DE640574C - Drehstabfeder fuer die Abfederung des Fahrzeuggestelles, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Drehstabfeder fuer die Abfederung des Fahrzeuggestelles, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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- DE640574C DE640574C DEO21743D DEO0021743D DE640574C DE 640574 C DE640574 C DE 640574C DE O21743 D DEO21743 D DE O21743D DE O0021743 D DEO0021743 D DE O0021743D DE 640574 C DE640574 C DE 640574C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
- F16F1/14—Torsion springs consisting of bars or tubes
- F16F1/16—Attachments or mountings
Landscapes
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Description
- Drehstabfeder für die Abfederung des Fahrzeuggestelles, insbesondere von Kraftfahrzeugen In dem Patent 636 263 ist die Befestigung einer. Drehstabfeder in Muffen für die Abfederung des Fahrzeuggestelles eines Kraftfahrzeuges beschrieben, durch die die Feder mit dem Fahrzeuggestell bzw. mit dem abzufedernden Rade verbunden wird. Bei der Ausbildung der Befestigung ist davon ausgegangen worden, daß die Verbindung von Drehstabfeder und Muffe so sein muß, daß die Schwingungsfestigkeit der Drehstabfeder nicht herabgesetzt wird. Bekanntlich ist für die Haltbarkeit der Drehstabfedern die Schwingungsfestigkeit entscheidend, d. h. die Zahl der zulässigen Schwingungen, die die Drehstabfeder, ohne zu Bruch zu gehen, ausführen kann.
- Die hohe Schwingungsfestigkeit wird nach dem Vorschlage des angegebenen Patents dadurch erreicht, daß die Drehstabfeder auch innerhalb der Muffe ihren OOuerschnitt und ihre Oberflächenstruktur beibehält und durch Schrumpfen mit der Muffe so verbunden wird, daß der spezifische Flächendruck von der Eintrittsstelle der Drehstabfeder in die Muffe nach der Austrittsstelle hin zunimmt. Das kann einmal so erreicht werden, daß der Außendurchmesser der Muffe nach der Eintrittsstelle der Drehstabfeder hin abnimmt oder auch in der Weise, daß der Innendurchmesser der Muffe nach der Eintrittsstelle der Drehstabfeder in die Muffe hin zunimmt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung der Befestigung der Drehstabfeder in der Muffe, durch die, wie praktische Versuche gezeigt haben, die Zahl der zulässigen Schwingungen um das Zehnfache gesteigert werden kann. Die Erhöhung der Schwingungsfestigkeit gelingt durch ein sehr einfaches Mittel, indem nämlich in die Muffe vör dem Aufschrumpfen der Muffe auf die Drehstabfeder an der Eintrittsstelle eine Kupferhülse eingepreßt wird, die sich mit ihrem lichten Durchmesser dem Verlauf des lichten Durchmessers der Muffe anpaßt.
- Die überraschende Wirkung, die das Einpressen der Kupferhülse hat, beruht darauf, daß die Kupferhülse die Zerstörung der Oberfläche der Drehstabfeder an der Eintrittsstelle in die Muffe verhindert. Bei jeder Schrumpf-und auch Klemmverbindung treten er fahrungsgemäß am Beginn der Verbindungsstelle, d. h. im vorliegenden Falle an der Eintrittsstelle der Drehstabfeder in die Muffe, Bewegungen von Muffe und Drehstabfeder gegeneinander ein, die von molekularer Größenanordnung sind und mit gewöhnlichen Mitteln nicht wahrgenommen werden können. Das damit verbundene Reiben von Stahl auf Stahl unter hohem Druck hat das sogenannte' Bluten des Materials an dieser Stelle zur Folge, wenn gleichzeitig Luft Zutritt zur Reibungsstelle hat, wie das für Drehstabfedern der Fall ist. Es tritt ein Oxydationsvorgang auf, bei dem das Oxyd infolge der gleichzeitigen Reibung sich als rotes Pulver abscheidet, ein Vorgang, der die Bezeichnung. »Bluten« in der Praxis gefunden hat.
- Das Bluten der Welle kann durch das Ein=' pressen der Kupferhülse vermieden werden, da Kupfer eine Schmierwirkung ausübt, die die Oxydation des Stahls verhindert. Auch bei anderen Metallen tritt diese Schmierwirkung auf, doch hat sich Kupfer als besonders geeignet erwiesen.
- Zweckmäßig wird die Kupferhülse über die Muffe hinaus verlängert, um die Oberfläche in der Nähe der Muffe, auf deren Beschaffenheit es für die Schwingungsfestigkeit der Drehstabfeder besonders ankommt, vor dem Bluten zu bewahren. Auch ein Rosten dieses Teiles der Drehstabfeder, das sich voraussichtlich in die Muffe hinein fortsetzen wird, kann zu einem Bruch der Drehstabfeder führen. Das Einsetzen der Kupferhülse hat also auch den Vorzug, eine Sicherheitsmaßnahme gegen derartige Oxydationsvorgänge zu bilden..
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Befestigung dargestellt. Die Drehstabfeder ist mit i, die Kupferhülse mit 2, die Muffe mit 3 bezeichnet. Die Muffe soll einen nach der Eintrittsstelle hin zunehmenden lichten Durchmesser besitzen. #1 ichzeitig nimmt auch der äußere Durcher nach der Eintrittsstelle hin ab, so daß -beiden Ursachen eine Verringerung des spezifischen Flächendrucks nach der Eintrittsstelle hin erreicht wird. Die Kupferhülse ist, wie beschrieben, in der Muffe 3 eingepreßt und über die Muffe hinaus verlängert. Der lichte Durchmesser der Kupferhülse paßt sich dem Verlauf des lichten Durchmessers der Muffe an.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehstabfeder für die Abfederung des Fahrzeuggestells, insbesondere von Kraftfahrzeugen, nach Patent 636263, dadurch gekennzeichnet, daß in die Muffe (3) an der Eintrittsstelle der Drehstabfeder (i) eine Kupferhülse (2) eingepreßt ist.
- 2. Drehstabfeder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferhülse über die Muffe hinausragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO21743D DE640574C (de) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Drehstabfeder fuer die Abfederung des Fahrzeuggestelles, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO21743D DE640574C (de) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Drehstabfeder fuer die Abfederung des Fahrzeuggestelles, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
| GB860136A GB459575A (en) | 1936-03-23 | 1936-03-23 | Improvements relating to torsional spring systems for vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640574C true DE640574C (de) | 1937-01-07 |
Family
ID=25989641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO21743D Expired DE640574C (de) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Drehstabfeder fuer die Abfederung des Fahrzeuggestelles, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640574C (de) |
-
1935
- 1935-03-26 DE DEO21743D patent/DE640574C/de not_active Expired
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