AT140325B - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Leitungen, insbesondere Bierleitungen od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Leitungen, insbesondere Bierleitungen od. dgl.

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AT140325B
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Frantisek Komrska
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Frantisek Komrska
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Description


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 Kombinationen in besonders einfacher und verlässlicher Weise (die von jedem Laien dann nach Angabe der zu verwendenden Reinigungskörper), durch Auswechseln der   Reinigungskörper   bewerkstelligt werden. 
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 nicht zerbröckelt, auch wenn er nach der Erfindung mit einer Nadel aufgefangen wird. Bisher verwendete man Siebe, um den weichen Schwamm in der Leitung festzuhalten und sein Herausspülen mit dem verunreinigten Spülwasser zu verhindern.

   Der durch die Benutzung   zerbröckelnde   Schwamm verstopft diese Siebe, so dass das Spülwasser nicht frei entweichen kann ; die Schwammteilchen bilden auf dem Siebe einen Filter, der die abgescheuerten Teile des Belages   zurückhält   und beim Umsteuern des Reinigungsstromes das Spülwasser wieder in die zu reinigende Leitung zurückführt. Dies tritt bei Anwendung   angeführten   Nadel ohne Sieb nicht ein, sondern es wird ein genügend grosser   Leitungsquerschnitt   freigehalten. Gegebenenfalls auftretende   Schwamm-oder Belagtrümmer   werden unbehindert aus der Leitung herausgespült. 



   - In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der   Erfindung   dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Reinigungsvorrichtung im Querschnitt, Fig. 2 einzelne Ausbildungsformen des Reinigungskörpers und Fig. 3 die Festhaltevorriehtung in Form einer Nadel in Ansicht. 



   Am   üblichen   Mehrweghahn   j ! (Fig. l)   ist eine   Holländermutter   angebracht, die ein Glasrohr 3 mittels der Dichtungsringe 4 gegen das mit Schauloch versehene   Verbindungsrohrstück- abdichtet.   In den Rohrstutzen des Hahnes 1 wird die Spirale der Nadel 6 eingelegt und mittels der Holländermutter 2 und dem   Rohrstück a festgemacht.   Auf diese Nadel 6 kommt der Reinigungskörper 7 während der Arbeitspause zu sitzen. 



   Der   Reinigungskörper'7 (Fig. 2) -besteht   aus einem elastischen Körper von ovaler, annähernd kugeliger Form. Dieser enthält das Metall, das als Faden durch ihn durchgezogen wird oder als Flitter oder, wenn es sieh um den Zusatz einer Metallverbindung handelt, als Pulver der   Schwammasse   von vornherein zugegeben wird. Als Metalle eignen sich besonders Ag, Cu,   Cd, Ni u. dgl.   in verschiedenen Kombinationen. 



   In Fig. 2 sind verschiedene beispielsweise Ausbildungsformen des Reinigungskörpers dargestellt. 



  Es soll damit gezeigt werden, dass die Art der Anbringung des Metalles verschieden durchgeführt werden kann. In der Hauptsache wird die spezifische Wirkung des Metalles um so grösser sein und ein stärker wirkendes Metall gewählt werden,   j e länger die Flüssigkeit in   der Leitung gestaut wird, je seltener gereinigt werden soll und je höher die Temperatur in einzelnen Abschnitten der Leitung gegen jene in andern Abschnitten ansteigt. Die Formgebung des Metalles, die Form als Splitter, Fäden u. dgl. und die Durchwirkung des Körpers mit diesen wird von der Beschaffenheit des zu entfernenden Belages der Leitung abhängen. 



   In Fig. 3 ist die Auffangvorrichtung für den   Reinigungskörper   dargestellt. Diese besteht aus einer Nadel, die auf einem Ende hinter der geschärften Spitze eine Erweiterung trägt, die z. B. kugelförmig ist und verhindern soll, dass der Reinigungskörper zu tief von der Nadelspitze   durchdrungen   wird. Das andere Ende der Nadel trägt eine Spirale, die in einem etwas grösseren Durchmesser gewickelt ist als der 
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Büchse des   Holländers.   2 festgespannt werden kann. 



   Setzt man die Reinigungsvorrichtung in Tätigkeit, indem der Mehrweghahn 1 so gestellt wird, dass Druckwasser in die Leitung fliesst, so wird der auf der Nadel 6 sitzende   Reinigungskörper   7 in die Leitung getrieben. Dort reibt er einesteils sieh selbst ab und versieht die Rohrwandungen mit einem oligodynamiseh aktivierenden Belag, andernteils schabt er den schädlichen Ansatz ab, der mit dem Druckwasser an das andere Ende der Leitung gespiilt wird. 



   Bekanntermassen werden immer zwei Leitungen gekoppelt derart, dass das Spülwasser zum andern Ende des   Mehrweghahnes   wieder aus der zweiten Leitung heraus tritt und   der Reinigungskörper   auf der Nadel der andern Seite aufgefangen wird. Während bei Sieben sich der Reinigungskörper flach auf dieses Sieb auflegt und so die den Belagschleim und Trümmer führende   Spiilflüssigkeit   über den flach auf dem Siebe liegenden Reinigungskörper filtriert, wird sich hier der Reinigungskörper auf der Nadel festsetzen, die freien Enden werden sieh an die Spindel der Nadel anschmiegen und der äussere Durchflussquerschnitt der Leitung für das unbehinderte Ausfliessen des Spülwassers vollkommen frei bleiben, so dass die unerwünschte Filtertätigkeit   ausbleibt.

   Bei Umkehrung des Spülstromes   wird daher auch keine Verunreinigung in die Leitung   zurückgespült   werden können. Ebenso ist eine Verstopfung des Ausflusses ausgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Reinigen von Leitungen, insbesondere Bierleitungen od. dgl., dadurch   gekenn-   zeichnet, dass ein mit Metallen, die eine oligodynamische Wirkung ausüben, versehener   Reinigungskörper   durch die zu reinigende Leitung getrieben wird.

Claims (1)

  1. 2. Reinigungskörper für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise aus elastischem Stoffe hergestellte Reinigungskörper mit Metall oder Metallegierungen in Form von Fäden, Drähten od. dgl. versehen wird. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vorrichtung für den Reinigungskörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungskörper auf einer Nadel aufgefangen wird, die an einem Ende mit einer Spirale zum Befestigen der Nadel in der Holländermutter od. dgl. der Spülwassersteuerungsvorrichtung und am andern Ende mit Spitze und Anschlag für den Reinigungskörper versehen ist. EMI3.1
AT140325D 1931-05-15 1932-05-11 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Leitungen, insbesondere Bierleitungen od. dgl. AT140325B (de)

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