DE634801C - Abfeuerungsvorrichtung fuer automatische Feuerwaffen, insbesondere fuer durch den Propellerkreis schiessende Flugzeugmaschinengewehre - Google Patents

Abfeuerungsvorrichtung fuer automatische Feuerwaffen, insbesondere fuer durch den Propellerkreis schiessende Flugzeugmaschinengewehre

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DE634801C
DE634801C DEC49082D DEC0049082D DE634801C DE 634801 C DE634801 C DE 634801C DE C49082 D DEC49082 D DE C49082D DE C0049082 D DEC0049082 D DE C0049082D DE 634801 C DE634801 C DE 634801C
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lock
firing device
synchronization
rod
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Application number
DEC49082D
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Ceska Zbrojovka AS
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/05Synchronising for firing through the propeller of an aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Abfeuerungsvorrichtung für automatische Feuerwaffen, insbesondere für durch den Propellerkreis schießende Flugzeugmaschinengewehre Die Erfindung bezieht sich auf Abfeuerungsvorrichtungen für automatische Feuerwaffen, insbesondere für durch den Propellerkreis schießende Flugzeugmaschinengewehre, unter Einfluß einer Synchronisationsabzugsstange und Einschaltung eines Sicherungsgliedes, das die Synchronisatio.nsabzugsstange zeitweise außer Eingriff hält. Gemäß der Erfindung ist das die Übertragung der Bewegung der Synchronisationsabzugsstange auf den Abzug vermittelnde Sicherungsglied an einem der von der Synchronisationsabzugsstange beeinflußten Organe der Waffe (z. B. im Abzug des Waffenschlosses oder an der Abfeuerungseinrichtung) angeordnet und verstellt bei der Rückhewegung des Schlosses einen Schieber, wird dann durch einen schrägen Anschlag in eine unwirksame Lage gebracht und in derselben durch den sodann unter Federwirkung rückkehrenden Schieber gesichert, solange das Schloß nicht vollkommen geschlossen und verriegelt ist und die Synchronisationsabzugsstange ihre Ruhelage zurückerlangt hat. Infolge der Verwendung des eigenartigen, von der Synchronisationsabzugsstange beeinflußten Sicherungsgliedes wird eine vollkommene Sicherung gegen Abschießen der Waffe erreicht, solange sich der Verschluß noch nicht vollkommen in seiner Schließlage befindet. Bei bisher bekannten Einrichtungen dieser Art besteht dagegen immer ein gewisser Spielraum, in welchem die Synchronisationsabzugsstange auch bei noch nicht ganz geschlossenem Verschluß bereits auf den Abzug wirken kann. Ein solcher Spielraum kann bei den bekannten Einrichtungen durch keine Abstimmung der Teile gegeneinander ganz beseitigt werden, da hierzu ein so geringer Eingriff der maßgebenden Teile nötig wäre, wie er praktisch bei keiner Schußwaffe durchführbar ist. Gemäß der Erfindung wird dagegen das Sicherungsglied, das zugleich die Wirkung der Synchronisationsabzugsstange auf den Abzug überträgt, so lange in wirkungsloser, herabgedrückter Lage gehalten, bis sowohl der Verschluß die vollständige Schließlage als auch die Synchronisationsabzugsstange ihre wirkungslose Lage erreicht haben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Abfeuerungsvorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. z zeigt in einem Längsschnitt den Gehäuseteil eines Maschinengewehrs, und zwar bei geschlossener und verriegelter Waffe; Abb. a zeigt die Lage der Teile im Augenblicke der Schußabgabe; Abb.3 zeigt die Teile nach Beendigung der Rücklaufbelvegung des Schlosses, und Abb. q. veranschaulicht, wie auch beim vollständig geschlossenen Schloß die Waffe noch - unwirksam ist, wenn sich die Synchronisätionsabzugsstange noch in Bewegung befindet.
  • Das Schloß i des Maschinengewehrs eisfi:..w hält den auf die Nuß 2 des Schlagstiftes 3W`' wirkenden Schloßabzug ¢, welcher durch ..'. Synchronisationsabzugsstange 5 betätigt wird:` Vor dem Schloß x befindet sich der Zubringer 6 und der Gewehrlauf 7. Das Schloß i wirkt mit dem Verschlußmechanismus 8, 9, i o zusammen. Der Schloßabzug q. und der Schlagstift 3 sind durch eine.gemeirisame Feder i i belastet. Die bis jetzt beschriebene Einrichtung ist bekannt. Gemäß der Erfindung ist an einem der von der Synchronisationsstange 5 beeinflußten Glieder der Waffe, im dargestellten Ausführungsbeispiel im Schloßabzug q., das Sicherungsglied in der Form eines federnden Stiftes i2 angebracht. Der Stift 12 ist im ausgehöhlten oberen Ende des Abzuges q. verschiebbar gelagert und durch eine Druckfeder 13 belastet. Der Hub des Stiftes 12 im Abzug q. wird durch einen in eine Ausdrehung des Stiftes 12 eingreifenden federnden Drücker 14 begrenzt. In Verlängerung der Synchronisationsstange 5 ist im Gewehrgehäuse ein linealförmiger Schieber 15 angeordnet, .der an seinem hinteren Ende durch eine Druckfeder 16 belastet ist. Das vordere Ende 17 des Schiebers 15 ist gegabelt, und in die Gabelung greift ein an seiner vorderen Seite .abgeschrägter Anschlag 18 ein. Die lichte Breite der Gabelung ist kleiner als der Durchmesser des Stiftes i2, sq daß der Stift 12 in die Gabelung nicht eintreten kann. Die Anordnung ist so; daß bei geschlossener und verriegelter Waffe (Abb. i) zwischen dem _ vorderen Ende des Schiebers 15, 17 und - dem hinteren Ende der Synchronisationsstange'5 ein Zwischenraum von der Breite x besteht, die dem Durchmesser des Stiftes 12 gleich ist. Der Stift 12 tritt somit zwischen Stange 5 und Schieber i 5, 17 ein und füllt den Zwischenraum x aus.
  • Das Feuer des Maschinengewehrs wird durch die Synchronisationsstarige 5 gesteuert. Durch den Abfeuerungshub der Stange 5 wird mittels des Stiftes x, der Schloßabzug q. mitgenommen und verschwenkt, so daß er die Nuß 2 freigibt; der Schlagstift 3 schnellt vor und bringt die im Laufe 7 befindliche ,Patrone zum Abschuß (Abb.2). Das durch den-Rückstoß der Pulvergase sich zurückbewegende Schloß i nimmt durch den Stift 12 den Schieber 15, . 17 nach rückwärts entgegen der Kraft der Feder 16 mit. Dabei stößt der Stift 12 an die vordere schräge Seite des Anschlages 18 an und wird durch denselben niedergedrückt, bis der- Stift 12 außer den Bereich des Schiebers r5, 17 gelangt (Abb.3). Der dadurch freigegebene Schieber 15, 17 schnellt durch die Wirkung seiner Feder 16 vor und nimmt seine Ruhei, j,a-ge wieder ein. Auch das Schloß i samt dem bzug q. und dem Sicherungsstift 12 kehrt in nnter Weise in seine Schließlage zurück, A- rend welcher Bewegung der Stift 12 durch c@en Schieber 15, 17 niedergehalten wird. Solange das Schloß nicht seine volle verriegelungsfähige Schließlage erreicht hat, wird der Stift 12 auch weiterhin wenigstens durch die Vorderkante der Gabel 17 niedergehalten. Dazu reicht noch eine ganz geringe Abweichung von der Schließlage aus. Wenn nun das Schloß richtig verriegelt ist und der Schieber 15, 17 das Sicherungsglied 12 freigibt, so kann doch der Stift 12 in seine wirksame Lage zwischen Stange 5 und Schieber 15, 17 erst dann zurückkehren; wenn sich auch die Abzugsstange 5 in ihrer Ruhelage befindet. Während der Bewegung der Abzugsstange 5 oder bei einer nicht ordnungsmäßigen Arbeit derselben besteht nämlich zwischen der Stange 5 und dem Schieber 15, 17 ein Zwischenraum von einer Breite, die immer kleiner ist als der der Ruhelage der Stange 5 entsprechende größte Zwischenraum x, welcher erst ein Einschnappen des Stiftes 12 zwischen die Teile 5 und 15, 17 gestattet. Auf diese Weise ist ein ordnungsmäßiges Schieben der Waffe gewährleistet. Bei einer Störung in der Synchronisiereinrichtung wird das automatische Schießen selbsttätig eingestellt. Impulse des synchronisierten Abzuges, welche keine Schußabgabe herbeiführen können, werden nicht auf den Mechanismus des Verschlußblockes übertragen: Dadurch wird die Lebensdauer dieser Bestandteile außerordentlich verlängert.
  • Das Sicherungsglied 12 kann auch an einem anderen von der Synchronisationsstange 5 beeinflußten Organe der Waffe, wie z. B. an der Abfeuerungseinrichtung, angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abfeuerungseinrichtung für automatische. Feuerwaffen, insbesondere für durch den Propellerkreis schießende Flugzeugmaschinengewehre, unter Einfluß einer Synchronisationsabzugsstange und Einschaltung eines Sicherungsgliedes, das die Synchronisationsabzugsstange zeitweise außer Eingriff hält, dadurch -gekennzeichnet, daß das die Übertragung der Bewegung der Synchronisationsabzugsstange (5) auf den Abzug (q.) vermittelnde Sicherungsglied (z2) an einem der von der Synchronisationsabzugsstange (5) beeinflußten Organe der Waffe (z. B. im Abzug .4 des Waffenschlosses oder an der Abfeuerungseinrichtung) angeordnet ist und bei der Rückbewegung des Schlosses (i) einen Schieber (15, 17) verstellt, dann durch einen schrägen Anschlag (18) in eine unwirksame Lage gebracht und in derselben' durch den sodann unter Federwirkung' (Feder 16) rückkehrenden Schieber (15, 17) gesichert wird, solange das Schloß (i) nicht vollkommen geschlossen und verriegelt ist und die Synchronisationsabzugsstange (5) ihre Ruhelage zurückerlangt hat.
DEC49082D 1934-04-11 1934-04-11 Abfeuerungsvorrichtung fuer automatische Feuerwaffen, insbesondere fuer durch den Propellerkreis schiessende Flugzeugmaschinengewehre Expired DE634801C (de)

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