DE63762C - Apparat zur Saftgewinnung aus Früchten und Pflanzen - Google Patents

Apparat zur Saftgewinnung aus Früchten und Pflanzen

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DE63762C
DE63762C DENDAT63762D DE63762DA DE63762C DE 63762 C DE63762 C DE 63762C DE NDAT63762 D DENDAT63762 D DE NDAT63762D DE 63762D A DE63762D A DE 63762DA DE 63762 C DE63762 C DE 63762C
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Germany
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juice
cylinder
fruits
container
plants
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Expired - Lifetime
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DENDAT63762D
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English (en)
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H. KLEIN und G. DETHAN in Paris, 26 und 30 Rue Baudin, Frankreich
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1891 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Saftgewinnung, um den durch Auflösen irgend welcher zuckerhaltigen Stoffe in einer geeigneten Flüssigkeit erhaltenen syrupartigen Saft in klarem Zustande zu gewinnen. Als lösende Flüssigkeit wird meistens gewöhnliches oder destillirtes Wasser dienen, während die zu lösenden oder auszuziehenden Stoffe meist aus Früchten (Orangen, Stachelbeeren u. s. w.) oder Pflanzen (Rosen u. s. w.) bestehen. Der Apparat soll in Droguerien, Apotheken, Fruchtsaft- und Liqueurfabriken Verwendung finden. Die Saftbildung soll ohne Anwendung von Hitze, also auf kaltem Wege erfolgen, wodurch ein Saft von hellerer Farbe gewonnen wird.
Der Apparat, der auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι und 2 in zwei Ausführungen im Längs- und Querschnitt dargestellt ist, besteht im wesentlichen aus zwei Kammern, die durch eine Filtrirvorrichtung von einander getrennt sind. Eine der Kammern enthält die Stoffe, die den Syrup bilden sollen, während sich in der anderen das fertige Product ansammelt.
Die Filtrirvorrichtung besteht aus zwei Sieben, zwischen welche man die Filtermasse bringt. Ein Schwimmer, dessen specifisches Gewicht, der Dichte des zu erzielenden Saftes entsprechend, bestimmt wird, zeigt das Niveau des erzeugten Syrups an. Dieser Schwimmer zeigt jederzeit auch ohne weitere Dichtigkeitsmessung, ob der Saft von der gewünschten Dichte ist, und ob Stoffe, die denselben bilden sollen, in der nöthigen Menge zugeführt sind.
In dem Cylinder A, Fig. 1, aus verzinntem Kupferblech oder dergleichen passendem Material befindet sich ein zweiter, oben offener Cylinder F, der mit seinen Rändern auf denen des Cylinders A ruht. Ein Sieb H aus Metallgewebe, gelochtem Blech oder dergleichen ist in geeigneter Weise in dem Cylinder A gelagert und ruht aufserdem auf einer Unterlage / aus Filz, Flanell, Tuch oder dergl. Dieses Sieb trägt die Filtermasse, den Papierstoff u. s. w., auf welcher ein zweites Sieb G ruht. Ein Flüssigkeitsstandglas B in Verbindung mit dem Innern des Cylinders A zeigt das Niveau der Flüssigkeit an. Der in B spielende Schwimmer b zeigt den Stand des Saftes von bestimmter Dichte an. Er besteht aus einer kleinen Kugel, deren Volumen und Gewicht so bestimmt sind, dafs sie bei der gewünschten Dichte des Saftes zu schwimmen anfängt.
Der untere Theil von B ist mit einem Dreiwegehahn versehen, welcher gestattet, den in der Röhre B enthaltenen Syrup ausfliefsen zu lassen, um in jedem Augenblicke sich überzeugen zu können, ob der im Innern von A sich befindende Saft die nöthige Dichte hat, indem man denselben in das Standglas B einfliefsen läfst. Die unterhalb der Siebe befindliche Kammer ist durch die Röhre C mit der äufseren Luft in Verbindung. Ein Heber D, dessen Schenkel einerseits bis an die Basis des Cylinders A reicht und andererseits den Ablafshahn E trägt, dient dazu, den Saft ohne nachtheilige Bewegung der Flüssigkeiten ausfliefsen zu lassen.
In Fig. 2 ist A1 ein Cylinder aus Glas, an dessen Basis sich das mit dem Hahn Ex versehene Ausflufsrohr D1 befindet. Auf dem oberen Rande des Cylinders ruht ein zweiter
aus Porcellan oder Metall F1, dessen Rand f mit Löchern C1 versehen ist, die die Luftröhre C der Fig. ι ersetzen. Der Cylinder F1 hat keinen Boden, sondern nur einen Rand, der als Unterlage für die beiden Siebe G und H dient, die wie in Fig. ι angeordnet sind. Da der Cylinder A1 aus Glas besteht und daher gestattet, das Niveau der darin befindlichen Flüssigkeiten wahrzunehmen, so kann hier das Standglas B fortfallen, und der Schwimmer bl bewegt sich ungehindert in dem unterhalb der Siebe befindlichen Räume, um das Niveau des Saftes von gewünschter Dichte anzuzeigen.
Die Apparate arbeiten in folgender Weise:
Nachdem man den Apparat in entsprechender Weise zusammengesetzt und die Filtermasse zwischen die Siebe G und H eingelegt hat, bringt man in den inneren Cylinder F bezw. F1 die den Saft gebenden Stoffe. Der sich abscheidende Saft sammelt sich in dem unteren Theile des Cylinders A bezw. A1 und sättigt sich hier, bis der Schwimmer b bezw. bl gehoben wird. Dies zeigt an, dafs man Saft von der gewünschten Dichte hat, den man mittelst des Hahnes E bezw. E1 abziehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Saftgewinnung, bei welchem in einen Behälter (A oder A1J ein zweiter Behälter (F oder F1J eingesetzt und unter dessen Siebboden ein zwischen zwei Sieben (G H) liegendes Filter angebracht ist, oder dessen Boden aus einem solchen Filter besteht, wobei die den Saft gebenden oder enthaltenden Stoffe in den Einsatzbehälter (F oder F1J gethan werden, während das Filtrat sich in dem Behälter (A) ansammelt, wo die zu erzielende Dichte des Filtrats durch einen Sc hwimmer (b oder b1) von vorher bestimmtem Gewicht und Volumen angezeigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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