DE636034C - Kuenstliches Gebiss mit einer gegen Verkippen dienenden Schiene - Google Patents

Kuenstliches Gebiss mit einer gegen Verkippen dienenden Schiene

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DE636034C
DE636034C DEH143349D DEH0143349D DE636034C DE 636034 C DE636034 C DE 636034C DE H143349 D DEH143349 D DE H143349D DE H0143349 D DEH0143349 D DE H0143349D DE 636034 C DE636034 C DE 636034C
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Germany
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support rail
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BERNHARD HAUSCHEL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/275Fastening prostheses in the mouth removably secured by using bridging bars or rails between residual teeth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Künstliches Gebiß mit einer gegen Verkippen dienenden Schiene Die .Erfindung betrifft eine Verbesserung von künstlichen Gebissen nach Patent 62 i 6o2, bei welchem eine Kippmeiderschiene an einer zusätzlichen, an den noch vorhandenen natürlichen Zähnen verankerten Schiene mit Gelenkwirkung lösbar oder fest gelagert ist.
  • Die Verbesserung besteht nach der Erfindung darin, daß im Gegensatz zum Gegenstand des Hauptpatents die Kippmeiderschiene als Rinne und die Stützschiene als Steg ausgebildet ist, wobei Rinne -und Steg mit geringem Abstand vor dem Kieferrand vorbeilaufen. Der Steg nimmt gegen seine beiden Enden hin im Querschnitt ab und besteht z. B. aus einem Hohlkörper, in den ein dünnerer Teil aus Draht eingeschoben ist. Der Steg weist an seiner Auflagefläche Rasten oder rassenartige Ausnehmungen auf für die Aufnahme der Rinne. Die Rinne ist mit einer Anzahl von Einschnitten versehen.
  • Diese neue Halteanordnung und Formgebung hat erstens den Vorteil, daß die Kippmeiderschiene nicht am Kieferrand scheuert, und zweitens bietet die nach unten offene Kippmeiderschiene Speiseresten und Speichelflüssigkeit keine Gelegenheit, sich abzusetzen oder anzusammeln. Auch läßt sich der Steg der individuellen Form eines Gebisses leicht anpassen. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel für einen Unterkiefer dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine zweiteilige Prothese mit herausgenommenem losem Prothesenteil in schaubildlicher Darstellung, Abb.2 das Beispiel und die Anordnung nach Abb. i im Längsschnitt, Abb.3 einen Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel mit eingesetztem losem Prothesenteil, Abb. 4 und g Querschnitte durch eine Stützschiene, Abb.6, 7, 8 und g weitere Ausführungsformen von Stützschienen, Abb. io und i i je eine Draufsicht auf zwei lose Prothesenteile von verschiedener Ausführungsform, Abb. 12 und 13 je eine Einzelheit.
  • Nach der Erfindung ist eine zusätzliche Stützschiene 4 vorgesehen, zudem Zweck, einer Kippmciderschiene i als gelenkiges Auflager zu dienen und diese zu stützen. Die Schiene i dient als Kippmelder für zwei Kautschuksättel 3 mit den künstlichen Zähnen 2. Zweckmäßigerweise wird die Stützschiene 4 an zwei Kronen 6 lösbar oder unlösbar befestigt. Die unlösbare Befestigung erfolgt am besten durch Löten, Schweißen @o. dgl., die lösbare Befestigung durch Scharniergelenke, in Nuten verschiebbare Profilenden usw. Im Bewegungsbereich des Zungenbändchens ist di(#@ Stützschiene 4 an der Stelle 8 etwas höcn.'. gezogen (Abb. i).
  • Gegenstück der Stützschiene 4 bildet -6in:, bügelartiges Halteglied 9 an der Kippmeider= schiene i, das sich beim Einsetzen des losen Prothesenteiles in den festen Teil derart auf die Stützschiene 4 auflegt (Abb. 3), daß sich die Schiene i auf der Stützschiene 4 scharnierartig,einstellen und nachgeben kann, falls einer :der Sätte13 beim Kauen oder im Laufe der Zeitetwas nachgeben sollte.
  • Wesentlich ist noch, daß die Stützschiene 4 in solcher Entfernung an den Zähnen und am Zahnfleisch vorbeiläuft, daß auch bei eingesetzter Schiene i weder Zahnfleisch noch Zähne berührt werden, sondern Stützschiene 4 und Halteglied 9 im geringen Abstand 5 davon entfernt bleiben (Abb.2 und 3).
  • Im Rahmen der Erfindung kann die Stützschiene 4 auch an mehr als zwei Kronen, an Halbkronen, Inlays oder an geeigneten Zahnprothesen, z. B. auch an einer Brücke oder an einer Gaumenplatte, erfolgen. Die Stützschiene 4 kann auch mittels Klammern in üblicher Weise an den natürlichen Zähnen befestigt und, wenn nötig oder zweckmäßig, auch zum Halten von künstlichen Zähnen mit herangezogen werden.
  • Der Querschnitt der Stützschiene 4 ist rund, langrund oder ähnlich gestaltet (Abb.4, 5). Zweckmäßig besteht die Stützschiene 4 aus einem Profilstab, der in der Mitte seine größte Höhe hat und gegen seine beiden Enden hin gleichmäßig abfällt; sie kann auch aus einem Stück Rohr i o bestehen (Abb. 6), durch das ein Drahtstück zügig hindurchgeschoben ist oder in dessen Enden je ein kurzes Drahtstück i i (Abb. 7) eingeschoben ist. Das Rohr io kann sowohl aus Metall als auch aus einem Kunststoff, u. a. auch aus Kautschuk, bestehen, Die Stützschiene 4 kann auch aus einem U-Stück 12 bestehen, dessen Enden i 2a zwecks einer leichteren Befestigung flach gedrückt sind (Abb.8 und 9).
  • Die Form des zusätzlichen Haltegliedes 9 nach der Erfindung ist dem oberen Teil der Stützschiene 4 sowie dessen Verlauf angepaßt. Um die Kippmeiderschiene i der Stützschiene 4 entsprechend anbiegen zu können, ist deren 'uu:Haltebügel 9 mit Einschnitten 13 versehen (Abb. i o), so daß sich die einzelnen Haltekliedabschnitte 9a beim Biegen der Schiene i etwas spreizen. In manchen Fällen wird es auch genügen, an Stelle des rinnenartigen Bügelstückes 9 schmale Bügelhaken (Abb. i i ) oder ,einzelne Krallen anzuordnen. Die Halteglieder können auch so gestaltet sein, daß diese die Stützschiene 4 klammerartig umfassen (Abb. I2). In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, in dem oberen Teil der Schiene 4 eine Ausnehmung 15 (Abb. 13) oder sonst :eine geeignete Rast vorzusehen. Die Rast hat den Zweck, eine seitliche Verlagerung des Haltegliedes 9 auf der Schiene 4 zu verhindern.
  • Die Schienen 1, 9 und 4 können aus einem federnden Werkstoff hergestellt sein, etwa aus korrosionsbeständigem Metall, wobei die Schienen i und 4 gezogen, gegossen, gestanzt oder gepreßt sein können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Künstliches Gebiß mit einer gegen Verkippen dienenden Schiene nach Patent 621 6o2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippmeiderschlene (i) als Rinne und die Stützschiene (4) als Steg ausgebildet sind.
  2. 2. Gebiß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Rinne und Steg mit geringem Abstand (5) vor dem Kieferrand liegen.
  3. 3. Gebiß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (4) gegen seine beiden Enden hin im Querschnitt abnimmt und z. B. aus einem Hohlkörper besteht, in den ein Kern, z. B. aus Draht, eingeschoben ist.
  4. 4. Gebiß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (4) an seiner Auflagefläche Rasten Moder rastenartige Ausnehmungen (15) für die Aufnahme der Rinne (i) aufweist.
  5. 5. Gebiß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (i) mit einer Anzahl von Einschnitten (13) versehen ist.
DEH143349D 1935-04-09 1935-04-09 Kuenstliches Gebiss mit einer gegen Verkippen dienenden Schiene Expired DE636034C (de)

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