DE640038C - Schraubenfedersattel fuer Fahrraeder u. dgl. - Google Patents

Schraubenfedersattel fuer Fahrraeder u. dgl.

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DE640038C
DE640038C DEI48229D DEI0048229D DE640038C DE 640038 C DE640038 C DE 640038C DE I48229 D DEI48229 D DE I48229D DE I0048229 D DEI0048229 D DE I0048229D DE 640038 C DE640038 C DE 640038C
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DE
Germany
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rubber
saddle
coil springs
coil spring
saddlecloth
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Expired
Application number
DEI48229D
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English (en)
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Isringhausen GmbH and Co KG
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Isringhausen GmbH and Co KG
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Publication of DE640038C publication Critical patent/DE640038C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Schraubenfedersattel für Fahrräder u. dgl. Die Erfindung betrifft die weitere Verbesserung von Schraubenfedersätteln, d. h. von Sätteln, deren Sitzfläche durch Schraubenfedern oder gleichwertige federnde Mittel gebildet ist, über die die sogenannte Satteldecke gespannt ist.
  • Obwohl sich Schraubenfedersättel heutzutage in sehr großem Umfang eingeführt haben, haben sie immer noch gewisse Nachteile. So ist insbesondere die Frage der Ausbildung der Satteldecke noch nicht befriedigend gelöst.
  • In sehr großem Umfang hat man bisher für die Satteldecke von solchen Schraubenfedersätteln einen Kunstlederüberzug genommen, auf, dessen Unterseite eine Filzlage angeordnet war. In den meisten Fällen war es dann noch empfehlenswert oder notwendig, zwischen der Filzlage und den Schraubenfedern eine weitere Schutzzwischenlage aus Leder, Gummi oder irgendeinem anderen Stoff anzuordnen. Solche Satteldecken sind, wie aus ihrem verwickelten Aufbau ohne weiteres hervorgeht, in der Herstellung ziemlich kostspielig. Der Kunstlederüberzug muß nicht nur aus verschiedenen Einzelstücken zusammengesetzt und -genäht, sondern er muß auch mit ,der Filzunterlage vernäht werden. Während des Gebrauches neigen diese Nähte naturgemäß dazu aufzureißen, wodurch der Sattel unbrauchbar wird. Infolge der Weichheit der für solche Decken benutzten Baustoffe ist natürlich auch die Form der Satteldecke nicht sehr beständig, sie geht schnell verloren, und der ganze Sattel bekommt ein höchst unansehnliches Aussehen. Die Erfinderin hat selbst vorgeschlagen, diese Übelstände dadurch zu beseitigen, daß man die Decke unter gleichzeitiger Serücksichtigung verschiedener Maßnahmen aus. Kernleder in einem Stück herstellt. Solche Satteldecken haben zwar die eben genannten Mängel nicht mehr. Dennoch hat sich gezeigt, daß man auch diese Satteldecken noch gegebenenfalls bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse dadurch verbessern kann, daß die Satteldecken erfindungsgemäß in einem Stück aus Gummi in der erforderlichen Form hergestellt und gegen die Schraubenfedern durch die Anordnung einer an sich bekannten, vorzugsweise aus zwei Lagen (z. B. Filz und Spaltleder oder Gummituch) bestehenden Zwischenlage abgedeckt sind.
  • Der allgemeine Hinweis, eine Satteldecke für Schraubenfedersättel aus Gummi herzustellen, findet sich bereits im Schrifttum, wo zum Ausdruck gebracht ist, daß die Satteldecke eines derartigen Sattels aus Tuch, Gummi oder irgendeinem anderen Stoff hergestellt werden könne. Dieser Hinweis erfolgte also in einer Form, die den Fachmann weder erkennen ließ, daß die Herstellung von Satteldecken für Schraubenfedersättel gerade aus Gummi mit ganz besonderen- Vorteilen verbunden war, denn dieser Stoff wurde als völlig gleichwertig mit einer ganzen Reihe anderer hingestellt, noch' gab sie dem Fachmann auch nur eine Andeutung, welchen Weg er im einzelnen zur Herstellung einer solchen Satteldecke beschreiten müsse: - Diese notwendigen Erkenntnisse und Anweisungen bilden erst Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Durch diese wird gezeigt, daß man-. tatsächlich die Satteldecke in der erforderlichen und gewünschten, schön geschwungenen. Form in einem Stück aus Gummi herstellen kann, daß es aber nicht genügt, was man auf Grund einfacher Überlegungen hätte annehmen müssen, eine so hergestellte Decke einfach auf die Schraubenfedern aufzulegen, um eine glatte Sitzfläche zu schaffen, auf der sich die Schraubenfedern nicht abzeichnen. Es ist vielmehr notwendig, zwischen Schraubenfedern und Satteldecke noch eine Abdeckung einzubringen, die die bekannte Zusammensetzung derartiger Abdeckungen aus Filz und einem Stück Spaltleder, Gummituch o. dgl. haben kann.
  • Eine so hergestellte Satteldecke bietet ganz überraschende Vorteile. Sie ist infolge ihrer Nachgiebigkeit in fier Lage, sich vollständig bei jeder Belastungsverteilung der Sitzfläche den Schraubenfedern und deren Lage anzupassen. Es wird so zum ersbenmal ein Sattel geschaffen, bei dem Satteldecke und durch Schraubenfedern o. dgl. gebildete Unterstützungsfläche wie eine Einheit gemeinsam dieselben Formveränderungen erfahren, so daß die Sitzfläche des neuen Sattels von bisher. unbekannter Anschmiegsamkeit und Nachgiebigkeit ist. Die Erreichung einer solchen größtmöglichen Nachgiebigkeit läßt es im allgemeinen auch nicht als erwünscht erscheinen, die Gummilage mit Einlagen zu versehen, die insbesondere die Reißfestigkeit erhöhen soll. Solche Einlagen sind ja bei Gummidecken, die selbst das tragende Teil bilden, indem sie zwischen zwei oder mehreren Punkten ausgespannt werden, unentbehrlich. Gleichwohl steht nichts im Wege, solche Einlagen an bestimmten Stellen auch beim Erfindungsgegenstand vorzusehen.
  • Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Fig. r ist ein Längsschnitt durch den oberen Teil eines Schraubenfedersattels mit der erfindungsmäßigen Satteldecke.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht und Fig. 3 eine Seitenansicht der neuen Decke. Fig. q. endlich zeigt auch eine besondere Ausführungsform der Erfindung in einem Querschnitt durch die neue Decke.
  • Für die vorliegende Erfindung ist es ohne Belang, wie die Sitzfläche im einzelnen ausgetildet ist. Den gewählten Ausführungsbeispielen ist die üblichste Anordnung zugrunde gelegt, bei der die Schraubenfedern a zwischen einer vorderen Sattelnase b und einer hinteren Sattelschiene c ausgespannt sind. Die Sattelschiene c wird hierbei von der Nase b durch Brückendrähte d, an deren Stelle auch Schienen o. dgl. verwendet werden können, in dem erforderlichen Abstand gehalten. Auf diese Weise bilden Schraubenfedern a, Sattelnase b, Sattelschiene c und die Brückendrähte d eine Einheit, die in üblicher Weise vorn bei e schwenkbar mit dem abgebrochen gezeichneten Traggestell f verbunden und hinten durch Federn g gegen dieses Traggestell f abgestützt ist. Natürlich kann die Verbindung des Sattelkörpers a, b, c, d mit dem Fahrzeug unmittelbar unter Wegfall eines Traggestelles f erfolgen, wie überhaupt die Ausbildung der bisher beschriebenen Teile im einzelnen auf die Erfindung ohne Einfluß ist.
  • Die Erfindung besteht vielmehr darin, daß die für derartige Schraubenfedersättel zur Verwendung gelangende Decke h in einem Stück aus Gummi geformt und hergestellt ist, unter gleichzeitiger Verwendung einer geeigneten Abdeckung der Satteldecke gegen die Schraubenfedern. Eine solche Decke ist von größter Haltbarkeit im Gebrauch, sie schmiegt sich mit voller Nachgiebigkeit den Schraubenfedern an, und sie kann niemals ihre vorbestimmte Form verlieren, wie sie in den Fig. 2 und 3 beispielsweise veranschaulicht ist.
  • Um ein Durchdrücken der Schraubenfedern auf der Oberfläche der Gummidecke zti verhindern, um ferner gleichzeitig die Gummidecke gegen den Einfluß der sich an den Schraubenfedern bildenden Metalloxyde oder gegen die unmittelbare mechanische Beanspruchung seitens der Schraubenfedern zu schützen, muß zwischen der Gummidecke h und den Schraubenfedern a eine Schutzzwischenlage m aus irgendeinem beliebigen Stoff angeordnet werden. Hierdurch wird auch die Verwendung eines besonders weichen Gummis für die Satteldecke h ermöglicht. Beispielsweise kann die Schutzlage m aus Naturleder, Kunstleder oder auch aus Gummi bestehen, der beispielsweise auch eine andere Zusammensetzung oder Vulkanisation als die eigentliche Decke h erfahren hat. Diese Schutzlage »t kann entweder lose eingelegt oder an der Gummidecke oder auch auf den Schraubenfedern d oder an anderen Stellen des Sattelkörpers in geeigneter Weise befestigt sein.
  • Vorteilhaft findet die Schutzlage Verwendung in Verbindung mit einer an sich ebenfalls bekannten dünnen Filzunterlage. Auch diese kann mit der Gummidecke h durch Festkleben o..dgl. verbunden sein. Die Größe sowohl der Schutzlage als auch der Filzzwischenlage kann sich auf denjenigen Teil der Gummidecke beschränken, der mit den Schraubenfedern in Berührung steht.
  • Es steht nichts im Wege, die Ausbildung der Gummidecke den besonderen Umständen eines einzelnen Falles oder besonderen Wünschen anzupassen. Wenn es erwünscht ist, kann beispielsweise die Gummidecke unter Beibehaltung ihrer Herstellung aus einem Stück an bestimmten Stellen verstärkt werden. Insbesondere kann eine solche Verstärkung vorgesehen werden an der Stelle, wo die Gummidecke auf den Schraubenfedern aufliegt.
  • Gleichzeitig mit oder unabhängig von einer solchen Verstärkung der Sitzfläche können auch an den abwärts gebogenen Rändern Verstärkungen vorgesehen sein, wie dies Fig. q. veranschaulicht, um ein Einreißen der Satteldecke an den Rändern zu verhindern und eine bessere Formhaltung zu gewährleisten.
  • Es ist schon erwähnt worden, daß es gerade im Sinne der Erfindung liegt, daß auf Verstärkungseinlagen in der Gummidecke verzichtet werden kann. Trotzdem können solche Einlagen, die aus einzelnen Fäden, Schnüren, Drähten o. dgl. oder aus beliebigen Geweben oder anderen Mitteln bestehen können, sowohl in der Satteldecke im ganzen als auch an besonderen Stellen, wo besondere Beanspruchungen zu befürchten sind, vorgesehen werden. So veranschaulicht beispielsweise Fig. q. nicht nur eine Verstärkung der Ränder k der Decke h, sondern es ist durch punktierte Linien gleichzeitig auch angedeutet, wie ein Drahtwulst L bei der Herstellung des Sattels in den Rändern einvulkanisiert werden kann, der den gleichen Zwecken dient wie die Randverstärkung k.
  • Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß an' Stelle von Gummi auch ein anderer Stoff von gleichen Eigenschaften, beispielsweise Kunstgummi, verwendet werden kann. Wird Naturgummi verwendet, so kann dessen Zusammensetzung und,die Herstellung unter Berücksichtigung des besonderen Verwendungszweckes erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schraubenfedersattel für Fahrräder, Motorräder, Mitfahrersitze u. dgl. mit einer Satteldecke aus Gummi, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke in einem Stück aus Gummi in der erforderlichen Form hergestellt und gegen die Schraubenfedern durch die Anordnung einer an sich bekannten, vorzugsweise aus zwei Lagen (z. B. Filz und Spaltleder oder Gummituch) bestehenden Zwischenlage abgedeckt ist.
  2. 2. Schraubenfedersattel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage an der Unterseite der Gummidecke durch einfaches Ankleben befestigt ist.
DEI48229D 1933-10-29 1933-10-29 Schraubenfedersattel fuer Fahrraeder u. dgl. Expired DE640038C (de)

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