DE258663C - - Google Patents

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DE258663C
DE258663C DENDAT258663D DE258663DA DE258663C DE 258663 C DE258663 C DE 258663C DE NDAT258663 D DENDAT258663 D DE NDAT258663D DE 258663D A DE258663D A DE 258663DA DE 258663 C DE258663 C DE 258663C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/14Obtaining zinc by distilling in vertical retorts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
258663 KLASSE 40«. GRUPPE
ALEX. ROITZHEIM in CÖLN.
bis unten durchdringenden Hohlwand.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1912 ab.
Die Verhüttung von Zinkerzen in senkrechten Muffeln ist durch den Widerstand, den die hohe Beschickungssäule dem Durchgang der Reduktionsgase (Zinkdämpfe und Kohlenoxyd) bietet, beträchtlich erschwert, ja unter Umständen unmöglich. Infolge des Widerstandes der Beschikkung findet, wie sich das von. selbst versteht, eine unzulässige Steigerung des Gasdruckes in der Muffel statt, so daß die Zinkdämpfe die immerhin durchlässige Wandung der Muffel durchdringen und mit den Heizgasen sich vermischen, oder aber die Beschickung aus den Abzugöffnungen für die Reduktionsgase herausgeschleudert wird. Diese Schwierigkeiten sind zu beseitigen durch poröse Wände oder durchlöcherte Rohre, die die Muffel in ihrer Länge durchdringen und aus den verschiedenen Höhenlagen die Dämpfe abführen, die dann in geeigneter Weise den Vorlagen zum Zwecke der Kondensation zugeführt werden.
Die bekannt gewordenen Vorrichtungen dieser Art arbeiten aber nur so lange störungsfrei, wie die Löcher, durch die die Gase abziehen sollen, von verschlacktem Erz nicht zugesetzt sind.
Bekanntlich gattiert man aus metallurgischen Gründen die Zinkofenbeschickung derart, daß die Schlacke nicht schmelzflüssig wird; andererseits erweicht man aber bei den hohen Temperaturen, die in den Zinköfen angewendet werden, das Erz bzw. dessen Gangart sehr häufig bis zu einem Flüssigkeitsgrad, der vergleichsweise dem des Honigs sich nähert. Das weich gewordene Erz verstopft nun nach kurzer Zeit die Löcher in den erwähnten porösen Wänden oder Rohren, so daß diese häufig erneuert werden müssen.
Zur Beseitigung dieser Mängel wird die Einrichtung zum Abziehen der Dämpfe zweckmäßig in der in der Zeichnung dargestellten Art ausgeführt. In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Muffel und deren Zubehör, Fig. 2 der zugehörige Querschnitt, während Fig. 3 ein Beispiel · für eine andere Ausführungsart der Einrichtung wiedergibt, α ist eine stehende Muffel. Sie befindet sichin einem Ofenraum, der in bekannter Weise auf hohe Temperaturen erhitzt wird, b ist eine Wand aus feuerfestem oder dergleichen! Material, die, wie gezeichnet, nach Art der Jalousien durchbrochen- ist, so daß durch die Schlitze bei c die Reduktionsgasc abziehen können, um in die Vorlage d zu entweichen, wo die Zinkdämpfe sich verdichten. Um nun die Schlitze bei c frei von- Schlacke halten zu können, die aus der in der Muffel befindlichen Beschickung sich an den einzelnen Jalousien ansetzt, sind die letzteren verschieden schräg gestellt derart, daß sie mittels eines Gezäheeisens von oben zum Zwecke des Durchstoßens der Schlitze einzeln bestrichen werden können.
In der Ausführungsform Fig. 3 der Einrichtung stehen die Jalousien senkrecht untereinander mit je einem der Schlitzbreite entsprechen-. den Abstand voneinander, so daß die Schlitze
/2. Auflage, ausgegeben am 5. April igi6.)
ohne Mühe zu durchstoßen sind, falls sie durch Schlacke verstopft sein sollten.
Sobald beim Betrieb des Ofens wahrgenommen wird, daß die Schlitze anfangen, sich zu verstopfen, entfernt man die Beschickung aus der Muffel,- öffnet den Verschluß e, der die Muffel nach oben abschließt, und stößt nun mit einem Eisen die verstopften Schlitze wieder auf. Selbstverständlich ist es unter Zuhilfenahme
ίο geeigneter Vorrichtungen, die das Austreten der Dämpfe nach öffnen des Verschlusses e verhindern, auch möglich, die Schlitze ohne Unterbrechung des Reduktionsvorganges in der Muffel in der geschilderten Weise zu reinigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Abführen der Reduktionsgase aus der in stehenden .Muffeln verhütteten Zinkofenbeschickung vermittels einer die Beschickung von oben bis unten 2b durchdringenden Hohlwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand nach Art der Jalousien durchbrochen ist, wobei die einzelnen Jalousien derart schräg oder in einer derartigen Lage zueinander gestellt sind, daß die Durchbrechungsstellen innen zum Zwecke der Reinigung von Schlacken und dergleichen durchstoßen werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT258663D Active DE258663C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7277782B2 (en) * 2001-01-31 2007-10-02 Oshkosh Truck Corporation Control system and method for electric vehicle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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