DE137347C - - Google Patents
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Classifications
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- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verdichten von metallischen
Dämpfen, besonders Zinkdämpfen und Dämpfen der Metalle, wie Blei, Silber und Gold, welche
in Zinkerzen vorkommen, auch wenn sie mit Gasen, z. B. mit Kohlenoxyd, gemischt sind.
Die Vorrichtung dient zur Ausübung eines Verdichtungsverfahrens, welches darin besteht,
dafs die entwickelten metallischen Dämpfe, von denen angenommen wird, dafs sie mit Kohlenoxydgas
gemischt seien, von gekühltem Kohlenoxydgas oder einem anderen indifferenten Gas
beeinflufst werden, welches in einer ausreichenden Menge in den Verdichtungsraum eingeblasen
wird, wo es den Metalldämpfen begegnet und sich mit denselben mischen kann. Die Metalldä'mpfe werden hierdurch bis zur
Verdichtungstemperatur abgekühlt und in ein feines Metallpulver verwandelt, welches auf
den Boden des genannten Raumes niederfällt, wo es aufgesammelt und zum Zusammenschmelzen
herausgenommen werden kann.
Das die Verdichtung bewirkende Kohlenoxydgas wird weggeleitet, abgekühlt und aufs
Neue zur Verwendung gebracht. Diese Abkühlung geschieht in einem Kühlraum, der mit dem Verdichtungsraum verbunden ist.
Auf der Zeichnung ist im Längs- und Querschnitt eine derartige Vorrichtung dargestellt.
Durch den seitlichen Einlafs ι des Verdichtungsraumes
2 strömen die heifsen Dämpfe ein, welche aus Metallen, wie Zink, Blei,
Silber, Gold, und aus von dem Ge'winnungsverfahren herrührendem Kohlenoxydgas bestehen.
3 bezeichnet den Einlafs des die Verdichtung bewirkenden kalten Kohlenoxydgases,
welches mit geeignetem Druck und in geeigneter Menge eingeprefst wird. Der einfiiefsende
Gasstrom wird durch eine durchlochte Vertheilungsplatte 4 in mehrere abwärts gerichtete
feine Strahlen vertheilt. An Stelle der durchlochten Platte kann selbstverständlich auch eine
entsprechende Anzahl Röhren verwendet werden. Wenn das einströmende kalte Kohlenoxydgas
den heifsen Metalldämpfen begegnet, wird es mit denselben innig gemischt und kühlt sie bis zur Verdichtungstemperatur ab,
so dafs auf dem Boden des Verdichtungsraumes 2 ein feines Pulver aus Metall angesammelt
wird, welches gegebenen Falles durch eine Schnecke 5 nach aufsen befördert werden
kann.
Das während der Verdichtung erhitzte Kohlenoxydgas wird aus der Niederschlagskammer 2
fortgeleitet, abgekühlt und aufs Neue zur Verwendung gebracht. Bei dem dargestellten Beispiel
erfolgt diese Abkühlung in einem unmittelbar an die Niederschlagskammer 2 angeschlossenen
und von dieser nur durch eine Wand 7 getrennten Raum 6, wobei das Kohlenoxydgas durch eine Oeffnung 8 in die
Kühlabtheilung 6 hineinströmt. In letzterer hängt eine Anzahl von Kühlröhren 9 von der
Decke des Raumes hinein, durch welche das Kohlenoxydgas auf seinem Wege vom Einlafs
8 der Kühlabtheilung bis zu der Austrittsöffnung 10 abgekühlt wird, so dafs dasselbe,
wenn erwünscht, wieder von neuem verwendet
werden kann. Die Abkühlung der Kühlröhren 9 wird durch kreisendes Wasser von
einem Behälter 11 bewerkstelligt, von welchem Röhren 12 zum Boden der Kühlröhren 9 heruntergehen.
Die Röhren 9 sind oben offen und münden in einen den Behälter 11 umgebenden
Behälter 13 ein, welcher mit einem Abflufs 14 versehen ist. Das in den Behälter 11
einströmende Wasser wird hierdurch durch die Röhren 12 bis zum Boden der Röhren 9
geführt, von wo es aufwärts steigt und in den Behälter 13 einströmt, wonach es fortgeleitet
wird.
Man kann das Verdichtungsvermögen des Gases dadurch bedeutend vermehren, dafs kalte,
pulverförmige Stoffe durch den Einlafs 3 zusammen mit dem Gase eingeblasen werden,
welche aus schon verdichtetem Metall bestehen können. Die heifsen Metalldämpfe verdichten
sich sehr leicht auf den kalten Metalltheilchen und werden schnell in Metallstaub verwandelt,
welcher auf den Boden des Condensators 2 niederfällt.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRU ch:Vorrichtung zum Verdichten von mit Gasen gemischten Metalldämpfen mittelst eines indifferenten gasförmigen Kühlmittels, dadurch gekennzeichnet, dafs an die Verdichtungskammer (3) ein Kühlraum (6) angeschlossen ist, in welchem das bei der Verdichtung der Metalldämpfe erhitzte Kühlmittel beim Hindurchstreichen durch Berührung mit Kühlrohren (9) zwecks Wiederverwendung auf die erforderliche Temperatur abgekühlt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137347C true DE137347C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=405237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137347D Expired DE137347C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137347C (de) |
-
0
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