DE226033C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE226033C DE226033C DE1909226033D DE226033DA DE226033C DE 226033 C DE226033 C DE 226033C DE 1909226033 D DE1909226033 D DE 1909226033D DE 226033D A DE226033D A DE 226033DA DE 226033 C DE226033 C DE 226033C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grate
- plate
- point
- gases
- air
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 9
- 238000005245 sintering Methods 0.000 claims description 5
- 238000006477 desulfuration reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000023556 desulfurization Effects 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 9
- LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N Sulfurous acid Chemical compound OS(O)=O LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 claims 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 claims 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 claims 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B21/00—Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
- F27B21/06—Endless-strand sintering machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226033 KLASSE 40«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 218372 vom 5. Dezember 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1909 ab. Längste Dauer: 29. Juli 1922.
Durch das Hauptpatent ist eine Vorricl> tung zur Ausführung des stetigen Verfahrens
zum Entschwefeln und Zusammensintern von metallhaltigem Gut nach Patent 204082 geschützt,
die darin besteht, daß das Gut auf Erzträgern ruht, die sich auf einer endlosen
Bahn bewegen und z. B. einen in einer senkrechten oder in einer wagerechten Ebene drehbaren
Ring oder Kreis bilden sollen. Ferner sollen zwischen dem Luftkasten und der Luftzuführung
an dem Erzträger Luftkammern vorgesehen sein, die bei der Drehung der Vorrichtung sich selbsttätig an Abschlußflächen
des Luftkastens abschließen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Verbesserung der vorbeschriebenen
Vorrichtung.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt,
Fig. 2' eine Draufsicht.
Der Erzträger besteht beispielsweise aus einem ringförmigen· Kasten (Herd) α, welcher unten durch einen durchlässigen Boden (Rost) b abgeschlossen und von einem Kammerraum c getrennt ist. An diese Kammer c schließen sich Hohlleitungen 4 an, welche die' Kammer c mit einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Saug- oder Druckwirkung, z. B. einem Ventilator, in Verbindung setzen. Der ringförmige Herd α mit ddn Kammern c und den Hohlleitungen d ist um den Königszapfen e drehbar und wird außerdem durch die auf dem Schienenring f ruhenden Rollen g unterstützt. Die Unterstützung des Herdes kann natürlich auch auf beliebige andere Weise erfolgen, z. B. durch Kugellager, Luftbehälter, schwimmende Boote o.dgl. Der Antrieb erfolgt mittels Zahnkranzes und Zahnräder oder durch aridere geeignete Mittel.
Fig. 2' eine Draufsicht.
Der Erzträger besteht beispielsweise aus einem ringförmigen· Kasten (Herd) α, welcher unten durch einen durchlässigen Boden (Rost) b abgeschlossen und von einem Kammerraum c getrennt ist. An diese Kammer c schließen sich Hohlleitungen 4 an, welche die' Kammer c mit einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Saug- oder Druckwirkung, z. B. einem Ventilator, in Verbindung setzen. Der ringförmige Herd α mit ddn Kammern c und den Hohlleitungen d ist um den Königszapfen e drehbar und wird außerdem durch die auf dem Schienenring f ruhenden Rollen g unterstützt. Die Unterstützung des Herdes kann natürlich auch auf beliebige andere Weise erfolgen, z. B. durch Kugellager, Luftbehälter, schwimmende Boote o.dgl. Der Antrieb erfolgt mittels Zahnkranzes und Zahnräder oder durch aridere geeignete Mittel.
Die Beschickung des Herdes α geschieht
in der Weise, daß. derselbe bei seiner Drehung unter einem Aufgebetrichter h hinwegbewegt
wird. Das Gut breitet sich beim Austreten aus der unteren Öffnung des Aufgebetrichters
in einer Schicht von bestimmter Höhe auf dem Rost b aus und wird gleichzeitig
durch geeignete Mittel entzündet. Diese Entzündung kann beispielsweise dadurch bewirkt
werden, daß der Trichter h in zwei Abteilungen geteilt wird und durch eine
dieser Abteilungen glühendes Erz oder anderes ■ glühendes Material (z. B. Kohle) mitaufgegeben
wird. Das auf dem Herd α lagernde entzündete Gut bewegt sich in der
Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles weiter und wird bei dieser Weiterbewegung
dem Einfluß der Luft ausgesetzt, welche infolge einer auf die Kammer c ausgeübten
Saugwirkung von oben her durch die Gutschicht hindurchdringt, oder welche von unten
her durch die Gutschicht hindurchgeleitet
(2: Auflage, ausgegeben am. i. Mär\ igi2.)
Claims (2)
- wird. Hierdurch wird das Gut allmählich entschwefelt und zusammengesintert, und zwar schreitet die Entschwefelung und Sinterung ihrer Vollendung immer mehr entgegen, je mehr sich das Gut von dem Aufgebetrichter h entferntv Wenn der Teil des Herdes a, welcher vor einiger Zeit unter dem Aufgebetrichter h mit frischem Gut gefüllt wurde, an dem Punkt des Kreisumfangs angelangtίο ist, an welchem die Entleerung stattfinden soll, soll die Entschwefelung und Zusammensinterung vollendet sein. Eine geeignete Entleerungsvorrichtung ist in der Zeichnung mit i bezeichnet. Sie besteht aus einer rostartigen, zweckmäßig mit Seiten wänden versehenen Platte ■ von der Breite des Rostes b, welche mit ihrer unteren Kante bis dicht an die Rostfläche heranreicht, dann schräg nach oben ansteigt und von ihrem höchsten Punkt ab wiederum schräg nach der Entladestelle hin abfällt. Es ist ersichtlich, daß das entschwefelte und gesinterte Produkt, welches sich auf dem Rost befindet, sich infolge der Drehung des Herdes α auf der Platte i hinaufschiebt, um, an dem höchsten Punkt der Platte angelangt, nach der Entladestelle hin hinabzurutschen. Etwa nicht gesintertes, noch. in feinem Zustand befindliches Gut fällt durch die rostartige Platte hindurch und kann also auf diese Weise von dem Sinterkuchen getrennt werden.Wie leicht ersichtlich, muß an der Stelle, wo die Entleerung des gesinterten Gutes stattfindet, ein gewisser Teil des.Rostes b von Beschickung frei sein, und es kann also durch diesen Teil des Rostes atmosphärische Luft unmittelbar in großen Mengen in die Kammer c eintreten und sich mit den übrigen Gasen vermischen. Dadurch werden einesteils die Gase verdünnt, was von Nachteil ist, wenn man sie zur Darstellung von schwefliger Säure verwenden will; andernteils muß die Saugvorrichtung oder die Drucklufterzeugungsvorrichtung zur Förderung dieser falsehen Luftmenge eine unnütze Arbeit verrichten.Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird gemäß vorliegender Erfindung folgende Einrichtung getroffen:Die Kammer c wird durch Scheidewände j in eine größere Anzahl von einzelnen Abteilungen geteilt, und zwar derart, daß keine Gase von der einen Abteilung zur anderen übertreten können. Damit wird auch der Rost b in einzelne voneinander unabhängige Abteilungen geteilt. Von jeder dieser Rostoder Kammerabteilungen führt eine Hohlleitung d zu einer Sammelstelle S für die Gase. Diese Sammelstelle S besteht aus einem Bodenteil k, auf welchem die Mündungen der Hohlleitungen d angeordnet sind, und aus einem glockenartigen Teil /, von welchem die zu der Saug- oder Druckvorrichtung bzw. zu dem Entleerungsort für die Gase führende Leitung m abzweigt. Der Boderiteil k ist fest mit den Hohlleitungen d verbunden und nimmt also ebenfalls an der Drehung des Herdes a teil. Um dies zu ermöglichen, ist' der Bodenteil k mit einem ringförmigen Behälter η versehen, welcher mit Wasser, Quecksilber, Sand o. dgl. gefüllt ist. In diesen Behälter n taucht die Glocke /, welche ihrerseits an einem festen Gerüst o. dgl. aufgehängt ist und also nicht an der Drehung teilnimmt. An der inneren Wandung der Glocke ist eine schieberartige Platte 0 befestigt, welche dicht auf dem oberen Rand des Bodenteils k aufliegt und deren Dimensionen so gewählt sind, daß sie so viel der Mündungen der Hohlleitungen d bedeckt, als leere Rostabteilungen auf dem Herd α vorhanden sind.In der Zeichnung sind beispielsweise drei leere Rostabteilungen zwischen der Entleerungsvorrichtung i und dem Aufgebetrichter h vorgesehen, und dementsprechend schließt die Platte 0 drei Hohlleitungen gegenüber dem Sammelraum S ab. Es kann somit aus diesen drei leeren Abteilungen keine falsche Luft in den Sammelraum S gelangen. Wenn bei der weiteren Drehung des Herdes eine weitere Rostabteilung unter die Entleerungsvorrichtung gelangt, tritt, wie leicht ersichtlich, die Mündung der entsprechenden Hohlleitung d unter die Platte 0 und wird also selbsttätig geschlossen, während gleichzeitig die Mündung derjenigen Hohlleitung, welche der Rostabteilung entspricht, deren Beschickung unter dem Aufgebetrichter h eben vollendet ist, unter der Platte ο hervortritt und somit wieder mit dem Sammelraum 5 in Verbindung gesetzt wird. Es ist klar, daß statt der Platte 0 irgendwelche andere Abschlußorgane, z. B. Kugeln, Ventile o. dgl., verwendet werden können, ferner daß das selbsttätige Abschließen und öffnen der Abschlußorgane auch in anderer Weise bewerkstelligt werden .kann.Die Vorrichtung kann äußer zum Entschwefeln (Oxydieren) und Zusammensintern von Erzen u. dgl. auch zu anderen Zwecken Verwendung finden, z. B. zum Reduzieren von Erzen, zum Trocknen und Darren von Stoffen, und es können statt Luft auch andere Gase oder Dämpfe durch das Gut hindurchgeleitet werden.Ρλτεντ-Αν Sprüche:i. Ausführungsform der Vorrichtung zum Entschwefeln und Zusammensintern von metallhaltigem, pulverigem Gut durch Verblasen unter Verhinderung der Bewegung der Gutteilchen gemäß Patent 218372,bei welcher das Gut auf einem in wagerechter Ebene drehbaren, ring- oder kreisförmigen Erzträger (Herd) ruht, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Erzträger angeordneten geschlossenen Luft- oder Gaskammern mit einer innerhalb des von dem Erzträger gebildeten Ringes gelegenen Sammelkammer verbunden sind, und die Sammelkammer a\is einem die Mündungen der mit den Gas- oder Luftkammern und dem Erzträger drehbaren Verbindungsleitungen tragenden Teil, einem glockcnartigen, die Hauptgasleitung tragenden feststehenden Teil und einem Abdichtungsbehälter besteht.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewisse Anzahl der Vcrbindungsleitungen mittels einer über den entsprechenden Mündungen angeordneten Platte (oder Kugeln o. dgl.) jeweils automatisch abgeschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218372T | 1907-12-05 | ||
| DE226033T | 1909-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226033C true DE226033C (de) | 1910-09-26 |
Family
ID=486624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909226033D Expired DE226033C (de) | 1907-12-05 | 1909-01-24 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226033C (de) |
-
1909
- 1909-01-24 DE DE1909226033D patent/DE226033C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE226033C (de) | ||
| DE88402C (de) | ||
| DE1165906B (de) | Einrichtung zur Entnahme von Materialproben aus Schuettguetern | |
| DE1063516B (de) | Beschickungs- oder Entleerungs-vorrichtung fuer Schachtoefen | |
| AT46325B (de) | Vorrichtung zum Entschwefeln und Sintern von metallhaltigem, pulverigem Gut. | |
| DE3241150A1 (de) | Silo zum lagern von sich verfestigendem schuettgut, insbesondere von flugasche | |
| DE3023253C2 (de) | Schachtofen für die Erschmelzung von Metallen | |
| DE522573C (de) | Reinigung der Abgase bei Carbiderzeugungsoefen | |
| DE905203C (de) | Sintervorrichtung | |
| DE225421C (de) | ||
| DE449995C (de) | Geteilte Sinterpfanne | |
| AT46151B (de) | Verfahren zur automatischen Regulierung der Beschickung von vertikalen Retorten. | |
| DE324452C (de) | Selbstentlader | |
| DE883485C (de) | Gaserzeuger, insbesondere Querstromgaserzeuger fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE112686C (de) | ||
| DE701446C (de) | Bunker fuer explosives Schuettgut, insbesondere fuer die Braunkohlenbrikettherstellung | |
| DE871306C (de) | Vorrichtung zum Beschicken von grossen Schmelzoefen, insbesondere Siemens-Martin-OEfen | |
| DE2146030C3 (de) | DichtschlieBendes, bewegbares Tor für einen Müllbunker | |
| DE562179C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen | |
| DE101247C (de) | ||
| DE141706C (de) | ||
| DE970001C (de) | Selbsttaetige Verteilvorrichtung zur Beschickung von Feuerungen mit grosser Rostbreite | |
| AT201508B (de) | Vorrichtung zum Entleeren und Fördern von staub- oder pulverförmigem Gut aus Behältern | |
| DE224257C (de) | ||
| AT47236B (de) | Vorrichtung zum Aufgeben des feinen Gutes bei mechanischen Röstöfen. |