DE14588C - Neuerung an Gasreinigungsapparaten - Google Patents

Neuerung an Gasreinigungsapparaten

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DE14588C
DE14588C DENDAT14588D DE14588DA DE14588C DE 14588 C DE14588 C DE 14588C DE NDAT14588 D DENDAT14588 D DE NDAT14588D DE 14588D A DE14588D A DE 14588DA DE 14588 C DE14588 C DE 14588C
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wash
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W. TH. WALKER in Highgate (England)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

KAISERLICHES
1 fja
'PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. November 1880 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Gasreinigungsapparate, in denen durch Platten oder ähnliche Mittel die Reinigung bewirkt wird, derart, dafs die Platten dem Gase stets eine frisch gefeuchtete Seite darbieten. Die Neuerungen selbst beziehen sich zunächst auf die Reinigungsplatten, ferner auf die allgemeine Anordnung derartiger Apparate und endlich auf die Art und Weise des Ablaufes des Waschwassers, um dieses von Theer oder dergleichen frei zu halten.
Diese Reinigungsplatten sind auf einer Welle befestigt, mehrere über einander, jede in einem Behälter mit Waschwasser. Solcher Wellen werden zwei bis drei angewendet und dieselben derart verbunden, dafs sie abwechselnd gehoben und gesenkt werden können, wodurch, die besagten Platten aus dem Wasser heraustreten oder eintauchen.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen Horizontalschnitt,
Fig. 2 einen Verticalschnitt einer Hälfte einer Reinigungsplatte,
Fig. 3 ein Detail derselben,
Fig. 4 einen Verticalschnitt einer Reihe über einander befindlicher Waschkästen mit zwei Satz Reinigungsplatten,
Fig. 5 eine Stirnansicht desselben,
Fig. 6 ein Detail,
Fig. 7 eine Modification.
Die Reinigungsorgane, Fig. i, 2 und 3, bestehen aus einer passenden Anzahl von Reihen von Holzstäben a (oder anderem Material), welche beliebige Form und Querschnitt haben können. Die Stäbe einer Reihe stehen dicht beisammen oder in kurzen Entfernungen von ■ einander, während die Reihen selbst mit Hülfe von Zwischenstücken b von einander entfernt gehalten werden, so dafs eine Anzahl schmaler Durchlässe c für das Gas verbleiben. Stäbe und Zwischenstücke sind in einen Rahmen d eingesetzt, der oben und an den Seiten e e geschlossen, hingegen an den Enden e1 e1 offen ist. Der Rahmen trägt eine Nabe / zur Befestigung auf der Welle g.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Art der Anwendung dieser Organe. Mit A ist eine Reihe Waschkästen bezeichnet, die, über einander befindlich, beispielsweise Wasser enthalten, dessen Zuflufs regulirbar ist, so dafs immer ein constantes Niveau erhalten wird. In den Kästen befinden sich zwei Satz Waschorgane, die auf Wellen g g 1 sitzen; diese Wellen treten durch Stopfbüchsen an der oberen Seite von A heraus und sind hier an einen zweiarmigen Hebel B angeschlossen. Dieser Hebel, in C gelagert, wird von einer Kurbelscheibe D in Bewegung versetzt und erzeugt so das abwechselnde Heben und Senken in Waschorgane.
Es ist einleuchtend, dafs auf diese Weise der dem Gase dargebotene Durchlafs in jedem Augenblick dieselbe Gröfse hat, da das, was durch Eintauchen des einen Organes an Querschnitt verloren geht, durch Heraustreten des anderen aus dem Waschwasser ausgeglichen wird.
Der Gaszuflufs findet durch E (am Boden) statt. Durch die Stützen E1 und E2 des untersten Waschkastens tritt das Gas zunächst in die centralen Räume d1 der untersten Waschorgane d, theilt sich dann nach rechts und links und geht zwischen den nassen Stäben a

Claims (5)

hin, giebt hier einen Theil des Ammoniaks ab und steigt dann durch die nächst höheren Stützen E1 und E2 in den nächsten Waschkasten. In gereinigtem Zustande verläfst alsdann das Gas den Apparat durch Rohr G (die Pfeile in Fig. 4 deuten den Weg des Gases an). Um dem gröfseren und kleineren Gasconsum im Winter und Sommer Rechnung zu tragen, sind Kurbelzapfen h und Wellenende k justirbar gemacht. Scheibe D besitzt zwei Löcher i und z'1, sowie Wellen g zwei Löcher k und k1 zur Regulirung. Benutzt man die unteren Löcher k, so' ist der dem Gase gebotene Durchlafs gröfser, als wenn man die Wellen durch k1 befestigt, Fig. 6. Das gleiche Resultat liefse sich durch Anordnung von Schraubenstellungen, wie auch durch Hebung und Senkung des Balancierlagers erreichen. Selbstverständlich kann die Hebelanordnung eine verschiedene sein. Ein Beispiel hiervon giebt Fig. 7. Dieselbe zeigt zugleich eine modificirte Construction der Waschorgane. Die Stützen E1 und E2 liegen hier nicht im Centrum, sondern seitlich. Das Gas tritt vom Raum d1 nach c und gelangt so an die einzige offene Seite e1. Der dichte Abschlufs wird, bei Vermeidung von Reibung durch Rohr / und Kappe m erzielt. Um das Niveau des Waschwassers auf constanter. Höhe zu erhalten, ist es nöthig, dasselbe abzuführen. Theer etc. setzt sich am Boden an; deshalb sind hier Oeffnungen und Rohre 2 angeordnet, die die unteren Flüssigkeitsschichten, die den Theer enthalten, in ein Rohr 3 führen, das nach aufwärts bis zum Kasten 4 führt und nach abwärts in den nächst niedrigeren Waschkasten; so geht der Theer bis zum untersten Kasten, wo derselbe dann abgezogen wird. Dasselbe kann man erreichen durch eine Aufnahmebüchse 5, Fig. 5, in welche die Flüssigkeit vom Waschkasten her eintritt und bis auf das entsprechende Niveau steigt und dann im centralen Rohr 6 nach unten abfliefst. Die beschriebene Anordnung ist im allgemeinen passend, wenn man nur eine Waschflüssigkeit verwendet.. Sollten verschiedene Reagentien Verwendung finden, so würde man für jedes einen Satz Waschkästen in beschriebener Weise construiren. So könnten beispielsweise die Kästen abwechselnd (d. h. der erste, dritte, fünfte u. s. w.) mit einander verbunden werden, wenn zwei Sätze nöthig wären; den jeweilig dritten Kasten könnte man hiervon ausschliefsen (so dafs er Bestandtheil eines Separatsatzes wäre) und so den Bodensatz einer jeden Reihe Waschkästen für sich abziehen, statt beide zu mengen. Die Regulirung des Waschwasserzuflusses erfolgt in der Weise, dafs ein balancirtes Gefäfs, das den Waschwasserabzug aufnimmt, auf einen Hahn im Zuflufsrohr wirkt. Das gröfsere, specifische Gewicht des Abzuges wird den Hebel dieses Gefäfses verstellen und mehr Wasser zufliefsen lassen. Diese ganze Einrichtung ermöglicht eine gute Reinigung, erfordert nur verhältnifsmäfsig wenig Raum und ist billig herzustellen. P ATEN τ-An s ρ rüche:
1. Die Rahmen d und ihre Ausfüllung durch Stäbe α aus Holz oder anderem Material, und durch Zwischenstücke b zur Bildung der engen Gasdurchlafsöffnungen c, Fig. r, 2 und 3.
2. Die Anbringung der unter 1. genannten Rahmen d an Wellen g g1 in einem geschlossenen , etagenförmigen Gasreinigimgsapparat, in welchem die Wellen durch Balancier JB eine abwechselnd auf- und niedergehende (veränderliche) Bewegung machen, um die Rahmen der einen Seite des Apparates in die Waschflüssigkeit zu tauchen, während die andere Seite aus derselben herausgehoben wird, Fig. 4, 5, 6 und 7.
3. Die Anordnung der Stützen E1 E2 auf dem Boden der Waschgefäfse und die Verbindung der untersten Stützen E1 E2 mit dem Zuführungsrohr E, um das Gas zum Durchströmen durch die theilweise geschlossenen Rahmen d «u zwingen, Fig. 4, und in den in 'Fig. 6 und 7 dargestellten Modificationen.
4. Die Anordnung der Rohrverbindung 1, 2, 3, 4, 5, 6 zur Abführung der unteren Flüssigkeitsschichten aus den Waschgefäfsen.
5. Das Verfahren der Gasreinigung mittelst des dargestellten und beschriebenen Apparates, in welchem die Flächen, welche das durchströmende Gas bestreicht, fortwährend durch Eintauchen aufs neue befeuchtet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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