DE637366C - Eisenbahnwagenkipper - Google Patents
EisenbahnwagenkipperInfo
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- DE637366C DE637366C DEA72974D DEA0072974D DE637366C DE 637366 C DE637366 C DE 637366C DE A72974 D DEA72974 D DE A72974D DE A0072974 D DEA0072974 D DE A0072974D DE 637366 C DE637366 C DE 637366C
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- DE
- Germany
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- car
- platform
- wagon
- tipper
- railroad car
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- Expired
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
- B65G67/02—Loading or unloading land vehicles
- B65G67/24—Unloading land vehicles
- B65G67/32—Unloading land vehicles using fixed tipping installations
- B65G67/34—Apparatus for tipping wagons or mine cars
- B65G67/36—Apparatus for tipping wagons or mine cars endwise
- B65G67/40—Apparatus for tipping wagons or mine cars endwise toward one end only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Eisenbahnwagenkipper Die Erfindung bezieht sich auf einen Eisenhahnwagenkipper, dessen Bühne mit einer abgefederten Haltevorrichtung für den Wagen versehen ist.
- Es ist bekannt, Eisenbahnwagen durch Kippen um eine senkrecht zum Gleis gerichtete Achse zu entladen -und sie in der Entladestellung durch .gefederte Fanghaken festzuhalten, die ;auch den Stoß beim Auflaufen der Wagen aufnehmen sollen. Die Federung der Fanghaken kann aber, namentlich bei größeren Auflaufgeschwindigkeiten, die in bewegten Wagen aufgespeicherte Energie in der Regel nicht aufnehmen. Die Federung würde, wenn sie so stark ausgeführt werden könnte, bei geringen Auflaufgeschwindigkeiten einen unnötigen Stoß erzeugen. Daher tritt beim Auflaufen der Wagen häufig ein teilweise unelastisches Auffangen der Stoßwirkung auf und eine übermäßig hohe Beanspruchung des Wagens -und des ganzen Kippers, die als hauptsächliche Ursache der Achsbrüche anerkannt ist. Diese ungünstige Beanspruchung der Wagenachsen wird noch dadurch verstärkt, daß die Fanghaken infolge der großen Kräfte sehr schwer 'ausgeführt werden müssen und beim schnellen Hochklappen infolge der großen Massenwirkung mit großer Gewalt gegen die Wagenachsen schlagen.
- Nach der Erfindung werden diese übelstände dadurch beseitigt; daß außer der bekannten Federung der Fanghaken noch eine weitere Nachgiebigkeit für den auflaufenden Wagen dadurch geschaffen wird, daß die Bühne innerhalb gewisser Grenzen in Gleisrichtung hin und her verschiebbar ist, so daß sie beim Auffahren des Wagens durch diesen in Fahrtrichtung verschoben wird. Die so beim Auflaufen des Wagens entstehende Verschiebung kann beim Beginn des Kippens wieder in die Ausgangslage zurückgeführt werden, um das Kippen immer an derselben Stelle zu ermöglichen. Das Zurückholen der Bühne in die Ausgangslage wird .erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß sie mit einem Seilzug oder einer anderen Verholeinrichtung verbunden ist, mittels der sie vor dem Kippen oder beim Beginn des Kipp.ens wieder in die Ausgangslage zurückgeholt wird.
- Die Fig. z und 2 der Zeichnung stellen als Beispiel des Erfindungsgegenstandes einen Scherenkipper mit dieser Einrichtung im Aufriß und Grundriß dar.
- Der Wagen a läuft auf die Kippbühne auf, deren hinterer Teil b durch eine Druckstange c aufklappbar ist, während der vordere Teil d waagerecht licgenbleibt. Der vordere Teil ist durch das Gelenke mit dem Teil b verbunden.
- Der - auffahrende -Wagen wird durch die Fanghaken f des Teiles d gefaßt, wobei die Federn g angespannt werden. Wenn bei zusammengedrückten Federn g die lebendige Kraft des Wagens noch nicht aufgezehrt ist, verschiebt sich die ganze Bühne d, b auf dem Untergestell h, bis die lebendige Kraft verbraucht ist. Die Federn g werden so bemessen, daß die Gleitbewegung der Bühne schon eingeleitetwird,.bevor .die Federn ganz zusammengedrückt sind.
- Vor Beginn. des - Kippgins- soll die Bühne: wieder in ihrer ursprünglichen Lage seih;, Das wird erreicht, indem die Kette i, die zurr Kippen von der Winde k angezogen werden muß und die um eine untere Umführungsrolle L der Druckstange c geführt ist, oben um eine Rolle m geleitet und am verschiebbaren Oberteil der Kippbühned toder b befestigt ist. Sobald nun die Kette angezogen wird, wird zunächst die Kippbühne wieder in ihre alte Lage zurückgezogen, in der sie' durch einen Anschlag festgehalten wird, und dann erst beginnt die Kippbewegung.
- Die Anordnung kann auch in anderer Weise erfolgen, als in dem Beispiel dargestellt ist. So kann z. B. zur Erzielung desselben Erfolges ,auf die einfache Plattform .ein Schlitten gelegt, werden, in welchem die Fanghaken federnd befestigt sind und auf den der Wagen auffährt; so daß er mit dem im Sinne der Erfindung als Bühne aufzufassenden Schlitten auf der Plattform verschoben wird und seine lebendige Kraft verbraucht. Die Längsbewegung in Richtung des auffahrenden Wagens kann auch in jeder anderen Form erfolgen, und ebenso können die :IYIigel, die lebendige Kraft aufzuzehren, versc'l%den sein. So kann die Längsbewegung e@ Wagens auch mit einer gleichzeitigen Hubbewegung des Wagens verbunden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Eisenbahnwagenkipper, dessen Bühne mit einer abgefederten Haltevorrichtung für den Wagen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühne (b, d) innerhalb gewisser Grenzen in Gleisrichtung hin und her verschiebbar ist, so daß sie beim Auffahren des Wagens durch diesen in Fahrtrichtung verschoben wird, worauf sie wieder in die Ausgangslage zurückgeholt wird. z. Eisenbahnwagenkipper nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühne mit einem Seilzug (i) oder einer andern Verholeinrichtung verbunden ist, mittels der sie vor dem Kippen oder beim Beginn des Kippgins wieder in die Ausgangslage zurückgeholt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72974D DE637366C (de) | 1934-04-17 | 1934-04-17 | Eisenbahnwagenkipper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72974D DE637366C (de) | 1934-04-17 | 1934-04-17 | Eisenbahnwagenkipper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637366C true DE637366C (de) | 1936-10-27 |
Family
ID=6945718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72974D Expired DE637366C (de) | 1934-04-17 | 1934-04-17 | Eisenbahnwagenkipper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637366C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899328C (de) * | 1941-10-21 | 1953-12-10 | E H Heinrich Aumund Dr Ing | Eisenbahnwagenkipper |
-
1934
- 1934-04-17 DE DEA72974D patent/DE637366C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899328C (de) * | 1941-10-21 | 1953-12-10 | E H Heinrich Aumund Dr Ing | Eisenbahnwagenkipper |
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