DE221908C - - Google Patents

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DE221908C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels
    • C22B19/18Condensers, Receiving vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schmelzen komplexer Zinnerze, die Blei enthalten, Galvanisierkrätze, Abfälle u. dgl.
Der Erfinder hat früher ein Verfahren vorgeschlagen, aus Gemischen von Zink- und Bleioxyden Zink frei von Blei durch Erhitzen der Oxyde mit kohlenstoffhaltigem Material in geschlossener Retorte und Durchlesen
ίο der Destillationsprodukte durch bis zur Weißglut erhitzte Kohle zu erhalten. Des weiteren hat der Erfinder in Ausbildung dieses Verfahrens vorgeschlagen, die Zinkdämpfe in einem Behälter zu kondensieren, der zu dem Zwecke, die Luft auszuschließen, mit erhitzter Kohle beschickt ist. Bei dieser zuletzt erwähnten Anordnung hat sich herausgestellt, daß durch Rückdruck und Verstopfung ungünstige Resultate erzielt werden; es ist auch keineswegs zweckdienlich oder erwünscht, daß bei der Arbeit Holzkohle oder Koks in den Kondensator gepackt ist.
Nach der Erfindung wird Holzkohle oder Koks in ein Rohr eingebracht, das in das äußere Ende des Kondensators eingeführt wird; das Rohr ist zweckmäßig mit einer Anzahl Durchlochungen versehen, um dem Kohlenoxyd die Möglichkeit zu geben, aus dem Inneren des Rohres in den dieses umgebenden Raum zu entweichen. Nach Ansicht des Erfinders wird es durch den Gegenstand der Erfindung möglich, einen Kondensator von den üblichen Abmessungen zu gebrauchen, so daß sich die Anwendung eines besonderen Kondensators erübrigt.
Wünscht man nur Zink von dem üblichen Reinheitsgrad herzustellen, so besteht die Vorrichtung darin, daß an das äußere Ende eines jeden aus feuerfestem Ton bestehenden Kondensators oder Rohres, in das der Zinkdampf aus der Retorte gelangt, ein Tonrohr angebracht wird, das mit Koks oder Kohlenstücken von geeigneter Größe beschickt ist. Dieses Rohr verhindert den Zutritt von Luft in das Kondensatorinnere und das Entweichen von Zinkdampf. Während der ersten Stadien des Schmelzprozesses, bevor die Zinkdämpfe aufsteigen, wird das Rohr an dem Kondensator nicht angebracht, so daß während dieser Periode die anderen Gase leicht entweichen können. Sobald jedoch die Zinkdämpfe aufsteigen, wird das betreffende Rohr an dem äußeren Kondensatorende angebracht, und ein Ausströmen der Zinkdämpfe in die Atmosphäre wird vollkommen verhindert. Es wird hierdurch jeder Verlust vermieden und ein Maximum an Ausbeute in dem Kondensator bewirkt. Das Rohr kann in das äußere Kondensatorende eingekittet werden, es genügt jedoch in den meisten Fällen, und es ist auch vorzuziehen, es nur leicht einzupassen und es den das Rohr umspülenden Gasen zu überlassen, den Eintritt der Luft zu verhindern.
In diesem Falle ist das Rohr zweckmäßig durchlöchert, um ein Entweichen von Kohlenoxydgas aus dem Inneren des Rohres in den
es umgebenden ringförmigen Raum zu ermöglichen und so tatsächlich das Eindringen von Luft in den Kondensator zu verhindern.
Der Kondensator hat gewöhnlich eine Länge von etwa 45 cm und das erwähnte Rohr eine solche von etwa 18 bis 20 cm.
In der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch einen Tonkondensator dargestellt, bei dem sich ein Tonrohr am äußeren Ende befindet, zur Verwendung bei der Gewinnung von Zink gewöhnlicher Reinheit.
A ist die Schnauze der Retorte, in der der Schmelzprozeß vor sich geht; B ist der.Kondensator bekannter Konstruktion; C ist das Tonrohr am äußeren Ende des Kondensators und mit zerkleinertem Koks oder Kohle angefüllt. In der Zeichnung ist es mit einer • Reihe von Löchern E durchbohrt dargestellt, die 3 bis 5 cm vom inneren Ende entfernt sind und durch die das Kohlenoxydgas aus dem Innern des Rohres C in den ringförmigen Raum, der das Rohr C umgibt, ausströmen kann, um einen Verschluß zu bilden, der die atmosphärische Luft am Eindringen in den Kondensator verhindert. Indessen bilden diese Löcher keinen integrierenden Bestandteil der Anordnung, sie können auch fortfallen.
Rohr C kann, wie bereits ausgeführt, auch ohne Einkitten Verwendung finden.
Der Erfindungsgegenstand kann auch auf Zinköfen der Art angewendet werden, in denen die Kondensatoren fest sind und bei denen die Beschickung der Retorten durch diese Kondensatoren stattfindet, wie z. B. die schlesischen und rheinischen öfen. In diesem Falle ist das Rohr C im Durchmesser größer zu machen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorlage für Zinköfen, bei welcher die äußere Luft mittels erhitzter Kohle ferngehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohle in Form zerkleinerten Koks oder Kohle in einem Rohr (C) enthalten ist, das an dem äußeren Ende des Kondensators befestigt ist.
2. Ausführungsform der Vorlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (C) mit einer Anzahl Durchbohrungen versehen ist, um dem Kohlenoxydgas die Möglichkeit zu geben, aus dem Innern des Rohres zu dem ringförmigen Raum, der dies Rohr umgibt, zu entweichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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