DE635153C - Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen o. dgl. - Google Patents
Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen o. dgl.Info
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Description
- Reinigungsvorrichtung für Bierleitungen o. dgl. Um Leitungen, wie z. B. Bierleitungen o. dgl., zu reinigen, werden Vorrichtungen verwendet, die einen Reinigungskörper vermittels einer Druckflüssigkeit durch die zu reinigende Leitung treiben.
- Der Reinigungskörper besteht im allgemeinen aus einem elastischen Körper, z. B. Schwamm, Kautschuk u. dgl., damit er durch alle Krümmungen und Rohrwendungen hindurchgetrieben werden kann und sich dabei dem wechselnden Durchgangsquerschnitt der Leitung anpaßt und die gesamte innere Oberfläche der Leitung abscheuert. Dies soll derart geschehen, daß der innere Belag rein abgerieben und von den Pilzwucherungen befreit wird, die an der Wandung des Metallrohres anhaftende harte Unterschicht aber nicht durchstoßen wird, weil dies auch ein Abscheuern des Metalls zur Folge hätte.
- Der Belag, der sich auf der inneren benetzten Oberfläche der Leitung absetzt, ist oft fest und hart, so daß gewöhnliche Schwämme nicht die notwendige Härte besitzen, um den Belag bis auf die unterste Schicht zu entfernen, die bestehen bleiben soll. Es wurden deshalb verschiedene Imprägnierungen der Schwammkörper vorgeschlagen, die aber den Nachteil haben, daß sie dem Reinigungskörper nicht die gewünschte mechanische Festigkeit geben und daß die Imprägnierung bald ausgelaugt und abgenutzt wird. In keinem dieser Fälle wird eine Sterilisation der Leitung vorgeschlagen oder erzielt. Für Topfreiniger sind auch mit Metallfäden überzogene Schwämme vorgeschlagen worden, die einen die Waschflüssigkeit aufsaugenden Kern haben. Diese sind jedoch für die Reinigung der Leitungen nicht geeignet, weil sie ganz anders gebaut und dabei zu hart sind, so daß sie in den Leitungen steckenbleiben würden, wenn man sie in diesem kleinen Durchmesser ausbilden wollte. Außerdem ist ihre Anwendung in diesem Gebiet nicht vorgeschlagen worden.
- Zweck der Erfindung ist eine Vorrichtung mit einem solchen Reinigungskörper, der eine richtige Sterilisation mit gleichzeitiger mechanischer Reinigung der Leitung bewirkt, wobei die besondere Wirkung darin besteht, daß die schädliche Bakterientätigkeit in den Leitungen, hauptsächlich während der Zeit, in der die Flüssigkeit gestaut ist, niedergehalten wird, ohne dabei bestimmte Kulturkeime zu schädigen und auf die Flüssigkeit später einen merkbaren Ein-Ruß in Güte oder Geschmack auszuüben. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß dem Reinigungskörper bestimmte Metalle, Metallverbindungen, Legierungen u. dgl. zugesetzt wer-° den. Es werden jene Metalle -gew_ählt;°die- die Fähigkeit haben, eine stark antiseptische Wirkung auszuüben. Hierbei ist es ohne Bedcti^ tung, ob' die--Metalle in -rnetallischer @tr. oder in Lösung eingebracht werden.
- Mit Vorteil wird das Metall dem Schwamrri;x und zwar in fester Form als Metall, LegW-i rang oder Verbindung, beigesetzt. Dies ' ,ergibt eine mechanische Versteifung des Schwäm-. mes. Der besondere _Votbeil besteht darin, daß durch geeignete Wahl 1.der` Pörin desmetallischen Anteiles des Schwammes' als Draht, Flitter o. dgl. und durch Wähl der Verbindung bzw. Legierung eine. den örtlichen Verhältnissen entsprechend fein abgestimmte Wirkung -erzielbar ist. Diese hat, darin zu. bestehen, daß beim Scheuern des Innenbelag-es der Leitung mit clim R4eiriigüngskörper ein Teil des Metallanteiles des Reinigungskörpers auf dem Belag haftentleibt und dann von der Flüssigkeit in der Leitung gelöst wird. Diese Menge muß' verschieden--sein, je nachdem, wie oft die Leitung gereinigt wird, wie hoch die Temperatur- der Flüssigkeit in der Leitung @ ansteigt und wie-lange sich die Flüssigkeit in der Leitung aufhält. Es wird-in-dem einen Falle .eim@ Metall von stärkerer 'pezifischer " Wirkung, im' anderen Falle eines von größerer mechanischer Widerstandskraft gewählt werden müssen. `- Als, mechanische Vervollkommnung ist der Umstand' zu erwähnen, daß der R.einigungsli@grper nicht zerbröckelt, auch wenn er nach ,d:er Erfindung mit einer Nadel aufgefangen
Claims (1)
- x. PATENTANSPRÜCHE: i. Reinigungsvorrichtung für Bierleitungen o-.-dgl. mit Hilfe von Reinigungskörpern, 'dadurch gekennzeichnet, daß bei ' Verivendüng von aus' einem elastischen und mit- Metallfäden eingehüllten Kern bestehenden Reinigungskörpern die Metallfäden o@ "dgl. aus einem Metall hergestellt sind, welches weicher ist als der Baustoff . der . Leitungsrohre und durch Abrieb an den Rohrwandungen eine bakterienhindernde Wirkurig ausübt. -z. Vorrichtung nach Anspruch i, da-- dürch-gekennzeichnet, daß als Metall Silber, Kupfer, Nickel oder Kadmium verwendet..werden: 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch. weine mit einem Anschlag -hinter- der-Spitze versehene Nadel, .deren hinteres Ende zum Einklemmen in die Leitung.- zu einer oder mehreren Schräübenivindüiigeri vön -der Größe des Innendurchmessers der Leitungen gedreht -Ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS635153X | 1931-05-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE635153C true DE635153C (de) | 1936-09-11 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK125471D Expired DE635153C (de) | 1931-05-15 | 1932-05-15 | Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635153C (de) |
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1932
- 1932-05-15 DE DEK125471D patent/DE635153C/de not_active Expired
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