch Verlegung des Angriffspunktes der Feder hinter die Umschaltewelle 26 in der hinteren Lage festzustellen;
b) eine Farbbandführung, bestehend aus zwei durch Quersteg 88 verbundenen, mit den Enden gegen einander gebogenen und hier unter Bildung eines zum Einbringen des Farbbandes dienenden Schlitzes 87 an eine flache offene Oese 67 sich anschliefsenden Armen 86 (Fig. 4 und 5);
c) die Lagerung der einen Farbbandspule in durch Federdruck sich selbstthätig schliefsenden Klapplagern 96, 98, zum Zwecke raschen Ersatzes des abgenutzten Farbbandes (Fig. 5).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen."
DENDAT64061D Neuerung an Remington - Typenschreibmaschinen Expired - Lifetime DE64061C (de)

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