DE634450C - Schmelzwanne - Google Patents
SchmelzwanneInfo
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Classifications
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Schmelzwanne Die Erfindung betrifft eine Schmelzwanne, bei welcher das Blei unter Luftabschluß bei Verwendung von einem neutralen Gas, insbesondere von Wasserdampf, unter Überdruck geschmolzen wird. Das Einströmen des Wasserdampfes über dem Blei hat den Vorteil, daß sich keine Oxyde an der Oberfläche des Bleispiegels bilden können und daß die durch die Bleibarren mit in das Bad hineingebrachten, an der Oberfläche des Bleibades sich sammelnden Oxyde aufgelöst werden. Beim Füllen einer solchen Bleischmelze hat es sich als nachteilig erwiesen, daß beim Öffnen der zum Einbringen der Bleibarren dienenden Klappe aus dem Kessel nicht nur heißer Wasserdampf, sondern auch Bleioxyde enthaltender Staub dem Bedienungsmann entgegenschlägt, wodurch die Bedienung der Bleischmelze erschwert und die Gesundheit des Bedienungspersonals gefährdet ist.
- Gemäß der Erfindung wird der Schmelzvorgang dadurch verbessert, daß zum Einfüllen der Bleibarren eine an sich bekannte Schleuse dient, die durch eine mit einem Hebel versehene Klappe sowie einen Schieber gebildet wird, wobei stets einer der beiden Verschlüsse den Austritt der Dämpfe verhindert, und gegebenenfalls an dem oberen Teil des Schmelzgefäßes ein Niederschlagsapparat angeschlossen ist, in welchem sich Bleistaub und gesundheitsschädliche Dämpfe aus der Schmelzwanne sammeln. Dabei kann vorteilhafterweise die innere Klappe des Doppelverschlusses drehbar an einem in der Ruhelage vorzugsweise waagerechten Hebel angeordnet sein, bei dessen Drehung sie dem Schmelzgutspiegel genähert und in eine schräge Lage gebracht wird, so daß das Schmelzgut von ihr abgleiten kann. Dabei wird der mit dem Bleistaub angereicherte Wasserdampf durch eine besondere Öffnung einem Behälter zugeführt, in dem der Bleistaub -und das Kondenswasser gesammelt werden.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind aus dem folgenden Ausführungsbeispiel zu entnehmen: Der Schmelzkessel i hat eine elektrische Heizung 2. Er ist durch eine Haube 3 abgedeckt, in deren Mitte ein Rohr q. mündet, das zur Einführung des neutralen Gases des Wasserdampfes dient. Mit 5 ist ein Ventil bezeichnet. Zur Einfüllung der Bleibarren dient eine Schleuse, welche aus der Klappe 7 und dem Winkelhebel 8 sowie einem Schieber 9 besteht. Zum Austritt des Wasserdampfes mit dem Bleistaub dient der Kanal i o, welcher in einen Abscheider i i mündet. Der Abscheider hat einen Abfluß 12, welcher als Wassersack ausgebildet ist. Die Tür dient zur Entnahme des im Abscheider angesammelten Staubes. Mit 1q. ist eine Berieselungs-oder Sprüheinrichtung bezeichnet, die für die Niederschlagung des Staubes sorgt. Durch den Abzug 15 kann der Wasserdampf entweichen.
- Die Einrichtung arbeitet in der Weise, daß der Schieber g herausgenommen und in die Füllöffnung ein Bleibarren 6 eingelegt wird. Darauf wird durch Vor«@ärtsdrücken des Schiebers der Bleibarren 6 gegen den herabhängenden Teil des Hebels 8 gedrückt. Beim weiteren Vorwärtsbewegen des Bleibarrens und des Schiebers 9 öffnet sich die Klappe 7 und der Winkelhebel 8 legt sich hinter den Barren. Der Bleibarren kann dann beim Zurückziehen des Schiebers 9 in das Schmelzgefäß fallen. Hierauf schließt sich die Klappe 7 unter der Einwirkung der Schwerkraft. Der Schieber 9 wird dann ganz zurückgezogen, und es kann ein neuer Block 6 aufgelegt werden.
- In der Abb.2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Der Schmelzkessel 16 hat eine Haube 17. In der Haube ist auf der Welle 18 ein zweiarmiger Hebel 19 gelagert. Der Schenkel 20 ragt aus der Haube durch einen Schlitz heraus. Der Schenkel 2 r trägt ein Blech 22 zur Aufnahme des Schmelzgutbarrens 23. Zur Schleuse gehört der Einfüllkanal2¢ mit den Wänden 25 und 26. Der Kanal wird unten durch das Blech 22 und oben durch den Deckel 27 abgeschlossen. Nach öffnen des Deckels 27 wird der Schmelzgutbarren eingelegt und die Klappe 27 wieder geschlossen. Daraufhin wird durch Drehen des Hebels i9 der- Schmelzgutbarren in das Schmelzgefäß gesenkt. Sobald der Hebel die punktiert gezeichnete Lage 28 hat, gleitet der Schmelzgutbarren in das Schmelzbad. Die Vorrichtung hat gegenüber der in der Abb. i dargestellten den Vorteil, daß jegliches Spritzen beim Einbringen des Schmelzgutbarrens in das geschmolzene Gut im Schmelzkessel vermieden ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schmelzwanne mit einer als Druckschleuse ausgebildeten Einfüllöffnung, insbesondere zum Schmelzen von Blei, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschleuse durch eine mit einem Hebel (8) versehene Klappe (7) sowie einen Schieber (9) gebildet wird, wobei stets einer der beiden Verschlüsse den Austritt der Dämpfe verhindert, und gegebenenfalls an dem oberen Teil des Schmelzgefäßes ein Niederschlagsapparat angeschlossen ist, in welchem sich Bleistaub und gesundheitsschädliche Dämpfe aus der Schmelzwanne sammeln.
- 2. Schmelzwanne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Klappe (22) des Doppelverschlusses (27) an einem in der Ruhelage vorzugsweise waagerechten Hebel drehbar angeordnet ist, bei dessen Drehung sie dem Schmelzgutspiegel genähert und in eine schräge Lage gebracht wird; so daß das Schmelzgut von ihr abgleiten kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111624D DE634450C (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Schmelzwanne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111624D DE634450C (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Schmelzwanne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634450C true DE634450C (de) | 1936-08-27 |
Family
ID=7531093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111624D Expired DE634450C (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Schmelzwanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634450C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1508111B1 (de) * | 1965-08-13 | 1970-08-27 | Air Liquide | Verfahren zur Reinigung der Schmelze in einem metallurgischen Induktionsofen |
| EP0267394A3 (en) * | 1986-10-08 | 1990-03-21 | Dynamit Nobel Aktiengesellschaft | Process to draw off the gases in metal smelting |
-
1933
- 1933-11-08 DE DES111624D patent/DE634450C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1508111B1 (de) * | 1965-08-13 | 1970-08-27 | Air Liquide | Verfahren zur Reinigung der Schmelze in einem metallurgischen Induktionsofen |
| EP0267394A3 (en) * | 1986-10-08 | 1990-03-21 | Dynamit Nobel Aktiengesellschaft | Process to draw off the gases in metal smelting |
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